Kleine Fortschritte – Making a Bit of Progress

Ja, mein Knie macht Fortschritte! Heute bin ich zum ersten Mal ein längeres, teils steileres, Stück bergauf gegangen – natürlich noch mit den Stöcken, aber immerhin! Oben auf dem Hügel hatte man einen schönen Blick auf das Argental mit dem Weiler Dengeltshofen und der Argentalklinik (das große Gebäude im Mittelgrund). Da genau dort auch eine Bank stand, konnte ich die Szene vor Ort malen.

Yes, my knee is making some progress! Today was the first time for me to try climbing the next hill – still with crutches, but nevertheless! From this hill I had a nice view of the small village in the valley as well as of the reconvalescent home I’m staying in (the large building in the middle ground). A bench provided the space and comfort needed to do this picture on site.

Zurück in der Klinik habe ich noch einen Teil der großen Cafeteria gezeichnet. Beide Bilder sind im A5 Büchlein entstanden.

Back in the clinic, I did this sketch of a part of the large cafeteria. Both pictures have been done in my A5 travel journal.

Urban Sketching in Isny und/and Neutrauchburg

Auch heute hatte ich wieder viel Zeit zum Zeichnen. In das A5 Büchlein kam der Brunnen in der Espantorstrasse, Isny, (oben), sowie die Gärtnerei des Schlosses Neutrauchburg, die in einem alten Wirtschaftsgebäude untergebracht ist (unten).

Again, nice weather and free time invited me to go sketching. So I did two pictures in my A5 travel journal: a fountain in Espantor street, Isny (above), and an ancient building harbouring the garden nursery of Neutrauchburg Castle (below).

Ausserdem habe ich zwei Postkarten mit kleineren Motiven gemalt: die Schlosskapelle Neutrauchburg und den Blumenschmuck an der Stadtmauer in Isny.

Moreover, I’ve done two small pictures on postcards: the chapel of Neutrauchburg Castle and the beautiful flowers on the Isny town walls.

Freies Wochenende – Free Weekend

Auch dieses Wochenende passt das Wetter, um in der freien Zeit draussen zu zeichnen. Mit meinen Stöcken ging ich gemächlich das kurze Stück in den Ort Neutrauchburg, wo heute die Terrasse des Schlossgasthofs geöffnet hatte: meine kleine „Sünde“ habe ich gleich dokumentiert…😉

This weekend the weather is fine and not too hot, perfect for filling my free time with a bit of Urban Sketching. Taking my art supplies and my crutches, I took a little walk to Neutrauchburg. Today, the restaurant terrace was open: the first sketch documents my „little sin“…😉

Dann spazierte ich weiter und fand dieses hübsche „Eck im Park“ – es stellte sich heraus, dass es ein Privatgarten war, der Zugang vom Park aber so offen, dass ich es nicht gemerkt hatte. Der Besitzer war jedoch sehr freundlich und ließ mich auf seiner Bank sitzen und malen.😊

Then I walked a bit further and found this pictureque corner – it was open towards the park, so I didn’t notice that I was trespassing on private ground. But the owner was a very nice man, letting me sit on his bench and finish the picture.😊

Und schließlich erreichte ich das Ortsende von Neutrauchburg, wo es einen schönen Aussichtspunkt Richtung Isny gibt. Da immer wieder Segelflieger im Landeanflug vorbeischwebten, habe ich das gleich mit ins Bild genommen. Übrigens sind alle Zeichnungen heute im A5 Reisemalbuch entstanden, der bunte Garten auf einer Doppelseite.

On the outskirts of the village there’s a view point towards Isny, perfect for sketching a panoramic view of the town. Several gliders passed by before touch down, so I added one to the picture. By the way, all three pictures have been done in my A5 sized travel journal (the garden scene on a double spread.)

Am Löschteich – At the Fire Water Pond

Der Löschteich hier hat auch Enten, Karpfen und ein Holzdeck mit schattiger Bank. Dank des leuchtenden Rettungsrings ist es zudem ein hübsches Motiv zum Zeichnen.

In the fire water pond there are carps and mallards. Also, the bench on the wooden deck offers shadow for a short rest. The orange life ring invites to sketch the scene.

Meine Pinsel – My Brushes

Lange Zeit habe ich die verschiedensten Pinsel ausprobiert, Empfehlungen gelesen (und Geld ausgegeben), um nun endlich die für mich beste Ausstattung sowohl zum Aquarellieren als auch für’s Urban Sketching beisammen zu haben. Mein Lieblingspinsel ist definitiv der „Kalligrafie und Aquarellpinsel“ Serie 928 von Boesner. Wie man sieht, habe ich die Größen 10 und 14 – als Marderhaar wären die für mich unbezahlbar, doch dieser Mixpinsel (Natur im“Bauch“, Synthetik in der Spitze) ist nicht nur viel günstiger, sondern einfach super in der Handhabung. Er fasst viel Farbe, gibt sie kontrolliert ab und hat eine so perfekte und elastisch-stabile Spitze, dass man damit auch sehr feine Akzente setzen kann. Farbunterschiede auf dem Bild zeigen, dass ich den kleineren schon etwas länger besitze, aber die Spitze ist noch immer perfekt. Nur für längere feine Linien, z.B. Äste und lange Gräser verwende ich einen speziellen Pinsel – aber nicht mehr den traditionellen Schlepper, sondern einen „Linierer“, in diesem Fall Gr.0, artisti 40/470 – ganz links im Bild oben. Er hat eine ungewöhnliche Form, besitzt einen Mantel aus kürzerem Fehhaar, um Farbe zu speichern, sowie einen Kern aus langem Marderhaar, der auch die Spitze bildet. Im Gegensatz zum herkömmlichen Schlepper ist er stabiler und man kann längere Linien ziehen ohne neu Farbe aufzunehmen. Tatsächlich male ich die meisten Bilder mit diesen zwei Pinseln!

For quite some time I’ve been looking for brushes to meet my needs and financial means… Testing, spending money, reading recommendations… By now I’ve found my favourites! The essential one is a brush „for calligraphy and watercolour „, bound the traditional way. In Germany it’s available by boesner, series 928. The „belly“, being sqirrel hair, holds a lot of colour, while the synthetic point enables sharp edges and small details. As you see, I’ve purchased sizes 10 and 14 – genuine sable brushes these sizes cost a fortune! The difference in colour on the photo shows I own the size 10 a lot longer than size 14 – nevertheless, the point is still perfect. Colour-flow is easily controlled and the point is sturdy and elastic. Only for long fine lines – weeds, twigs, etc., I use another special brush, but not the traditional rigger. I prefer a modern liner which consists of a coat of short squirrel hair and a kernel, also forming the point, of sable (far left on the above picture). It holds more colour than a rigger for the same fine, long lines. Actually, for most of my pictures I use just these two brushes!

Nur für einzelne Blätterformen verwende ich den daVinci Maestro extra spitz, sowie für Andeutungen von Gras oder Laub auch mal einen Fächerpinsel. Noch eher selten, bei größeren, lockeren Bildern, den flachen, breiten Synthetikpinsel. Wenn ich mein kleines Malkit „nur für alle Fälle“ einpacke, ist der Reisepinsel daVinci casaneo in zwei Größen dabei.

Only for small, single leaves I use a daVinci Maestro with extra long point, and sometimes a fan brush for indicating grass or foliage. Less often, for a larger, loose picture I use the flat synthetic brush. When only taking a small kit „just in case“, the daVinci casaneo travel brush in two sizes comes in handy.

Was sind Deine Lieblingspinsel?

What brushes do you prefer?

Kleiner Japangarten – Small Japanese Garden

Im Zentrum des Klinikgebäudes gibt es einen Lichthof, in dem auf schätzungsweise 30-40qm ein kleiner Japangarten angelegt ist. Er kann betreten werden und bietet sogar drei Bänke zum Sitzen – perfekt zum Zeichnen! Typisch für den japanischen Stil ist die Verwendung von Steinen, Moos und Wasser, letzteres hier als gemauertes Bassin, nur wenig größer als eine Vogeltränke. Die Vielfalt der Pflanzenformen ist auch Gestaltungsmittel, daher habe ich mich hier für die „Line and Wash“ – Technik entschieden, die das beim kleinen Format (A5) am besten wiedergeben kann.

In the centre of the building, the clinic shows an atrium with a small Japanese garden (approx. 323 to 428 square ft.). Although I hadn’t seen anyone in there yet, a narrow footpath and three benches invited me to enter it through the glass door. Essential for the Japanese style is the use of stones, rocks, moss and water – the latter here as small basin, just a bit larger than a bird bath. Also, there’s a focus on differently shaped plants, so for this A5-sized picture I’ve chosen the line-and-wash technique to better show this feature.

Zeit zum Zeichnen – Free Time for Sketching

Jetzt, am Wochenende, gibt es keine Therapiestunden, und wegen Corona auch kein Unterhaltungsprogramm. Wer mobil ist, macht Ausflüge in die Stadt oder Umgebung, doch mein Bein lässt das noch nicht zu. Dafür habe ich umso mehr Zeit zum Zeichnen! Heute habe ich mir zunächst das wunderschöne, bunt gemischte Blumenbeet auf der Terrasse vorgenommen. Oben: eine Studie der einzelnen Blumen, unten: frei interpretierte Gesamtansicht. Beide Bilder entstanden im Büchlein A5.

On weekends, there are no therapy treatments, and, due to corona, not even entertainment. So, mobile patients visit the small town or go hiking – both of which I’m still not able to do with my knee. But that way I’ve got a lot of time for sketching! At first, I focussed on the lush flower bed on the patio. Above you see a study of different flowers, below a free interpretation of the overall view. Both pictures done in the A5 sketchbook.

Dann ging ich ein Stückchen weiter im Park, wo ich ebenfalls eine Bank mit schönem Blick auf den Teich fand:

Then I went a little further into the surrounding park where I found a bench with a nice view of the pond:

Dieses Bild ist ein kleines bißchen größer als A5.

This picture has been done on a pad – just a bit larger than size A5.

In der Reha-klinik – In the Convalescent Home

So, seit gestern bin ich nun in der Argentalklinik in Isny, im schönen Allgäu. Der heutige Tag war von 7.00 Uhr bis 14.00 vollgepackt mit Therapieprogramm etc. Nun habe ich auch einen Kompressionsstrumpf, der gut tut. Nachmittags aber war frei, und da ich noch nicht weit laufen kann (allein durch die nötigen Wege im Haus kommt man auf ein paar km täglich!), habe ich mich im Garten auf eine Bank gesetzt und die Terrasse gezeichnet. Hoffentlich könnt Ihr Euch das Bild auf einem größeren Gerät ansehen, denn auf dem Smartphone kommt das Panoramaformat (A5 Doppelseite) nicht wirklich zur Geltung…

Yesterday, I arrived in the convalescent home in Isny, Allgäu region. A friend from England once told me not to use the expression „rehabilitation facility“ because it’s mostly used for clinics where alcoholics are treated. So, I hope, convalescent home is the right word!? Anyway, today from 7 am to 2 pm was packed with physio and other treatments, but in the afternoon I was free. Still not able to walk far, I just sat on a bench looking toward the patio. Just right for a bit of Urban Sketching! Hopefully, you’re able to look at the picture on a larger device because on the smartphone the panoramic size doesn’t look as good…

Lecker! – Yummy!

Selber pflücken kann ich zwar dies Jahr nicht wegen des Knies, aber direkt am Feld gibt es frisch gepflückte Erdbeeren zu kaufen. Das habe ich mir heute gegönnt – wie man sieht, nicht nur zum Essen!😉

Not being able to pick strawberries myself this year because of my knee, I nevertheless got freshly picked ones at the stand near the field. As you see, not only for eating!😉