Modisch aktuell: Anzug mit Zierstreifen – Very Fashionable: Suit with Stripes

Der letzte Schrei sind ja gerade klassische Muster wie Hahnentritt, Glencheck oder Fischgrat – neu interpretiert. Und natürlich Seitenstreifen an Hosenbeinen und Ärmeln! Außerdem sind „Jogging“hosen neuerdings sogar ausgehfein. Daher habe ich einen tollen Viskose-Jacquard Jersey im Fischgratmuster, der sich super verarbeiten ließ, für einen Anzug gewählt.

The latest fashion: classic fabrics like houndstooth, glencheck and herringbone in new interpretations. And, of course, stripes or borders on the sleeves and trouser legs! Moreover, „track“suits have conquered the catwalks. So I’ve chosen this very easy to work with jersey fabric with a herringbone pattern.

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Oben: die Jacke, unten: die Hose – Schnittmuster einer Jogginghose, aber ohne Bündchen.

Above: the jacket, below: the pants – after a pattern for jogpants, but with open leg ends.

 

Für die Seitenstreifen habe ich eine weinrote Borte mit etwas Gold verwendet, die auch am Reißverschluss der Jacke verarbeitet wurde. Sie passt super zum Schalkragen und den Ärmelbündchen aus rotem Strickstoff mit etwas Gold darin (von einem Pulli vom Flohmarkt). Ein paar applizierte Rosen (teils aus einem Stoff geschnitten, teils gekaufte Applikationen) lockern die strenge Form auf und geben den weiblichen Touch.

The stripes on sleeves and legs are formed by a dark red braid with a bit of gold tone yarn woven into it, which matches the shawl lapel and the cuffs in the same colours. The latter are a reclaimed knit material from an old sweater. Some appliquéd roses (cut from a fabric and some purchased appliqués) add a feminine touch.

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Auf der Rückseite gibt es auch diese Rosen und den Satz: „L’important, c’est la rose“ – aus dem alten Song von Gilbert Bécaud. Die Schrift habe ich frei geführt aufgestickt wie in meinem Beitrag vom 26.10.18 beschrieben, und zwar mit dunkelrotem Metallicgarn.

On the back, the same appliqués are accompanied by the quote :“L’important, c’est la rose“ – after the old song by Gilbert Bécaud. The writing is freeform stitching like in my tutorial (post of 26/10/18), using dark red metallic yarn.

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Der Stoff ist pflegeleicht und super angenehm zu tragen – hautfreundlich und elastisch.

The strech material is very comfortable: super soft and easy-care.

Getränk zum Wärmen – A Drink to Warm You Up

Da es heute hier schon den ersten Schnee gab, geniesse ich abends gern einen heissen Tee. Eine sehr leckere Variante ist „Susanne’s Teepunsch“:

2/3 Tasse Schwarztee, frisch gekocht

Saft von 1/2 Orange

1 Schuss Sherry (ca. 30ml)

Nach Geschmack Zucker, Kandis oder Honig

Der Sherry gibt eine schöne Würze und der Orangensaft macht das Ganze fruchtig. Prost!

Since today the first snow arrived, I like to warm myself up in the evening with a hot mug of tea. My favourite is „Susan’s Tea Punch“:

2/3 mug of fresh brewed black tea

Juice of 1/2 Orange

30ml Sherry

Sugar or honey etc. as you like

The sherry adds an aromatic touch and the orange a fruity one. Enjoy!

Ein Kurzmantel aus Gobelinstickbildern – A Coat Made of Needlepoint Embroideries

Heute ist für mich ein Tag zum Feiern, denn ich habe endlich ein mehrjähriges Projekt erfolgreich fertiggestellt! Erst dauerte es Jahre, bis ich auf Flohmärkten genug Gobelinstickbilder für einen Mantel zusammen hatte. Vorletzten Winter nähte ich sie dann alle zu zwei großen Stücken zusammen und schnitt daraus die Teile für den Mantel. Letztes Jahr nähte ich den Mantel und die zusätzlichen Blütenstickereien als Applikationen darauf. Und jetzt habe ich ihn gefüttert und fertig genäht. Es ist nämlich so, dass ich so dicken, schweren, warmen Stoff nur in der kühlen Jahreszeit verarbeiten kann, ohne zu schwitzen…

Today I feel like celebrating – having finished a project that took several years to complete! First, it took some years to collect enough needlepoint embroideries (mostly from flea markets) for this coat. The winter before last I’d started assembling them, creating two large patched pieces from which I cut the pieces of the coat pattern. Last year I’ve sewn the coat and the additional flower appliqués. Now I’ve lined and finished it! This strong, thick and warm material is easier to work in the cold season…

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Der Mantel hat Eingrifftaschen in den Teilungsnähten. Die vorderen Kanten habe ich mit braunem Lederimitat eingefasst – ursprünglich nur, weil ich den dicken Gobelinstoff nicht umlegen wollte, doch so kommt auch ein bißchen Ruhe in das „vogelwilde“ Design. Die großen Knöpfe habe ich von Hand mit passendem, dezentem Stoff bezogen. Die zusätzlichen Blütenapplikationen sind alles auch Handstickereien, die ich aus alten Tischdecken geschnitten habe. Sie dienen dazu, die starren Linien der Nähte optisch aufzulösen und so Übergänge von einem Bild ins nächste zu schaffen.

The coat has pockets in the seams. The front edges sport faux leather which „calms“ down a bit the otherwise excentric design. The buttons are covered with a neutral coloured material. The added flower appliqués are cut from vintage hand-stitched table cloths. They serve to (optically) break the strict seamlines and form a mild transition from one stitched picture to the next.

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Ein echtes Prachtstück! Jetzt ist nur noch eines wichtig: Mottenschutz! Schließlich ist das fast alles reine Wolle… Der Mantel wiegt natürlich etwas mehr als eine Daunenjacke, aber vergleichbar mit einer winterlichen Lederjacke, also durchaus akzeptabel. Der Winter kann kommen!

A real gem! Now I still have to protect it against moths, since 90% of the embroideries are pure wool! Of course, this coat is a bit heavier than a down jacket, more like a leather jacket, which still is quite ok. Winter may come!

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Tutorial: Freie Schrift mit der Nähmaschine – Tutorial: Freeform „Writing“ With Your Sewing Machine

Nicht jeder hat gleich eine programmierbare Stickmaschine, nur um gelegentlich mal etwas Schrift auf ein Nähprojekt zu bringen. Gut ausgestattete Nähmaschinen haben teils Schriften, doch die sind ziemlich klein und werden nur im Idealfall wirklich ordentlich. Größere, gestickte, Schriften lassen sich jedoch auch frei Hand mit Zickzackstich gestalten! Hier möchte ich zeigen, wie das geht:

Not everybody is a proud owner of an expensive embroidery machine to add stitched writing to a sewing project. Some well equipped sewing machines offer fonts, but they are quite small and don’t work too well on some surfaces. So, this tutorial shows you how to stitch freeform writing on your regular machine using zigzag-stitch:

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(By the way – the word I’ve chosen is German for „autumn“!)

Die ersten Versuche sollten immer vorgeschrieben werden, später, mit viel Übung, geht es auch komplett frei von der Hand. In beiden Fällen muss die VORDERSEITE am besten mit selbstklebendem, wasserlöslichem Stickvlies (Solufix) kaschiert werden; hierauf kann auch gleich vorgeschrieben werden (oben). Unten: Für die RÜCKSEITE nehme ich Ausreiß-Stickvlies, das gibt es aufbügelbar oder nicht aufbügelbar; ich bevorzuge das zum Bügeln – es geht genauso problemlos ab, hält aber während des Stickens besser.

If you haven’t tried before, you should first create a template for your writing – on a piece of adhesive, watersoluble backing (f.e. Solufix), which you then fix to the FRONT of your fabric. Later on, with more practice, you won’t need a template, but still, use the backing, it makes working so much easier! For the BACK I like to use some Stitch’n Tear material, either for ironing or a plain one.

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Oben: Vorderseite, Unten: Rückseite

Above: the front, below: the back

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Dann wird die Maschine vorbereitet: Je nach Größe der Schrift einen breiten oder schmaleren Zickzack-Stich einstellen. Die StichLÄNGE muss nicht korrigiert werden, da wir nachher den Transporteur versenken. Allerdings sollte für ein schönes Ergebnis die Fadenspannung etwas reduziert werden – bei einem Metallicgarn wie hier sogar deutlich.

Now you prepare the settings of your sewing machine: depending on the size of your font choose a broad or a narrower zig-zag-stitch. It’s not necessary to adjust the length of the stitch since in the next step you will lower the feed dog of the machine. Anyway, for a nice result you should lower the tension of the upper yarnspool a bit – for specialty yarns like this metallic one, even a lot.

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Hier sieht man: ich habe den Stich breit eingestellt, die Spannung von 3,5 auf 2,8 reduziert. Bei normalem Garn reicht die Spannungsreduktion um 2-3 Stufen.

As you see, I’ve chosen a broad stitch while lowering the tension from 3,5 to 2,8. For normal yarn it might be enough to lower it from 2 to 3 steps.

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Dann wird der Stopf- oder Stickfuß eingesetzt und der Transporteur versenkt! Das bedeutet natürlich, dass der Stoff frei mit der Hand unter dem Füßchen geführt werden muss, was einige Übung erfordert – nicht verzagen, wenn die ersten Versuche nicht gleich klappen! Schreiben will gelernt sein, mit der Hand, am PC/Schreibmaschine – und an der Nähmaschine auch! Hier geht es aber etwas schneller 🙂 Wichtigster Tipp: Die MASCHINE muss SCHNELL laufen, aber der STOFF nur LANGSAM bewegt werden! Außerdem: beim Schreiben den Stoff nie drehen! Er wird nur vor, zurück und seitlich geschoben, nie gedreht – wie beim Schreiben mit der Hand! Mit der Zeit findet man seinen eigenen Rhythmus, dann wird das Ergebnis immer gleichmäßiger.

Now you have to change the sewing foot: choose the darn- or embroidery foot. Lower the feed dog – you’ll have to feed and guide the fabric manually. That, of course, is a question of trial, error and practice! Writing is a skill you have to learn and practice – by hand, on the computer/writing machine as well as on the sewing machine! Nevertheless, here’s a lead that helps a lot: always keep the MACHINE running FAST while FEEDING/GUIDING the FABRIC SLOWLY! Also, NEVER TURN the fabric while writing, only guide it forward, backward and to the side – as you would go with your handwriting! After some time you’ll find your own rythm, creating smooth results.

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Oben: deutlich zu sehen ist der „Kalligrafie-Effekt“ – wie mit einer Feder geschrieben oder einem der neuen Kalligrafie-Pens wandert die Schrift in breiten und schmalen Bereichen – ohne, dass das so vorgezeichnet war, nur durch den Zickzackstich. Hier habe ich auch das etwas zu groß geratene t am Ende korrigiert. Alle vorgezeichneten Linien verschwinden später mit dem Auswaschen des Vlieses.

Above: you can easily see the „calligraphy-effect“ – like writing with a quill or one of these new calligraphy pens the font contains broader and narrower parts – the zigzag-stitch is doing this, no need to consider that creating the template. Here I’ve also corrected the t at the end. All template lines will dissolve when washing out the backing.

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Allerdings entferne ich vor dem Auswaschen das Ausreiß-Stickvlies von der Rückseite und schneide auf der Vorderseite das Solufix bis knapp vor die Schrift ab – je weniger ausgewaschen werden muss, desto schneller geht es.

Before washing, you should tear off the Stitch’n Tear from the back and cut back the soluble backing on the front so only the writing still contains some of it. The more you remove before washing, the faster it will dissolve!

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In lauwarmem Wasser, mit etwas Bewegen und Reiben, verschwindet das Vlies wie von Zauberhand.

In luke warm water and with some stirring and light rubbing, the backing dissolves in no time.

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Fertig ist Deine erste frei maschinen-gestickte Schrift!

Your first freeform writing stitched with the sewing machine!

 

Resteverwertung: Geschenkbänder aus der Nähmaschine – Gift Ribbons From Scraps

Wie jedes Jahr wird Weihnachten wieder schneller da sein, als man gucken kann… Als „Selbermacher“ muss man schon zeitig beginnen – und heute habe ich schon mal Geschenkbänder genäht. Vor allem wollte ich dazu Stoff- und Garnreste verwenden, und so saß ich nachmittags zu den Klängen von Radio Swiss Jazz, meinem neuen Lieblingssender, an der Maschine. Zunächst nahm ich einen langen, aber einsamen gerissenen Streifen petrolfarbenen Feincord und verpasste ihm goldene Sternchen:

As every year, Christmas will be here in no time, so a DIY-addict has to start soon! Today I’ve sewn some gift ribbons from fabric- and yarn scraps. To the sound of my new favourite radio station, Radio Swiss Jazz, I got the sewing machine going. First I took a long, single strip of teal coloured fine corduroy and embellished it with golden stars:

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Dann fielen mir einige gepatchte Streifen in die Hände – Überbleibsel von ehemaligen Patchworkprojekten, einige davon viele Jahre alt… Die Streifen waren nicht sehr lang, aber ich konnte sie ja zusammensetzen. Die durchgeschnittenen Patchnähte würden schnell aufgehen, daher brauchten sie Verstärkung in der Längsrichtung. Zunächst nähte ich zwei mit Gerad- bzw. Zickzackstich:

Then I discovered some strips of patched material – leftovers from former patchwork projects, some of them many years old… They were short strips, so I had to join them while sewing. Since the cut patch-seams wouldn’t last very long, they had to be strengthened lengthwise. First I used straight stitch and ripple stitch:

 

Danach wählte ich die Zierstiche meiner Nähmaschine für weitere Bänder:

Then I chose embellishing stitches for more ribbons:

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Aber auch die dünnen Streifen der zurückgeschnittenen Nahtzugaben der letzten Nähprojekte kamen unter die Maschine anstatt in den Müll:

Also, the thin strips from cutting back the seam allowances of my last sewing projects, were used to create ribbons or cords instead of wasting them:

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Oben: das Rohmaterial, unten, die Ergebnisse:

Above: the raw material, below: the results:

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Dazu wurden die schmalen Streifen leicht verdreht unter das Füßchen geführt und mit Zickzackstich umnäht. Das verstärkt die Streifen so, dass sie wie Schnur verwendet werden können. Und da ich schon dabei war, habe ich auch gleich noch zwei Maschinenkordeln aus Garnresten gemacht:

For this, I fed the strips with a little twist under the sewing foot and went along with zig-zag stitch. The procedure strengthens the resulting strings so they can be used like twine or cord. In the flow, I also created two cords from yarn scraps:

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Dazu müssen einfach 2 bis 4 unterschiedliche Garne verdreht unter das Füßchen, genauso, wie bei den dünnen Streifen oben. Effektgarne geben besonders schöne Kordeln! Unten sieht man, wie das Garn geführt wird:

Just take 2 to 4 different yarns and feed them under the foot – same procedure as with the cords above! Below you see the illustration. Specialty yarns create the most beautiful cords!

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Kreativ mit Fundglas – Creative With Found Glass

Neulich fiel mir die schwere Dose mit meinen gesammelten Glasstückchen mal wieder in die Hand; da hatte ich gleich Lust, wieder ein paar Projekte damit zu gestalten! Die Stücke stammen teils von Stränden auf Sardinien und in der Bretagne, teils aus einem Bach im Bayerischen Wald. Das Glas von den Stränden ist typisch: relativ kleine, flache Stücke, die glatt und matt gerieben sind. Dagegen die Glasstücke aus dem Bach: nicht flach, sondern klumpig, kaum matt, sondern mit interessanten Bruchkanten, die das Licht brechen. Das kommt daher, dass diese Stücke nicht von zerbrochenen Flaschen stammen, sondern als Abfall der Glasmanufaktur in den Bach gelangten. Scharfe Kanten hat es aber auch nicht mehr. Unten Bilder zum Vergleich:

Rifling through my stash of found glass, I felt like using the pieces for some projects. I had found these shards and nuggets on beaches on Sardinia and in Brittany as well as in a creek in the Bavarian Forest. There’s a difference between the beach glass and the pieces from the creek: the first is in shards, smooth and sanded, nearly opaque. The latter are nuggets with interesting structures, only small areas look sanded. The origin of this glass aren’t broken bottles like the sea glass, but it is waste from the many glass manufacturers in the Bavarian Forest. Luckily, the nuggets haven’t got sharp edges either. Below you see the difference:

Links das typische Strandglas, rechts Stücke aus dem Bach.

On the left you see the typical sea glass, on the right nuggets from the creek.

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Diesen großen Klumpen, der sehr interessant und geheimnisvoll wirkt, habe ich einfach mit einer Öse zum Anhängen an eine Kette versehen – auf der Rückseite mit Heißkleber befestigt. Die Heißklebepistole war auch bei allen anderen Projekten das Mittel der Wahl!

For this big nugget which looks quite interesting, even mystical, I just made a small noose which I attached to the back with a glue gun. The latter was soon involved with all the following projects, too!

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Diese „edlen Klunker“ sind nämlich auch nur große Heißklebertropfen, in die ich Nuggets hineingedrückt habe. Anschließend wurde der Kleber mit goldener Acrylfarbe bemalt und lackiert. (Man kann auch gleich goldene Kleber-Stangen nehmen, doch die hatte ich hier nicht bekommen) Unten nochmal die einzelnen Stücke in ihrer ganzen Pracht!

These „classy rocks“ are just big drops of hot glue with embedded glass nuggets. When cold and dry, I painted the glue with gold tone acrylics and a layer of clear varnish. (Of course, you can use gold tone glue, I just hadn’t got it anywhere near.) Below you can appreciate them in their whole glory:

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Das sind schon mal ein paar nette Anhänger als Weihnachtsgeschenke! Dann wollte ich gleich auch noch ein paar Muscheln damit verzieren:

Nice pendants for Christmas gifts! Then I added some sea shells to the mix:

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Und da ich nun schon im Schwung war, habe ich das restliche Strandglas noch für ein hübsches Teelicht verarbeitet – auch mit dem Heißkleber auf ein Glas mit großer Öffnung geklebt:

Being in the flow, I used the last pieces of sea glass for a nice candle holder – also attached with hot glue onto a glass with wide opening:

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Wie man sieht, habe ich für den Rand ein Stück selbstklebende Spitze in passendem Farbton verwendet.

As you see, I’ve used a piece of self-adhesive lace border for the edge.

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Und, ja, ich habe den Langzeittest mit dem brennenden Teelicht gemacht: die Hitze reicht nicht, um den Kleber aufzuweichen – es funktioniert also!

And, yes, I’ve tried if the heat from the candle would melt the glue when burning for hours – it doesn’t. Guess the glue needs much more heat for even getting soft again, so, it works for this project!

 

Eine herbstliche Einladung – Invitation For a Get-Together in Autumn

Inzwischen ist es fast schon Tradition, dass ich im Herbst meine Freundinnen zu einem Mädelsabend einlade. Dieses Jahr wollte ich die Einladung mal nicht telefonisch oder per Email machen, sondern stilvoll per Post. Allerdings saß ich auch dafür länger am PC, denn die Gestaltung machte ich zum Teil dort.

Almost every year in autumn I like to invite my friends for a „girl’s“ evening. This time I wanted to send the invitations not by email but as letters. For the designs, though, I also had to do some work on the computer.

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Inzwischen habe ich schon eine ganze Kollektion von Hintergründen, Stempeln, Rahmen, Schriften und anderen Designelementen; vieles davon als Downloads erworben bzw. als „Freebie“ kostenlos erhalten; außerdem auch eigene Designs. Hier habe ich einen „Vintage“ Hintergrund mit digitalen Rahmen- und Blätterstempeln sowie einem schönen Font kombiniert. Nach dem Ausdrucken habe ich noch von Hand mit goldfarbenem Marker Akzente gesetzt. Die Namen, Adressen und den Absenderstempel habe ich natürlich auf den Fotos zur Veröffentlichung entfernt!

Already having collected quite a „stash“ of digital backgrounds, stamps, frames, fonts and other design elements, this was a nice opportunity to use some of them! These are either purchased downloads or freebies as well as some designs of my own. Here I’ve chosen a vintage background, combined with a frame, leave stamps and a nice font. After printing them, some accents were added using a gold tone felt pen. Of course I’ve erased the names and adresses for publishing!

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Die Umschläge wurden auch auf dasselbe Papier gedruckt, wobei ich den Adressteil als weißes Ahornblatt gestaltet habe. Ein Streifen Washi-Tape mit herbstlichem Motiv kam links an den Rand; dezente Blätter von Hand gestempelt, ebenso wie die „Post“stempel. Die Briefmarke ist ein Dekosticker – nur für eine Freundin, die weiter weg wohnt, mußte ich eine normale Briefmarke nehmen und tatsächlich per Post schicken, allen anderen habe ich die Einladung direkt in den Briefkasten geworfen.

The envelopes have been printed, too, using a white maple leaf form for the adress area. An autumn-themed washi-tape strip creates the left border. Some further leave stamps with distress ink and the „postage“stamps have been added by hand, as well as the stamp – a decorative sticker. Only for one of my friends who doesn’t live near by, I had to use a real stamp and send the letter. For the others I’ve put them directly into their letter boxes.

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Den Verschluss habe ich mit einer Silhouettenschere gestaltet und als „Siegel“ einen weiteren Sticker mit herbstlichem Motiv aufgeklebt.

The flap has been cut with specialty scissors; another sticker with autumn theme creates the seal.

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Nun bin ich gespannt, wieviele Gäste dann auch kommen werden, ich freue mich schon!

Well, now I’m just curious how many of them will be able to come – very much looking forward to the event!