Getränk zum Wärmen – A Drink to Warm You Up

Da es heute hier schon den ersten Schnee gab, geniesse ich abends gern einen heissen Tee. Eine sehr leckere Variante ist „Susanne’s Teepunsch“:

2/3 Tasse Schwarztee, frisch gekocht

Saft von 1/2 Orange

1 Schuss Sherry (ca. 30ml)

Nach Geschmack Zucker, Kandis oder Honig

Der Sherry gibt eine schöne Würze und der Orangensaft macht das Ganze fruchtig. Prost!

Since today the first snow arrived, I like to warm myself up in the evening with a hot mug of tea. My favourite is „Susan’s Tea Punch“:

2/3 mug of fresh brewed black tea

Juice of 1/2 Orange

30ml Sherry

Sugar or honey etc. as you like

The sherry adds an aromatic touch and the orange a fruity one. Enjoy!

Ein bretonisches Menü – A Breton Menu

Gestern war komplett verregnet, doch das war lang vorhergesagt und ich hatte mich darauf eingestellt. Eine kleine Blase am Fuß sorgte ebenfalls dafür, dass ich für eine Pause ganz dankbar war. Viele Fotos mussten gesichtet werden, Beiträge geschrieben, Wäsche gewaschen und eingekauft werden… Außerdem wollte ich den ruhigen Tag nützen, um mir selbst ein bretonisches Menü zu kochen!

Yesterday it rained the whole day – which had been forecast, so I used the day to catch up with sifting through all the photos, writing posts, doing the laundry, grocery shopping, etc. A small blister on my foot also could be nursed this way…. Plus, I wanted to use the day „off“ to cook a Breton menu for myself!

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In Concarneau (nächster Beitrag) hatte ich Dienstag vor dem Laden einer hier sehr bekannten Fischkonservenfabrik gestanden und überlegt… Eingelegte Sardinen sind nicht mein Ding, aber erstens hatten die noch viel Anderes im Angebot, außerdem waren die Dosen einfach so hübsch bunt – eine Augenweide! Also ging ich hinein… und kam natürlich mit einer ganzen Tüte wieder heraus! Ich gehöre zu den Leuten, die so neugierig sind, dass sie alles probieren, solange es nicht mehr zappelt 🙂 Unter anderem kaufte ich eine Dose Langustensuppe und ein Päckchen getrocknete Algen – durch Sushi und Japankräcker weiß ich, dass ich den Geschmack mag, wenn er nicht zu stark ist. Und Algen sollen so gesund sein!

Tuesday in Concarneau (more in my next post) I at first couldn’t decide wether to enter the shop of a renowned seafood cannery or not… I’m no fan of canned sardines, but they offered so much more and then the cans were so nice and colourful! So, I entered – and left with a whole shopping bag! Well, I’m curious enough to taste anything as long as it doesn’t move anymore 🙂 Amongst other things I bought a can of cray-fish soup and a sachet of dried algae – from eating sushi and Japanese crackers I knew that I loved the taste as long as it’s not too strong. And they say that algae are very healthy!

 

So sah dann mein Menü aus: Vorspeise: Langustensuppe mit Croutons (selbst gemacht), Hauptspeise: Omelett mit Algengemüse und frischer Salat mit altfranzösischem Senfdressing (aus dem Supermarkt), Nachspeise „Far Breton“, eine hiesige Kuchenspezialität (vom Bäcker). Zu Vor- und Hauptspeise stilecht ein französischer Weißwein, der besonders zu Fischspeisen passt.

So that was my menu: The soup for starter, with selfmade croutons, main dish: omelet with algae and a salad with a mustard dressing („old French recipe“ from  the super market), desert: „Far Breton“, a local delicacy (from the bakery). Of course, I took „White wine with the fish!“ – a French wine which had been recommended to me.

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Oben: die Croutons waren schnell versunken…

Above: the croutons drowned fast in the soup…

 

Das Algengemüse habe ich nach einer mündlichen kurzen Empfehlung der Verkäuferin bereitet: nach Anweisung gekocht, dann in einer Pfanne Zwiebeln und etwas Knoblauch in Olivenöl angebraten, getrocknete, eingelegte Tomaten zugegeben und zum Schluss die abgetropften Algen, alles gut durchgeschwenkt.

I had prepared the algae following a short description by the saleswoman: after boiling them in water like mentioned on the sachet, I fried some onions and a bit of garlic in olive oil, added some dried tomatoes and then the drained algae, stirred everything and served it with the omelet.

 

Der „Far Breton“ besteht aus Mehl, Eiern, Zucker, Milch  – und es sind Backpflaumen drin. Normalerweise ein großer Kuchen, war diese Miniversion für mich nach dem Essen schon mehr als reichlich – obwohl sehr lecker, schaffte ich nur die Hälfte. So, jetzt seid Ihr sicher alle neugierig, wie die Suppe und die Algen geschmeckt haben? Nun, das Algengemüse war köstlich! Der Meeresgeschmack gerade richtig, nicht zu stark. Die Suppe jedoch… nun, nachdem ich einen Schuss von dem Wein zugegeben hatte, war sie genießbar… Muss nicht wieder sein. Aber wenigstens kann ich die hübsche Dose weiterverwenden!

The „Far Breton“ is made from flower, eggs, sugar and milk – and some dried plums. Generally, it’s a big cake, but this mini-version was more than enough after the other dishes; while it tasted great, I only could eat half of it. Of course now you’re curious about the soup and the algae, aren’t you? Well, the algae were delicious! The taste of „sea“ just right. But the soup… not so much. After adding a bit of the wine I could eat it… Once is enough. But of course I’ve got the nice can for upcycling!

Ein Tag in Hennebont – A Day in Hennebont

Nun bin ich in der Bretagne, genauer, in Hennebont, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Lorient. Hier werde ich eine Woche bleiben, danach dann für eine weitere Woche in den Norden der Bretagne ziehen. Den Ort habe ich gewählt, weil ich hier eine günstige Ferienwohnung bekam und weil von hier der ganze Süden gut zu erreichen ist. Heute habe ich erst einmal gründlich ausgeschlafen, denn die letzten 2 Tage waren doch sehr anstrengend gewesen mit viel Autofahren und 4 Schlossbesichtigungen! Das Wetter war heute trübe, und so habe ich nur nachmittags einen langen Erkundungsspaziergang im Ort unternommen:

Now I’m in Brittany, in a small town called Hennebont, near Lorient. I’ll stay here for one week, then move to the north of Brittany for another week. From here, I can easily reach all interesting sites in the south , moreover I was lucky to get a nice and comfortable appartement at low cost. Today I’ve slept in – the last days have been interesting, but also a bit exhausting with all the driving and 4 castle visits! Since the weather was a bit dull today, I just took a long walk to get to know the town:

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Auf dem Weg in die Innenstadt „muss“ ich durch diesen schönen Park, mit Arboretum, wo die heimischen Eichen und Kastanien neben Bambus, Palmen und Zedern stehen…

On my way to town I have to cross this nice park with arboretum, where the native oaks and chestnuts share the space with bamboo, palms and cedars,,,

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Es gibt natürlich eine Kathedrale – nicht groß, aber hoch:

Of course, there’s a cathedral, not big but tall:

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Und Wehranlagen, mit breitem Tor, Türmen und begehbarer Mauer…

And ramparts, with a big gate, towers and a wall to walk on…

Schöne Gartenanlagen neben der Mauer…

Nice gardens near the wall…

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Einen Segelhafen am Fluss (der Blavet), welcher weiter südlich ins Meer mündet…

A small harbour for boats (can’t call it a marina) on the river Blavet which further south runs into the sea…

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Wie man sieht, gibt es auch ein Eisenbahn-Viadukt. Hier auch zu erkennen: die Gezeiten machen sich bis hier bemerkbar (es ist Ebbe), und es roch auch schon sehr nach Meer! Die Piraten hier machen sich aber sonntags einen faulen Tag.. 🙂

As you see, there’s also a train-viaduct. Looking closely, you’ll also see that the tides impact the river up to here (now it’s low tide), and it already smelled a lot like the seashore! The lokal pirates don’t seem very busy, though… 🙂

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Achja, und dann war da noch ein….Flohmarkt!!! Völlig unerwartet stieß ich darauf  – und habe natürlich wieder Geld ausgegeben –  1€ nämlich. Für was? Nicht lachen beim nächsten Bild! Sowas wollte ich schon als Kind haben, doch die schönen waren immer zu teuer, aber jetzt 🙂

Oh, and then there was a … flea market!!! Unexpectedly I stumbled into it, and, of course, spent some money… 1€ to tell the truth! And for what? Don’t laugh at the next picture – as a kid I always wanted such a thing, but the nice ones were too expensive, So NOW 🙂

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Danach begann es, richtig zu regnen, und für den Heimweg brauchte ich dann auch die Regenjacke, die ich im Rucksack dabei hatte. Auch der Wind hatte sehr aufgefrischt, und als ich heimkam hatte ich viel mehr Appetit auf eine kräftige Suppe als auf den geplanten Salat. Nun ist ja heute Sonntag, und ich hatte noch nicht so viele Vorräte im Appartement, daher war improvisieren angesagt!

Then it started to rain, so for the way home I needed the rain jacket I had taken in my backpack. Also, the wind picked up in cold gusts, so coming home I much more fancied a hot soup than the planned salad. Because it was Sunday, and I still hadn’t got a lot of groceries in the appartment, I had to improvise:

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Frische Karotten, Vollkornbaguette, Tomaten und Ziegenfrischkäse, dazu etwas Zwiebel und eine kleine Knoblauchzehe, die ich von der Vermieterin hier noch vorfand, waren die Hauptzutaten. Zwiebeln, Knoblauch und die kleingewürfelten Karotten briet ich in einem Gemisch aus Olivenöl und Butter an, fügte dann das kleingerupfte Brot und die Tomaten sowie Wasser und gekörnte Brühe zu und ließ alles köcheln, bis das Brot sämig war und die Karotten noch ein wenig Biss hatten. Das ganze mit etwas Zitronensaft abgeschmeckt, sowie Pfeffer. Zum Schluss ein Esslöffel Ziegenfrischkäse untergerührt – es schmeckte richtig lecker – und wärmte schön 🙂

Some carrots, whole grain baguette, tomatoes and fresh goat cheese as well as a bit of chopped onion and a small piece of garlic my landlady had left, had to do! So after stir-frying the onions, the garlic and the chopped carrots in olive oil and a bit of butter, I added the breadcrumps, the chopped tomatoes as well as water and concentrated broth and left it to cook until the bread was smooth and the carrots still not too soft. Then I added a bit of lemon juice , pepper and a tablespoon of the goat cheese. It tasted very good – and warmed me up 🙂

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Eierlikörmuffins mit Äpfeln – Muffins with Advocaat and Apples

Da es momentan nicht mehr so heiß ist, nützte ich die Gelegenheit, mal wieder den Backofen anzumachen. Es sollte kein großer Kuchen werden, und so entschied ich mich für Muffins. Da gibt es sooo viele Rezepte im Net – aber ich wollte gern selbst ein neues entwickeln 🙂  Im Prinzip ist es ja immer ein Rührkuchenrezept, und da ich den Eierlikör-Napfkuchen gern mag, habe ich einfach das Rezept dafür halbiert und zusätzlich Apfelstückchen dazugegeben. Lecker!

While it was still hot I avoided using the oven, so now I profited from the cooler temperatures by baking some muffins. There are a lot of different recipes out on the net, but I wanted to create my own 🙂  Since muffins are a sponge mixture, I took one I like, containing advocaat, reducing the ingredients to fit my muffin tray, adding some apple slices. Yum!

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Hier das Rezept für 12 Muffins:

Eierlikörmuffins mit Äpfeln:

2 große oder 3 kleine Eier

100g Zucker

1 Pck. Vanillezucker (oder 1 ausgekratzte Schote)

125ml Eierlikör

125ml Öl

125g Mehl

1/2 Pck. Backpulver

11/2 mittelgroße Äpfel

Zutaten von Eiern bis Öl mit dem Rührgerät auf höchster Stufe sehr schaumig schlagen, dann das mit Backpulver vermischte Mehl unterrühren. Teig in den Förmchen verteilen und dann die Apfelstückchen hineingeben. Bei 200°C ca. 20-25Min. backen, Stäbchenprobe machen.

Ich habe Vollrohrzucker genommen, weil ich den karamellartigen Geschmack mag, und zur Hälfte Weißmehl und Dinkelvollkornmehl verwendet.

The recipe, for 12 muffins:

Muffins with advocaat and apples:

2 big or 3 small eggs

100g sugar

Vanilla

125ml advocaat

125ml oil

125g flour (wheat or spelt)

1/2 sachet baking powder

11/2 medium sized apples

Beat all ingredients from eggs to oil with the electric mixer until the batter is smooth, then add the flour with the baking powder, mix until smooth. Fill the muffin cases with batter and then add the peeled and chopped apples. Bake at 200°C for about 20-25minutes.

I used whole cane sugar because I like its caramel-like taste, and a mix of white wheat flour and whole spelt flour.

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Statt Äpfeln würden zum Eierlikörgeschmack auch Schokostückchen passen! 🙂

Also delicious: advocaat muffins with chocolate chips instead of apples.. 🙂

 

 

 

Vietnamesisches Essen – Vietnamese Food

Da gibt es einen Blog auf wordpress, dem ich schon länger folge: cookwithlovefordaughter, geschrieben von Hang, einer in Deutschland lebenden Vietnamesin. Es ist ein toller food-Blog, sie schreibt Deutsch (perfekt!), Englisch und Vietnamesisch. Die Bilder lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen! Und es ist nicht nur vietnamesische Küche, sondern durchaus auch bodenständige deutsche sowie modern-gesunde – sie probiert immer Neues aus. Eigentlich möchte ich viel mehr nachkochen, doch naja, Zeit und Einkaufszettel, etc… Trotzdem habe ich mich schon gelegentlich inspirieren lassen, und heute fand ich das perfekte Rezept für das warme Wetter, nämlich 2 verschiedene für Limettensirup (der verdünnt ein toller Durstlöscher in der warmen Jahreszeit ist), und habe gleich Limetten usw. besorgt, um das zu versuchen! Aber sie schreibt in dem Artikel auch über ihre Mutter, und das erinnerte mich an meine Vietnamreise, die Begegnungen mit den fleißigen, freundlichen Menschen, und natürlich – das Essen dort! Eigentlich hätte ich daher ihren Beitrag gern kommentiert, doch in diesem Post hatte sie scheinbar – absichtlich oder versehentlich – die Möglichkeit für Kommentare ausgeschaltet. Daher kam mir die Idee zu diesem, meinem Beitrag, denn sie liest auch meist bei mir 🙂 – hi, Hang!

There’s a blog on wordpress I’m following, called cookwithlovefordaughter, by Hang, a Vietnamese lady living in Germany. It’s a wonderful food blog; she writes German, English and Vietnamese. The pictures are mouth-watering! She not only cooks Vietnamese food, actually very often it’s German classic food or modern healthy food – she’s always trying something new. I’d really like to try more of her recipes, but time and new shopping lists etc… Nevertheless, the blog already inspired me more than once, and today it shows the perfect recipe for warm weather: actually 2 recipes for lime syrup, which watered down is a wonderful treat when its hot. So today I’ve already purchased some limes to try it! But in this post she also writes about her mother, which reminded me of my trip to Vietnam, the friendly, hardworking people, and, of course – the food! So I’d have liked to comment on her article, but for some reason – intentionally or not – there was no comment option for this post. That triggered the idea to write a post myself, because she reads mine most of the time 🙂 – hi, Hang!

Wir waren 3 Wochen in Vietnam und hatten nicht ein einziges Mal „Montezumas Rache“ – also Magen-Darm-Infekte, obwohl wir meist am Strassenrand und in Markthallen aßen! Einzige Vorsichtsmaßnahme: wir aßen nichts roh, und tranken entweder Bier (gar nicht schlecht dort!) oder frisches Kokosnusswasser, das ist erfrischend und steril in der Nuss. Kein Wasser, auch nicht aus Flaschen, die dort auch schon mal im Laden nachgefüllt wurden…

We spend 3 weeks in Vietnam and never got sick while most times eating streetfood or on indoor-markets! The only precaution: we never ate raw food nor drank water, even bottles in the supermarket could be refilled … So beer (not bad at all!) and, mostly, fresh coconut water, perfectly thirst quenching and sterile inside the nut.

Ja, die frische Kokosnuss ist grün! Nur, wenn die grüne Schale ab ist, wird es darunter nach einiger Zeit braun… Es gibt jetzt hier in einigen Läden abgepacktes Kokosnusswasser, ich hab’s probiert – und ausgespien: kein Vergleich zum frischen!

Yes, fresh coconuts are green! Only when the green outside is removed, after some time the fibres underneath get brown… There’s packed coconut water in some shops here now, but I’ve tried – and spit it out: no comparison to the fresh one!

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Ganz phantastisch sind vietnamesische Suppen: unbedingt mal in einem vietnamesischen Lokal/Imbiss probieren! Nachdem westliches Frühstück im Hotel ungenießbar war (Toastbrot und Marmelade ist nicht ihr Ding), bin ich schnell auf einheimisches Frühstück = Nudelsuppe umgestiegen, viel gesünder! Vor allem bei den dortigen Temperaturen: die Suppe ist leichte Kost, eiweiß- und vitaminreich, die erste große Portion Flüssigkeit und Elektrolyte (Salz), die man braucht beim Schwitzen! Da ich damals nur Erinnerungsbilder machte und nicht an food-Fotografie dachte, habe ich erst abgedrückt, als die Schale schon fast leer war…

Very delicious: Vietnamese soups ! You really should try them in your local Vietnamese restaurant or food stall! After deciding that eating western style breakfast in Vietnam was no good (jam and white bread are not their specialty), I soon switched to local breakfast – soups! They’re so much more healthy, too: a light meal with lots of proteins and vitamines, the first big dose of liquids with added electrolytes (salt) – necessary in those hot temperatures. Well, at the time I just wanted to take a picture for souvenir, not an actual food photo, so I alas the bowl already is nearly empty…

Verschiedene Gerichte zum Einrollen in – blanchierte – Kohlblätter (hier eine Art Rührei), dann in Sojasauce, Fischsauce oder schärfere Saucen getunkt – mmhh! Die Fischsauce ist zwar bei der Herstellung das Ekligste, was ich mir vorstellen konnte (Fisch in großen Plastiktonnen wird tagelang in die Sonne gestellt, bis es zum Himmel stinkt, dann gekocht – die Dunstschwaden davon könnten Vampire töten!), doch die fertige Sauce schmeckt lecker, ähnlich wie Sojasauce.

Different dishes (here: scrambled eggs) rolled into a preboiled cabbage leaf and dipped into soy sauce, fish sauce or some hot stuff – mmhh! The manufacturing of Vietnamese fish sauce is disgusting: fish in big plastic containers are put into the sun to rot until the stench is gut-wrenching, then it is cooked (the steam from these big cauldrons could kill vampires!!) – but the sauce tastes good, like soy sauce.

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Und das war das Beste: ein „Mixed Grill“ à la Vietnamese, am Strassenrand. Man sucht sich von den rohen Spießen aus, was einem zusagt und das wird dann gegrillt, dazu natürlich Reis und Soja/Fischsauce. Wir haben jeder 4 verschiedene Spieße probiert, alle schmeckten super – obwohl ich bei einigen bis heute nicht weiß, was es war 🙂 Der amerikanische Starkoch Anthony Bourdain hat auf seinen Kochreisen übrigens auch die Vietnamesische Küche sehr gelobt!

The best meal of our stay: „Mixed Grill“ the Vietnamese way, on the street. You choose from the raw filled skewers, then they get grilled and served with rice and soy/fish sauce. We had 4 skewers each, they all were delicious, even if up to now I have no idea what some of it was 🙂 By the way: American Star Chef Anthony Bourdain also praises the Vietnamese food – and he has travelled the whole world for recipes!

 

 

 

Beschwipster Früchtekuchen und Weihnachtslikör – Dried Fruits Cake With Alcohol and Christmas Liqueur

Diese beiden gehören zusammen in der Adventszeit, denn der Likör wird aus der Flüssigkeit hergestellt, die beim Einweichen der Früchte entsteht!

Früchtekuchen:

400g Trockenobst (Pflaumen, Aprikosen, Birnen, Datteln, Feigen, Cranberries.. ganz nach Geschmack)

100g Sultaninen

200g gemischte Nüsse/Mandeln (keine Erdnüsse), grob gehackt

3 Eier

125g Zucker

125g Instant-Haferflocken

1 gehäufter TL Backpulver

1 Fläschchen Rumaroma

2 EL gemahlene Gewürze: Zimt, Vanille, Kardamom, Nelken

Portwein, Rum (40%)

Am Vortag die Sultaninen in einem Schüsselchen mit Rum bedecken, die übrigen Trockenfrüchte grob hacken und in einer Schüssel mit Portwein bedecken, alles über Nacht ziehen lassen.

Aus ganzen Eiern, Zucker, Instantflocken, Backpulver, Aroma und Gewürzen einen Rührteig bereiten. Die Sultaninen und Trockenfrüchte durch ein Sieb gut abtropfen lassen, dabei die Flüssigkeit auffangen (Rum und Wein zusammen). Früchte und Nüsse unter den Teig heben, (wenn zu feucht etwas Flocken zugeben). Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen, diesen oben schön glatt streichen, damit herausstehende Spitzen nicht verbrennen. Backen: bei 175°C eine gute Stunde. Er hält die ganze Adventszeit, ist aber nichts für Kinder! (Ohne Schwips: einfach Rum und Wein durch Orangensaft ersetzen und statt Likör aus der Flüssigkeit leckeren Kinderpunsch kochen!)

Weihnachtslikör:

Die aufgefangene Flüssigkeit in einen kleinen Topf geben, dazu den Saft und Schale von 1 Zitrone und von 1 Orange (ungespritzt), ein kleines Stückchen frischen Ingwer, 1 Zimtstange, 1 Pck.Vanillezucker, Kardamom, 2 Gewürznelken; alles zusammen aufkochen, dann abkühlen lassen und durch ein ganz feines Sieb (noch besser ein lockeres Tuch) seien. Die Flüssigkeitsmenge mit weiterem Portwein und etwas Rum „verlängern“, bis 250ml erreicht sind, dann in ein passendes Fläschchen füllen und dieses nach Wunsch verzieren. Haltbar im Kühlschrank einige Wochen. Prost!

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These two have to be made on the same occasion since the liqueur is made using the liquid from soaking the dried fruits.

Dried Fruits Cake:

400g dried fruits (plums, figs, apricots, pears, dates, cranberries…what you like)

100g sultanas

200g mixed nuts/almonds (no peanuts), roughly chopped

3 eggs

125g sugar

125g instant oat flakeseel

1 teaspoon of baking powder

1 phial of rum flavouring

2 tablespoons of powdered spices: cinnamon, cardamom, cloves

1 teaspoon of vanilla extract

port, rum (40%)

To do on the day before baking: put the sultanas in a small bowl and pour rum on them until they are covered. Chop the dried fruits and cover them with the port. Let soak over night.

Create a batter using the eggs, the sugar, the oat flakes, baking powder, flavours and spices. Put the sultanas and dried fruits in a sieve and  let pour the liquids into a small pot. Now mix the fruits and the nuts with the batter, fill it into a baking tin lined with baking parchment. Flatten the surface to prevent burning protruding tips. Put the oven to 175°C and bake for at least an hour. You can keep the cake  for up to 4 weeks; even longer in the refrigerator.

Of course it’s not suited for children with all the alcohol, but you can exchange the rum and port for orange juice – in this case you don’t get the liqueur either, but use the juice after soaking the fruits to prepare a children’s punch!

Christmas Liqueur:

Take the pot with the saved liquid and add the juice as well as the zest of 1 lemon and 1 orange, a little bit of fresh ginger, 1 cinnamon stick, vanilla extract, cardamom, 2 cloves. Heat the pot on the stove and boil the content for 30seconds, then let cool. Pour it through a very fine sieve (or even better a loosely woven cloth), then add more port and rum until you get 250ml. Fill the liqueur into a small bottle, close and decorate it. Can be kept in the refrigerator for some weeks. Cheers!

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Der Herbst als Inspiration – Inspirational Autumn

Jahreszeiten sind immer auch eine Inspiration für Kunst und Kunsthandwerk; der Herbst mit seinen leuchtenden Farben und vielen Früchten ganz besonders. Hier ein paar Beispiele aus meiner „Werkstatt“ und Küche:

Seasons always are a rich source of inspiration for arts and crafts; most of all autumn with its radiant colours and abundance of fruits. Below you find some examples from my studio and kitchen:

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Tischdekoration für ein herbstliches Büffet…

Table decoration for an autumnal buffet…

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Und die Speisen: Blätterteigtaschen mit Pilzfüllung, herzhafte Birnen-Gorgonzola-Schnitten, Gebackener Kürbis mit Fetakäse, Herbstsalat mit Walnüssen und Feigen sowie Zwetschgenkompott (dazu gab es Walnusseis). Ein richtiges Erntedank-Büffet!

The dishes: Puff pastries with mushroom filling, hearty cake squares with pears and Gorgonzola cheese, baked hokkaido pumpkin with feta cheese, autumn salad with lamb’s lettuce, rocket salad, figs and walnuts. Dessert: fresh stewed plums (and walnut ice cream to go with it). A real harvest festival!

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Aquarellstudie… Watercolour study…

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Ein kleiner Herbstquilt, den ich vor vielen Jahren für eine Freundin genäht habe…

A small quilt I’ve sewn years ago for a friend…

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Und meine diesjährige Türdekoration: wenig Zeit, daher einen fertigen (künstlichen) Kranz, den es zum halben Preis gab, mit Flohmarktfunden ergänzt: zwei Rehgeweihe, angedrahtet, und ein besticktes Band.

And this year’s door decoration: for lack of time I chose an artificial wreath (on sale) and added flea market finds: two roe deer antlers and a hand stitched ribbon.

Tja, doch nun wird es in null komma nix schon wieder Winter sein…

Well, I guess in a blink of the eye it’ll be winter once again…