Malübungen: Felsen – Practicing Rocks in Watercolour

Wie eine Freundin ganz richtig bemerkte, tue ich mich mit der Darstellung von Felsen immer noch schwer. Und da ich mal wieder trotz schönen Wetters daheim sitzen muss, habe ich die Gelegenheit genützt, Letzteres zu üben. Drei Fotos von meinem Bretagne-Urlaub standen Pate, denn dort findet man Felsen in sehr verschiedenen Variationen!

As a friend mentioned to me, my rocks still need improving – and she’s right. So, having to stay at home despite the sunny weather, I at least used the time to practice rocks in watercolour. I’ve selected three photos of my trip to Brittany as reference because there you find many different kinds of rocks!

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Oben: an der Pointe de Pen Hir. Dies Bild ist auf sehr rauhem Papier gemalt, was vielleicht für das kleine Format nicht so sehr geeignet ist. Andererseits bekommt so die Felsoberfläche mehr Struktur.

Above: at the Pointe de Pen Hir. This picture has been realized on quite rough paper which perhaps isn’t the perfect choice for a small format. On the other hand, it emphasizes the rough rock surface.

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Zweitens: das Felschaos bei Huelgoat. Hier sind die Felsen viel runder, glatter und teils mit Moos bewachsen.

The second picture shows the rock chaos at Huelgoat. Here the rocks are much smoother and partially overgrown by moss.

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Und schließlich die Côte de Granit Rose, ebenfalls rundere Kanten, und mit rosa Schimmer, je nach Sonneneinstrahlung. Noch schaffe ich die Felsen nicht perfekt, aber wichtig ist, immer zu üben – irgendwann wird es klappen!

Third: the Pink Granite Coast. Smooth surfaces and a pink hue, depending on the light are typical. Well, I still haven’t mastered painting the rocks, but I need to practice so maybe some time in the future it will work out!

Ein wilder Strand – A Natural Beach

Eigentlich hatte ich heute nicht vor, zu malen… Doch als ich an dem Fotoalbum über meinen Bretagne-Urlaub arbeitete – jetzt, mit neuem Drucker und Laptop geht das endlich wieder – ließ mich dieser Strand dann doch zum Pinsel greifen.

Actually, I hadn’t planned to paint today… But working on the photo album about my trip to Brittany (have to catch up now with my new printer and laptop), this beach caused me to grab the brush nonetheless.

Strand

Wem ist es aufgefallen? Keine Linien diesmal, reines Aquarell. Natürlich könnte man welche hinzufügen, aber dieses Bild gefällt mir ganz gut ohne. Was meint Ihr?

Have you noticed? No lines this time, pure watercolour. Of course I could add lines, but I think I prefer this picture without them. What do you think?

In den Bergen – In the Mountains

Heute sprach ich am Telefon mit meiner Tochter über meinen geplanten Besuch in Engelberg – und sofort hatte ich wieder Bergbilder im Kopf! Zwar wird es jetzt im März dort noch kalt und verschneit sein, doch in Vorfreude auf den Sommer habe ich zwei Bergszenen gemalt.

When speaking on the phone to my daughter about my next visit in Engelberg, my mind immediately wandered off to the mountains… Well, in march there’s still snow and cold up there, but looking forward to summer I’ve painted two mountain szenes:

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Am Seebensee… Ein kleines Bild in meinem übermalten Physikbuch. Noch interessanter, da sonniger und mit Wanderer, wurde jedoch das größere Bild:

Above: at Lake Seeben (Austria)… A small picture in my altered physics book. More interesting, because of the hiker and a more sunny atmoshere, is the larger one:

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Das war, glaube ich, in der Großglockner-Region.. Hoffentlich machen meine Knie diesen Sommer wieder gut mit beim Wandern!!

If I remember correctly, this was in the Großglockner region (Austria)…. Let’s hope my knees will be well enough again in summer for hiking!!

Heidelandschaft – In the Heath

Nachdem ich die letzten zwei Wochen kaum Zeit hatte für kreative Beschäftigung, habe ich heute endlich mal wieder die Malsachen ausgepackt. Ein Foto von meinem Besuch in der Lüneburger Heide war Vorlage für dieses Bild. Es ist im größeren Aquarellbuch entstanden (26x18cm).

Having been too busy these last two weeks for any creative work, I finally grabbed my watercolours today. A photo from my trip to the Lüneburg Heath, some years ago, inspired me to this picture. I’ve done it in my large watercolour book (26x18cm).

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Diesmal habe ich den Fokus auf die Aquarellfarben gelegt und nur dort dünne Linien eingesetzt, wo mehr Definition nötig war. Der tolle Himmel schafft eine fast „bedrohliche“ Atmosphäre – so stellt man sich die Heide in den Büchern von Hermann Löns vor! Hier habe ich auch mal reichlich Nass-in-Nass gemalt und verschieden geformte Pinsel verwendet, sowie eine alte Zahnbürste für die Sprenkel – das bringt Leben ins Bild.

This time I’ve used the lines sparsely, keeping the focus on the colours. The brooding sky is exactly the impression you get reading the classic German author Hermann Löns – well, I think a similar description of the heath you can find in „Wuthering Heights“ and so on… For the sky and the heath I’ve done wet washes, then used brushes in different shapes and even an old toothbrush for added interest.

Herbstimpressionen – Autumnal Impressions

Ja, derzeit tröpfeln meine Beiträge etwas langsamer, weil ich sehr eingespannt bin. Aber heute möchte ich wenigstens ein paar Herbstfotos zeigen, in diesem goldenen Oktober! Achja, und übrigens: mein Blog wurde grad 3 Jahre alt! Danke für Eure Treue!

Admittedly, my posts come slowly at the moment because I’m always too busy… Anyway, I at least want to show some autumn pictures in this golden October! Moreover, I’d like to thank you all for following my blog which has just reached it’s third „birthday“!

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Oben: die Tropfen hängen in einem Spinnennetz über dem Blatt.

Above: the drops are hanging in a spider web above the leaf.

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Ich wünsche allen Lesern genug Zeit, das schöne Wetter noch zu genießen, bevor der graue November kommt!

I wish you all enough time to enjoy the autumn sun before November brings dull, grey foggy days!

Wandern bei Engelberg, Teil 3 – Hiking in the Engelberg Area, Part 3

Ja, ich hatte wirklich Glück, während meines Aufenthaltes in Engelberg noch herrliches Spätsommerwetter erwischt zu haben! Am Dienstag brach ich kurz nach dem Mittag zu meiner dritten Wanderung auf. Diesmal ging es zunächst mit der Gondel auf die Fürenalp, von dort erfreut bereits die schöne Aussicht – Engelberg von oben:

Yes, I was very lucky to catch some of the last sunny summer days during my stay in Engelberg! Tuesday, shortly after noon, I set out for my third hiking tour. This time I took the cable car up to the „Fürenalp“, where the view down into the valley is already rewarding: Engelberg from above:

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Oben ging ich zunächst ein kleines Stück bergauf, auf dem „Grotzliweg“, der eigentlich als kürzere Rundwanderung mit Naturlehrpfad gedacht ist; jedoch kombinierte ich ihn mit dem „Panoramaweg“, der tief ins hintere Tal hinab führt und am Wasserfall „Stäuber“ zurück nach Engelberg. Doch zunächst ein paar Eindrücke vom „Grotzliweg“ aus:

From the cable car station, I first went further up for a while, partly following the „Grotzli“-Trail which is conceived as a shorter round walk with nature trail. Instead, I combined it with the „Panorama“-Trail which leads deep further into the valley, down to the waterfall called „Stäuber“ and back to Engelberg.  First, some impressions from the „Grotzli“-Trail:

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Oben: Blick auf die Bergstation der Gondel. Unten: Der „Spiegelisee“ – leicht zu sehen, woher der Name kommt!

Above: View of the cable car station. Below: the „Spiegelisee“ (Mirror Lake) – it’s obvious where it got its name!

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Der Wissberg thront über der Fürenalp.

The „Wissberg“ towers over the „Fürenalp“.

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Gegenüber blickt man auf den Schlossberg und die markanten Zacken des Großen und des Kleinen Spannorts.

The view onto the other side of the valley: the mountain called „Schlossberg“, and the distinctive spikes of the „Big Spannort“ and „Small Spannort“.

Aber auch die kleinen Dinge vor den Füßen sind interessant: ein großer Grashüpfer, allerdings etwas kleiner und eine andere Art als der, den ich im Vilstal fotografiert hatte; sowie eine Enzian-Art. Im Juni muss es hier oben besonders schön sein, wenn die Alpenrosen blühen!

Don’t forget to look at the small things on the ground: a big grasshopper and a variety of gentian. In June, it must be great to see the blooming alpine roses here!

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Der Panoramaweg führt zwar nicht steil hinab, ist aber steinig und schotterig, sodass gutes Schuhwerk angeraten ist! Bei dem tollen Ausblick muss man sich fast zwingen, auch auf den Weg vor den Füßen zu achten… Übrigens war ich auf diesem Weg ganz allein, obwohl er im Sommer und an Wochenenden durchaus beliebt ist.

The panorama trail isn’t too steep but very stony and gravelly, so good hiking boots are recommended! With this great view you have to remind yourself to watch your steps, too… By the way, on this trail I didn’t meet other hikers even if it is quite frequented in summer and on weekends.

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Hier ist der Weg wieder etwas besser – kurz vor der Alp Hobiel, wo ich kurz Rast machte und bei einer Erdbeermilch mit der Wirtin ein Schwätzchen hielt.

Here the trail is broader – near the alpine cottage „Hobiel“, where I took a short break, ordering a milk shake and chatting with the landlady.

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Dann ging es weiter zum Wasserfall:

Then I continued towards the waterfall:

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Dies ist der Wendepunkt des Weges; nun geht es etwas steiler auf schmalem Pfad hinunter Richtung Stäfeli und von dort immer weiter abwärts zurück nach Engelberg. Der Panoramaweg allein ist mit 3 Stunden angegeben; jedoch hatte ich ja oben bereits über 30 Minuten auf dem Grotzliweg verbracht, dazu kamen die Pause und die vielen Fotostops. Außerdem bin ich nicht sehr schnell – bergab eher vorsichtig. So waren es bei mir schließlich 4,5 Stunden, davon ca. 3,5 bergab. Das klingt einfach, denn man kommt nicht außer Puste, aber es ist sehr anstrengend für die Muskeln, wenn man es nicht gewöhnt ist – mein Muskelkater heute ist „nicht von schlechten Eltern“! Zuletzt noch ein Blick mit dem Teleobjektiv auf die kleinen Gletscher:

This is the turning point on the trail; from here, a small, somewhat steeper path leads down to the cottage called „Stäfeli“ and from there it’s another 1,5 hours to the base station of the cable car. The panorama trail is mentioned to take 3 hours; but I had already spent more than 30 minutes on the „Grotzli“-trail. Also, 20 minutes break and many stops for taking pictures made for a tour of 4,5 hours – with about 3,5 hours downhill. That doesn’t seem demanding because you don’t loose your breath, but it’s very exhausting for the muscles if you’re not used to it! Mine are definitely quite sore today! Now a last picture with the telephoto lens – you see the small glaciers on top:

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Meine Tochter freut sich schon auf den Winter, denn die Gegend ist ein Skiparadies…

My daughter is already looking forward to the winter season because the area is a paradise for ski-fans…

 

 

 

Ein Spaziergang auf dem Land – A Walk in the Countryside

So, da bin ich wieder, nach langer Abstinenz – die letzten Wochen waren in der Arbeit sehr anstrengend, ich hatte kaum Freizeit. Doch jetzt sind 2 Wochen Urlaub angesagt! Anfang August war ich ja zur Einschulung meines Enkels nach Sachsen gefahren; da ich jedoch keine Bilder meiner Enkel oder sonstiger Familienmitglieder ins Netz stellen will (man weiß ja nie, was das mal für Folgen haben kann), zeige ich hier nur ein paar Landschaftsbilder, die bei einem Spaziergang in Mügeln (ein Dorf zwischen Dresden und Leipzig) entstanden sind – Sommer pur!

Hi, here’s me back online – after several tough weeks on the job I’m now on two weeks of vacation, at last! Some weeks ago I went to Saxony for my grand-son’s first school day; nevertheless I don’t want to show pictures of him or other family members (you never know what consequences that might have some day). So instead here are some photos I’ve taken on a walk in Mügeln (a village between Dresden and Leipzig). A great summer’s day!

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Fast 30 Jahre nach der Wende hat sich im Osten zwar vieles deutlich herausgeputzt und  verändert, aber – was ich schön finde – es ist noch nicht alles so „geschniegelt“ wie z.B. in Bayern. Ein gewisser Charme durch altes Gemäuer, den man zwar in England und Frankreich, aber in Deutschland kaum noch findet, macht die Landschaft und Orte dort liebenswert. (Das hier mal im Gegensatz zu den Bildern aus Chemnitz etc…)

Almost 30 years after the German reunification most communities in Eastern Germany look much more modern and neat than before, but not as picture-perfect as for example in Bavaria, which I find intriguing. There still exists the charming look of old buildings etc., like you find in England and France, but rarely in the rest of Germany. (So these pictures, emanating peace and calm, are a contrast to those currently on the news from Chemnitz etc.)