Winterwanderung – A Winter Hiking Tour

 

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Heute habe ich eine Winterwanderung durch das Murnauer Moos (Nähe Garmisch-Partenkirchen) gemacht. Der Rundgang dauert ca. 3,5Std. – außer, man bleibt so oft stehen, um zu fotografieren, wie ich, dann kann es auch 4Std. dauern… Das Bild oben entstand auf der Hinfahrt Nähe Rottenbuch. Unten ohne Text ein paar Eindrücke als Diashow:

Today I went south to Murnau, near Garmisch-Partenkirchen, at the foot of the Bavarian Alps, to do a winter hiking tour along and through the „Murnauer Moos“, a moor landscape. The tour generally takes 3.5 hours – except if you stop every 5 minutes to take a photo, as I do – then it takes 4 hours. I took the picture above on the journey there. Below without text just some impressions as slide show:

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Im Mai oder Juni werde ich die Tour nochmal machen, dann gibt es seltene Pflanzen und viele Insekten zu sehen…

In may or june I’ll do the tour again – this time with focus on the special flora and fauna of the moor…

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Ein aufgepeppter Hosenanzug – A Refashioned Suit

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Diesen Hosenanzug mit Wollanteil von Taifun habe ich second hand erstanden. Natürlich musste ich ihn ein wenig umstylen! Damit ich die ausgeschnittenen Stoffmotive mit der Maschine applizieren konnte, musste ich zunächst das Futter unten auftrennen; nachher habe ich es mit der Hand wieder angenäht. Für die farblich passende Borte war das nicht nötig, da sie nur auf den Taschenklappen und dem Revers sitzt. Die Vogelmotive auf hellem Untergrund sind kleine Petit Point- Stickereien, die ich aus ihren Rähmchen geholt habe.

This is a second-hand suit by Taifun which I’ve refashioned with appliqué. Cut out motifs from different fabrics, small needle point birds and a chenille border change its look. Before doing the machine appliqué I had to open the lining on the lower seam. After finishing the appliqué, I used hand stitching to re-attach it.

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Die Rückenansicht. Die Hose habe ich schlicht belassen.

The back is embellished, too , but I left the trousers plain.

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Ein kleines Büchlein – A Little Book

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Ein kleines französisches Gebetbüchlein von 1878. Die Handlichkeit, der Einband und das Vorsatzpapier mit goldenem französischen Schwertlilienmuster hatten es mir angetan.

A small French prayer book from 1878. I immediately liked its size, the cover and the end paper with golden French iris pattern.

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Daher habe ich es verändert: ausgedünnt, die übrigen Seiten (die zu dünn waren) jeweils paarweise zusammengeklebt, alle mit weißer Kalkfarbe („chalk paint“) bestrichen, um den Text zu verbergen. Dann alle auf gleiche Weise, aber in unterschiedlicher Optik, verziert: mit alter Spitze, gepressten Pflanzen (manche von alten Alben und Bildern, manche selbst gepresst) und mit Stücken von einer hauchdünnen Lage gefärbten Küchenpapiers (fällt bei mir beim Färben von Kleinteilen an). Zum Schluss habe ich mit Goldstift einen „geheimnisvollen“ Text in meiner „Spezialschrift“ hineingeschrieben. Die Schmuckinitialen (gab es leider nur auf den ersten Seiten) habe ich sichtbar gelassen. Die Seiten zeige ich unten ohne weiteren Kommentar:

So I’ve altered it by thinning it out, glueing together the remaining pages in pairs and painting the pages with chalk paint (instead of using Gesso – the chalk paint leaves a smoother surface, no need for sanding!). The original decorative initials on the first pages have been left visible. Then I used the same three ingredients for embellishing every page: vintage lace, pressed plants (some of them vintage, too) and pieces of single- layer dyed paper towels (left over from small dyeing projects). At last, I added a „mysterious“ text in my special font, using a gold tone gel pen. Below, you see the pages without further comment:

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Drei Ketten – Three Necklaces

Nach der ganzen Arbeit mit Papier und Stoff hatte ich heute mal wieder Lust, etwas Schmuck zu basteln. Zwei kurze Ketten für den Ausschnitt, in Farben, die zu Jeans passen: dunkelblau und hellgrau/hellgrün.

After working with paper and fabric those last weeks, today I felt like creating some necklaces again. Two short ones for the neckline of blouses and shirts, in colours matching denim trousers.

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Lapislazulisplitter, vergoldete Pyritperlchen, zwei helle Süßwasserperlen und ein Anhänger aus Perlmutt.

Lapis lazuli chips, small pyrite beads (gold plated), two light coloured fresh water pearls and a mother-of-pearl pendant.

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Hellgraue Süßwasserperlen, Kügelchen aus Sterlingsilber, Kyanitscheiben, zwei dunkle Süßwasserperlen und altrömisches Glas (davon wird im Nahen Osten noch soviel ausgegraben, dass die kleinen Teile für Bastler verkauft werden dürfen).

Light grey fresh water pearls, small sterling silver beads, flat blue kyanite beads, two dark blue fresh water pearls and old roman glass chips. Since there is still plenty of ancient roman glass being excavated, small chips like these are legally sold.

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Diese ist wieder länger. Die kleine Lederbörse war ursprünglich das Etui für einen Rosenkranz. Es ist ca. 5×3,5cm groß und ich hatte schon länger vor, es als Kettenanhänger umzuarbeiten. Farblich passende Süßwasserperlen in verschiedenen Größen, vergoldete Pyritkügelchen, Perlmuttstücke und ein Kettchen habe ich damit kombiniert; die Blüten sind eine alte Brosche, die ich auf dem Täschchen befestigt habe. Gefüllt ist es mit  Papierstückchen, die als kleine Notizzettel verwendet werden können.

This is a longer one; the small leather purse once contained a rosary. I combined it with fresh water pearls in different sizes and hues, some gold plated pyrite beads and chips of mother-of-pearl as well as a chain. The flowers are a vintage brooch, attached to the purse. I’ve filled the purse with small pieces of paper that can be used as notes.

Rosenmantel -Coat with Roses

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Den hellen Mantel habe ich im Sozialkaufhaus gefunden. Er war etwas zu lang, hatte vorne zwei kleine Flecken, und am Kapuzenrand fehlte der (vorher mit Knöpfen befestigte) Webpelzrand. Aber die Qualität ist sehr schön: Wolle mit Kaschmir! Ich sah sofort das DIY-Potenzial“ des guten Stücks!

I’ve purchased this light cream coloured coat in the thrift store. It was a bit too long, had two small stains on the front and the hood was missing its former faux fur border. But it is a nice fabric quality: wool and cashmere. I immediately saw its „DIY-potential“!

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Daheim holte ich sofort meine Gobelinstickerei-Sammlung hervor: einige Rosengobelins mit cremefarbenem Hintergrund schienen mir perfekt. Auf der Vorderseite setzte ich sie dort ein, wo die Flecken waren, dann einen auf einem Ärmel und den großen auf die Rückenpasse. Alles mit der Hand – mit Sticktwist im Langettenstich. Das funktionierte gut, weil ich, um die Länge zu kürzen, sowieso das Futter unten gelöst hatte. Die untere Kante habe ich dann mit einem Streifen Baumwollstoff verstürzt, dabei eine unregelmäßige Bogenkante gearbeitet. Unregelmäßig: ich habe ein Faible für Hundertwasser und Gaudí, die haben in ihren Bauwerken auch oft auf Regelmäßigkeit und Symmetrie verzichtet…

At home I searched my stash of needlepoint works (all from flea markets) for matching pieces. Roses on cream coloured background were just perfect. So I stitched two of them on the front where the stains had been, another on a sleeve and the big one on the back yoke. Using embroidery floss, I did a reverse appliqué with button hole stitch. The fact that I had opened the lining seam to shorten the coat helped the hand stitching, too. Then I worked an overturned edge with uneven scallops. Uneven: I very much like the buildings by Gaudí and Hundertwasser, who quite often preferred irregularity to symmetry…

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Dann fügte ich Ranken aus Zephirwolle (sehr weich, dicker als Wollstickgarn, aber dünner als Gobelinstickwolle) im Stielstich hinzu und nähte Wachsperlen auf. Die Kapuze und die Ärmel bekamen eine weiße Kaninchenfellborte. Ganz zum Schluss ersetzte ich den obersten (schwarzen!) Knopf durch einen, den ich mit Rosenstoff selbst bezogen und mit Perlchen umstickt habe.

Then I added swirls in stem stitch, using soft wool yarn. Matching beads add interest, and the hood and sleeves got a rabbit fur border. At last I exchanged the top button (which was black!) for one I had covered with a rose print fabric and edged with beads.

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Wie gestern erwähnt, passt der Mantel perfekt zur Tasche von gestern (und umgekehrt):

Like mentioned yesterday, this coat is a perfect match to the bag (and vice versa):

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Buchprojekt: Letzte Seite – Book Project: Last Page

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Seite 40: ein Stück Geschenkpapier, darauf ein handgeschriebenes Zitat, ein Stück handgeschöpftes Papier und der Teil einer Buchseite bilden hier die Collage. Rechts der hintere Innendeckel: in einem Kreativbuch fand ich die Abbildung eines alten Bücherei-Leihzettels, der passte hier perfekt. Dazu ein Ausschnitt aus einem alten Buch, der besagt: „Einem Verfasser kann man für sein Werk am besten dadurch danken, dass man seine Schrift noch einmal erwirbt und einem Freunde verehrt.“ Werbung anno dazumal! Der Schlüssel am Kettchen passt thematisch zum „Schloss“ von Seite 20 (Buchprojekt Teil 9). Für mich war das Lesenlernen als Kind der Schlüssel zu einem neuen Universum, daher die Symbolik…

On page 40 a piece of wrapping paper with a handwritten quote, a piece of hand drawn paper and part of a book page are assembled. To the right you see the inner back cover: in a DIY book I found the picture of an old library date stamp card which in „analog“ times  told the user when to bring back the book. It was always situated on the inner back cover, so it fits here perfectly. I found the blue-green piece of paper in an old book; it says:“ The best way to thank an author is to purchase his book a second time and offer it to a friend.“ That’s vintage sales promotion for you! The key on a chain complements the „lock“ on page 20 (Book Project part 9). I chose these as symbols because to me as a child, learning to read was the key to another universe…

So, das war das Buch über Bücher! Nun geht’s mit anderen Ideen weiter. Diese sehr gut erhaltene und wunderschöne Gobelintasche habe ich vor einiger Zeit auf dem Flohmarkt erstanden. So schön das Kettchen daran aussieht, so unpraktisch ist es: die Tasche ist relativ schwer, sie nur mit dem Kettchen zu tragen, unbequem. Daher wollte ich gern einen langen Riemen dafür haben.

Well, I hope you have enjoyed my „Book About Books“ – and will do so with my following ideas, too. This gorgeous stitched handbag is a flea market find. Alas, it’s a bit too heavy to carry it around on the chain all the time; I wanted a cross body strap for it.

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Die Metallösen, in welchen die Kette hängt, bieten sich perfekt an für Metallhaken:

The metal loops where the chain is attached are perfekt for snap hooks, too:

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Nun kam es noch darauf an, den Riemen passend zu gestalten. Ich fand einen Baumwollstoff, dessen Blumenmuster die gleichen Farben zeigt, wie die Stickerei auf der Tasche:

Now I looked for something to match the strap to the bag, eventually settling for this cotton fabric. Its flower pattern shows the same colours and hues as the needle point of the bag:

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Ein einfacher, gerissener Streifen des Stoffes, direkt auf das Riemenband genäht, macht den Unterschied!

A simple torn strip from this fabric, sewn onto the strap, makes all the difference!

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Und morgen zeige ich den passenden …. Mantel dazu!

Tomorrow I’ll show the matching … coat!

Buchprojekt: die Seiten, Teil 14 – Book Project: the Pages, Part 14

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Diese Doppelseite ist farblich viel zurückhaltender. Links die Titelseite eines Buches von 1874. Mir gefiel die Bezeichnung: „Für die reifere Jugend“ – ein Ausdruck, der heute nicht mehr für 20jährige, sondern (scherzhaft) eher für mein Alter (50+) verwendet wird… Washi Tape, zwei Stempel und zwei weitere Mini“Büchlein“ (mit Zitaten innen) ergänzen die Seite. Rechts dieselben Stempel sowie ein klares Tütchen, in welchem ein Zitat aus einzelnen Buchstaben, aufgereiht an einem Bändchen, steckt. Der Autor dazu kann aus den restlichen Buchstaben gepuzzelt werden!

This double page in earth tones shows a book page from 1874, I chose it because I like the German title (too complicated to explain the translation). Anyway, another two mini „books“ contain quotes; stamps and washi tape add interest. On the right side a small clear pocket is filled with letters on a string forming a quote. The author’s name is there, too – in form of a puzzle!

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Diese Seite ist einfach erklärt: ein von mir selbst geschriebener, humorvoller Artikel, der das Phänomen der „Bibliophilie“ (= Liebe zu Büchern) als „Krankheitsbild“ behandelt…

This text is a pseudo-scientific article I’ve written about the phenomenon of „bibliophily“ (=the love of books) in which it is treated as an „illness“ (not to be taken seriously, of course).

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Vor einiger Zeit fand ich in einem Künstlerbedarfsladen ein Stück echten Papyrus, auf dem ich nach Vorlage ein paar Hieroglyphen gezeichnet habe. Immerhin waren das die ersten „Bücher“! Gegenüber Beispiele für mittelalterliche Buchmalerei – einmal aus Persien, einmal aus dem Abendland. Die Miniaturen zeigen u.a. Schmuckschriften aus dem arabischen Raum – ja, natürlich sind das Koranseiten. Mal ganz abgesehen vom Inhalt: diese Handschriften gehören zu den wunderschönsten Kulturgütern der Menschheit!

Some time ago I found a genuine papyrus in a DIY store and used it to sketch some hieroglyphics (using a template). After all, those were the first „books“! On the right two examples of medieval book painting (called „illumination“ – nothing to do with the „Illuminati“!). One is from Persia, the other European. The miniatures show old wonderfully handwritten pages in Arab – yes, of course they are from the Quran, but let’s ignore the content: these manuscripts are among the most gorgeous examples of human culture!