Scheune im Engelberger Tal – Barn in the Engelberg Valley

Nachdem es draussen inzwischen zu kalt ist zum Zeichnen, dienen jetzt wieder Fotos als Vorlage. Dieses Motiv hatte ich schon länger im Sinn, war aber in letzter Zeit nicht zum Malen gekommen. Nun habe ich 1 Woche Urlaub und mehr Ruhe dafür!

The weather being too cold by now for sketching outside, photos are again a welcome source of inspiration. For some time already I had had this one in mind but only now found the free time to actually grab my watercolours again. With a free week before me, I hope to be able to do some more, too!

Gartenpavillion – Gazebo

Bei einem Spaziergang in der Herbstsonne stiess ich in meinem Stadtteil auf dieses hübsche Gartenhäuschen. Entstanden im Minibüchlein – 10x15cm.

During a walk in the autumn sun I found this gazebo in a garden of my neighbourhood. Sketch in my small book, 3.9×5.9 inches.

Murmeltiere – Marmots

Eine Auftragsarbeit – die Freundin meines Sohnes hatte sich ein Murmeltierbild in Acryl gewünscht. In der Natur hatte ich sie vor Jahren an der Großglockner-Hochalpenstrasse beobachten können. In manchen touristisch erschlossenen Gebieten sind sie nämlich nicht so scheu, da „angefüttert“…

This is a commissioned work – my son’s girl friend wanted an acrylics picture of marmots. In nature, I had watched these cute animals years ago near the Großglockner High Alpine Road in Austria. In some places, where tourists frequently feed them, they aren’t as elusive as elsewhere.

Herbstblätter – Autumn Leaves

Von meinem Nachmittagsspaziergang hatte ich ein paar bunte Blätter mitgebracht… Ahorn, Esche, Pappel und Linde repräsentieren die Herbstfarben.

From my walk today I had brought home these leaves… Maple, linden tree, poplar and ash represent the fall colours.

Außerdem eine kleine Anekdote: den größten Teil der Strecke heute habe ich in ziemlich schnellem Gehtempo („Walken“) zurückgelegt. Auf einem schmalen Steg war vor mir ein junges Ehepaar mit einem kleinen Mädchen, das einen Puppenwagen schob. Als die Mutter mich bemerkte, sagte sie zu ihrer Tochter: „Carina, komm, lass bitte mal die Dame durch!“ Das Mädchen tat, wie ihr geheißen, und ich bedankte mich im Vorübergehen. Dabei sah ich, dass das Mädchen mich aufmerksam von oben bis unten musterte. Ich ahnte schon, was kommen musste… und tatsächlich, kaum war ich vorbei, hörte ich hinter mir:“Mama, warum ist das eine Dame, die sieht doch ganz normal aus!?“ 😁😁😁

Also, I’d like to tell you a little anecdote from this walk: actually, most of the way I was walking very fast to get a bit of exercise. On a narrow footbridge a young couple with their daughter pushing a dolls pram was in front of me. When the mother noticed me approaching, she said to the little girl: „Please, Carina, let the lady pass!“ The girl did as told, and when I passed, saying thanks, she looked me up and down curiously. I already knew what was to come… and yes, behind me, I heard the girl: „Mum, why is this a lady, she looks quite normal to me!?“😁😁😁

Ein Urban Sketcher Nachmittag – An Afternoon with the Urban Sketchers

Heute habe ich mich nun endlich den Urban Sketchern hier in Augsburg angeschlossen. Das Treffen fand am „Glaspalast“ statt, einem der Industriedenkmäler Augsburgs. Jeder suchte sich ein Motiv (oder mehrere), zum Schluss kamen alle zusammen. Natürlich gab es auch den obligatorischen Stempel! Der Sonnenstand liess mich zunächst dieses Gebäude gegenüber des Glaspalastes wählen (ehemaliger Sitz der Walter Bau AG). Schön: das Atrium – und die Bäume werden teils schon gelb…

Today I’ve joined the Augsburg group of the Urban Sketchers. We met at the „Glass Palace“, one of Augsburg’s monuments from the industrial era. Everybody chose a scene (or several) to sketch, then we met again to appreciate everybody’s work. Of course we got the obligatory stamp, too! The position of the sun made me first choose this building on the other side of the street (above). I like the atrium and the trees which already show a bit of fall colouring…

Danach hatte ich noch genug Zeit für ein zweites Motiv, diesmal doch der Glaspalast, aber nur als Hintergrund. Die Farben im Vordergrund faszinierten mich nämlich mehr…

With still enough time, I did another one, this time with the „Glass Palace“ as background because the colours in the foreground intrigued me…

Ein kleiner Überblick der gesammelten Werke ( manche Zeichner haben Motive in der Ausstellung „SchwabIllu“ gewählt, die im Glaspalast derzeit gezeigt wird). Was aber auffällt: wenige arbeiten mit so viel Farbe wie ich… und sie können auch schon viel besser Architektur zeichnen oder vereinfachen. Aber ich werde ja auch weiter dazulernen!

A little impression of the works. Some of the sketchers hadn’t chosen a scene outside but visited the exhibition of illustrations shown in the museum inside. As you can see, most of the more accomplished sketchers don’t use much colour, they do great pictures of architecture and know how to simplify motives. But I’m still learning!

Auch zu Hause habe ich gestern mal wieder zum Pinsel gegriffen und den Blumenstrauß gemalt, den ich mir vom Stadtmarkt mitgebracht habe. Lauter Rosa-Töne! Unten noch zwei ganz kleine Zeichnungen, die ich bei meinen Enkeln im Garten gemacht und bisher noch nicht gepostet hatte:

At home, too, I’ve done a watercolour yesterday. The bunch of flowers I had bought on the market was a study of pink shades. Below, you find two very small sketches I had done in the garden of my grand kids and still hadn’t posted:

Trinkbrunnen im Siebentischwald – Fountain in the Park

Heute kam ich endlich mal wieder dazu, draussen zu zeichnen! In Augsburgs „grüner Lunge“, Naherholungsgebiet und Wasserschutzgebiet, dem Siebentischwald, gibt es mehrere Trinkbrunnen. Dieser hier steht in der Nähe des Parkhäusl im eher park-ähnlichen Bereich des Waldes.

Today, at last, my schedule as well as the weather allowed a walk in the wood and park – with enough time for a small sketch. The area being the main source for Augsburg’s potable water, there are many creeks as well as several fountains with drinking water.

Canna Indica

Da habe ich doch tatsächlich die Malerei und das Blog mal richtig vernachlässigt… Viele Termine, Physiotherapie und (endlich mal wieder) Freundinnen treffen, sowie meine wiedergewonnene Mobilität auszuleben, hielt mich beschäftigt. Achja – und daheim sitze ich fast ständig an der Nähmaschine, um alle meine Sachen zu ändern, da ich mit inzwischen 8kg weniger sonst nur noch Schlabberlook tragen könnte. Was mein Knie betrifft, so fange ich grad wieder an, zu radeln, und wenn es weiter so bergauf geht, werde ich Mitte September auch wieder zur Arbeit können ( ich muss da ja einige Treppen laufen). Aber heute wollte ich meine blühende Canna unbedingt malen, bevor sie verblüht ist!

Yes, I’m still alive and kicking… These last days I was busy with physiotherapy, meeting friends and enjoying my new-found mobility – you can even find me now on my bike again! Moreover, when at home, I’m keeping my sewing machine running, having to refit all my clothes after the „loss“ of 8kg. So, having neglected watercolour and my blog for some time, today I just had to paint the blooming canna indica before the flower withers!

Engelberg: Fürenalp

Nach einem Foto, das mir meine Tochter geschickt hat. Zwar werde ich nächstes Wochenende genau dort sein, doch zum Zeichnen wird keine Zeit sein während der Hochzeitsfeier! 8 Jahre nach ihrer standesamtlichen Trauung in Kanada feiern meine Tochter und ihr Mann diesmal kirchlich. Da werde ich viel fotografieren!

This picture is based on a reference photo my daughter sent me. Next weekend I’ll be exactly there! 8 years after their civil wedding in Canada, my daughter and her husband will renew their vows in church, too. The party will take place in the restaurant above, but I won’t have time for sketching since I’ll be taking photos…

Beim Kloster Oberschönenfeld – Around the Monastery of Oberschönenfeld

Nachdem heute das Wetter wieder schön sommerlich war und mein Knie inzwischen genug Beugung schafft, daß ich auf meinem kleinen Malhocker sitzen kann, beschloss ich, nach Oberschönenfeld westlich von Augsburg zu fahren. Dort gibt es ein Nonnenkloster, in dessen ehemalige Wirtschaftsgebäude ein Heimatmuseum und ein Naturpark-Haus eingezogen sind, sowie ein Klosterladen und eine Wirtschaft mit Biergarten. Am Wochenende ist dort viel los, doch da Montag RUHEtag ist, hatte ich heute dort meine😉 Denn der Hof und alle Außenbereiche waren zugänglich, und so saß ich stundenlang und malte. Oben: Garten an der Klostermauer, 30x23cm.

The sunny weather and the fact that now I’m able to bend my knee enough to sit on my small stool for outdoors sketching made me want to go on a little trip today. West of Augsburg there’s a monastery still lived in by nuns, but the former outbuildings now house a museum, an information centre about the natural park it is situated in, as well as a shop and a restaurant. On weekends it’s sometimes crowded, but on Monday everything is closed, so I could very quietly sit and paint for hours. Above: the small garden at the wall, 11,7×8,9 inches.

Dann ging ich ein Stück weiter, zum sogenannten Staudenhaus. Es handelt sich um ein 280 Jahre altes Haus, das im typischen Stil der Stauden (so heisst der Landstrich dort) erbaut ist, mitsamt Strohdach. Letzteres ist inzwischen so mit Moos überwachsen, dass es im Gegenlicht gold-grün leuchtet. Aus diesem Grund habe ich zum Malen auch diese Ansicht gewählt, denn die Vorderseite hat zwar hübsche Balkone und Geranien, aber man sieht nicht viel vom Dach, das ja asymmetrisch ist. Auch dort ist ein Museum eingezogen: ein Bauernmuseum. Das Aquarell ist genauso groß wie das oben gezeigte.

Then I went a bit further to sketch the „Stauden-house“, named after the area it is situated in. It’s 280 years old and sports a thatched roof overgrown by moss. The latter glows golden-green in the sunlight. That’s why I’ve chosen this view for painting instead of the front with balconies and geraniums. As you see, the roof is asymmetrical, so the front only shows a small part of it. Entering, you can visit the farmers museum. This watercolour is the same size as the one above.