Briefkarten mit Aquarellblüten – Postcards with Watercolour Flowers

Das muss ich doch noch schnell posten: heute habe ich Briefkarten (Klappkarten mit Umschlag) mit den schönsten Blütenaquarellen des bisherigen Jahres gestaltet. Fotografiert bzw. gescannt und auf MATTEM Fotopapier ausgedruckt, sind sie wunderschön geworden, findet Ihr nicht? (Im Gegensatz zu Naturfotos kommen Reproduktionen von Aquarellen auf glänzendem Papier nicht so gut heraus wie auf mattem – schließlich ist das Original ja auch nicht glänzend!)

Just a fast post: today I’ve created cards (folded and with envelopes) featuring the best flower watercolours I’ve done this year up to now. Photos and scans have been printed on MATTE inkjet-photopaper – aren’t they beautiful? (As opposed to photos taken in nature, watercolours look much better printed on matte paper since the original painting doesn’t shine either!)

Ein sonniger Ausflug – A Daytrip in the Sun

Bei den heutigen Wetteraussichten (sonnig, bis zu 14°C) beschloss ich heute früh spontan, einen Tagesausflug zu machen. Nachdem ich in letzter Zeit zwei Bilder gezeichnet hatte, die am Ammersee fotografiert worden waren, zog es mich genau dort hin! Zunächst machte ich jedoch Halt in Seefeld, wo ich das Schloss zeichnete:

The weather being warm and sunny, I decided this morning to go on a daytrip. Having done two sketches from photos taken at lake Ammersee this week, this destination came immediately to my mind. That said, I first went to Seefeld to sketch the castle:

Das Schloss ist immer noch im Privatbesitz des Grafen Toerring. Vor dem Schloss (aus dieser Perspektive wäre das rechts davon) sind ehemalige Wirtschaftsgebäude, die heutzutage kleine Boutiquen, Kunsthandwerk und ein Kino beherbergen. Das Foto unten zeigt den Torbogen:

The castle is still private property of Count Toerring. In front of the castle (from the perspective of my sketch that would be on the right hand side) there are former farm buildings which now house little boutiques, artwork and a cinema. On the photo below you see the entrance building:

Dann fuhr ich weiter nach Diessen, hielt unterwegs noch kurz an der Ammer – dem Flüsschen, welches dem Ammersee seinen Namen gab. Dort genoss ich einen kleinen Spaziergang und das Alpenpanorama:

Then I drove towards Diessen on lake Ammersee, only making a short stop at a small river for a walk and for admiring the panoramic view of the far Alps:

In Diessen hielt ich mich an der Uferpromenade auf, machte ein paar Fotos:

In Diessen on the lakeside I took some photos:

Und diese alten Bootshäuser (auch oben im Bild) bieten auch zum Zeichnen und Malen schöne Motive:

These old boat houses (like above) offer nice views for sketching and painting:

Ein Tag, den ich in vollen Zügen genossen habe!

A daytrip I’ve enjoyed very much!

Sarlat-la-Canéda

Mit Zeichnen und dem Herstellen von Weihnachtsgeschenken habe ich ganz übersehen, dass von meiner Fotoreportage über den Urlaub im Périgord noch einige Tage/Orte fehlen… Daher geht es heute weiter, und zwar mit der wohl berühmtesten Stadt im Périgord Noir: Sarlat(la-Canéda).

Sketching and creating Christmas gifts, I failed to recognize that there are still some posts left with photos from my trip to the Périgord region, France. So today I continue with probably the most famous city in the Périgord Noir, Sarlat(la-Canéda).

Berühmt für ihre romantische Altstadt und kleinen Gassen, ist die Stadt in der Hochsaison allerdings sehr überlaufen. Im Juni, und am frühen Abend, fand ich problemlos Platz zum Parken und Fotografieren.

Famous for its pictureque medieval centre and small alleys, the town is crowded in July and August. In June, and in the early evening hours, there was enough space for parking and taking photos.

Oben/Above: Place du Peyrou, Maison de la Boétie

Unten/Below: Place du Marché aux oies (Gänsemarkt/Goose market)

Blick auf die Kathedrale Saint Sacerdos

View of the cathedral Saint Sacerdos

Allein schon die wunderschön gestalteten Häuser – nicht nur Ämter, sondern auch Palais reicher Bürger – sind eine Augenweide.

The entrances of official buildings and ancient individual homes of rich citizens are a sight to see!

Place de la Liberté

Manoir de Gisson

Der Marienbrunnen. Sarlat hat etliche Belagerungen überstanden, weil in der Stadt reichlich Zugang zu Frischwasserbrunnen besteht.

The fountain of Saint Mary. In former times, Sarlat was able to ride out several sieges because of its ample supply of fresh water fountains.

Dieses seltsame Gebäude aus dem 12.Jhdt. hat den makabren Namen „Totenlaterne“. Tatsächlich ist heute nicht mehr bekannt, wozu es einst diente. Nun hänge ich noch die zwei Zeichnungen aus Sarlat an, die ich bereits vor längerer Zeit gepostet hatte:

This curious building from the 12th century is called „Lantern of the dead“ – actually, today nobody knows exactly what its function once had been. Now I just add the two sketches I had made of Sarlat and already posted some time ago:

Abendstimmung in Regensburg – Sunset in Regensburg

Momentan bin ich mal wieder auf Fortbildung in Regensburg. Im Juli war ich ja schon mal hier, da war es abends lang hell und warm. Diesmal war es nach dem Unterricht zunächst zu nass, dann nach dem Abendessen zu dunkel zum Zeichnen. Doch die (Licht-) Stimmung war so schön, dass ich sie mit ein paar Handyfotos eingefangen habe.

In Regensburg for a training course again… Last time, in July, the days had been long and warm. Today, after class, it was rainy and later dry but too dark for sketching outdoors. Nevertheless, the sunset was beautiful, so I just took some pictures with my phone.

Château de Monbazillac

Dieses Schloss aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts ist vor allem wegen seiner weißen Dessertweine bekannt. Einiges hatte ich ja in meinem „Reisetagebuch Périgord“ schon beschrieben. Hier einfach ein paar Eindrücke von der Lage und dem Gebäude:

This castle from the second half of the 16th century is mostly known for its white dessert wines. In my posts „Travel Journal Périgord“ I had already wrote a bit about it. Now here are some impressions of the building:

Monbazillac liegt zwar nicht auf einem sehr steilen Berg, doch die Anhöhe bietet trotzdem einen guten Blick in die Landschaft.

Situated on a soft hill instead of a steep rock, Monbazillac nevertheless offers a nice view.

Wie man sieht, liegen einige Weinberge direkt vor der Tür…

The vinyards on the doorstep…

Wer mag (und nicht ans Steuer muss, wie ich), darf im Schlosshof eine Weinprobe machen.

If you like (and aren’t driving, as I was), you can taste the wines in the coutyard.

Die Innenräume sind nur spärlich möbliert – hier gibt es besonders viele alte Schränke, eine Bibliothek, eine Ahnentafel an der Wand und im Keller eine Ausstellung über die Geschichte des Weinbaus.

Inside, the rooms show little furniture except for many ancient wardrobes and cabinets; there’s a library, a family tree on the wall, and an exhibition about viniculture in the cellar.

Der Garten von Eyrignac – The Eyrignac Gardens

Dieser Garten ist einer der berühmtesten im Périgord. Formschnitte und teilweise geometrische Anlagen bestimmen das Bild.

These gardens are among the most famous in the Périgord region. Topiary and geometric designs predominate.

Das Bild unten zeigt, wie diese Büsche in Form gehalten werden:

On the picture below you see how the bushes are kept in shape:

Von Hand! Die gespannten Leinen sorgen für gerade Linien. Diese Arbeit möchte ich nicht machen – aber die Herren Gärtner sind so versiert, dass sie die Scheren fast so schnell bewegen wie eine Flamencotänzerin ihre Kastagnetten…

Manually! Well, I wouldn’t like to do this kind of work, but these gardeners are so accomplished that they move their pruning shears almost as fast as a Spanish dancer her castanets…

Ich liebe diese alten Gebäude dazwischen…

I just love these old buildings in the gardens…

Einen kleinen Weinberg gibt es auch…

There also is a small vinyard..

Und ich hatte dort ja auch gemalt, und zwar dieses Bild:

Here is the watercolour I’ve done in this garden:

Abbaye de Boschaud und/and St.Jean-de-Côle

Von Brantôme aus fuhr ich in Richtung St.Jean-de-Côle, doch unterwegs machte ich noch einen Abstecher zur Ruine der Abbaye de Boschaud, einem „Lost Place“, um ein paar Fotos zu machen.

Leaving Brantôme for St.Jean-de-Côle, I made a little detour to the ruins of the Boschaud abbey, a „Lost Place“, to take pictures.

Zur Geschichte der Abtei hatte ich bereits in meinem Beitrag vom 7.7.19 („Erinnerungen an das Périgord“) geschrieben. Doch nun das wunderhübsche kleine Dorf St.Jean-de-Côle:

In my post „Memories of the Périgord Region“ (7/7 2019) I already have written some information about the abbey, so now I continue with the beautiful small village of St.Jean-de-Côle:

Zu Recht eines der „Schönsten Dörfer“ Frankreichs, sind es hier nicht nur die alten Gebäude, sondern auch der Blumenschmuck an den Häusern, der mir besonders gut gefallen hat – Rosen über Rosen!

Quite rightly named one of France’s „Most beautiful Villages“, it’s not only the ancient buildings but also the gorgeous roses on almost every house that I fell in love with!

Hier gibt es eine kleine Brücke aus dem 12.Jahrhundert:

There’s a small bridge from the 12th century:

Natürlich auch eine ebenso alte Kirche, mit dem typischen überdachten Vorplatz, wo Märkte stattfinden:

Also, of course, an old church with the roofed market place in front:

Im Inneren gefiel mir dieser Leuchter besonders gut…

Inside, this chandelier caught my eye..

Direkt neben der Kirche steht das Château de la Martonie, das ich in anderer Perspektive schon gemalt hatte:

Directly next to it the Château de la Marthonie is open to visitors – I had done a sketch of it:

Das ehemalige Augustiner Priorat ist nur manchmal zu besichtigen; ich habe nur durch den Zaun fotografieren können:

The former priory only can be visited on certain days; so I had to take a picture through the fence:

Das Schöne an diesen Dörfern: sie sind so klein, dass man nicht viel laufen muss, um alle Sehenswürdigkeiten zu besichtigen! Außerdem locken auch viele kleine, romantische Ecken und Cafés…

In these villages you don’t have to walk a lot for sightseeing! Moreover, there also are many picturesque corners and nice cafés…