An der Stadtmauer von Rothenburg – The Ancient City Wall of Rothenburg

Letzten September hatte ich die berühmte Altstadt von Rothenburg ob der Tauber besucht. Bei bestem Wetter hatte ich das Glück, („dank“ Corona), sie ohne den sonst üblichen Touristentrubel erleben zu können. Eines der vielen Fotos, die ich dort gemacht hatte, war nun Vorlage für dies Aquarell.

Last September I had the pleasure to visit the world famous Old Town of Rothenburg ob der Tauber. Thanks to Corona, there was no mass of tourists as usual, despite the fine weather. One of the many pictures taken there was reference for this watercolour.

An der „Gorge du Verdon“ – View of the „Gorge du Verdon“

Die Gorge du Verdon ist eine tiefe Schlucht in der Provence, auf deren Grund der türkisfarbene Fluss Verdon dem Stausee Lac de Sainte-Croix entgegenfliesst. Mein Besuch dort ist etliche Jahre her, aber wenn es klappt, werde ich nächstes Jahr nochmal Urlaub in der Provence machen…😊

This canyon, formed by the turquoise river Verdon, is situated in Provence. Here you see the river flowing into the reservoir lake of Sainte-Croix. My last visit there was many years ago, but hopefully next year I’ll be able to pass my vacation in Provence once again 😊

Drei Postkartenmotive – Three Watercolour Postcards

Während es heute draußen stürmt und regnet, habe ich mich mir ein paar Fotos als Inspirationsquelle für Aquarellpostkarten herausgesucht. Das erste stammt aus einem Park, die beiden anderen sind mediterrane Motive – von Fotos aus Südfrankreich. Urlaubsstimmung!!

With storm and rain outside today, I’ve selected some photos from my stash as reference for watercolour postcards. The first one is a parc scene, the others show mediterranian motives, from photos taken in the South of France… Dreaming of my next vacation!!

Winter am Strand – Winter on the Beach

Nach einem Foto, das mir die Mutter meiner Enkel von ihrer Mutter-Kind-Kur auf Rügen geschickt hatte. Wie man sieht, können sich gerade Kinder, entsprechend angezogen, auch bei Wind und Wetter ganz wunderbar am Strand beschäftigen…

This watercolour has been done from a reference photo the mother of my grandchildren had sent me. They had spent a winter holiday on the island of Rügen in the Baltic Sea. As you see, kids – dressed accordingly – love to play on the beach for hours even in cold and windy weather….

Ein goldener Oktobertag im Allgäu- A Sunny October’s Day in the Allgäu Region

Wie versprochen, hier die Bilder meiner Wanderung am letzten Sonntag. Mit der Bahn (Allgäu Ticket von Augsburg nach Oberstdorf und zurück 22,00€) kam ich in Oberstdorf morgens an und stieg gleich in den Bus, der mich schon ein Stück weit in die richtige Richtung brachte, nämlich bis zum Renksteg, Ausgangspunkt für etliche Wanderwege. Theoretisch wäre auch der Fussweg schön gewesen, doch der hätte bereits im Tal 45 Minuten gedauert, und meinen Knien wollte ich diesen zusätzlichen Weg nicht zumuten. Denn mein Ziel war klar: das historische Bergdorf Gerstruben, auf 1150m.

Last Sunday, I wanted to enjoy the sunny weather hiking in the Allgäu region near Oberstdorf. Taking first the train, then the bus, I arrived in the morning at the starting point for several hiking tours. Actually, you can take a nice walk from Oberstdorf to this starting point, but that would have added 45 minutes to my tour, which, for my knees, would have been too much. My destination was the historical village of Gerstruben, on 1150m above sealevel.

Bereits im Tal gab es wunderschöne Aussichten zu geniessen…

In the valley, already the views were great…

Nach Gerstruben gibt es zwar eine Fahrstrasse, doch die ist Leuten mit besonderer Erlaubnis der Gemeinde vorbehalten, alle anderen müssen zu Fuß (oder mit dem Mountainbike) hinauf. Für Wanderer gibt es 3 Möglichkeiten: die Fahrstrasse (langweilig), den Hölltobel (interessant und abenteuerlich, aber der Schwierigkeitsgrad für meine Knie ungeeignet), und schließlich den Rautweg, durch den Wald, über Stock und Stein, teils auch steil, aber gut machbar. Den Letzteren wählte ich.

While there is a paved road leading to Gerstruben, it’s reserved for cars with special permits. All other visitors have to walk or use a mountain bike. There are three options for hikers: the paved road (boring), the very interesting and adventurous path through a narrow canyon ( more challenging and not suited for my knees), and the so-called „Rautweg“, a path through the woods, (which I chose) where you still have to tread carefully and which is partially a bit steep, too, but with my hiking poles it was ok.

Auch dieser Weg bietet kurze Blicke in den Tobel, hier ein Mini-Kraftwerk.

This path offers some glimpses into the canyon, here you see a tiny hydropower plant.

Oben und unten: eine historische Sägemühle.

Above and below: a historical sawmill.

Kurz vor dem Ziel gibt es von einer Wiese aus den ersten Blick auf die alten Häuser:

Almost there, you get the first view of the old houses from a mountain pasture:

Das oberste Haus ist ein modernes, nämlich das Gasthaus, welches neben einem traumhaften Blick auch sehr leckeres, regionales Essen bieten soll – leider hatte er schon für den Winter geschlossen.

The house on top is a modern one; a restaurant which not only offers a great view but also fine regional cuisine – alas, it was already closed for winter.

Nach einer guten Stunde war ich am Ziel – und nach dem Wald wieder in der Sonne!

After an hour of hiking I arrived at my destination – and changed the woods for sunny pastures!

Diese Häuser sind nicht als Museumsdorf hertransportiert worden, sondern stehen noch an ihrem ursprünglichen Platz. Sie sind mehrere hundert Jahre alt, eines ist von 1502! Im sogenannten „Jakobshüs“ ist ein kleines Museum zum Leben im Dorf eingerichtet, es hat aber nur 1-2 Tage in der Woche auf.

These farmhouses haven’t been brought here from other places but have actually been build here. They are hundreds of years old, one dates from 1502! One of them, called „Jakobshüs“ (Jacob’s House) houses a small museum. Alas, the latter only opens 1 or 2 days a week.

Oben: die Marienkapelle

Above: St.Mary’s Chapel

Aber auch die Aussicht von dort oben ist einfach schön:

The view from up there is very nice, too:

Dort oben verbrachte ich dann gute 2 Stunden mit Zeichnen und Malen (siehe der letzte Beitrag), bevor ich mich auf den Rückweg machte. Viele Leute wählen für den Rückweg einen der zwei anderen Wege, aber ich wusste nun, dass der Rautweg für mich ok war und ging ihn auch hinunter. Gegen Ende spürte ich dann auch meine Knie – es hat gereicht. Aber ich war sehr froh, dass ich wenigstens das geschafft habe mit einem lädierten und einem künstlichen Knie. Meinen nächsten Besuch dort werde ich so planen, dass ich auch das Museum besichtigen und die Schmankerln im Gasthof probieren kann!

Busy sketching and painting (see my last post), I stayed more than 2 hours before making my way back. I took the same path I had come because I now knew that it was ok. On the last kilometer my knees began to hurt a bit, but I was happy to have achieved my goal with one artificial knee and one that also will need surgery in the near future… Anyway, my next visit of Gerstruben will be planned according to the opening schedules of the museum and the restaurant!

Herbstzeitlosen blühten dort auch sehr viele – Achtung, nicht pflücken! Sie stehen unter Naturschutz, aber vor allem sind sie sehr giftig!

There were a lot of „naked ladies“ (autumn crocus) in the fields – don’t pick them, they’re not only protected but also very poisonous!

Historisches Bergdorf – A Historical Mountain Village

Gestern habe ich eine Wanderung von Oberstdorf zum Bergdorf Gerstruben gemacht, wo ich, auf der Kante eines Brunnens sitzend, diese Häuser gemalt habe. Die schönsten Fotos der Tour – mit ausführlicher Beschreibung- könnt Ihr im Lauf der Woche in meinem nächsten Beitrag finden!

Yesterday, I made a little hiking tour in the Alps near Oberstdorf, visiting the historical farmhouses of the village Gerstruben. Sitting on the edge of a well, I did some of them in the „line-and-wash“ watercolour style (above). In my next post this week you’ll find the best photos of this tour with a lot of information about it!

Auf dem Titlis – On Mount Titlis

Vor 2 Jahren war ich zwar schon mal am Titlis, aber nur bis hinauf zum Trübsee. Diesmal ging es bis zur Bergstation, auf gut 3000m. Dort gibt es noch Schnee und einen Gletscher (der natürlich auch bereits am Abschmelzen ist…). Für Besucher außerhalb der Skisaison ist – neben Wandern und Klettern – einiges geboten: ein Cliff-Walk (oben), eine Eishöhle und (dieses Jahr nicht, wegen zu wenig Betrieb aufgrund von Corona) ein „Flyer“ – also eine Zipline – für Mutige😉.

Two years ago I had already done the cable car trip up Mount Titlis, but only half the way to Lake Trübsee. This time we went to the upper terminus, on 3000m over sea level. There is still snow up there and a glacier (which, alas, is also dwindling each year…). Visitors during the summer season who don’t hike or climb may walk the cliff walk (photo above), visit the glacier cave or (for the brave😉) try the „Flyer“, a Zipline. The latter, though, is not operated this year because of too few tourists during Corona.

Blick auf den Trübsee/View of Lake Trübsee
Meine Tochter mit Remy auf dem Cliff-Walk/my daughter with Remy on the Cliff-Walk

Und hier noch ein paar Bilder aus der Eishöhle – die Beleuchtung macht’s…

Below some photos taken in the glacier cave – illumination is the key…

Ein kleiner Gag: das Eichhörnchen aus dem Film „Ice Age“, eingefroren in einem Eisblock/just a joke: the squirrel from „Ice Age“ frozen in a large ice cube

Nun verbringe ich noch ein paar freie Tage daheim in Augsburg, dann ist mein Urlaub wieder vorbei…

Now, I’m enjoying the last days of my vacation in Augsburg…

Bergsommer – Summer in the Mountains

Die letzten Tage habe ich mal wieder in Engelberg bei meiner Tochter verbracht. Und natürlich die wunderschöne Bergwelt dort genossen! Im Juni finde ich es in den Bergen am schönsten: oben noch weisse Schneeflecken, aber insgesamt schön warm, dabei die schönste Blumenpracht des Jahres!

Having spent the last few days in Engelberg, Switzerland, at my daughter’s once again, I enjoyed the wonderful mountainscape up there. June is my favourite time for the Alps: high up still picturesque patches of snow, but warm weather and the most beautiful abundance of alpine flowers you can find!

Anemonen/Anemones
Wilde Orchidee/Wild orchid
Den Enzian habe ich einfach zeichnen müssen! /for the gentian I chose a sketch..

An einem Tag fuhr ich auf die Bannalp hoch; man kann zwar von Oberrickenbach auch gut hinaufwandern, doch lange Steigungen, egal, ob hinauf oder hinunter, kann ich mit meinen Knien leider nicht mehr bewältigen. Immerhin bin ich dann oben auch für fast 2 Stunden herumgelaufen, denn es gab so viele Foto- und Zeichenmotive!

One day I took the cable car to Bannalp: it’s true that there’s a nice hiking trail from Oberrickenbach to Bannalp, but alas, my knees don’t put up with long up- or downhill hiking anymore. Anyway, up there I did walk around for almost 2 hours, with all those beautiful views and motives for sketching!

Blick auf die Hütte Urnerstaffel/View of the lodge „Urnerstaffel“
Berghof/Mountain Farm
Links Gasthaus Bannalp/Left: Bannalp Restaurant

Aber auch direkt bei Engelberg haben wir schöne Spaziergänge gemacht, neuerdings mit ihrem Hund Remy!

Well, in Engelberg, near my daughter’s, too, we made some nice walks – now with their dog Remy!

Mein Schwiegersohn mit Remy/my son-in-law with Remy
Morgenlicht im Engelberger Tal/Morninglight in the Engelberg Valley

Park Eremitage in Bayreuth

Auf dem Rückweg von Leipzig besuchte ich noch den Park Eremitage in Bayreuth, der frei zugänglich ist. Gestaltet ab 1715 auf ca. 52ha, bietet er viel Abwechslung durch romantische Gebäude, Brunnen, künstliche Ruinen, Landschaftspark und barocke Anlagen mit Blumen. Eintritt kostet lediglich der Innenbereich des alten Schlosses, doch dies war wegen Corona noch geschlossen. Einen kleinen Blick mit der Kamera direkt am Fenster des Ballsaales gönnte ich mir:

On my way back from Leipzig I visited the park Eremitage in Bayreuth (yes, the town famous for its Wagner classical music festival). Created from 1715 onwards, the large park offers interesting views with romantic buildings, fountains, artificial ruins and ponds, etc. The park is open all year; entry fees only have to be paid for the visit of the Old Castle (which was still closed to visitors because of the pandemic). Anyway, I stole a glance through the windows of the castle into the ballroom:

Das Foto ganz oben zeigt den „Sonnentempel“ mit Arkadentrakten beidseits; unten noch ein paar Details dieser Gebäude:

The photo on top of this post shows the „Temple of the Sun“ with arcades on both sides – below some more details of these buildings:

Davor gibt es einen Teich mit Wasserspielen, die zu festen Uhrzeiten in Betrieb sind:

In front, there’s a pond where trick fountains are operated for some minutes every hour:

Doch auch an der „Unteren Grotte“ sind die Wasserspiele sehenswert – Achtung, nicht nass werden!

Also, the fountains of the „Lower Grotto“ are impressive – don’t get wet!

Ein ruhigerer Bereich sind die barocken Gärten mit Blumen, Hecken und Seerosenteich:

The baroque gardens with flowers and a waterlily pond offer more meditative views:

Hier zeichnete ich zunächst eine Cosmee:

Here I did my first sketch, of a cosmea:

Und dann hielt ich einen kleinen Pavillon bei der untern Grotte fest:

Then I chose the view of a small gazebo near the Lower Grotto:

Weitere Ansichten als Fotos:

Some more photos:

„Römisches Theater“/“Roman Theatre“
Wasserturm/water reservoir tower
Altes Schloss/Old Castle
Villa Monplaisir

Endlich Urlaub! – Finally: Vacations!

Ja, nun habe ich auch wieder mehr Zeit und Ruhe zum Zeichnen! Momentan zu Besuch bei meinem Sohn in Leipzig, habe ich zunächst einen – von den Formen her – interessanten Blumenstrauß gezeichnet:

On vacation, I’ve got enough time for sketching and painting as well as for photography – finally. Staying in Leipzig with my son, I first did a fast sketch of an interesting bunch of flowers:

Dabei haben mich die Formen mehr inspiriert als die Farben… Die halb verblühte Päonie sieht so ganz ungewohnt aus!

The shapes were much more intriguing than the colours – the withering peony looking quite different than usual.

Draussen gab es zunächst ein paar Studien zu Blumen und Pflanzen, dann schließlich, im Schlosspark Machern, eine kleine Zeichnung der künstlichen Ruine „Wilhelmsruhe“:

Outdoors, I started with some studies of flowers and plants, until , in the parc of Machern Castle, I found this view of an artificial ruin (1799) for a small sketch: