Buchprojekt: die Seiten, Teil 12 – Book Project: the Pages, part 12

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Diese Karte in Form eines Bücherregals hat mir vor ein paar Jahren so gut gefallen, dass ich sie mitgenommen habe , doch bis jetzt lag sie nur in der Schublade – womöglich genau auf dieses Projekt wartend!

This postcard featuring a book shelf caught my eye years ago, but up to now it was just stored in my stash – maybe waiting for exact this project?

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Natürlich befinden sich darin wieder Zitate, diesmal zu Bibliotheken.

Of course inside you again find quotes, this time about libraries.

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Wieder hinter einem Trennblatt aus mit Harz behandeltem Papier unten eine Postkarte, die die alte Bibliothek des Klosters St.Gallen zeigt. In den Vitrinen unten in der Mitte habe ich die wundervollen Prachtbände betrachtet, welche die Inspiration zu diesem Projekt waren. Über der Karte ein „Bücherregal“ aus einer vintage Goldborte, darauf stehen 3-D-„Bücher“ aus Aquarellkarton. Rechts neben der Postkarte steckt ein Röllchen aus Maulbeerpapier; wenn man es herausnimmt und aufrollt, kommt ein weiterer Spruch zum Vorschein.

Behind a sheet of resin paper you find a postcard showing the gorgeous historic library of the St.Gallen monastery. In the showcases on the ground floor I admired the medieval luxury volumes which gave me the inspiration for this project. Above the postcard a „book shelf“ in form of a vintage gold tone lace border sports 3-D „books“ on watercolour paper. Right beside the postcard a small paper scroll is tucked into a sleeve. If you remove it and spread it out, another quote appears.

Buchprojekt: die Seiten, Teil 11 – Book Project: the Pages, Part 11

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Diese Doppelseite zeigt alte „Ex libris“, teils blanko (Jugendstil), teils mit Namen (Holzschnitte, aus den 60er Jahren). Ein paar Rosenbildchen und Goldranken verbinden alles. Rechts oben im Eck gestattet ein Fenster mit Holzrahmen einen kleinen Blick auf die nächste Seite:

This double page shows vintage „ex libris“ stickers. Some are Art Nouveau, some woodcuts from the 1960s. Rose stickers and some swirls fill the gaps. On the right upper edge a wooden window frame allows a glimpse of the next pages:

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Und hier noch einmal das berühmte „B“: auf einer Postkarte, mit altem, lateinischen Manuskript ist es als verzierte Initiale hervorgehoben, auf der rechten Seite preist ein Verlag einen Poesieband mit Namen „Bunte Blätter“ an – der alte Reklametext ist für unser heutiges Empfinden sehr amüsant zu lesen. Gerissene Streifen eines Geschenkpapiers mit vintage Rosenmuster, gepresste Blätter und Blütendolden sowie Glanzbildchen (Fächer) und eine kleine Papierspitze umgeben die Texte. Das Fensterchen links oben zeigt ein Röschen der vorherigen Seite.

Once again a page dedicated to the letter „B“. On a postcard showing an old latin manuscript it’s a decorative initial. On the right a publisher advertises a collection of poems called „Bunte Blätter“ („Colourful Leaves/Pages“). The vintage text sounds quite funny to our ears. Torn strips of a wrapping paper showing vintage roses, romantic fan stickers, pressed leaves and a small paper doily adorn the page further. On the upper left corner the small window shows a rose from the page before.

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Seite 27 und 28 sind so zusammengeklebt, dass zwischen ihnen eine Tasche entsteht, in welcher eine selbst gestaltete Postkarte steckt: auf deren Rückseite ist wieder ein Zitat zu lesen.

Pages 27 and 28 are glued together creating a pocket. A handmade postcard is inserted,  its backside showing another quote.

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Nochmal eine Doppelseite: Auszug aus einem mittelalterlichen Kochbuch, mit Inkjetprinter ausgedruckt. Das Washi-Tape „Bücherreihe“ begrenzt den Ausdruck links ud rechts; Daneben jeweils ein Zitat zum Thema Essen und Bücher. Ein kleines Büchlein auf Aquarellkarton ziert in 3-D die rechte Ecke unten und die Kanten der Seiten wurden mit Spitzenborte besetzt.

Another double page: part of a medieval cook book has been inkjet printed onto aged paper. Washi tape „book rack“ , quotes about books and food as well as lace borders frame the text. On the lower right side a mini book picture is attached with a 3-D-sticker.

Buchprojekt: die Seiten, Teil 10 – Book Project: the Pages, Part 10

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Die erste Hälfte des Buches ist geschafft – insgesamt habe ich ja 40 Seiten gestaltet…  Auf dieser hier ein Jugendstil-Titelstreifen auf dem Hintergrund eines Vorsatzpapiers, sowie etliche „Bücher“ auf Aquarellkarton. Das aufgeschlagene ist mit 3-D-Sticker befestigt, die anderen sind ganz lose und stecken in Schlitzen, die mit Washi-Tape verziert sind. Wenn man sie herausholt und umdreht, kann man weitere Zitate zum Thema „Bücher“ entdecken. Die linke Kante ist mit einer vintage Goldborte besetzt, auf die ich noch  ein paar Strasssteine geklebt habe. Rechts eine Trennseite aus mit Kaltglasurharz behandelter Lateinbuchseite.

Now I’ve already shown you the first half of this book – it’s got 40 pages. On this one an ornamented Art Nouveau title sits on a vintage end paper. There are several „books“ on watercolour paper, too – the „opened“ one is attached with a 3-D-sticker, the others are just inserted into slits indicated by washi tape. If you take them out and turn them, you can read further quotes about books. The left edge shows a vintage gold tone lace border with some rhinestones. On the right another resin paper page.

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Umgeblättert erscheint eine sehr romantische Seite – Blumenelfe, gepresste Pflanzen, Glanzbildchen und ein heutzutage recht kitschig wirkendes Gedicht über Blumen, Sterne und Heimatgrüße… Naja, ist ja auch über 120 Jahre alt und war für „Backfische“ (junge Mädchen) gedacht! Das „Eselsohr“ rechts unten verbirgt etwas:

Turning the resin paper page a very romantic theme appears: flower fairy, pressed plants, vintage sticker and a poem which nowadays seems quite icky – about flowers, stars and greetings from home… Well, it’s older than 120 years and was meant for young girls. The dog-ear down on the right side holds a secret:

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„Eselsohren sind Knutschflecke…“ nette Idee!

„Dog-ears are love bites by the enthusiastic reader“ – Nice idea!

 

Buchprojekt: die Seiten, Teil 9 – Book Project: the Pages, Part 9

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Auf Seite 20 ist der Leineneinband eines alten Buches zu sehen, der eine Blätterranke zeigt. Zusätzlich habe ichBlätter daraufgestempelt, teils auch mit goldenem Glitter embosst. Hier sieht man, warum die Wachsperlenkette so gut hält: die Löcher sind auf dieser Seite nicht nur durch Papier, sondern auch durch Stoff gestanzt. Das Einlageblatt rechts besteht aus einer alten Buchseite, die mit gepressten Blättern, Spitze und kupferfarbenem Siegellack verziert wurde. Die Kante zeigt wieder eine Spitzenborte.

On page 20 you see a vintage linen book cover showing wine leaves. I’ve added stamped leaves, some of them with gold tone embossing. Because of the linen the holes for the string of faux pearls are sturdy. The smaller insert page on the right consists of a vintage book page embellished with pressed leaves, lace and copper tone sealing wax. Its edge sports a lace border.

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Wenn man das Einlageblatt wendet, erscheint der Grund für die vielen Blätter: Das Zitat vergleicht Blätter und Sätze in einem Buch. Links das alte Vorsatzpapier eines Reklambändchens, teils mit Goldstift betont und umrandet. Die Vintage-Sticker zeigen alte Vogelabbildungen, das passt zu dem 3-D Buchcover „Book of Birds“. Im Hintergrund rechts ein Stück eines alten Biologiebuches. Unten : ein Lesezeichen, das ich für eine bibliophile Freundin aus einem alten, ledernen Buchrücken gemacht habe. Die Rückseite ist mit Washi-Tape verziert. Damit das alte, brüchige Material stabil wird, habe ich es mit schnelltrocknendem Weißleim aufgeklebt und eingestrichen.

On the back of the insert a vintage end paper has got frames with a gold pen. On page 21  the reason for all the leaves on page 20  becomes clear: the quote compares leaves to the sentences in a book. The vintage stickers show birds and the mini vintage book cover here is „Book of Birds“. The background on the right is a piece torn from an old biology book. Below: a book mark I’ve created for a book-loving friend, using an old leather book spine. The back is embellished with washi tape. To prevent the old material from breaking or tearing, I used PVA glue to attach it to cardboard and also to seal the front.

 

 

 

Buchprojekt: die Seiten, Teil 8 – Book Project: the Pages, Part 8

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Seite 16: in der Mitte der Ausschnitt aus einem Geschenkpapier, auf dem eine alte Spitze abgedruckt ist. Das „a“ darauf habe ich mit einem echten alten Plakat-Letterstempel aus Holz aufgedruckt. Ich habe eine Handvoll solcher „Typen“ und hier das „a“ gewählt, da es für „Anfang“ steht – und das rechts und links davon aufgestempelte Zitat heißt ja „Im Anfang war das Wort“. Am linken Außenrand, unterstrichen mit Washi-Tape, „Früchte der Schwarzen Kunst“ (=Buchdruck). Die restlichen drei Seiten zeigen ein weiteres Zitat.

Seite 17: „Menü des Tages“: „Was darf’s heute sein?“ Mit dem drehbaren Zeiger kann man sich die Art Buch aussuchen, auf welche man gerade „Appetit“ hat : Klassische Literatur, Krimi, Bildband, etc….

Page 16: the piece of a wrapping paper showing an old lace has been imprinted with an old wooden letter „a“ – because it stands for „beginning“ and the quote to both sides of the letter means: „In the beginning was the Word“. On the left of the collaged paper I’ve written „Fruits of the Black Art“ (= typography). Another quote runs around the other three edges.

Page 17: „Menu of the day“ and „What do you like today?“ : to select your preferred kind of literature you can turn the „clock“hand.

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Seite 18: Ein altes, sehr schönes Vorsatzpapier wurde mit einem Zitat beschriftet und mit einem „Spitzenrand“ ummalt. Das Zitat besagt, Bücher und Lesen seien einer Königskrone vorzuziehen, also kam auch noch eine kleine, aus Goldfolie geprägte, Krone darauf.

Page 18: A very nice vintage end paper has been inscribed with a quote: „And if you offered me all king’s crowns for books and my love of reading, I wouldn’t take them.“ So, a small embossed crown of metal foil was added, too.

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Seite 19: Thema ist Buchstabe „B“: Sehr wichtig, denn ohne „B“ wäre ein Buch nur „uch“… Und ein Blatt nur „latt“! In einer Zeitschrift fand ich die französische Schrift mit dem verschnörkelten B; in einem alten Kalender die Bilder von den Silberblättchen. Dazu kamen echte, gepresste Silberblättchen, teils mit Strasssteinen, und wieder ein Stück Aquarellkarton in 3-D, bedruckt mit einem vintage-Buchcover: „Botanisches Bilderbuch“ – na, wenn das nicht jede Menge „B“s sind! An dieser Seite habe ich unten eine Wachsperlenkette mit Schloss angehängt.

Page 19: Letter „B“ is celebrated here, because it’s necessary to get a book instead of just an „ook“! In German, the word for „leaf“ also begins with a „B“ (Blatt), so there are leaves on this page, too – on cutouts from an old calendar and as genuine pressed leaves. Some rhinestones add interest and another mini-book-cover on watercolour paper is attached in 3-D-technique, showing a title with 3 „B“s in it. On the lower edge of this page I’ve added a string of faux pearls with a „padlock“ attached.

Buchprojekt: die Seiten, Teil 7 – Book Project: the Pages, Part 7

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Auf dieser Seite geht es um schöne, wenn auch nicht unbedingt lesbare/verständliche Schriften. Mittelpunkt bildet eine Postkarte, die ich vor Jahren in Istanbul gekauft habe – in der osmanischen und der arabischen Kultur gibt es ja auch wundervolle Bücher und Schreibkunst. Dies hier stellt das Siegel irgendeines Sultans dar. Links daneben – ungefähr aus der gleichen Zeit – mittelalterliche Schriften auf einem bibliophilen Geschenkpapier. Washi-tape mit Schrift und zwei gepresste Blüten aus einem alten Album runden das Ganze ab. Den linken Rand schmückt eine Spitzenborte mit Glassteinen. Rechts wieder ein Trennblatt aus Spinnweb-Pergament, den ich diesmal mit „geheimnisvoller“ Zeichenschrift beschrieben habe.

This page is about beautiful (while not necessarily readible/understandable) script. Centerpiece is a postcard purchased in Istanbul some years ago. In Ottoman and Arabic culture there are wonderful books and examples of calligraphy. This one is the signature of some sultan. To the left, medieval texts on a wrapping paper show the western equivalent. Washi tape with handwriting and two pressed flowers from a vintage album add interest. The left edge is embellished with a lace border and some rhinestones. On the right side a cobweb parchment insert is inscribed with a „mysterious“ writing.

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Auf der anderen Seite erscheint eine Digitalcollage aus alter englischer Schrift, Jugendstil-Mustern von William Morris und dem Bild eines Schmetterlings aus einem alten Naturbuch. Ein Zierband, das unten über die Seit hinausragt, trennt die Collage vom Zitat, das noch oben und unten vom Buchstempel eingerahmt wird.

On the other side of the parchment a digital collage appears. Fragments of an old English manuscript, pieces of designs by William Morris and the picture of a butterfly from an old book are assembled here. A decorative ribbon that separates the collage from the quote on the left, is cut longer than the page to show even when the book is closed.

 

Painting to Go

Das Buchprojekt geht morgen weiter; heute mal was anderes: Das tragbare Gemälde, „Painting to Go“. Das „tragbar“ bezieht sich hier darauf, dass es eine Tasche zieren soll. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, z.B., es auf T-Shirt-Transferfolie zu drucken und auf eine Stofftasche zu bügeln:

Tomorrow I’ll continue with the book project; today I’d like to show you something different: the „Painting to Go“. „To go“ means, that it will decorate a bag. To achieve this, there are different possibilities, for example, you can print it onto transfer foil and iron it onto a canvas bag:

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Auch Ölgemälde vom Flohmarkt, die auf Leinwand gemalt sind (und nicht zu teuer), können in eine Tasche ein- oder umgearbeitet werden, wenn man es aus dem Rahmen gelöst hat. Hier ein kleines, altmodisches Blumenstilleben zusammen mit einem ebenso altmodischen Tischläufer:

Or you could use a vintage oil painting, that is painted onto canvas. After cutting it from the frame, you can sew it – either solo (a bigger one) or use it with other material. Here I chose a vintage table runner to create the bag and stitched the painting on the flap:

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Der Gürtel passt perfekt, daraus einen Schulterriemen zu machen. Diese Tasche war sehr schnell fertig, da ich den Läufer einfach nur falten und links auf links zusammenzunähen brauchte. Aber dann gibt es auch noch eine weitere Möglichkeit: selber malen!

The belt from the thrift store is a perfect shoulder strap. This was a fast and easy project because the table runner is already lined and I only had to fold and sew it without cutting, turning, lining… Of course, there’s still another way to get a painting onto a bag: by painting it yourself!

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Taschenkennerinnen wird das bekannt vorkommen… Ja, ich habe mich von der Marke „Anouchka“ inspirieren lassen, (die ich mir nie leisten könnte) und eine kleine Ledertasche vom Flohmarkt mit Arylfarben bemalt. Das Ganze wirkt ein bißchen moderner als die vorherigen Taschen! Also, einfach mal ausprobieren!

Bag-lovers will know this style – yes, I was inspired by the label „Anouchka“ (which is too expensive for my budget). Using a small Leatherbag from the flea market I painted it with acrylic paint. This version looks a bit more modern than the other two. So, just go and try it!