Wendy’s Garten (1) – Wendy’s Garden (1)

Als ich heute bei meiner Freundin Wendy zu Besuch war, habe ich in ihrem Garten ein paar sehr hübsche Ecken fotografiert, um sie später zu zeichnen (zur Geburtstagsfeier hatte ich kein Malzeug mitgenommen). Gleich diesen Abend habe ich mir nun das erste Motiv vorgenommen.

Today, I was invited to a friend’s birthday party. In her garden, I’ve taken pictures of some nice corners as reference for sketching and painting (not having brought my sketch kit to the party). This evening, I did the first of the still lives.

Sonnenblumen – Sunflowers

Wenn die Sonnenblumen blühen, weiß man, dass der Sommer nicht mehr lang dauern wird… Nach einem Strauß, den mir eine Freundin geschenkt hat, entstand dies Aquarell.

Sunflowers in bloom tell us that summer won’t last very long anymore… This bunch was a gift from a friend, so I used the free weekend for this watercolour.

Einkaufsbeutel aus einem Schirm – Tote from an Umbrella

Ja, richtig: dieser Beutel war einmal ein Schirm! Und zwar einer, den ich wegen seines bunten Patchworkmusters sehr liebte. Doch nach ein paar Jahren war er etwas mitgenommen, und der letzte Sturm gab ihm den Rest, das Gestell war zerstört. Aber die bunte Bespannung wollte ich nicht entsorgen! Das Material bot sich quasi selbst für einen – klein faltbaren – Einkaufsbeutel an. Doch dazu mussten zunächst ein paar Arbeitsschritte erfolgen:

Yes, that’s right: this tote bag once was an umbrella! One I loved because of its colourful patchwork pattern. After some years of use, it was already a bit worn down, and the last storm destroyed the frame completely. Nevertheless, I wanted to save the beautiful cover material. The latter almost advertised its use as a foldable tote, but first there had to be taken several steps:

Nachdem ich die Bespannung vom Gestell gelöst hatte, schnitt ich die 8 „Tortenstücke“ an den Nähten auseinander.

After removing the cover from the frame, I cut the 8 „cake pieces“ along the seams.

Nur, um festzustellen, dass diese gar nicht gerade waren wie Tortenstücke, sondern leicht gewölbt an den langen Seiten – sie mussten also erst einmal gerade geschnitten werden.

Discovering that the individual pieces showed a slight curve on the long sides, I first had to cut these to get straight-line triangles.

Sieben dieser Dreiecke nähte ich nun zu einem langen Rechteck aneinander, das ich dann jeweils oben und unten gerade schnitt.

Piecing seven of these triangles, I got a long rectangle (having cut the edges straight).

Dieses lange Rechteck wurde in der Mitte gefaltet und an den Längsseiten zu einem Beutel verstürzt, dann an der Öffnung oben umgeschlagen gesäumt. Die Reste ergaben, gerade geschnitten, dann genug Material für die Henkel.

After folding the long rectangle inside out in the middle, I joined the sides and turned the tote. Then the upper edge of the opening got a hem, while the leftover material was just enough to cut straight strips for the handles.

Der Clou: die Schirmhülle mit Reißverschluss habe ich dann kleiner genäht (zwei Nähte von links, dann gewendet), nun kann der Beutel darin sehr klein verstaut werden. Witzig: der Anhänger am Reißverschluss (Schirm war von Desigual) zeigt den Anfangsbuchstaben meines Vornamens…😊

Best of all: the umbrella pouch with its zipper only needed two short stitched seams to reduce it to this small pouch to store the folded tote! And the pendant of the zipper (the umbrella having been by Desigual) shows the first letter of my first name … 😊

Acryl: Strauß in der Vase – Acrylics: Bunch in a Vase

An diesem ruhigen Sonntag hatte ich mal wieder Lust auf Acrylfarben… Draussen ist es grau und trüb, drum habe ich den Blumenstrauß ins Licht gesetzt.

On this quiet Sunday I felt like working with acrylics once again… The weather outside being dull grey, I’ve put the bunch of flowers into the light.

Zwei kreative Jacken – One-of-a-Kind Jackets

Mit diesen zwei Jacken war ich eine Weile beschäftigt. Die obere ist komplett selbst genäht, und zwar aus einem schweren alten Damastvorhang, der Stoff ist ein Gemisch aus Leinen und Viskose, daher auch für Kleidung geeignet. Der Hintergrund ist fast gold-glänzend, die barocken Ranken heller und matt. Darauf appliziert habe ich ausgeschnittene, alte Stickereien auf Leinen. Derselbe Leinenstoff bildet die Knopfleiste, und auch die Knöpfe sind etwas Besonderes: es sind Keramikknöpfe, deren Farben gut zu den Stickereien passen (unten nochmal größer zu sehen).

These two jackets kept me busy for some time. The upper one is handmade from a heavy old damask curtain – the material being a mixture of linen and rayon, it’s also suited for clothing. The background is a shimmering gold tone, the baroque-style swirls a bit lighter without shimmer. Onto this fabric I’ve added appliqués from cut-out vintage embroideries on linen. Then I used the same linen cloth for the button tape and a handful of ceramic buttons in different designs and colours (the latter matching the colours of the embroideries). You can see them better below:

Was die Jeansjacke angeht, sie ist gekauft, aber mit alten, beige- und naturfarbenen Spitzen verziert. Mit dabei: handgearbeitete Occhi-, Nadel-, Macrameespitze sowie maschinell hergestellte, aber exquisite Plauener Spitze aus Baumwolle.

The denim jacket is a purchased one, embellished with vintage lace doilies and borders in beige and tan tones. The lace pieces are mostly handmade in different techniques (Occhi, needle lace, etc.), the borders on the back and the cuffs are machine-made but vintage and of very fine quality.

Um dem Ganzen noch einen besonderen Touch zu geben, habe ich auch etwas Goldborte verwendet und zusätzlich Bereiche der Spitzen mit Goldstickerei betont.

To enhance the look further, I’ve used a gold tone border and added hand stitching within the lace pieces, using gold tone yarn.

Auf dem Titlis – On Mount Titlis

Vor 2 Jahren war ich zwar schon mal am Titlis, aber nur bis hinauf zum Trübsee. Diesmal ging es bis zur Bergstation, auf gut 3000m. Dort gibt es noch Schnee und einen Gletscher (der natürlich auch bereits am Abschmelzen ist…). Für Besucher außerhalb der Skisaison ist – neben Wandern und Klettern – einiges geboten: ein Cliff-Walk (oben), eine Eishöhle und (dieses Jahr nicht, wegen zu wenig Betrieb aufgrund von Corona) ein „Flyer“ – also eine Zipline – für Mutige😉.

Two years ago I had already done the cable car trip up Mount Titlis, but only half the way to Lake Trübsee. This time we went to the upper terminus, on 3000m over sea level. There is still snow up there and a glacier (which, alas, is also dwindling each year…). Visitors during the summer season who don’t hike or climb may walk the cliff walk (photo above), visit the glacier cave or (for the brave😉) try the „Flyer“, a Zipline. The latter, though, is not operated this year because of too few tourists during Corona.

Blick auf den Trübsee/View of Lake Trübsee
Meine Tochter mit Remy auf dem Cliff-Walk/my daughter with Remy on the Cliff-Walk

Und hier noch ein paar Bilder aus der Eishöhle – die Beleuchtung macht’s…

Below some photos taken in the glacier cave – illumination is the key…

Ein kleiner Gag: das Eichhörnchen aus dem Film „Ice Age“, eingefroren in einem Eisblock/just a joke: the squirrel from „Ice Age“ frozen in a large ice cube

Nun verbringe ich noch ein paar freie Tage daheim in Augsburg, dann ist mein Urlaub wieder vorbei…

Now, I’m enjoying the last days of my vacation in Augsburg…

Bergsommer – Summer in the Mountains

Die letzten Tage habe ich mal wieder in Engelberg bei meiner Tochter verbracht. Und natürlich die wunderschöne Bergwelt dort genossen! Im Juni finde ich es in den Bergen am schönsten: oben noch weisse Schneeflecken, aber insgesamt schön warm, dabei die schönste Blumenpracht des Jahres!

Having spent the last few days in Engelberg, Switzerland, at my daughter’s once again, I enjoyed the wonderful mountainscape up there. June is my favourite time for the Alps: high up still picturesque patches of snow, but warm weather and the most beautiful abundance of alpine flowers you can find!

Anemonen/Anemones
Wilde Orchidee/Wild orchid
Den Enzian habe ich einfach zeichnen müssen! /for the gentian I chose a sketch..

An einem Tag fuhr ich auf die Bannalp hoch; man kann zwar von Oberrickenbach auch gut hinaufwandern, doch lange Steigungen, egal, ob hinauf oder hinunter, kann ich mit meinen Knien leider nicht mehr bewältigen. Immerhin bin ich dann oben auch für fast 2 Stunden herumgelaufen, denn es gab so viele Foto- und Zeichenmotive!

One day I took the cable car to Bannalp: it’s true that there’s a nice hiking trail from Oberrickenbach to Bannalp, but alas, my knees don’t put up with long up- or downhill hiking anymore. Anyway, up there I did walk around for almost 2 hours, with all those beautiful views and motives for sketching!

Blick auf die Hütte Urnerstaffel/View of the lodge „Urnerstaffel“
Berghof/Mountain Farm
Links Gasthaus Bannalp/Left: Bannalp Restaurant

Aber auch direkt bei Engelberg haben wir schöne Spaziergänge gemacht, neuerdings mit ihrem Hund Remy!

Well, in Engelberg, near my daughter’s, too, we made some nice walks – now with their dog Remy!

Mein Schwiegersohn mit Remy/my son-in-law with Remy
Morgenlicht im Engelberger Tal/Morninglight in the Engelberg Valley

Park Eremitage in Bayreuth

Auf dem Rückweg von Leipzig besuchte ich noch den Park Eremitage in Bayreuth, der frei zugänglich ist. Gestaltet ab 1715 auf ca. 52ha, bietet er viel Abwechslung durch romantische Gebäude, Brunnen, künstliche Ruinen, Landschaftspark und barocke Anlagen mit Blumen. Eintritt kostet lediglich der Innenbereich des alten Schlosses, doch dies war wegen Corona noch geschlossen. Einen kleinen Blick mit der Kamera direkt am Fenster des Ballsaales gönnte ich mir:

On my way back from Leipzig I visited the park Eremitage in Bayreuth (yes, the town famous for its Wagner classical music festival). Created from 1715 onwards, the large park offers interesting views with romantic buildings, fountains, artificial ruins and ponds, etc. The park is open all year; entry fees only have to be paid for the visit of the Old Castle (which was still closed to visitors because of the pandemic). Anyway, I stole a glance through the windows of the castle into the ballroom:

Das Foto ganz oben zeigt den „Sonnentempel“ mit Arkadentrakten beidseits; unten noch ein paar Details dieser Gebäude:

The photo on top of this post shows the „Temple of the Sun“ with arcades on both sides – below some more details of these buildings:

Davor gibt es einen Teich mit Wasserspielen, die zu festen Uhrzeiten in Betrieb sind:

In front, there’s a pond where trick fountains are operated for some minutes every hour:

Doch auch an der „Unteren Grotte“ sind die Wasserspiele sehenswert – Achtung, nicht nass werden!

Also, the fountains of the „Lower Grotto“ are impressive – don’t get wet!

Ein ruhigerer Bereich sind die barocken Gärten mit Blumen, Hecken und Seerosenteich:

The baroque gardens with flowers and a waterlily pond offer more meditative views:

Hier zeichnete ich zunächst eine Cosmee:

Here I did my first sketch, of a cosmea:

Und dann hielt ich einen kleinen Pavillon bei der untern Grotte fest:

Then I chose the view of a small gazebo near the Lower Grotto:

Weitere Ansichten als Fotos:

Some more photos:

„Römisches Theater“/“Roman Theatre“
Wasserturm/water reservoir tower
Altes Schloss/Old Castle
Villa Monplaisir

Endlich Urlaub! – Finally: Vacations!

Ja, nun habe ich auch wieder mehr Zeit und Ruhe zum Zeichnen! Momentan zu Besuch bei meinem Sohn in Leipzig, habe ich zunächst einen – von den Formen her – interessanten Blumenstrauß gezeichnet:

On vacation, I’ve got enough time for sketching and painting as well as for photography – finally. Staying in Leipzig with my son, I first did a fast sketch of an interesting bunch of flowers:

Dabei haben mich die Formen mehr inspiriert als die Farben… Die halb verblühte Päonie sieht so ganz ungewohnt aus!

The shapes were much more intriguing than the colours – the withering peony looking quite different than usual.

Draussen gab es zunächst ein paar Studien zu Blumen und Pflanzen, dann schließlich, im Schlosspark Machern, eine kleine Zeichnung der künstlichen Ruine „Wilhelmsruhe“:

Outdoors, I started with some studies of flowers and plants, until , in the parc of Machern Castle, I found this view of an artificial ruin (1799) for a small sketch: