Frohes Neues Jahr 2023! – Happy New Year 2023!

Der wärmste Neujahrstag seit Beginn der Aufzeichnungen: hier, in Bayern, heute 16°C! Den Sonnenschein nützte ich für einen Ausflug und besichtigte die kleine Burgruine Haltenberg. Sie liegt etwas versteckt auf dem Lechrain zwischen Scheuring und Kaufering. Vor Ort bot sich ein Mauerfenster zum Malen an: ich konnte bequem stehend meine Utensilien auf den dicken Mauern ausbreiten und hatte perfekte Sicht!

This New Year is the warmest ever here in Bavaria: 16°C and sunshine! Perfect weather and temperature for outdoor sketching, so I took a short drive to the ruins of Haltenberg Castle, a quite small one, situated a bit hidden about 30km south of Augsburg. On site, a „window“ in the thick wall offered a nice spot for a view as well as the possibility to put my utensils and sketch standing upright.

Unten noch ein paar fotografische Eindrücke der kleinen Anlage:

Doch an der frühzeitig sinkenden Sonne merkte man die Jahreszeit. Auf dem Rückweg hielt ich noch an der Lechstaustufe 19, für den Sonnenuntergang:

The early setting sun finally reminded us of the time of year… On my way back, I stopped at one of the many barrage lakes of the river Lech, for a sunset picture:

Der Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe: ein Herbstmärchen – The „Mountain Park“ in Kassel-Wilhelmshöhe: an Autumnal Fairy Tale

Vorletzte Woche verbrachte ich einen Vormittag im Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe (Unesco Welt-Kulturerbe). Er wurde im Laufe von 3 Jahrhunderten immer wieder neu gestaltet von den jeweiligen Herren auf Schloss Wilhelmshöhe. Er ist sehr groß (560 ha). Sehr beliebt sind die Wasserspiele, die auch heute noch betrieben werden, allerdings nur sonn- und feiertags sowie mittwochs, und zwar auch nur von 14.30 bis 16.00 Uhr. Das konnte ich diesmal nicht schaffen. Trotzdem war es ein tolles Erlebnis! Die Wasserläufe und Teiche, die Fantasiegebäude und nicht zuletzt der reiche Bestand an großen, alten Bäumen sorgen für tolle Aussichten, Stimmungen und Motive! Jetzt im Herbst sorgt die Laubfärbung für ganz besonderen Genuss.

Two weeks ago I spent a morning in the „Mountain Park“ Kassel-Wilhelmshöhe (which actually are the garden grounds of Wilhelmshöhe Castle, on a hillside facing east). It’s listed Unesco World Heritage and has been altered continually during 3 centuries along with the changing tastes of society and the castle’s lords. It covers 1384 acres and is most popular for its trick fountains and other waterworks which are still operated – but only on Sundays, Wednesdays and holidays from 14.30 to 16.00 hours. This time, I wasn’t able to see them – nevertheless, the visit was a great experience! The creeks and ponds, the fancy buildings and mostly the rich population of big, old trees make for beautiful views, moods and motives! In October, the autumn colours offer a special treat…

Am Gipfel des Hügels thront eine Herkulesstatue mit Blick nach Osten über einem künstlichen Felsgebilde, zu seinen Füßen die Terrassen der Wasserspiele. Ich war bei Sonnenaufgang am Herkules und blickte über Kassel.

On top of the hill, a statue of Hercules on a manmade rocky building overtowers the first terraces of the water works. I enjoyed the view of Kassel at sunrise from up there.

Wasserbassin mit Zentaur/pool with centaur

Spaziergang im Laubwald unterhalb des Herkules/a walk in the woods near the Herkules buildings

Nachdem ich dort oben eine gute Stunde herumspaziert war, fuhr ich hinab zum Schloss, um den Rest des Parks von dort aus zu erkunden.

After strolling about on the hill for an hour, I went to the castle to explore the rest of the park from there.

Gewächshaus – momentan geschlossen, aber auch von außen sehr schön!/Large greenhouse – closed at the time, but very beautiful from the outside, too!

„Halle des Sokrates“/“Socrates‘ Hall“
Statue der Flora

Jussowtempel, benannt nach seinem Erbauer/temple of Jussow, named after its architect.

Diese Fantasiegebäude bieten alle ein sehr romantisches Bild…

These fancy buildings offer nice and romantic views…

„Teufelsbrücke“ / „Devil’s Bridge“

Oben und unten: Aquädukt/above and below: aqueduct

Oben im Bild: „Plutogrotte“/above in the picture: „Pluto’s Grotto“

Die kleine Brücke oben und das Bild mit Reiher (lebendig!) entstanden beide am selben, kleinen Teich.

The small footbridge and the photo of the heron (a life one!) were both taken at the same, small pond.

Ich versuchte, an den kleinen Wasserfällen Zen-artige Bilder aufzunehmen/trying to take Zen-like pictures

Auch im Mai und Juni muss der Garten sehr schön sein: im unteren Bereich ist ein Rosengarten (hier die letzten des Jahres) und viele Rhododendren! Unten: noch ein paar großartige Bäume…

In May and June the gardens must be beautiful, too: near the castle, there’s a rosegarden (these are the last ones of the year) and lots of rosebay bushes! Below: some great and beautiful trees…

Ich war 4 Stunden insgesamt im Park, habe aber noch nicht alles gesehen! Jedenfalls: eine weitere Reise wert…

Spending 4 jours in the park, I still haven’t seen all of it! Anyway – it’s worth another trip…

7 Jahre Creatologyblog – 7 Years of Creatologyblog

Hallo, Ihr Lieben! Grad wurde ich informiert, dass heute mein „Jahrestag“ bei WordPress ist. (Fast) gleichzeitig mit meinem 25jährigen Dienstjubiläum… In den 7 Jahren habt Ihr meine kreative Entwicklung verfolgt: zunächst gab es sehr viel Genähtes und verschiedene Basteltechniken, Schmuckgestaltung und Fotografie. Ihr habt teilgenommen an meinen ersten Mal- und Zeichenversuchen und beobachtet, wie ich dabei stets sicherer wurde. Vielen lieben Dank für Euer Interesse und die gelegentlichen Kommentare! Aber auch die Fotografie begleitet mich weiterhin, genauso wie die Näherei. Wer weiß, was die nächsten 7 Jahre Neues bringen? Einen ausführlichen Rückblick mit Bildern mache ich erst zum 10-jährigen, derzeit schaue ich lieber noch nach vorne.. Daher: oben und unten der heutige Sonnenaufgang, wie ich ihn auf meiner dienstlichen Tour erlebt habe.

Hi, folks, just got a notice that today I’m 7 years on WordPress! During this time you’ve followed my creative progression: at first, there were many sewn projects, various craft techniques, jewelry making and photography. You watched my first clumsy tries at sketching and painting as well as me getting more accomplished. Thank you so much for your interest and comments! While sketching has become a large part of my life, photography and sewing still are favourites, too. Who knows what the next seven years may bring? On creatologyblog’s 10th anniversary I’ll take a look back with photos; just now I’d still like to look forward… So above and below you see the sunrise as I watched it today, during my working tour.

Außerdem gibt es ein weiteres Bild aus Elkes Garten:

Moreover, there’s another picture from Elke’s garden:

Und eines von der Zermatt-Tour, Blick über den Stellisee zum Matterhorn.

And one from our hiking tour in Zermatt; view over Lake Stelli towards Matterhorn Mountain.

Kurztrip nach Zermatt – A Short Trip to Zermatt

Vor 2 Tagen fuhr ich mit meiner Tochter im Glacier Express von Chur nach Zermatt. Den gestrigen Tag waren wir wandern, heute ging es wieder heim. Schon der Blick aus dem Panoramazug war toll, allerdings zeigen die Fotos, die ich aus dem Zug machte, ein paar kleine Spiegelungen, leicht verfälschte Farben und teils Bewegungsunschärfe am unteren Rand. Trotzdem geben sie einen guten Eindruck von der Fahrt. Auf der Wanderung gelangen dafür richtig gute Bilder – geniesst es!

Two days ago I went to Zermatt with my daughter, taking the Glacier Express train. Yesterday, we did a hiking tour, today we went home again. The panoramic train offered great views, while the photos taken from the train show some minor reflections and the colours, too, are a bit changed. Nevertheless, they offer a nice impression of the trip! The photos taken on the hiking tour turned out great, though. So, enjoy!

Oben: Blick in die Rheinschlucht, diese ist autofrei und daher nur vom Zug, mit Rad oder zu Fuss zu besichtigen.

Above: view of the river Rhine canyon. No cars allowed!

Zu den anderen Bildern oben kann ich nicht viel sagen,es gab zwar Infos im Zug, aber nicht zu allem, was man sah..

For the other pictures above I can’t tell you anything because these places weren’t included in the on-board information of the train.

Abendstimmung kurz vor Ankunft in Zermatt…

Evening – shortly before arriving in Zermatt…

Gleich am Abend nahm ich das obere Bild auf, das untere am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang.

The same evening I took the picture above, then the next morning just before dawn the one below.

Die nächsten Bilder sind alle von unserer Wanderung: wir gingen sehr gemütlich einen Teil der Seen-Tour; mit Bahnen das Rothorn hinauf bis Blauherd, dann zu Fuß bis zur Fluhalp und im Bogen hinunter zur Bahnstation Sunnega, mit der Zahnradbahn dann ins Tal. Ständig neue Ansichten des über allem thronenden Matterhorns begleiten einen dort oben, doch auch das Adlerhorn oberhalb der Fluhalp ist immer wieder fotogen…

The next pictures have all been taken during our hiking tour: we took a part of the „Lakes“-trail. We went up Rothorn mountain taking first the rack train, then the cable car to „Blauherd“. From there we hiked up to the mountain restaurant „Fluhalp“, then took a wide arc down to the rack train which we again took for our ride down. The whole time we had many different views of the Matterhorn, but „Adlerhorn“ (Eagles Horn) above Fluhalp also made for a great motive…

Am Stellisee/Lake Stelli

Blick auf den Grünsee/ View of the Green Lake

Meine Tochter mit dem roten T-shirt machte sich immer gut auf den Bildern!/My daughter and her red T-shirt were a nice addition to the pictures!
Weit entfernte Bergsteiger – mit 500er Tele aufgenommen/far away mountaineers – taken with the tele photo lens
Die Fluhalp und das Adlerhorn. Ich nehme an, das Rothorn hat seinen Namen von den in dieser Jahreszeit leuchtend roten Bodendeckern(?)/ Restaurant Fluhalp and Adlerhorn. I imagine, Rothorn (Red Horn) mountain has got its name because of the brushes that are bright red this time of year(?)
Ein bißchen Kitsch muss sein😉/just a bit of kitsch is ok,
too😉

Eine Woche imTessin, Fotos: Brione und Lavertezzo – A Week in Ticino, Photos: Brione and Lavertezzo

Die bekannteste Sehenswürdigkeit im Verzascatal ist definitiv Lavertezzo mit seiner alten Bogenbrücke, „il ponte dei salti“. Es handelt sich um eine Fußgängerbrücke aus dem 17.Jahrhundert. Sie, sowie die faszinierenden großen Felsformationen an der türkisfarbenen Verzasca wurden u.a. durch Instagram so bekannt gemacht, dass der Ort an sommerlichen Tagen total überrannt wird. Daher wartete ich ab und hatte am letzten Tag Glück: vormittags hatte es in Strömen geregnet, doch ab 13.00 riss die Wolkendecke auf und bescherte noch einen wunderschönen Nachmittag – damit hatten wohl nicht viele Leute gerechnet, deshalb hielt sich der Betrieb in Grenzen und ich konnte es dort genießen.

The most famous place in the Verzasca valley is the village of Lavertezzo with its „ponte dei salti“, a pedestrian bridge from the 17th century showing two arches over the river Verzasca. Also, the interesting rock formations in the river bed are a tourist magnet. The place has been made extremely famous by instagram etc., so on sunny days in summer it’s very crowded. That’s why I was glad to catch a lucky day: the whole morning it had rained cats and dogs, but from 1pm it began to change, resulting in a very nice afternoon with only a handful of visitors at the place.

Blick auf Lavertezzo von der anderen Seite aus/View of the village from the opposite side

Das Herumklettern auf den Felsen und sogar das Baden sind gestattet, allerdings weisen Schilder auch auf Gefahren hin.

Climbing about in the rocks and even taking a bath in the river are allowed; nevertheless there are signs warning of dangers.

Das Bild direkt über diesem Text zeigt den Blick auf die Restaurantterrasse der „Osteria Vittoria“; unten dann Details auf der Terrasse:

The picture above this text shows the view towards the terrace of the „Osteria Vittoria“; below details on the terrace:

Und nun Brione, ebenfalls ein hübscher Ort im Tal, wo es neben schönen alten Häusern und einem ehemaligen Schloss auch ein „Felschaos“ im Flussbett gibt:

The photos below have been taken in and near Brione, another picturesque village in the valley which offers many old houses, a former castle and a chaos of rocks in the riverbed:

Oben das ehemalige Schloss, das zwischendurch ein Restaurant gewesen war, und das heute eine sehr moderne Verwendung hat: hier werden „Escape Room“ Events abgehalten!

Above the former castle which also once was a restaurant and where nowadays „Escape Room“ events take place!

Eine Woche im Tessin, Fotos: Carona und Parco San Grato – A Week in Ticino, Photos: Carona and Parco San Grato

Blick vom Parco San Grato zum Monte San Salvatore/View from Parco San Grato towards Mount San Salvatore

Ein Ortsteil von Lugano, namens Carona, beherbergt den Parco San Grato. Es ist ein frei zugänglicher Park, auch mit Spielplätzen. Besonders schön im Mai, wenn die zahlreichen Rhododendren blühen – den Rest habe ich noch erleben können. Außerdem gibt es dort ca. 20 Arten von Nadelbäumen, die bereits vormittags an dem sonnigen Hang ihre Düfte verströmten – ja, ich machte mir ein Spiel daraus, unterschiedliche Arten zu erschnuppern! Fichte und Tanne riechen nach Heimat, die Zedern nach südlichen Gefilden etc… Dazu kommt, dass die Lage am Hügel teils tolle Ausblicke auf die Gegend und den Luganer See bietet. Danach schlenderte ich schließlich hinunter in den Ort – ein hübsches kleines Dorf (auch wenn zur Stadt Lugano gehörend). Doch zuerst Bilder vom Park:

The village of Carona, which actually is part of the town of Lugano, harbours the Parco San Grato. This parc is open and accessible without entry fee, and especially beautiful in May with blooming rosebays. It also offers playing grounds and a large variety of conifers. The latter were already exuding their fragrances in the late morning hours with the sun heating up the mountainside. So I tried to detect different trees by their smell: fir and spruce smell like home, cedars and cypress like the Mediterranian… Moreover, being situated on a hill, some places in the parc offer great views of the surrounding landscape, the village and Lake Lugano. Afterwards, I did a little tour of the village of Carona which is quite picturesque. But first, some impressions of the parc:

Und unten Carona: /And below Carona:

Auf dem Rückweg fuhr ich über Bellinzona und besichtigte dort eine der drei Burgen, nämlich das Castel del Montebello:

On my way back I made a little detour to visit one of the castles of Bellinzona, the Castel del Montebello:

Blick vom Castel del Montebello zum Castel Grande/View from Montebello Castle towards Castel Grande

In den Innenräumen befindet sich eine kleine, aber gut aufbereitete archäologische Sammlung, die die Besiedlung der Gegend von der Bronzezeit bis heute belegt und erläutert.

Inside, there’s a small but well designed and showcased archeologic collection, showing and explaining the colonization of the region from the Bronze Age until today.

Eine Woche im Tessin, Fotos: Brissago-Insel – A Week in Ticino, Photos: the Isle of Brissago

An einem Tag machte ich einen Ausflug nach Locarno, um von dort mit dem Schiff auf die Brissago-Insel zu fahren. Wie schon im Beitrag vom 30.5. erläutert, ist die Insel ein Botanischer Garten, ähnlich wie die Insel Mainau, nur viel kleiner. Hier ein paar Eindrücke von der Insel:

One day I went to Locarno, taking a boat to the Isle of Brissago which is, as mentioned in my post May 30th, a botanic garden. Here some impressions of the island:

Man ist in einer Stunde gemütlich hindurchgeschlendert, wie gesagt, sie ist nicht groß. Aber sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet! Unten noch ein paar Bilder von der Bootsfahrt und von Locarno:

As I said, it’s not a large island, the visit takes about an hour, but it offers a lot of nice views and interesting foreign plants! Below some more pictures of the boat trip and Locarno:

Locarno
Locarno
Locarno
Ascona
Madonna del Sasso, Orselina, oberhalb Locarno/above Locarno
Hafen von Ascona/Ascona harbour
Ascona

Eine Woche im Tessin, Fotos: Sonogno – A Week in Ticino, Photos: Sonogno

Auch die Fotostrecke muss ich in mehrere Beiträge aufteilen, sonst wird es zuviel. An einem der ersten Tage war ich in Sonogno, dem obersten Ort im Verzascatal und nicht weit entfernt von meiner Unterkunft in Gerra/Verzasca. Der Ort hat typische alte Häuser und pittoreske Gassen:

Since I took a lot of photos during my week in Ticino, I’ll post them always just some at a time. One of the first days I visited the village of Sonogno which is situated up at the end of the Verzasca valley and not far from the village of Gerra, where I was staying. Sonogno shows typical old houses and picturesque alleyways:

Ausserdem gibt es dort einen hohen Wasserfall:

Also, there’s a high waterfall:

Wenn man im oberen Bild genau hinsieht, erkennt man unterhalb des oberen Teils des Wasserfalls eine Brücke, die bietet einen Anhaltspunkt zum Größenverhältnis… Unten noch ein Bild, das nicht zu Sonogno gehört, denn der Staudamm befindet sich im unteren Bereich des Tals:

Looking closely on the upper picture, you can descern a footbridge which offers a hint at the size of the falls… Below another picture which doesn’t belong to Sonogno because the dam is situated much further down the valley:

Wem der Damm bekannt vorkommt der ist wahrscheinlich James Bond-Fan, denn hier sprang er in „Golden Eye“ am Seil hinunter… Tatsächlich wird hier Bungee-Jumping auch angeboten, doch für mich ist das nichts… Jedenfalls ist er schon beeindruckend, mit 220m Höhe gehört er nicht nur zu den höchsten in Europa, sondern auch in der Welt. (Unterhalb der Bäume geht es noch ganz schön weiter in die Tiefe!)

If you feel you know this dam, you’re most probably a fan of James Bond: it was here that the scene in „Golden Eye“ was taken where he jumps from the dam on a bungee cord… Actually, you can do the same because bungee jumping is an activity offered here! Well, that’s nothing for me… Anyway, this dam has a height of 220 meters and thus belongs to the highest ones in Europe and even the world. (Where it is hidden behind the trees on the photo, it still goes down a long way!)

Ein goldener Oktobertag im Allgäu- A Sunny October’s Day in the Allgäu Region

Wie versprochen, hier die Bilder meiner Wanderung am letzten Sonntag. Mit der Bahn (Allgäu Ticket von Augsburg nach Oberstdorf und zurück 22,00€) kam ich in Oberstdorf morgens an und stieg gleich in den Bus, der mich schon ein Stück weit in die richtige Richtung brachte, nämlich bis zum Renksteg, Ausgangspunkt für etliche Wanderwege. Theoretisch wäre auch der Fussweg schön gewesen, doch der hätte bereits im Tal 45 Minuten gedauert, und meinen Knien wollte ich diesen zusätzlichen Weg nicht zumuten. Denn mein Ziel war klar: das historische Bergdorf Gerstruben, auf 1150m.

Last Sunday, I wanted to enjoy the sunny weather hiking in the Allgäu region near Oberstdorf. Taking first the train, then the bus, I arrived in the morning at the starting point for several hiking tours. Actually, you can take a nice walk from Oberstdorf to this starting point, but that would have added 45 minutes to my tour, which, for my knees, would have been too much. My destination was the historical village of Gerstruben, on 1150m above sealevel.

Bereits im Tal gab es wunderschöne Aussichten zu geniessen…

In the valley, already the views were great…

Nach Gerstruben gibt es zwar eine Fahrstrasse, doch die ist Leuten mit besonderer Erlaubnis der Gemeinde vorbehalten, alle anderen müssen zu Fuß (oder mit dem Mountainbike) hinauf. Für Wanderer gibt es 3 Möglichkeiten: die Fahrstrasse (langweilig), den Hölltobel (interessant und abenteuerlich, aber der Schwierigkeitsgrad für meine Knie ungeeignet), und schließlich den Rautweg, durch den Wald, über Stock und Stein, teils auch steil, aber gut machbar. Den Letzteren wählte ich.

While there is a paved road leading to Gerstruben, it’s reserved for cars with special permits. All other visitors have to walk or use a mountain bike. There are three options for hikers: the paved road (boring), the very interesting and adventurous path through a narrow canyon ( more challenging and not suited for my knees), and the so-called „Rautweg“, a path through the woods, (which I chose) where you still have to tread carefully and which is partially a bit steep, too, but with my hiking poles it was ok.

Auch dieser Weg bietet kurze Blicke in den Tobel, hier ein Mini-Kraftwerk.

This path offers some glimpses into the canyon, here you see a tiny hydropower plant.

Oben und unten: eine historische Sägemühle.

Above and below: a historical sawmill.

Kurz vor dem Ziel gibt es von einer Wiese aus den ersten Blick auf die alten Häuser:

Almost there, you get the first view of the old houses from a mountain pasture:

Das oberste Haus ist ein modernes, nämlich das Gasthaus, welches neben einem traumhaften Blick auch sehr leckeres, regionales Essen bieten soll – leider hatte er schon für den Winter geschlossen.

The house on top is a modern one; a restaurant which not only offers a great view but also fine regional cuisine – alas, it was already closed for winter.

Nach einer guten Stunde war ich am Ziel – und nach dem Wald wieder in der Sonne!

After an hour of hiking I arrived at my destination – and changed the woods for sunny pastures!

Diese Häuser sind nicht als Museumsdorf hertransportiert worden, sondern stehen noch an ihrem ursprünglichen Platz. Sie sind mehrere hundert Jahre alt, eines ist von 1502! Im sogenannten „Jakobshüs“ ist ein kleines Museum zum Leben im Dorf eingerichtet, es hat aber nur 1-2 Tage in der Woche auf.

These farmhouses haven’t been brought here from other places but have actually been build here. They are hundreds of years old, one dates from 1502! One of them, called „Jakobshüs“ (Jacob’s House) houses a small museum. Alas, the latter only opens 1 or 2 days a week.

Oben: die Marienkapelle

Above: St.Mary’s Chapel

Aber auch die Aussicht von dort oben ist einfach schön:

The view from up there is very nice, too:

Dort oben verbrachte ich dann gute 2 Stunden mit Zeichnen und Malen (siehe der letzte Beitrag), bevor ich mich auf den Rückweg machte. Viele Leute wählen für den Rückweg einen der zwei anderen Wege, aber ich wusste nun, dass der Rautweg für mich ok war und ging ihn auch hinunter. Gegen Ende spürte ich dann auch meine Knie – es hat gereicht. Aber ich war sehr froh, dass ich wenigstens das geschafft habe mit einem lädierten und einem künstlichen Knie. Meinen nächsten Besuch dort werde ich so planen, dass ich auch das Museum besichtigen und die Schmankerln im Gasthof probieren kann!

Busy sketching and painting (see my last post), I stayed more than 2 hours before making my way back. I took the same path I had come because I now knew that it was ok. On the last kilometer my knees began to hurt a bit, but I was happy to have achieved my goal with one artificial knee and one that also will need surgery in the near future… Anyway, my next visit of Gerstruben will be planned according to the opening schedules of the museum and the restaurant!

Herbstzeitlosen blühten dort auch sehr viele – Achtung, nicht pflücken! Sie stehen unter Naturschutz, aber vor allem sind sie sehr giftig!

There were a lot of „naked ladies“ (autumn crocus) in the fields – don’t pick them, they’re not only protected but also very poisonous!