Blütenpapiere – Flower Papers

Am Wochenende habe ich wieder mal Papier geschöpft:

This weekend I’ve again made some papers:

Blüten, Blätter und abgeriebene Orangenschalen habe ich mit eingeschöpft, die Papiere auch in Pastellfarben eingefärbt. Allerdings muss ich noch herausbekommen, wie ich es schaffe, dass alle Seiten gleichmäßig dick/dünn werden…

They sport flowers, leaves and some orange peel as well as light colours. As for the quality of the paper: I still have to work out how to get pages of identical thickness…

Ein paar Shirts – A Few Shirts

Die letzten Tage habe ich mal wieder an der Nähmaschine gesessen, nachdem sie repariert ist. Zwei T-Shirts vom Discounter sowie ein gebrauchtes aus dem Sozialkaufhaus bekamen einen neuen Look:

This week I’ve occupied myself sewing, my machine at last being repaired. Two tees from the discounter and a used one from the thrift store/ charity shop got a new look:

Das türkisfarbene war gebraucht; anscheinend war es mal beim Waschen kurz und weit geworden. Aber es war sauber und mir gefiel die Schildkröten-Applikation. Da ich farblich passende Spitze hatte, habe ich das Shirt zunächst etwas enger genäht und dann am unteren Rand sowie am Halsausschnitt Spitze angenäht. Das „natürliche“ Zipfeln des Shirts habe ich betont, indem ich die Spitze unten seitlich breiter geschnitten habe, das gibt den modernen Zipfel-Look.

The turquoise one is the used one; seems it had shrunk in the washing machine a bit while getting wider. But it was clean and I liked the turtle appliqué. So I just took away a bit on the sides, then adding lace fabric on the seam and on the neckline. Since the shirt already dropped a bit on the sides, I enhanced this look by cutting the lace a bit wider on the sides.

Bei dem roten Shirt habe ich mich von den neuen Modekatalogen für den Winter inspirieren lassen: Applikationen und Bündchen sowie eine Rüsche mit Leoparden-Druck verwandeln es in ein äußerst modisches Teil. Außerdem habe ich ein paar kleine fertige Applikationen aus meinem Fundus verwendet.

For the red one I’ve been inspired by the new fashion catalogues for winter: appliqués, cuffs and a neckline from animal print material make for an up-to-date look. A ruffle with animal print as well as some small purchased appliqués from my stash are a perfect addition.

Für das braune Shirt habe ich ein anderes, viel zu kleines zerschnitten, das ich auch im Sozialkaufhaus für 1€ erworben hatte, weil mir das Muster so gefiel. Eine große Applikation auf der Vorderseite sowie der Austausch der unteren Ärmelpartien waren schnell gemacht. Ein paar aufgebügelte Glitzermotive runden das Ganze ab.

The brown one actually consits of two shirts: in the charity shop I had purchased one which was much too small but showed a nice print, so I cut it up and used it for a large appliqué and the lower parts of the sleeves. Then I added some iron-on rhinestone motives for more interest.

Diese Shirtjacke ist komplett selbstgenäht; aus einem zart grünen Sweatstoff mit Silberfäden. Der Kontraststoff ist aus gewebter Baumwolle. Hier habe ich mich mit Verzierungen ausgetobt: die aufbügelbaren Silberschnörkel hatte ich mal sehr günstig im Großpack bekommen und hier passen sie sehr gut! Allerdings habe ich sie zusätzlich aufgenäht, damit sie auch alle Wäschen überstehen. Kombiniert dazu Häkel- und Spitzenblüten sowie auf der Tasche einen Schmetterling aus antiker Nadelspitze. Einige Blütenmitten erhielten Perlen, und die Knopfleiste eine Mischung aus alten Silber- und Perlmuttknöpfen.

This sweat jacket has been sewn from a light green material with silver tone yarn worked into it. The contrasting fabric is woven cotton. Here I’ve relished adding embellishments: the silver swirls are iron-on appliqués I once had purchased in a sale. After ironing, I decided to also sew them on to be sure they don’t come off in the washing machine. Here I’ve combined them with lace and crochet flowers as well as a small butterfly from antique needle lace. Some flowers show small beads, too, and the buttons are a mix of vintage silver tone and mother-of-pearl buttons.

Rückseite/Back

Château de Monbazillac

Dieses Schloss aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts ist vor allem wegen seiner weißen Dessertweine bekannt. Einiges hatte ich ja in meinem „Reisetagebuch Périgord“ schon beschrieben. Hier einfach ein paar Eindrücke von der Lage und dem Gebäude:

This castle from the second half of the 16th century is mostly known for its white dessert wines. In my posts „Travel Journal Périgord“ I had already wrote a bit about it. Now here are some impressions of the building:

Monbazillac liegt zwar nicht auf einem sehr steilen Berg, doch die Anhöhe bietet trotzdem einen guten Blick in die Landschaft.

Situated on a soft hill instead of a steep rock, Monbazillac nevertheless offers a nice view.

Wie man sieht, liegen einige Weinberge direkt vor der Tür…

The vinyards on the doorstep…

Wer mag (und nicht ans Steuer muss, wie ich), darf im Schlosshof eine Weinprobe machen.

If you like (and aren’t driving, as I was), you can taste the wines in the coutyard.

Die Innenräume sind nur spärlich möbliert – hier gibt es besonders viele alte Schränke, eine Bibliothek, eine Ahnentafel an der Wand und im Keller eine Ausstellung über die Geschichte des Weinbaus.

Inside, the rooms show little furniture except for many ancient wardrobes and cabinets; there’s a library, a family tree on the wall, and an exhibition about viniculture in the cellar.

Der Garten von Eyrignac – The Eyrignac Gardens

Dieser Garten ist einer der berühmtesten im Périgord. Formschnitte und teilweise geometrische Anlagen bestimmen das Bild.

These gardens are among the most famous in the Périgord region. Topiary and geometric designs predominate.

Das Bild unten zeigt, wie diese Büsche in Form gehalten werden:

On the picture below you see how the bushes are kept in shape:

Von Hand! Die gespannten Leinen sorgen für gerade Linien. Diese Arbeit möchte ich nicht machen – aber die Herren Gärtner sind so versiert, dass sie die Scheren fast so schnell bewegen wie eine Flamencotänzerin ihre Kastagnetten…

Manually! Well, I wouldn’t like to do this kind of work, but these gardeners are so accomplished that they move their pruning shears almost as fast as a Spanish dancer her castanets…

Ich liebe diese alten Gebäude dazwischen…

I just love these old buildings in the gardens…

Einen kleinen Weinberg gibt es auch…

There also is a small vinyard..

Und ich hatte dort ja auch gemalt, und zwar dieses Bild:

Here is the watercolour I’ve done in this garden:

Abbaye de Boschaud und/and St.Jean-de-Côle

Von Brantôme aus fuhr ich in Richtung St.Jean-de-Côle, doch unterwegs machte ich noch einen Abstecher zur Ruine der Abbaye de Boschaud, einem „Lost Place“, um ein paar Fotos zu machen.

Leaving Brantôme for St.Jean-de-Côle, I made a little detour to the ruins of the Boschaud abbey, a „Lost Place“, to take pictures.

Zur Geschichte der Abtei hatte ich bereits in meinem Beitrag vom 7.7.19 („Erinnerungen an das Périgord“) geschrieben. Doch nun das wunderhübsche kleine Dorf St.Jean-de-Côle:

In my post „Memories of the Périgord Region“ (7/7 2019) I already have written some information about the abbey, so now I continue with the beautiful small village of St.Jean-de-Côle:

Zu Recht eines der „Schönsten Dörfer“ Frankreichs, sind es hier nicht nur die alten Gebäude, sondern auch der Blumenschmuck an den Häusern, der mir besonders gut gefallen hat – Rosen über Rosen!

Quite rightly named one of France’s „Most beautiful Villages“, it’s not only the ancient buildings but also the gorgeous roses on almost every house that I fell in love with!

Hier gibt es eine kleine Brücke aus dem 12.Jahrhundert:

There’s a small bridge from the 12th century:

Natürlich auch eine ebenso alte Kirche, mit dem typischen überdachten Vorplatz, wo Märkte stattfinden:

Also, of course, an old church with the roofed market place in front:

Im Inneren gefiel mir dieser Leuchter besonders gut…

Inside, this chandelier caught my eye..

Direkt neben der Kirche steht das Château de la Martonie, das ich in anderer Perspektive schon gemalt hatte:

Directly next to it the Château de la Marthonie is open to visitors – I had done a sketch of it:

Das ehemalige Augustiner Priorat ist nur manchmal zu besichtigen; ich habe nur durch den Zaun fotografieren können:

The former priory only can be visited on certain days; so I had to take a picture through the fence:

Das Schöne an diesen Dörfern: sie sind so klein, dass man nicht viel laufen muss, um alle Sehenswürdigkeiten zu besichtigen! Außerdem locken auch viele kleine, romantische Ecken und Cafés…

In these villages you don’t have to walk a lot for sightseeing! Moreover, there also are many picturesque corners and nice cafés…

Brantôme

Nördlich von Périgueux gelegen, ist Brantôme ein ganz reizender Ort: die Altstadt liegt auf einer Insel in der Dronne. Sehenswürdig ist die ehemalige Benediktiner Abtei, die alten Gassen, die Uferpromenade, die Höhle hinter/unter der Abtei und die Märkte (Freitag und Dienstag). Man kann aber auch, wie an vielen Orten hier, Kanus ausleihen.

North of Périgueux the small town of Brantôme is worth a visit. Water dominates the first impression: the old part of the town is situated on an island in the river Dronne. You can stroll through the old alleys or along the waterside, visit the former abbey and the caves, rent a canoe or visit the market (Friday and Tuesday).

Alte Brücken und Wehre üben einen großen Reiz aus!

Old bridges and the small dams are quite picturesque!

Das Benediktinerkloster wurde ursprünglich von Karl dem Großen (!) gegründet, erlebte dann aber im Lauf der Zeit eine sehr wechselhafte Geschichte und wurde – wie an vielen Orten in Frankreich – während der Revolution aufgelöst. Die Kirche ist aber noch in Betrieb.

The Benedictine monastery had been founded by Charlemagne, was later distroyed and rebuilt, then, during the French Revolution, the monks had to leave. The abbey church is still in use.

Der Turm ist einer der ältesten romanischen Bauwerke in der Gegend. Er wurde auf dem Gesteinssockel erbaut, unter dem auch ein Höhlensystem ist, welches seit der Steinzeit bewohnt war und teilweise noch ist. Den inzwischen unbewohnten Teil kann man besichtigen.

The tower is one of the oldest buildings of the Romanesque period; erected on the same rock where the caves are situated. These shelters have been inhabited since the stone age – some are still lived in today. You can visit the empty ones.

Einst war diese große Höhle ein Ort heidnischer Anbetung, doch mit Ankunft des Christentums – noch lang vor der Gründung der Abtei – in eine christliche umgewandelt. Das untere Bild zeigt das Jüngste Gericht – eine ziemlich gruselige Darstellung..

Once a place of heathen worship, this cave had been converted into a christian one, long before the abbey was founded. The relief on the lower photo shows the Last Judgement – a horrible szene…

Einfach ein hübsches Städtchen! Aber noch etwas habe ich dort gesehen – und probiert – , was ich noch nicht kannte: Speiseeis frisch zubereitet auf einer gekühlten Metallplatte:

Short, a very nice little town! But there I also watched something (and tasted it) which I hadn’t seen before: the manufacturing of icecream on a freezing metal plate:

Nachdem man die gewünschte Sorte gewählt hat, wird zunächst die Basismischung auf die Platte gegossen und mit dem Spachtel dünn ausgestrichen – dabei gefriert sie schon. Dann wird sie abgeschabt, durchgearbeitet, nochmals ausgestrichen usw. Dann kommt die gewünschte Zutat (püriertes Obst, Schokosoße o.ä.) dazu und das Ganze wiederholt sich. Zum Schluss erhält man solche Eisrollen wie im oberen Bild auf dem Schild zu sehen sind. Lecker!

First, a basic mixture is poured onto the freezing plate, spreaded to a thin layer using the spatula, so it’s already frozen. Then it gets scraped off, kneaded a bit, spread again.. Now the chosen flavour (fruit pulp, chocolate sauce etc) is added and the whole procedure repeated. At last you get these icecream rolls you see on the upper photo. Yummy!

Urban Sketchers Germany

Dieses Wochenende fand das Deutschlandtreffen der Urban Sketcher hier in Augsburg statt. Leider erfuhr ich davon viel zu spät, als dass ich noch Platz in einem Kurs gefunden hätte, doch heute gab es auch ein offenes Treffen zum Zeichnen, und da war ich dabei!

This weekend the Urban Sketchers Germany got together here in Augsburg. Alas, when I heard of this event, the workshops were already fully booked. But today everybody could join in the „Open Sketching“ hours – of course I took part!

Das Treffen fand am Elias -Holl-Platz hinter dem Rathaus statt; zunächst tummelten sich noch eine Menge Leute dort, und ich begann zu zeichnen… Doch ich bin so langsam! Nachdem ich die grobe Aufteilung des Bildes in meinem kleinen (A6) Büchlein festgelegt hatte, waren sie weg. So hielt ich wenigstens ein paar Gäste im Lokal und die Leute im Zelt fest. Danach setzte ich mich auf die Stufen unter dem ganz rechten Schirm und zeichnete die Häuserzeile gegenüber:

This event took place on the Elias-Holl-Place behind the City Hall; at first there were a lot of people strolling around and I started to sketch… But I’m still so very slow! When I wanted to add the strolling people, none were left. So I just added some very small people on the restaurant terrace and those still in the tent. After finishing, I sat on the steps beneath the umbrella on the right and sketched the houses on the other side of the place:

Das war natürlich noch einiges aufwändiger, sodass ich nur die Zeichnung vor Ort fertigstellte (im A5- Buch) und die Farbe dann zu Hause auftrug (ich mache mir in solchem Fall immer Notizen bzw. auf einem Stück Papier kleine Pinselstriche in den entsprechenden Farben zur Erinnerung). Nachmittags konnte man dann unten im Rathaus die Werke der Vereinsmitglieder bestaunen – allerdings habe ich nicht fotografiert, und würde es auch wegen Urheberrecht nicht hier veröffentlichen. Immerhin, es war schon beeindruckend, was manche Leute zu Stande bringen! Unten: ein paar Bilder, die ich gestern gemalt habe:

This was even more demanding because of the amount of details, so I just did the sketch without colours, adding them later at home (in this case I take notes or even some brush strokes with colour samples for later). In the afternoon, there was a small exhibition of the sketches done by the Urban Sketchers‘ members, but I didn’t take photos and wouldn’t post them anyway because of legal rights. Nevertheless, it was very inspiring to see their creations! – Below: some pictures I’ve done yesterday:

Tomaten und Gemüse habe ich nach der Natur gezeichnet.

The tomatoes and the vegetables have been done from nature.

Die Rosen entstanden nach einem Foto.

For the roses I took a photo as reference.