Unterwegs im Argental – A Walk in the Argen Valley

Gestern habe ich einen längeren Spaziergang im unteren Argental bei Dengeltshofen gemacht. Von Bank zu Bank, immer mit dem A5 Reisebüchlein für ein paar schnelle Zeichnungen. Das „schnell“ war Absicht, da es mich zwingt, zu vereinfachen. Ausserdem wollte ich „Grünzeug“ üben, dafür gab es auf dem Weg jede Menge Gelegenheit!

Yesterday, I took a longer walk in the lower Argen valley near Dengeltshofen. Hopping from bench to bench, taking in and sketching the landscape in my A5 travel journal. I was aiming at fast and loose sketches with watercolour, also practicing greenery.

Weiden finde ich immer faszinierend. Ihr Wuchs, das zarte, lichtdurchflutete Grün, die rauhe Rinde, sowie die Art, wie sie sich über das Wasser beugen. Und ja, die Argen hat einen gelb-orangen Farbton, ich nehme an, durch Mineralien und moorige Ufer. Hier jedoch war Kies aufgeschüttet, damit der Zugang leichter ist.

I just love willows: their shapes, the delicate leaves with the sun shining through, the rough bark and the way they bend over the water. And yes, the river Argen has a yellowish colour; from minerals and boggy banks, I guess. At this place, though, the community has spread pebbles to facilitate access.

Gerade, als ich umdrehen wollte, erreichte ich ein Café, und da konnte ich nicht widerstehen, wenigstens ein Radler zu trinken. Außerdem fand ich die Szene mit der Brücke ideal zum Zeichnen!

Just when I thought of going back, I reached this restaurant. So a glass of punch was in order after the long walk! Plus, this scene with the bridge was perfect for sketching!

Heute hatte ich nicht soviel Zeit, doch ein kleines Stück bin ich auch gegangen. Die Landschaft wurde durch einen Bilderbuch-Himmel in blau-weiß betont.

Today, I was quite busy with physiotherapy, but there was time for a short walk. The landscape was accentuated by a perfect blue and white sky.

Nochmal Isny – Isny, Again

Gestern habe ich nochmal etwas Zeit in Isny verbracht. Schwierig fand ich bei diesem Motiv, den Bach als solchen erkennbar zu machen, da er vor lauter Wasserpflanzen genauso grün ist wie das Ufer…

Yesterday I again soent some time in Isny. It was a challenge to paint the creek because it was as green as the surroundings with all the water plants in it…

Und dieses Bild hatte ich schon beim letzten Mal  in der Stadt gezeichnet, aber ganz vergessen, zu posten! Ein ganz kleiner Biergarten in der Innenstadt bot Schatten, ein kaltes Radler – und dieses Motiv… „Verstohlen“ ist wohl das richtige Wort für meine Zeichenaktivität: ich tat so, als wäre ich nur an meinem Radler interessiert,  zeichnete aber den recht ruhig sitzenden Herrn im Hintergrund.

This picture had already been done the last time I was in town, I had just overlooked it when posting. A small beer garden in the centre of town offered shade, a cool punch for me – and this view… Surreptitiously would be the right word for my sketching activity: pretending to be only interested in my glass of punch, I sketched the man on the other table, who unknowingly helped me by sitting quite still…

Leckerbissen – Tasty!

Täglich beobachte ich hier vom Balkon aus die Amseln, die sich an den Beeren der Felsenbirne gütlich tun. (Es dauerte eine Weile, bis ich eine akzeptable Version der Amsel zustande brachte… ) Daheim in Augsburg steht ebenso eine – inzwischen ziemlich große – Felsenbirne vor meinem Wohnzimmerfenster, nur dort sind es vor allem die Spatzen, die sich dort im Frühjahr erst Nistmaterial besorgen, später die Beeren ernten und damit ihre Jungen füttern. In Nordamerika ist der strauchartige Baum weit verbreitet und heißt Saskatoonstrauch. Da die Beeren nicht nur essbar und wohlschmeckend sind, sondern auch Vitaminbomben, haben schon die Ureinwohner sie getrocknet und zusammen mit Bärenfett und zerriebenem Trockenfleisch zum „Superfood“ namens „Pemmikan“ verarbeitet. In unseren Breiten wird die Felsenbirne meist nur als Zierstrauch gepflanzt, was schade ist. Man kann Kompott und Marmelade daraus kochen – und da die Gärtner hier heute Äste geschnitten haben, haben auch wir ein wenig genascht!

From my balcony here I can watch the blackbirds feeding on the saskatoon berries. (It took me some time to sketch a recognizable blackbird..) At home in Augsburg another saskatoon tree has grown quite high in front of my living room window. There, it’s the sparrows gathering material for their nests in spring and later picking the berries and feeding their babies. In the northern part of the American continent this tree is widespread in the wilderness. The berries not only being edible and tasty but also rich in vitamins, already the American Natives/First Nations ate them – dried berries being an essential ingredient of their superfood „pemmikan“. In Europe, saskatoon trees are mostly planted for ornamental reasons, but you can use the berries for jam, cakes and more! So when today the gardener took down some branches, we all nibbled some of the berries!

Marterl im Dorf – Wayside Cross

Heute hatte ich kaum freie Zeit, doch für einen kurzen Spaziergang und eine schnelle Zeichnung im A5 Büchlein reichte es gerade. Das Kreuz steht hier im Weiler Dengeltshofen. – Einer meiner Termine heute war erstmals Bewegungsbad/Wassergymnastik – super! Das darf ich jetzt bis zu meiner Entlassung in einer Woche nun täglich noch genießen 😊

Today I had only time for a short walk and a quick sketch in my A5 travel journal. The cross stands in the small village „around the corner“. One reason I was so occupied: from today on, I can attend physio training in the swimming pool, which is a great way to train and lots of fun, too!😊

Kleine Fortschritte – Making a Bit of Progress

Ja, mein Knie macht Fortschritte! Heute bin ich zum ersten Mal ein längeres, teils steileres, Stück bergauf gegangen – natürlich noch mit den Stöcken, aber immerhin! Oben auf dem Hügel hatte man einen schönen Blick auf das Argental mit dem Weiler Dengeltshofen und der Argentalklinik (das große Gebäude im Mittelgrund). Da genau dort auch eine Bank stand, konnte ich die Szene vor Ort malen.

Yes, my knee is making some progress! Today was the first time for me to try climbing the next hill – still with crutches, but nevertheless! From this hill I had a nice view of the small village in the valley as well as of the reconvalescent home I’m staying in (the large building in the middle ground). A bench provided the space and comfort needed to do this picture on site.

Zurück in der Klinik habe ich noch einen Teil der großen Cafeteria gezeichnet. Beide Bilder sind im A5 Büchlein entstanden.

Back in the clinic, I did this sketch of a part of the large cafeteria. Both pictures have been done in my A5 travel journal.

Urban Sketching in Isny und/and Neutrauchburg

Auch heute hatte ich wieder viel Zeit zum Zeichnen. In das A5 Büchlein kam der Brunnen in der Espantorstrasse, Isny, (oben), sowie die Gärtnerei des Schlosses Neutrauchburg, die in einem alten Wirtschaftsgebäude untergebracht ist (unten).

Again, nice weather and free time invited me to go sketching. So I did two pictures in my A5 travel journal: a fountain in Espantor street, Isny (above), and an ancient building harbouring the garden nursery of Neutrauchburg Castle (below).

Ausserdem habe ich zwei Postkarten mit kleineren Motiven gemalt: die Schlosskapelle Neutrauchburg und den Blumenschmuck an der Stadtmauer in Isny.

Moreover, I’ve done two small pictures on postcards: the chapel of Neutrauchburg Castle and the beautiful flowers on the Isny town walls.

Freies Wochenende – Free Weekend

Auch dieses Wochenende passt das Wetter, um in der freien Zeit draussen zu zeichnen. Mit meinen Stöcken ging ich gemächlich das kurze Stück in den Ort Neutrauchburg, wo heute die Terrasse des Schlossgasthofs geöffnet hatte: meine kleine „Sünde“ habe ich gleich dokumentiert…😉

This weekend the weather is fine and not too hot, perfect for filling my free time with a bit of Urban Sketching. Taking my art supplies and my crutches, I took a little walk to Neutrauchburg. Today, the restaurant terrace was open: the first sketch documents my „little sin“…😉

Dann spazierte ich weiter und fand dieses hübsche „Eck im Park“ – es stellte sich heraus, dass es ein Privatgarten war, der Zugang vom Park aber so offen, dass ich es nicht gemerkt hatte. Der Besitzer war jedoch sehr freundlich und ließ mich auf seiner Bank sitzen und malen.😊

Then I walked a bit further and found this pictureque corner – it was open towards the park, so I didn’t notice that I was trespassing on private ground. But the owner was a very nice man, letting me sit on his bench and finish the picture.😊

Und schließlich erreichte ich das Ortsende von Neutrauchburg, wo es einen schönen Aussichtspunkt Richtung Isny gibt. Da immer wieder Segelflieger im Landeanflug vorbeischwebten, habe ich das gleich mit ins Bild genommen. Übrigens sind alle Zeichnungen heute im A5 Reisemalbuch entstanden, der bunte Garten auf einer Doppelseite.

On the outskirts of the village there’s a view point towards Isny, perfect for sketching a panoramic view of the town. Several gliders passed by before touch down, so I added one to the picture. By the way, all three pictures have been done in my A5 sized travel journal (the garden scene on a double spread.)

Erster kleiner Ausflug – First Little Excursion

Heute hatte ich ab Mittag frei und bin mit meinem Malzeug in den Bus gestiegen. Der kleine Ort Neutrauchburg und dann Isny selbst waren meine Ziele. Die Zeit reichte gerade, um hier und dort jeweils eine Seite im A5 Sketchbook zu füllen. Oben: Schlossgasthof Sonne, Neutrauchburg, unten: Am Kurhaus in Isny.

My afternoon being free, I took the bus for a little trip to the next village, Neutrauchburg, then further to the town of Isny. I had just enough time to fill two pages in my A5 sketchbook. Above: restaurant „Sonne“ („Sun“), in Neutrauchburg. Below: near the Spa Centre in Isny.

Am Löschteich – At the Fire Water Pond

Der Löschteich hier hat auch Enten, Karpfen und ein Holzdeck mit schattiger Bank. Dank des leuchtenden Rettungsrings ist es zudem ein hübsches Motiv zum Zeichnen.

In the fire water pond there are carps and mallards. Also, the bench on the wooden deck offers shadow for a short rest. The orange life ring invites to sketch the scene.

Spieglein, Spieglein an der Wand – Mirror, Mirror

Mal was anderes: dieser Spiegel hängt im Wartebereich vor dem Speisesaal. Ich fand es reizvoll, mich auf ihn und seinen „Inhalt“ zu konzentrieren.

This mirror hangs at the wall in the waiting area near the dining room. For a change, I wanted to concentrate on it and its „content“.