Das Kloster von Cadouin – The Monastery of Cadouin

Das ehemalige Zisterzienserkloster wurde 1115 gegründet und bestand bis zur Frz. Revolution. Einige Gebäude konnten erhalten und später restauriert werden, darunter der wunderschöne Kreuzgang (aus dem 15.Jahrhundert), den ich auf der Durchreise besichtigt habe.

The former cistercian monastery has been founded 1115 and was lived in until the French Revolution. Some buildings could be saved and have been restaured later, amongst them the beautiful cloister from the 15th century. I’ve visited it in transit.

Eine Zeit lang war es auch Wallfahrtsort – und inzwischen gehört es zum Welterbe „Jakobsweg in Frankreich“.

For some time it had been a place of pilgrimage, and nowadays it’s UNESCO World Heritage as part of the „Way of St. James in France“.

Oben: das Relief zeigt eine Kreuzigungsdarstellung, die Wandmalerei die Verkündigung. In meinem Beitrag „Reisetagebuch Périgord: zweiter Tag“ hatte ich eine Zeichnung gezeigt, die ich hier im Kreuzgang gemacht hatte:

Above: the relief shows the Crucifixion, the mural painting the Annunciation. In my post: „Travel Journal Périgord: day two“ I had shown a watercolour I had done sitting in this cloister:

Und auch eine gemalte Postkarte hatte ich verschickt:

Also, I had send a painted postcard from here:

Limeuil

Limeuil gehört zu den „Schönsten Dörfern Frankreichs“ – ich habe in meinem Urlaub mehrere besucht, denn im Périgord gibt es 10 davon. Außerdem lockt Limeuil mit den „Jardins Panoramiques“, einem Garten, der so günstig liegt, dass man von der Terrasse aus einen tollen Blick auf den Zusammenfluss von Vézère und Dordogne hat.

Limeuil is one of the „most beautiful villages of France“ – in the Périgord region, there’s 10 of them and I’ve visited several during my trip. Moreover, Limeuil attracts visitors with its „Panoramic Gardens“ – a garden that, from its terrace, offers a perfect view over the confluence of the river Vézère and the river Dordogne.

Links, die Vézère, fliesst in die Dordogne, rechts.

The Vézère, to the left, flows into the Dordogne, right hand side.

Der Themengarten bietet Informationen über historische Nutzung der Pflanzen und Blumen – einschließlich eines „Hexengartens“:

The garden is dedicated to different themes and offers information about the historical use of plants and flowers – including a „Witches Garden“:

Ein kleines Arboretum , ein typischer Taubenturm und viele Blüten machen den Besuch zum Genuss. Auch für Kinder gibt es einige Aktivitäten dort!

A small arboretum, a typical dove cove tower and a lot of flowers make for a delightful visit. Also, for kid’s they offer different activities!

Aber auch das Dorf selbst ist sehr malerisch:

The village itsself also is very picturesque:

Die Höhle von Padirac – The Padirac Cave

Wie versprochen, beginne ich nun, die Fotos meiner Reise so nach und nach zu posten. „Le Gouffre de Padirac“ war sehr beeindruckend! Es war eine etwas längere Fahrt, da sie nicht mehr im Périgord liegt, sondern im angrenzenden Département Lot. Aber es hat sich gelohnt! Bereits außen, vor dem Eintritt, gerät man ins Staunen:

As promised, I’ll start posting the photos of my trip to France now. It had taken some time to sift through them to choose the best ones for the blog. Today: „Le Gouffre de Padirac“ – a cave situated not in the Périgord but in the Département Lot. The drive was worth while! Already before even buying the ticket at the entrance, you’ll be amazed:

Ein senkrechtes Loch in der Erde – wie tief, kann man erahnen, wenn man am Grund die Menschen sieht… Gott sei Dank gibt es einen Aufzug, um hinunter zu kommen! Jedenfalls erklärt dieser Anblick den französischen Ausdruck: „gouffre“ heisst „Schlund“…

A gigantic hole in the ground – you can imagine the depth by looking at the tiny people on the ground… Thank God there’s an elevator to go down! Anyway, this view explains the French expression: „gouffre“ means „gorge“…

Und so sieht es dann von unten aus…

That’s the view from below…

Aber es geht noch weiter! Ein zweiter Aufzug bringt einen noch tiefer hinunter und zum Eingang der Tropfsteinhöhle.

But the journey goes on – a second elevator takes you even further down and to the entrance of the cave proper.

Hier begrüßen einen die ersten hohen Tropfsteine…

Here the first large stalagtites greet us…

Dann geht es zu Bootsanlegestelle, wo man im Kahn Platz nehmen darf – von hier aus geht es einen unterirdischen Fluss entlang. Der Bootsführer erzählt während der Fahrt Wissenswertes zur Höhle (auch auf Englisch, wenn gewünscht).

Then you may take place in a boat – steered by a staff member who tells interesting facts (in English, too, if asked to) about the cave during the trip along the underground river.

Es geht durch zwei Hallen, dann darf man aussteigen und die Wunder der Höhle zu Fuss erkunden:

After passing two halls, you may debark and explore the wonders of the cave on foot:

In dieser Höhle ist die Beleuchtung nicht zu kitschig und es wird auch keine Musik gespielt – die Höhle selbst ist atemberaubend genug!

In this cave there’s no music played or over-the-top lightshow: the cave itsself is gorgeous enough!

Für den Rückweg steigt man dann nochmal in’s Boot und muss sich dann entscheiden, ob man den Weg an die Oberfläche zu Fuss machen möchte oder doch lieber wieder die Aufzüge nimmt..

For the way back, you take the boat once again – before deciding if you want to climb the stairs to the surface or rather take the elevators again…

Kleine Terrasse in Beynac – Little Terrace in Beynac

Beim Sortieren meiner Fotos aus dem Périgord stosse ich immer wieder auf Bilder, die ich einfach malen muss… Ursprünglich hatte ich heute vor, hier in der Umgebung im Freien zu malen, doch das Wetter machte nicht mit, und daher nahm ich ein Bild aus der mittelalterlichen Stadt Beynac als Vorlage:

When managing the photos from my trip to France, I always get tempted to sketch and paint some of them… The weather today didn’t allow open air sketching, so I took a photo from the old town of Beynac as reference:

Einerseits sieht die Terrasse ja sehr einladend aus, doch man muss bedenken, dass jeder Tourist auf dem Weg hinauf zur Burg direkt daran vorbeiläuft…

It’s true: this terrace looks quite inviting! On the other hand you have to consider that all the tourists on their way up to the castle pass here…

Die letzten Seiten im Reisetagebuch – The Last Pages in My Travel Journal

Heute habe ich die letzten freien Seiten im Reisetagebuch Périgord mit Zeichnungen nach Fotos gefüllt – dann kann (oder muss?) ich das Buch endgültig zur Seite legen…

Today I’ve filled the last blank pages in my travel journal Périgord with two pictures done from photos. Now I can (or have to?) finally leave it…

Ansicht in der Altstadt von Terrasson.

View in the old town of Terrasson.

Schloss Jumilhac. Die riesige Linde vor dem Schloss ist mehrere hundert Jahre alt.- Demnächst werde ich Euch aber auch weiterhin Bilder aus dem Périgord zeigen, nämlich die besten Fotos!

Jumilhac Castle. The big linden tree in front of the castle is hundreds of years old.- I’ll continue to show you pictures from my trip – not sketches, but the best photos!

Digitale Handyskizzen – Digital Sketches

Inzwischen habe ich noch zwei weitere kleine Skizzen mit der Mal- und Zeichen-App auf dem Handy gemacht. Beide entstanden nach Fotos, die ich in Luzern aufgenommen hatte.

Still experimenting with digital sketches on my smartphone… This time I’ve chosen photos taken in Lucerne as reference.

Der Zytturm. In der Größe auf dem Laptop wirken die Striche natürlich noch gröber – Originalgröße ist ja der Handy-Bildschirm!

The „Zytturm“ (Time Tower). On the laptop screen the sketch looks even rougher than on the small smartphone display..

Eine Villa. Es wird wieder deutlich, dass beim Arbeiten auf dem kleinen Display die Abstraktion bzw. Vereinfachung/Weglassen automatisch erfolgt. Daher möchte ich gern damit weiter üben, auch wenn es keine großen Kunstwerke werden. Andererseits werde ich mal schauen, ob ich einen dünneren Touch-Pen bekomme, mit dem ich etwas präziser arbeiten kann.

A villa. As you see, working on the small display abstraction/loosening up occurs automatically. So I’ll go on practicing even if the result isn’t great art. On the other hand, I’ll try to get a thinner touch-pen to be able to work a bit more precisely.

Ansichten von Sarlat – Views in Sarlat

Sarlat ist wohl die berühmteste Stadt im Périgord, da sie eine sehr gut erhaltene Renaissance-Altstadt hat – und entsprechend in der Hochsaison überlaufen ist. Bei den Franzosen ist sie auch für die Staus bekannt, die sich im Berufsverkehr regelmäßig in und um die Stadt bilden… Daher besuchte ich sie erst abends (im Juni bleibt es ja lange hell). Sie war ein Grund für meinen Wunsch, überhaupt ins Périgord zu fahren, denn ich hatte sie so wunderschön in Erinnerung aus meiner Jugendzeit. Und tatsächlich: sie hat bei aller touristischen Ausrichtung ihren Charme bewahrt.

Sarlat is the most well known city in the Périgord because of its well preserved old town from the Renaissance time. As can be expected, in high season it’s quite crowded, too. And the French know the traffic jams in and around Sarlat during rush-hours… So I chose to visit it in the evening (in June the days are long!). Sarlat had been one of the reasons for me to go to this part of France in the first place, having visited (and loved) it in my youth. And I can say, it has kept its charm despite the tourists.

Zum Abendessen hat man die Qual der Wahl unter den vielen Lokalen! Ein großer Bereich ist Fußgängerzone. Und auch zum Shoppen bietet die Stadt eine Menge: große Marken- und Kaufhäuser ebenso wie kleine Läden und Boutiquen. Aber der Star ist natürlich die alte Architektur!

For dinner it’s not easy to choose among the many restaurants! A part of the city is pedestrian zone. For shopping, too, you find big brands and department stores as well as small shops selling local specialties. But the star remains the old architecture!