„…lift us up where we belong..“: Zwei Tage in Engelberg – Two Days in Engelberg

Auf der Heimfahrt von Frankreich habe ich nochmal 2 Tage bei meiner Tochter in der Schweiz verbracht – zum einen, um ihren Geburtstag zu feiern, aber auch, um bei dem tollen Wetter die wunderschöne Berglandschaft zu geniessen.

On my way home from France I’ve spent two days in Switzerland with my daughter – for her birthday and to enjoy the gorgeous mountainscape in this nice weather.

„Where the eagles cry…“

(Ja, das ist ein Steinadler, er war seehhr weit oben, mit Tele 500 und stark vergrößert.. Der Kopf sieht nur hell aus, weil er in der Sonne ist)

(Yes, this is a golden eagle; it was very high up, caught it with the tele photo lens 500mm and then blew it up again… The head only looks white because the sun shines on it)

„On a mountain high…“

Ja, auch ich habe ein wenig „Adlerfeeling“ bekommen, da ich nun endlich den Tandem-Gleitschirmflug, den ich letztes Jahr von meiner Tochter zum Geburtstag bekommen hatte, antreten konnte. War einfach Klasse!

Yes, me, too, I got a bit of „eagle experience“, because at last I made a tandem paragliding flight – a gift from my daughter for my last birthday – nearly took a year to be able to do it. Just great!

Und heute fuhr ich mit der Gondel auf einen anderen Berg, den ich bisher nicht besucht hatte; nämlich den Titlis. Genaugenommen nur bis auf halbe Höhe, zum Trübsee (oben ist noch Schnee, wie man sieht). Dort wanderte ich ein paar Stunden und – malte natürlich auch!

Today, I took the cable car up another mountain I still hadn’t visited: the Titlis. Actually, not all the way up but halfway, to the lake Trübsee. (On top there’s still snow, as you can see). I did some hiking and – a sketch, of course!

Reisetagebuch Périgord: zwölfter Tag – Travel Journal Périgord: Day Twelve

Der letzte Tag hier! Und ich war mir gar nicht sicher, ob ich heute nochmal weiter fahren sollte, doch schließlich war es das schöne Wetter, das mich dazu brachte, nach Carlux zu fahren, um die „Jardins de Cadiot“ zu besuchen. Und ich bin sooo froh, dass ich das gemacht habe! Der Garten ist weniger bekannt als die anderen, die ich bereits besichtigt habe, doch für mich ist er der Schönste! Absolut romantisch… Und auch wenn es hier ebenfalls in Form geschnittene Büsche gibt, so darf der Rest durchaus etwas wuchern! Und weil er mir gar so gefallen hat, zeige ich doch auch gleich hier Fotos, zusätzlich zu meinem Aquarell…

My last day in France! I wasn’t at all sure if I should drive more than an hour once again, but the weather being nice I decided to go to Carlux. „Les Jardins de Cadiot“ is a less known garden than the others I had visited, but for me, it is the most beautiful – soo glad that I did the trip! It’s very romantic, and even if some bushes are cut in form, other plants are allowed to proliferate. Well, because I’m so enthusiastic about this garden, I’ll show you photos again along with my paintings…

Es gibt Laubengänge, Tore, Brunnen, Statuen, Skulpturen, alte Mauern…

There are pergolas, gates, fountains, statues, sculptures, old stone walls..

Sogar ein kleines Labyrinth, das man vom oberen Teil des Gartens gut sehen kann (das aber hoch genug ist, dass man sich innen verlaufen kann). Auch dabei: ein ganz zauberhafter portugiesischer Hof, hier habe ich gemalt.

Even a small labyrinth which you can see very well from the upper part of the garden (though it’s high enough to get lost in it). Also, a very nice portugese courtyard garden – here I’ve done my sketch.

Ich saß am Tisch und blickte in die andere Richtung.- Dann gibt es einen Bereich, den ich mal „Waldgarten“ nenne; hier spielen Bäume, Steine und Moos die größte Rolle, aber es gibt auch Tontöpfe und -scherben, die in der Erde stecken und mit Gedichten beschriftet sind – sehr schöne Idee:

I was sitting at the table, looking to the other side.- Then there’s a part I call „wood garden“ because trees, stones and moss play the main part. But there’s also some pottery in the earth with poems written on it – very nice idea:

Nun schicke ich die übrigen Bilder hinterher, bevor meine zweite Zeichnung kommt:

Here are the other photos before I show you my next sketch:

Auf dem Rückweg sah ich unterwegs einen Turm, der mir gefiel, und ich zeichnete ihn später aus dem Kopf nach:

On my way back I saw a tower I liked, so in the appartment I sketched it from my memory:

Auch in ein paar kleinen Dörfern habe ich noch fotografiert, da findet man immer was. Allerdings waren die heute, am Sonntag, wie ausgestorben. Ich hatte so ein „Erlkönig“-Gefühl: „Wer läuft Sonntag mittags in der Hitze rum?“ – „Die deutsche Touristin, nur die ist so dumm!“ 🙂

In some small villages on the way I had made some photo stops – there’s always something nice to discover. But Sunday these villages seemed empty – no person to be seen, I was alone. Weird feeling!

Reisetagebuch Périgord: elfter Tag – Travel Journal Périgord: Day Eleven

Heute besuchte ich zwei Bastiden, also kleine, befestigte Dörfer, die – natürlich – auf Hügeln liegen. Beide haben ein sehr schönes altes Stadtbild, dazu besitzt Domme eine kleine Grotte und Felsritzungen, die gefangenen Tempelrittern zugeschrieben werden; Belvès dafür troglodytische Behausungen, die besichtigt werden können. (Troglodytisch=Im Felsen) Allerdings war die Führung dazu erst am späten Nachmittag, solang wollte ich nicht bleiben. Ein ausgiebiger Stadtrundgang in beiden Orten reichte mir – dabei zeichnete ich in Belvès ein paar Türen. Außerdem machte ich mir Notizen zur Farbgebung und kolorierte sie später nach den Notizen.

Today I’ve visited two „bastides“ – small, fortified villages, which – of course – are situated on hills. Both, Domme and Belvès, offer nice, ancient urban views. Moreover, in Domme, there’s a small grotto and what they call „Templar’s graffitti“. In Belvès you can visit troglodyte housings (troglodyte meaning in the rock), but I would have had to wait for a guided tour, which was hours later, so I passed. Instead, I did an extensive roundtour of the ancient quarters, sketching some doors. Making notes on the colours, I then coloured the sketches back in the appartment.

Außerdem gestaltete ich eine Seite mit den Eintrittskarten, die ich gesammelt habe -irgendwie hatte ich es versäumt, sie immer am jeweiligen Tag einzukleben, doch so sind sie wenigstens mit drin.

Also, I made one page with all the tickets I had saved; somehow I had missed to put them on the pages of the days they belong… but this way they’re at least in the book.

Dass einige so schwarz wurden, liegt daran, dass sich manches Papier nicht mit dem Kleber verträgt – leider zu spät gemerkt… Nachdem alle eingeklebt waren, wollte ich die Seite noch etwas aufpeppen und bemalte den Hintergrund so gelb wie hier die Hauswände sind und verpasste den Karten Schatten – jetzt sieht es ein bisschen so aus, als sei eine Hauswand plakatiert.- Und schließlich muss ich Euch doch noch ein paar Fotos zeigen, und zwar, weil ich selbst das noch nie gesehen habe und es so zauberhaft aussieht:

Some of them got blackened after gluing them in – must be that some papers don’t like the kind of glue I used. Having glued them all in, I wanted to add a bit of interest – so I painted the background in the same colour as the houses here and added „shadows“ to the tickets, aiming for the impression that they are posters on a house wall.- Well, today I just have to show you some photos as well – mostly because I’ve never seen this before and it looks so nice:

Auf den Flüssen hier sieht man grad überall diese weißen Teppiche, und ich wusste zunächst gar nicht, was das ist. Doch mein Teleobjektiv ließ mich einen näheren Blick darauf werfen:

On the rivers around here there are these white carpets which I’ve never seen before, I didn’t know what to think of it. But my telephoto lens got me a closer look:

Die Wasserpflanzen, die immer in der Strömung hängen wie Haarsträhnen, haben lauter weiße Blüten! Man sagte mir, das sei Wasserhahnenfuß. Und wenn man auf einem Boot ist oder sonst ganz in der Nähe, dann riecht man den wunderbaren Duft! Ganz besonders schön sieht es aber so aus:

The plants, that look like long strands of hair in the current, show many small white flowers! I was told these are water-buttercups. And on a boat or very near them you smell the wonderful perfume! But the most beautiful scene is this:

Schwanenfluss…

Swan river…

Augsburg: Stadt des Wassers – Augsburg: City of the Water

Augsburg möchte ja mit dem Thema Wasser Weltkulturerbe werden. Das mag manchen wundern, der noch nie hier war! Tatsächlich ist Augsburg nicht nur an Lech und Wertach gelegen, sondern auch von vielen Bächen und Kanälen durchzogen. Vor allem aber wurde hier schon sehr früh mit Wasserwirtschaft begonnen und es gibt viele Prachtbrunnen aus alter Zeit, dazu historische Wasserwerke. Heute hat Augsburg eines der besten Trinkwässer in Deutschland. Heute nachmittag hatte ich frei, und bei dem schönen Wetter zog es mich mit dem Rad in den Siebentischwald – der hiesige Stadtwald, Augsburgs grüne Lunge und – Wasserschutzgebiet! Eigentlich wollte ich dort eine der Brücken zeichnen, doch dann wurde mehr daraus:

Augsburg is preparing in hope for the nomination as World Heritage, with the focus on water. Those who haven’t seen the city yet may wonder… Actually, there’s not only the two rivers Lech and Wertach flowing through the city but also many small canals and creeks. Most of all, water management has begun early in history and there are a lot of gorgeous historical fountains and waterworks. Nowadays, Augsburg owns one of the best drinking waters in Germany. Today, I spent my free afternoon riding my bike into the municipal forest, the green „lung“ of Augsburg, and – water reserve! Wanting to sketch one of the small bridges, I actually got a bit more from the trip:

Zunächst kam ich an der Kanustrecke vorbei – auch ein Aspekt des Wassers! Auf einer Brücke blieb ich stehen und zog Büchlein und Stift heraus, um ein paar schnelle Zeichnungen zu machen, nur als Studie… Völliges Neuland! Menschen in Bewegung, und zwar sehr schnell! Besonders gut ist das Ganze nicht geworden aber wenigstens habe ich es versucht…

First, I got to the canoe training centre, where I tried to get some fast sketches, standing on a bridge. That was a first for me – people in motion, and fast! So the result isn’t quite satisfying, but a t least I tried…

Das historische Wasserwerk – Tag der offenen Tür! Also nichts wie hinein… Nun folgen ein paar Fotos, bis es mit Zeichnungen weitergeht…

Open Door at the historical waterworks! I got in and took some photos – sharing them here before again, some sketches will follow:

Natürlich kann ich mit Fotos nicht die (unheimlichen) Geräusche wiedergeben, die die laufenden Maschinen verursachen… Aber wie es riecht, ist schnell erklärt: nach Maschinenöl! Nun wollte ich es mir nicht nehmen lassen, auch irgendwas hier zu zeichnen, doch dafür suchte ich mir eine kleine Ecke:

Of course the photos don’t show the (somewhat creepy) noises the working machines make… but I can tell you the smell: motor oil! Wanting to sketch something here, too, I found a quiet corner:

Diese Bleistiftzeichnung hatte ich gerade fertiggestellt, als die laute Glocke erklang, die die Schließung ankündigte… Da die Leute nur noch auf mich warteten, um die Tür schließen zu können, hatte ich nicht mehr die Möglichkeit, ein Foto mit dem Objekt aufnehmen zu können. Farben und Licht musste ich später daheim aus dem Kopf hinzufügen:

I had just finished this pencil sketch when a loud bell announced the closing time. Since I was the last visitor they already waited for me to go to be able to lock the doors – so I couldn’t get a photo of the appliance I had sketched, having to add colours and light without reference when at home:

Das Teil hat wenigstens still gehalten beim Zeichnen 🙂

At least, the pipes didn’t move when being sketched 🙂

Und dann kam ich doch noch zu meiner Brücke im Wald… Nach dem Vorzeichnen stellte ich fest, dass ich die Flasche mit Wasser zum Malen vergessen hatte – daher ist dieses Bild mit dem Wasser aus dem Bach gemalt, der unter der Brücke durchfliesst – perfekt! Allerdings bin ich mit dem Bild selbst nicht so zufrieden… Muss wirklich mehr draussen üben!

At last, I arrived at the little bridge I wanted to paint. When I wanted to start colouring, I noticed that I had forgotten the waterbottle for the colours – so this picture has been done using the water from the creek under the bridge – perfect! Nevertheless, I’m not quite satisfied with the result – have to practice more outdoors!

Diaschau: Die Harburg bei Nördlingen – Slide Show: Harburg Castle Near Nördlingen

Mir ist aufgefallen, dass ich die Fotos von der Harburg noch gar nicht gezeigt habe, sondern nur damals das gemalte Bild. Da es jedoch recht viele Bilder sind, habe ich mal wieder eine Diaschau daraus gemacht. Wie Ihr sehen werdet, sind noch etliche Motive zum Malen dabei! Das Abendlicht war teils sehr schön… Viel Spaß!

Just noticed that I still haven’t shown the photos from my trip to Harburg Castle. Since it’s a lot of pictures, I’ve now compiled them for a slide show. As you will see, there’s many scenes that „want“ to be painted, too… The evening light was very nice. Have fun!

Eine Kunstausstellung – An Exhibition

Heute möchte ich euch mal Werke anderer Künstler zeigen – eine Freundin hatte heute eine gemeinsame Vernissage mit einer Fotografin. Das Thema ist „sein – wandeln – werden“. Andrea Trapp malt und kombiniert auch Collage, Druck und Schrift dazu; Hilde Reiter zeigt Fotos von Strukturen, aus der Natur oder im städtischen Umfeld, die jedoch abstrakt wirken. Beide haben mir freundlicherweise gestattet, hier ein paar Beispiele ihrer Werke zu zeigen.

Today I’d like to introduce you to the art of a friend who shares an exhibition with a photographer these days. The subject is: „to be – to change – to become“. Andrea Trapp combines painting with collage, print and text; Hilde Reiter shows photos of structures – from nature or in the urban environment – which in the close-ups seem abstract. With the friendly permission of both artists I’d like to show some examples of their works.

Andrea Trapp:

Andrea Trapp (2) „Die Sehnsucht in Dir“ – „The Longing Inside You“

Andrea Trapp (3) „Die Sehnsucht in mir“ – „The Longing Inside Me“

Andrea Trapp (4) „Lass uns die Schatten umarmen, die uns umnachten“ – „Let’s Hug the Shadows That Haunt Us“

Andrea Trapp (1) „Der Anfang ist nah“ Der Text im Bild ist ein Gedicht von Mascha Kalénko über die Zeit. – „The Beginning Is Near“ The text in the picture is a poem about time, by Mascha Kalénko.

Hilde Reiter:

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Man erkennt zwar, dass es sich um Rost handelt, doch es ist zum Einen auch abstrakt-ästhetisch, zum Anderen durchaus zu Gedanken anregend über das Thema der Ausstellung! Meine persönliche Idee dazu: auch wenn der „Lack ab“ ist, kann Schönes zum Vorschein kommen…

Well, obviously it’s a rusty surface, but it also has an abstract and aesthetic effect. Moreover, it may very well incite thoughts about  the subject of the exhibition! My personal idea: even when the paintwork isn’t fresh anymore, sometimes, there’s beauty underneath…

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„Nichts bleibt –  nichts ist abgeschlossen –  nichts ist perfekt“ – „Nothing stays as it is – nothing’s finished – nothing’s perfect“

Herbstimpressionen – Autumnal Impressions

Ja, derzeit tröpfeln meine Beiträge etwas langsamer, weil ich sehr eingespannt bin. Aber heute möchte ich wenigstens ein paar Herbstfotos zeigen, in diesem goldenen Oktober! Achja, und übrigens: mein Blog wurde grad 3 Jahre alt! Danke für Eure Treue!

Admittedly, my posts come slowly at the moment because I’m always too busy… Anyway, I at least want to show some autumn pictures in this golden October! Moreover, I’d like to thank you all for following my blog which has just reached it’s third „birthday“!

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Oben: die Tropfen hängen in einem Spinnennetz über dem Blatt.

Above: the drops are hanging in a spider web above the leaf.

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Ich wünsche allen Lesern genug Zeit, das schöne Wetter noch zu genießen, bevor der graue November kommt!

I wish you all enough time to enjoy the autumn sun before November brings dull, grey foggy days!