Ein bretonisches Menü – A Breton Menu

Gestern war komplett verregnet, doch das war lang vorhergesagt und ich hatte mich darauf eingestellt. Eine kleine Blase am Fuß sorgte ebenfalls dafür, dass ich für eine Pause ganz dankbar war. Viele Fotos mussten gesichtet werden, Beiträge geschrieben, Wäsche gewaschen und eingekauft werden… Außerdem wollte ich den ruhigen Tag nützen, um mir selbst ein bretonisches Menü zu kochen!

Yesterday it rained the whole day – which had been forecast, so I used the day to catch up with sifting through all the photos, writing posts, doing the laundry, grocery shopping, etc. A small blister on my foot also could be nursed this way…. Plus, I wanted to use the day „off“ to cook a Breton menu for myself!

Menü1

In Concarneau (nächster Beitrag) hatte ich Dienstag vor dem Laden einer hier sehr bekannten Fischkonservenfabrik gestanden und überlegt… Eingelegte Sardinen sind nicht mein Ding, aber erstens hatten die noch viel Anderes im Angebot, außerdem waren die Dosen einfach so hübsch bunt – eine Augenweide! Also ging ich hinein… und kam natürlich mit einer ganzen Tüte wieder heraus! Ich gehöre zu den Leuten, die so neugierig sind, dass sie alles probieren, solange es nicht mehr zappelt 🙂 Unter anderem kaufte ich eine Dose Langustensuppe und ein Päckchen getrocknete Algen – durch Sushi und Japankräcker weiß ich, dass ich den Geschmack mag, wenn er nicht zu stark ist. Und Algen sollen so gesund sein!

Tuesday in Concarneau (more in my next post) I at first couldn’t decide wether to enter the shop of a renowned seafood cannery or not… I’m no fan of canned sardines, but they offered so much more and then the cans were so nice and colourful! So, I entered – and left with a whole shopping bag! Well, I’m curious enough to taste anything as long as it doesn’t move anymore 🙂 Amongst other things I bought a can of cray-fish soup and a sachet of dried algae – from eating sushi and Japanese crackers I knew that I loved the taste as long as it’s not too strong. And they say that algae are very healthy!

 

So sah dann mein Menü aus: Vorspeise: Langustensuppe mit Croutons (selbst gemacht), Hauptspeise: Omelett mit Algengemüse und frischer Salat mit altfranzösischem Senfdressing (aus dem Supermarkt), Nachspeise „Far Breton“, eine hiesige Kuchenspezialität (vom Bäcker). Zu Vor- und Hauptspeise stilecht ein französischer Weißwein, der besonders zu Fischspeisen passt.

So that was my menu: The soup for starter, with selfmade croutons, main dish: omelet with algae and a salad with a mustard dressing („old French recipe“ from  the super market), desert: „Far Breton“, a local delicacy (from the bakery). Of course, I took „White wine with the fish!“ – a French wine which had been recommended to me.

Menü8

Oben: die Croutons waren schnell versunken…

Above: the croutons drowned fast in the soup…

 

Das Algengemüse habe ich nach einer mündlichen kurzen Empfehlung der Verkäuferin bereitet: nach Anweisung gekocht, dann in einer Pfanne Zwiebeln und etwas Knoblauch in Olivenöl angebraten, getrocknete, eingelegte Tomaten zugegeben und zum Schluss die abgetropften Algen, alles gut durchgeschwenkt.

I had prepared the algae following a short description by the saleswoman: after boiling them in water like mentioned on the sachet, I fried some onions and a bit of garlic in olive oil, added some dried tomatoes and then the drained algae, stirred everything and served it with the omelet.

 

Der „Far Breton“ besteht aus Mehl, Eiern, Zucker, Milch  – und es sind Backpflaumen drin. Normalerweise ein großer Kuchen, war diese Miniversion für mich nach dem Essen schon mehr als reichlich – obwohl sehr lecker, schaffte ich nur die Hälfte. So, jetzt seid Ihr sicher alle neugierig, wie die Suppe und die Algen geschmeckt haben? Nun, das Algengemüse war köstlich! Der Meeresgeschmack gerade richtig, nicht zu stark. Die Suppe jedoch… nun, nachdem ich einen Schuss von dem Wein zugegeben hatte, war sie genießbar… Muss nicht wieder sein. Aber wenigstens kann ich die hübsche Dose weiterverwenden!

The „Far Breton“ is made from flower, eggs, sugar and milk – and some dried plums. Generally, it’s a big cake, but this mini-version was more than enough after the other dishes; while it tasted great, I only could eat half of it. Of course now you’re curious about the soup and the algae, aren’t you? Well, the algae were delicious! The taste of „sea“ just right. But the soup… not so much. After adding a bit of the wine I could eat it… Once is enough. But of course I’ve got the nice can for upcycling!

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2 Kommentare zu „Ein bretonisches Menü – A Breton Menu

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