Terrasse einer Freundin – A Friend’s Patio

Gestern war ich bei einer Freundin, die sowohl vor dem Haus als auch dahinter jeweils etwas Garten und eine kleine Terrasse hat. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel man mit Kreativität aus einem kleinen Reihenhausgarten machen kann! – Und nun wird es Ernst für mich: morgen bekomme ich ein neues Kniegelenk! Bin schon ein bißchen aufgeregt, denn das ist keine kleine Operation. Nach dem Krankenhaus komme ich noch für 3 Wochen auf Reha und hoffe doch sehr, dass ich dann die Krücken endlich in die Ecke stellen kann! Mein Malzeug nehme ich aber mit und werde dann von dort aus posten!

Yesterday I went to see a friend who lives in a townhouse with small gardens and patios in front and back. As often, I was amazed by her creativity which helps to make the most of the small spaces! – By now I’m a bit nervous because tomorrow my knee will at last be operated on. The artificial joint hopefully will help me to put my crutches aside! After the stay at the hospital I’ll spend 3 more weeks of reconvalescence in a special clinic. But I’ll take my kit for sketching and painting and post from there!

Stiller Weg am Bach – Quiet Path Along the Creek

Nachdem ich gestern die Erdbeeren geholt hatte, bin ich spontan direkt von dort aus noch ins nahe Grün gefahren, um dort zu spazieren. Ein Weg ohne vorbeirauschende Radler sollte es sein – und ich fand diesen Weg an der Friedberger Ache, wo ich vollkommen allein war – mit summenden Insekten, Vogelkonzert und – wieder einmal – mit Kuckuck. Letzterer war aber nicht so penetrant wie der in Dennenlohe😉. Nun hatte ich zwar kein Malzeug dabei, doch ich versuchte, mir alle typischen Details einzuprägen: Bäume, Büsche, Gräser, Schilf, das Spiel von Licht und Schatten, den würzigen Duft des Sommers… Es ist das erste Aquarell mit soviel üppigem Grünzeug, ohne definierende Linien, mit dem ich einigermaßen zufrieden bin. Vielleicht ist es ja tatsächlich besser für mich, solche Motive aus dem Kopf zu malen, damit ich nicht so sehr an dem „klebe“, was ich vor mir sehe, sondern mehr auf die Gesamtwirkung des Bildes achte?

Yesterday, after purchasing the strawberries, I decided to drive just a bit further, for a walk in the countryside. Looking for a walkway without passing bikers, I found this path along a creek where I was completely alone – with humming insects, singing birds and – once again – a cuckoo calling (this one not being as obnoxious as the one in Dennenlohe😉). Not having brought my sketchbook, I tried to memorize the defining features: bushes, trees, weeds, reed, the play of light and shadows, the spicy perfume of summer… The result is my first watercolour of lush greenery, without defining lines, that I’m satisfied with. Maybe for me, it’s easier to paint this kind of landscape from memory, without trying to reproduce the exact reality but with more attention to the overall effect of the picture?

Lecker! – Yummy!

Selber pflücken kann ich zwar dies Jahr nicht wegen des Knies, aber direkt am Feld gibt es frisch gepflückte Erdbeeren zu kaufen. Das habe ich mir heute gegönnt – wie man sieht, nicht nur zum Essen!😉

Not being able to pick strawberries myself this year because of my knee, I nevertheless got freshly picked ones at the stand near the field. As you see, not only for eating!😉

Im „Bauerngarten“ – In the „Farmer’s Garden“

Heute verbrachte ich den späten Nachmittag im Botanischen Garten, und in der Abteilung „Bauerngarten“ entstand diese Zeichnung. Diesen kleinen Bereich liebe ich sehr, denn er bietet so viele Motive auf kleinem Raum. Ich hatte nur mein A5 Büchlein dabei, aber dieses Motiv wäre in Zukunft auch mal ein großes Bild wert, denke ich…

Today I spent the late afternoon in the Botanic Garden. This part, called „Farmer’s Garden“, is one of my favourites because it offers a lot of motives in the small space. This view would merit a larger scale, but I only had brought my small A5 sketchbook. Well, maybe next time…

Dirndlschürze für die Hochzeit – Apron for a Wedding-„Dirndl“

Vor 8 Jahren hatte meine Tochter in Kanada den Mann ihres Lebens gefunden. Die Hochzeit hatte damals recht kurzfristig stattgefunden, damit die Übersiedlung nach Deutschland problemlos klappte. Deshalb hatten viele Verwandte und Freunde nicht teilnehmen können, selbst ich war nur über Skype dabei gewesen. Das junge Paar hatte immer eine große Feier in der Kirche nachholen wollen, doch aus diversen Gründen klappt das nun erst diesen August. Zwar ist es noch fraglich, ob die kanadische Seite teilnehmen kann (wegen Corona), doch nochmal wollen sie es nicht verschieben. Da sie in Tracht heiraten wollen, bat mich meine Tochter, ihr zu ihrem blau-weißen Dirndl für die Hochzeit eine festliche Schürze zu nähen. Nach langem Suchen fand ich einen Damaststoff, der ihren Vorstellungen entsprach.

8 years ago my daughter met the love of her life in Canada. The wedding took place on a short term, to facilitate their move to Germany (less fuss with immigration). So many relatives and friends weren’t able to attend – even I did so only by skype. The two of them always wanted a big wedding in church later, which now will take place in August. Alas, due to corona restrictions the Canadians probably won’t be able to attend this time, but the couple is determined not to wait any longer. Since they will wear traditional Bavarian costumes (my daughter is a proud Bavarian and her husband likes it, too), my daughter asked me to sew a white apron for her „Dirndl“ – the traditional Bavarian dress. It took a while to find the damask material she fancied.

Das Nähen selbst war keine große Sache, aber ich wollte noch etwas Besonderes daraus machen. So gab es zum NEUEN Stoff noch eine ALTE Spitze, in die ich am oberen Rand ein Satinbändchen eingezogen habe. Außerdem habe ich in jede Blütenmitte eine Perle genäht, wissend, dass meine Tochter ihre Perlenohrstecker tragen wird. Da das Kleid selbst ja blau ist, braucht sie nun nur noch etwas Geliehenes….

The sewing was easy, but I wanted to add something special, too. So I combined the NEW material with an OLD (vintage) lace border, adding interest by threading a satin ribbon through at the upper edge as well as sewing pearls in the middle of each flower motive (knowing my daughter will wear her pearl studs). Since her dress is blue and white, she now only needs something borrowed…

Zweimal Iris – Two Iris Pictures

23x30cm/9×11,8inches

Eine Freundin schickte mir Fotos, die sie von den Irisblüten in ihrem Garten gemacht hatte. Die Saison ist vorbei, doch mit Aquarellen lässt sie sich ein wenig verlängern!

A friend sent me her photos taken of the irises in her garden. While most of the irises are gone by now, these watwrcolours help to „prolong“ the season a bit!

23x30cm/9×11,8inches

Einmalige Blusen – One-of-a-Kind Blouses

Da ich immer noch daran arbeite, mein Stoff“lager“ zu reduzieren, habe ich nochmal zwei Sommerblusen genäht. Die erste aus leichtem Leinen, wobei der bunte Blütenstoff ein Rest war, der nur noch für ein paar Schnittteile reichte. Daher habe ich reinweißes Leinen dazu kombiniert. Doch auch von den kleinen Reststücken wollte ich so viel wie möglich verbrauchen, denn die Blüten sollten nicht vergeudet werden! Daher habe ich sie ausgeschnitten und auf dem Rückenteil neu arrangiert appliziert:

Still working on reducing my stash of fabrics, I’ve once more sewn two blouses. The first one, a lightweight linen material, shows the leftovers of a beautiful flower print combined with pure white linen. The printed material was just enough to cut some pieces, but there were scraps left… which I didn’t want to waste, either! So I cut out the flowers and arranged them on the back of the blouse for an appliqué:

Außerdem bekam die Bluse noch spezielle Knöpfe:

Also, the front features some extraordinary buttons:

Im Grunde bin ich kein Freund von Kunsstoffknöpfen, doch diese hier gibt es nur einmal, denn ich habe sie selbst gemacht! Dazu habe ich zwei Bögen weißes Schrumpfplastik mit meinen Rosenfotos mit Inkjet bedruckt, ausgeschnitten, Löcher eingestanzt und nach Anleitung im Ofen geschrumpft. Danach bekamen alle Knöpfe eine dreifache Lackierung mit klarem Nagellack, damit die Farbe auch die Wäsche übersteht.

While I’m not a fan of plastic buttons, these are special: I’ve made them myself! After printing my photos of roses on white inkjet shrink-film, I cut them out, made the holes and then put them into the oven for shrinking. Later they all got 3 layers of clear nail polish to protect the colours in the washing machine.

Bluse mit Duft!!/ perfumed blouse!!

Dagegen ist die zweite Bluse sehr schlicht: beschichtetes Leinen mit zartem hellblau-grauem Schimmer sowie ein Sammelsurium an alten Perlmuttknöpfen. Und doch ist auch diese Bluse ganz einmalig! Den Stoff hatte ich vor längerer Zeit mal als Restecoupon bekommen; die Angaben darauf waren spärlich: „Leinen, beschichtet“. Wie alle Stoffe, habe ich auch diesen vorgewaschen, doch als ich die ersten Nähte ausbügelte, fiel mir ein Duft wie Kölnisch Wasser auf. Erst dachte ich mir nichts, doch schnell wurde klar, dass der Stoff tatsächlich einen Duft-depot Zusatz hat! Ich hatte das noch nie erlebt und erzählte das einer Freundin, die auch viel näht. Sie meinte, ich hätte wahrscheinlich einen Stoff erwischt, der eigentlich für Heimtextilien gedacht war, die seien manchmal tatsächlich beduftet! Nun, die Bluse war schon angefangen, und da der Duft nur ganz zart ist, solange man nicht mit dem heissen Bügeleisen darübergeht, habe ich sie auch fertig genäht. Hauptsache, der Geruch wird nicht unerträglich, wenn die Sommersonne daraufscheint – bin gespannt!😉

The second blouse looks quite plain in contrast: linen with a light blue-grey, shimmering coating and an assortment of vintage mother-of-pearl buttons. Nevertheless, this one also is quite unique! Some time ago, I had gotten the material as a coupon at a low price, the tag only saying:“linen, coated“. As with all fabrics, I put it in the washing machine before sewing. When I had to iron the first seam, I noticed a light scent like Cologne, but at first thought nothing of it. Later, though, it became clear, that the scent was embedded in the coating of the fabric! Quite excited, I phoned a friend who sews – and knows – a lot. She explained that I most probably had unknowingly purchased a material meant for home decor purposes, which in fact sometimes are treated with a perfume-depot! With the blouse already cut and begun, I’ve finished it. The scent is very unobtrusive when not triggered by a hot iron, so I just hope it won’t overwhelm me under the summer sun!😉

Freie Blüten – Freestyle Flowers

23x31cm/9×12,2 inches

Heute habe ich mal etwas anderes ausprobiert, nämlich freie Blumenmalerei. Ohne Strauss oder Foto als Vorlage, ja, nicht einmal mit bestimmten Blumensorten im Kopf, entstanden diese drei Bilder.

Today I’ve tried something new: freestyle flowers, without real ones – or photos – as reference. It was fun, so I did these three pictures.

30x40cm/11,8×15,7inches

Natürlich sind durch die Formen schon bestimmte Blumenarten zu erahnen, das ergab sich beim Malen. Aber ich wollte mich bewusst nicht von vorneherein festlegen, um locker zu bleiben und nicht zu genau zu arbeiten. Ästhetische Aspekte sollten im Vordergrund stehen.

Of course, the shapes do suggest certain flowers, they evolved during the painting process. But I deliberately avoided planning ahead to be able to keep it loose and focus on pure aesthetics.

30x40cm/11,8×15,7 inches

Wiesenblumen – Field Flowers

Aus Margeriten, Glockenblumen und Karthäusernelken habe ich diesen Wiesenblumen Strauß „gebunden“. Die gelben Blüten könnten mindestens 10 verschiedenen Wildblumen gehören, u.a. Habichtskraut, Wiesen-Pippau, Ferkelkraut, etc. Sie unterscheiden sich in erster Linie durch ihre Blätter, die ich hier gar nicht erkennbar gemalt habe.

Daisies, bellflowers, clusterhead pinks and some yellow flowers form this „bunch“. As for the yellow ones – they may be any one of at least 10 kinds of field flowers which only can be differentiated by looking at their leaves (which here aren’t showing).