Digitale Zeichnungen – Digital Drawings

So, nun habe ich mir einen etwas dünneren Touch Pen besorgt, mit dem meine Zeichen- App noch besser funktioniert. Es ist zwar noch kein Vergleich zu den Versionen für Tablets etc, aber der Handy- Bildschirm funktioniert eben anders – er braucht einen weichen Gummistift. Für kleine Übungen zwischendurch reicht es jedenfalls!

In the meantime I’ve purchased a slimmer touch pen for my smartphone which improves the work with the app for sketching and painting. Since smartphone displays are different from tablet screens, you can’t use the thin, harder styluses with the phone. So, sketching on the phone you won’t get high quality (also, the resolution is quite low), but it’s fun for quick practices or for sending greetings etc.

Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten: man kann ein Foto, das auf dem Gerät ist, entweder als Vorlage an den Rand der „Leinwand“ heften oder als Pausvorlage unterlegen, man kann von der Natur abzeichnen oder von einem Bild ausserhalb des Handys, und natürlich aus dem Kopf.

There’s different possibilities: you can, of course, draw from your imagination, from nature, from a photo outside the phone, or you may use a photo on your phone as reference by pinning it on the edge of the „canvas“ – or even use it as basis for tracing.

Hier ist das erste Bild oben durchgepaust, das zweite abgemalt. Die drei Bilder unten sind nach der Natur entstanden.

In this case, I’ve traced the first picture above, the second has been done from a pinned reference. All three pictures below are from nature.

Das letzte war eine ganz zügige Übungsskizze, während…. naja, andere Leute lesen dabei!😉

The last one was a fast practice, while…. well, other people like to read in this situation…😉!

Kleine Terrasse in Beynac – Little Terrace in Beynac

Beim Sortieren meiner Fotos aus dem Périgord stosse ich immer wieder auf Bilder, die ich einfach malen muss… Ursprünglich hatte ich heute vor, hier in der Umgebung im Freien zu malen, doch das Wetter machte nicht mit, und daher nahm ich ein Bild aus der mittelalterlichen Stadt Beynac als Vorlage:

When managing the photos from my trip to France, I always get tempted to sketch and paint some of them… The weather today didn’t allow open air sketching, so I took a photo from the old town of Beynac as reference:

Einerseits sieht die Terrasse ja sehr einladend aus, doch man muss bedenken, dass jeder Tourist auf dem Weg hinauf zur Burg direkt daran vorbeiläuft…

It’s true: this terrace looks quite inviting! On the other hand you have to consider that all the tourists on their way up to the castle pass here…

Zwei neue Seiten – Two More Pages

… im Reisetagebuch Périgord. Wie schon erwähnt, möchte ich die leeren Seiten noch mit Zeichnungen nach Fotos füllen. Hier ein Bild aus Domme, einer der Bastiden, die ich besucht habe:

… in my Périgord travel journal. As mentioned before, I intend to fill the last blank pages with sketches from photos. Here you see a picture from Domme, one of the fortified towns I’ve visited:

Mir gefiel besonders der Laternenpfahl, der ein Blätterranken-Relief zeigt.

I love the lamp post which shows a relief of vines.

Diese Ansicht stammt aus Rouffignac, einem Ort, der besonders wegen der Steinzeithöhle in der Nähe bekannt ist: die Höhle der 100 Mammute. Diese hatte ich bereits als 15jährige Austauschschülerin besichtigt – man fährt bequem rittlings auf einem kleinen Zug sitzend hinein! So, nun bleiben mir noch drei Doppelseiten in dem Buch, dann ist es voll…

This view is in Rouffignac, a village mostly known for the Cave of a Hundred Mammoths which is nearby. At the age of 15, I had already visited it: you mount a small train, sitting astride a wagon, to explore the cave! – Now there are only three page spreads left in the book…

Malbücher neu eingekleidet – New Outfits For My Sketchbooks

Irgendwie drängt es mich stets, meine Mal- und Zeichenbücher äußerlich zu „personalisieren“… Kleine Zeichnungen (zum Schutz laminiert) eignen sich da immer gut, und so habe ich diese Bücher auch gestaltet:

Somehow I always feel like adding a personal touch even to the covers of my sketchbooks… Small watercolours (laminated for protection) are my favourites:

Büchlein A5 Format mit ursprünglich als Postkarten geplanten Bildern, die Ränder mit Metallic-Linern betont.

Books in A5 size with pictures I had planned for postcards – here they do perfectly well, too. The borders have been done using metallic paint-liners.

Ein handgebundenes Aquarellbuch, fast quadratisch, bezogen mit Kleisterpapier – das Bild hatte ich aus einem anderen Malbuch herausgelöst für diesen Zweck.

A handmade watercolour book, almost square, covered with paste paper. The picture has been taken out of another, already filled, sketchbook.

Das kleine, A6 Büchlein – hier habe ich das Motiv speziell für diesen Zweck gemalt; es zeigt eine Scheune in Mügeln, Sachsen. Und da ich das kleine Büchlein auch einweihen wollte und das Wetter aber grad nicht so toll war, habe ich mir eine Zimmerpflanze als erstes Motiv gewählt:

The small, A6 sketchbook – here I’ve done the picture with the intention to use it this way. It shows an old barn in Mügeln, Saxonia. Since the weather was bad, I did the first sketch in this small book with a potted plant for reference:

Warum ich so viele Malbücher brauche? Nun, sie sind eigentlich immer schnell voll! Außerdem teste ich grad verschiedene Hersteller.-

If you ask me why I need so many sketchbooks – well, they get filled rather quickly! Also, I’m still testing different brands.-

Saint-Jean-de-Côle: Château de la Marthonie

Eines der imposantesten Gebäude in dem kleinen Ort Saint-Jean-de-Côle (eines der „Schönsten Dörfer Frankreichs“) ist das Château de la Marthonie. Der Ort liegt im nördlichen Périgord. Das Schloss war zu dem Zeitpunkt, als ich dort war, nicht geöffnet, doch zu bestimmten Zeiten kann man eine Führung buchen. Aber auch von außen sehr interessant!

One of Frances „Most Beautiful Villages“ is Saint-Jean-de-Côle, situated in the northern part of the Périgord region. Marthonie Castle is among the most impressing buildings there. Alas, when I was there, it wasn’t open, although from July to September you can book a guided tour. Anyway, the outside already gives a nice impression!

Reisetagebuch Périgord: elfter Tag – Travel Journal Périgord: Day Eleven

Heute besuchte ich zwei Bastiden, also kleine, befestigte Dörfer, die – natürlich – auf Hügeln liegen. Beide haben ein sehr schönes altes Stadtbild, dazu besitzt Domme eine kleine Grotte und Felsritzungen, die gefangenen Tempelrittern zugeschrieben werden; Belvès dafür troglodytische Behausungen, die besichtigt werden können. (Troglodytisch=Im Felsen) Allerdings war die Führung dazu erst am späten Nachmittag, solang wollte ich nicht bleiben. Ein ausgiebiger Stadtrundgang in beiden Orten reichte mir – dabei zeichnete ich in Belvès ein paar Türen. Außerdem machte ich mir Notizen zur Farbgebung und kolorierte sie später nach den Notizen.

Today I’ve visited two „bastides“ – small, fortified villages, which – of course – are situated on hills. Both, Domme and Belvès, offer nice, ancient urban views. Moreover, in Domme, there’s a small grotto and what they call „Templar’s graffitti“. In Belvès you can visit troglodyte housings (troglodyte meaning in the rock), but I would have had to wait for a guided tour, which was hours later, so I passed. Instead, I did an extensive roundtour of the ancient quarters, sketching some doors. Making notes on the colours, I then coloured the sketches back in the appartment.

Außerdem gestaltete ich eine Seite mit den Eintrittskarten, die ich gesammelt habe -irgendwie hatte ich es versäumt, sie immer am jeweiligen Tag einzukleben, doch so sind sie wenigstens mit drin.

Also, I made one page with all the tickets I had saved; somehow I had missed to put them on the pages of the days they belong… but this way they’re at least in the book.

Dass einige so schwarz wurden, liegt daran, dass sich manches Papier nicht mit dem Kleber verträgt – leider zu spät gemerkt… Nachdem alle eingeklebt waren, wollte ich die Seite noch etwas aufpeppen und bemalte den Hintergrund so gelb wie hier die Hauswände sind und verpasste den Karten Schatten – jetzt sieht es ein bisschen so aus, als sei eine Hauswand plakatiert.- Und schließlich muss ich Euch doch noch ein paar Fotos zeigen, und zwar, weil ich selbst das noch nie gesehen habe und es so zauberhaft aussieht:

Some of them got blackened after gluing them in – must be that some papers don’t like the kind of glue I used. Having glued them all in, I wanted to add a bit of interest – so I painted the background in the same colour as the houses here and added „shadows“ to the tickets, aiming for the impression that they are posters on a house wall.- Well, today I just have to show you some photos as well – mostly because I’ve never seen this before and it looks so nice:

Auf den Flüssen hier sieht man grad überall diese weißen Teppiche, und ich wusste zunächst gar nicht, was das ist. Doch mein Teleobjektiv ließ mich einen näheren Blick darauf werfen:

On the rivers around here there are these white carpets which I’ve never seen before, I didn’t know what to think of it. But my telephoto lens got me a closer look:

Die Wasserpflanzen, die immer in der Strömung hängen wie Haarsträhnen, haben lauter weiße Blüten! Man sagte mir, das sei Wasserhahnenfuß. Und wenn man auf einem Boot ist oder sonst ganz in der Nähe, dann riecht man den wunderbaren Duft! Ganz besonders schön sieht es aber so aus:

The plants, that look like long strands of hair in the current, show many small white flowers! I was told these are water-buttercups. And on a boat or very near them you smell the wonderful perfume! But the most beautiful scene is this:

Schwanenfluss…

Swan river…

Reisetagebuch Périgord: neunter Tag – Travel Journal Périgord: Day Nine

Heute ist mir etwas Blödes passiert: ich war bereits eine knappe Stunde gefahren, hatte eine halbe Stunde am Tor von Château de Losse gestanden und auf die Öffnung gewartet (macht 12.00 auf, man sollte sich vorher erkundigen..) und hatte schließlich den Eintritt gezahlt, als ich entdeckte, dass ich die Speicherkarte meines Fotoapparates in der Ferienwohnung vergessen hatte (ich muss sie ja jeden Abend zum Kopieren der Daten auf den Laptop herausholen). Also nur Handyfotos möglich! Ich habe noch eines mit nur einer Brennweite, da ist man sehr eingeschränkt – zumindest, wenn man gewisse Ansprüche an seine Fotos hat :-). Also nahm ich mir stattdessen mehr Zeit zum Malen!

Today, after driving for almost an hour and waiting another half hour at the gates of Château de Losse (should have checked the opening hours in advance…), even having bought a ticket for the visit, I realized that I had forgotten the memory card of my camera (had taken it out the last evening to copy the data onto my laptop). So, only mobile phone pictures possible! Since my phone only has one focal length, that’s not quite satisfying – at least, if you have certain standards for your pictures 🙂 . So, I took more time to sketch!

Zunächst kam ich in den „Prinzessinnengarten“, wo auch Tische und Stühle standen, das nutzte ich sofort.

First, the round tour led me to the „Princess Garden“, where I found tables and chairs on the lawn – perfect for my first sketch.

Eine Erklärung zu dem Haus gab es nicht, aber es ist einfach hübsch…

There was no explication about the building, but it’s just nice…

Der Rest der Gärten dort ist nicht so malerisch; teils zu geometrisch, mit weniger Blumen und vielen Hecken. Was die Leute anlockt, ist die Aussicht auf die Vézère – und das schöne Schoss selbst. So habe ich zum Schluss noch eines der kleinen Türmchen gemalt, diesmal auf einer breiten Mauer sitzend. Inzwischen war Bewölkung aufgezogen, die kam mit auf’s Bild. Das Schlossinnere konnte nur mit Führung besichtigt werden, dazu hatte ich heute keine Lust.

The rest of the gardens wasn’t as picturesque, mostly too geometrical with less flowers and more bushes. Of course, there’s the view into the Vézère valley… and the castle itsself. So before leaving, I did this small sketch of one of the turrets, while sitting on a broad stone wall. Meanwhile, it had begun to overcast, which I added to the picture. The interior of the castle can only be visited during a guided tour, which I didn’t fancy today.

Dann fuhr ich weiter zu den Wassergärten von Carsac-Aillac. Wie die meisten Gärten hier liegen sie am Hang und bilden mehrere Terrassen, was sehr schön ist. Hier tummeln sich allerdings auch Busladungen voll mit Touristen und Ausflüglern! Trotzdem lohnte sich der Besuch – wunderschön! Wasser- und Uferpflanzen in verschiedensten Formen und Farben, in einem auch landschaftlich sehr schönen Garten. Teiche, Becken, Bachläufe und Mini-Wasserfälle; dazu ein Bereich, der dem Garten in Givenchy (Monet’s Garten) nachempfunden ist, komplett mit kleiner blauer Brücke. Nach längerer Suche fand ich eine freie Bank mit Aussicht:

Then I went to the water gardens of Carsac-Aillac. Like most gardens in the region they are situated on a hillside, forming terrasses – very nice. Well, there are many tourists and visitors that come in buses! Nevertheless, the gardens are beautiful. Waterplants, many colours of waterlilies, green and colourful plants on the shores, all in different shapes and colours. Ponds, creeks, tiny waterfalls and pools, moreover there’s a part where the famous garden of Givenchy (Monet’s garden) has been recreated, complete with a small blue bridge. After some time I found a free bench with a view:

Bei all dem Grünzeug ist das Gebäude oben sehr wichtig für das Bild. Schön auch, wie sich der Ockerton am Rand des Beckens wiederholt – ebenso wie das Rot der Büsche und die dunkelrosa Seerosen zusammenpassen. Eine kleine Quelle belebt das Ganze. Herausforderung war, die vielen grünen Pflanzen so darzusellen, dass es kein Einheitsbrei wird… Allerdings hätte ich bei den roten Büschen mehr weiße Stellen lassen sollen… Das nächste Mal!

With all the greenery the building on the hill is important for the picture. Also nice: the ocre colour is the same as the stones at the edge of the basin, and the waterlilies „copy“ the red of some of the bushes. A small well adds interest. With so much green it’s always a challenge to interprete the different plants so they don’t merge into a green smudge… But as for the red bushes, I should have left more white spaces… Next time!