Juni in Engelberg – June in Engelberg

Nach meiner Heimkehr hatte ich zunächst sehr viel zu tun; außerdem war ich während der heißen Tage der letzten Woche auch etwas faul… Doch nun habe ich beschlossen, die restlichen Seiten – es sind einige – des Reisetagebuches noch mit Bildern zu füllen, die ich nach meinen Fotos zeichne. Und da der letzte „vor Ort“-Eintrag den Trübsee in Engelberg zeigte, habe ich auch hier weitergemacht:

Home again… it’s been more than a week since my last post because I have been very busy – and the heat last week didn’t add to my energy… But now I’ve decided to fill the blank pages in my travel journal (there are several) with sketches done from my photos. The last entry having been a picture from Engelberg, I’ve completed this one first:

Auf dieser Seite habe ich nur einige wenige der vielen Alpenblumen festgehalten, die ich bei meiner Wanderung um den Trübsee bewundern konnte. Es war ein richtiges Blumenmeer! Wenn man genau hinsieht, fotografiert und zeichnet, dann möchte man auch wissen, wie die Blumen heißen… Ein Bestimmungsbuch, oder, moderner, das Internet helfen da – und schon hat man etwas gelernt! Allerdings gibt es auch Blüten, die sich so ähnlich sehen, daß man als Laie gar nicht genau sagen kann, welche man da nun vor sich hat…

This page shows some of the many flowers I found hiking around the „Trübsee“. It was quite colourful! Looking closely, taking photos and sketching, you want to know the names of the flowers, too… A book, or, more up-to-date, the internet are helpful learning them! That said, there are flowers which look so much alike that you can’t be completely sure to have found the right one…

Und dann habe ich noch meine Tochter und meinen Schwiegersohn „verewigt“ – hier warten sie auf meinen Start beim Gleitschirmfliegen ( am Brunni). Hinter ihnen geht es steil hinunter ins Tal – die Berge hinter ihnen sind auf der anderen Seite, dort geht es zum Titlis mit Trübsee.

My daughter and son-in-law are waiting for me to take off – at the paragliding site at Brunni. Behind them, there’s the steep slope to the valley, the mountains are on the other side of it – with Titlis and Trübsee.

Wandern bei Engelberg, Teil 3 – Hiking in the Engelberg Area, Part 3

Ja, ich hatte wirklich Glück, während meines Aufenthaltes in Engelberg noch herrliches Spätsommerwetter erwischt zu haben! Am Dienstag brach ich kurz nach dem Mittag zu meiner dritten Wanderung auf. Diesmal ging es zunächst mit der Gondel auf die Fürenalp, von dort erfreut bereits die schöne Aussicht – Engelberg von oben:

Yes, I was very lucky to catch some of the last sunny summer days during my stay in Engelberg! Tuesday, shortly after noon, I set out for my third hiking tour. This time I took the cable car up to the „Fürenalp“, where the view down into the valley is already rewarding: Engelberg from above:

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Oben ging ich zunächst ein kleines Stück bergauf, auf dem „Grotzliweg“, der eigentlich als kürzere Rundwanderung mit Naturlehrpfad gedacht ist; jedoch kombinierte ich ihn mit dem „Panoramaweg“, der tief ins hintere Tal hinab führt und am Wasserfall „Stäuber“ zurück nach Engelberg. Doch zunächst ein paar Eindrücke vom „Grotzliweg“ aus:

From the cable car station, I first went further up for a while, partly following the „Grotzli“-Trail which is conceived as a shorter round walk with nature trail. Instead, I combined it with the „Panorama“-Trail which leads deep further into the valley, down to the waterfall called „Stäuber“ and back to Engelberg.  First, some impressions from the „Grotzli“-Trail:

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Oben: Blick auf die Bergstation der Gondel. Unten: Der „Spiegelisee“ – leicht zu sehen, woher der Name kommt!

Above: View of the cable car station. Below: the „Spiegelisee“ (Mirror Lake) – it’s obvious where it got its name!

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Der Wissberg thront über der Fürenalp.

The „Wissberg“ towers over the „Fürenalp“.

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Gegenüber blickt man auf den Schlossberg und die markanten Zacken des Großen und des Kleinen Spannorts.

The view onto the other side of the valley: the mountain called „Schlossberg“, and the distinctive spikes of the „Big Spannort“ and „Small Spannort“.

Aber auch die kleinen Dinge vor den Füßen sind interessant: ein großer Grashüpfer, allerdings etwas kleiner und eine andere Art als der, den ich im Vilstal fotografiert hatte; sowie eine Enzian-Art. Im Juni muss es hier oben besonders schön sein, wenn die Alpenrosen blühen!

Don’t forget to look at the small things on the ground: a big grasshopper and a variety of gentian. In June, it must be great to see the blooming alpine roses here!

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Der Panoramaweg führt zwar nicht steil hinab, ist aber steinig und schotterig, sodass gutes Schuhwerk angeraten ist! Bei dem tollen Ausblick muss man sich fast zwingen, auch auf den Weg vor den Füßen zu achten… Übrigens war ich auf diesem Weg ganz allein, obwohl er im Sommer und an Wochenenden durchaus beliebt ist.

The panorama trail isn’t too steep but very stony and gravelly, so good hiking boots are recommended! With this great view you have to remind yourself to watch your steps, too… By the way, on this trail I didn’t meet other hikers even if it is quite frequented in summer and on weekends.

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Hier ist der Weg wieder etwas besser – kurz vor der Alp Hobiel, wo ich kurz Rast machte und bei einer Erdbeermilch mit der Wirtin ein Schwätzchen hielt.

Here the trail is broader – near the alpine cottage „Hobiel“, where I took a short break, ordering a milk shake and chatting with the landlady.

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Dann ging es weiter zum Wasserfall:

Then I continued towards the waterfall:

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Dies ist der Wendepunkt des Weges; nun geht es etwas steiler auf schmalem Pfad hinunter Richtung Stäfeli und von dort immer weiter abwärts zurück nach Engelberg. Der Panoramaweg allein ist mit 3 Stunden angegeben; jedoch hatte ich ja oben bereits über 30 Minuten auf dem Grotzliweg verbracht, dazu kamen die Pause und die vielen Fotostops. Außerdem bin ich nicht sehr schnell – bergab eher vorsichtig. So waren es bei mir schließlich 4,5 Stunden, davon ca. 3,5 bergab. Das klingt einfach, denn man kommt nicht außer Puste, aber es ist sehr anstrengend für die Muskeln, wenn man es nicht gewöhnt ist – mein Muskelkater heute ist „nicht von schlechten Eltern“! Zuletzt noch ein Blick mit dem Teleobjektiv auf die kleinen Gletscher:

This is the turning point on the trail; from here, a small, somewhat steeper path leads down to the cottage called „Stäfeli“ and from there it’s another 1,5 hours to the base station of the cable car. The panorama trail is mentioned to take 3 hours; but I had already spent more than 30 minutes on the „Grotzli“-trail. Also, 20 minutes break and many stops for taking pictures made for a tour of 4,5 hours – with about 3,5 hours downhill. That doesn’t seem demanding because you don’t loose your breath, but it’s very exhausting for the muscles if you’re not used to it! Mine are definitely quite sore today! Now a last picture with the telephoto lens – you see the small glaciers on top:

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Meine Tochter freut sich schon auf den Winter, denn die Gegend ist ein Skiparadies…

My daughter is already looking forward to the winter season because the area is a paradise for ski-fans…