In der Reha-klinik – In the Convalescent Home

So, seit gestern bin ich nun in der Argentalklinik in Isny, im schönen Allgäu. Der heutige Tag war von 7.00 Uhr bis 14.00 vollgepackt mit Therapieprogramm etc. Nun habe ich auch einen Kompressionsstrumpf, der gut tut. Nachmittags aber war frei, und da ich noch nicht weit laufen kann (allein durch die nötigen Wege im Haus kommt man auf ein paar km täglich!), habe ich mich im Garten auf eine Bank gesetzt und die Terrasse gezeichnet. Hoffentlich könnt Ihr Euch das Bild auf einem größeren Gerät ansehen, denn auf dem Smartphone kommt das Panoramaformat (A5 Doppelseite) nicht wirklich zur Geltung…

Yesterday, I arrived in the convalescent home in Isny, Allgäu region. A friend from England once told me not to use the expression „rehabilitation facility“ because it’s mostly used for clinics where alcoholics are treated. So, I hope, convalescent home is the right word!? Anyway, today from 7 am to 2 pm was packed with physio and other treatments, but in the afternoon I was free. Still not able to walk far, I just sat on a bench looking toward the patio. Just right for a bit of Urban Sketching! Hopefully, you’re able to look at the picture on a larger device because on the smartphone the panoramic size doesn’t look as good…

Terrasse einer Freundin – A Friend’s Patio

Gestern war ich bei einer Freundin, die sowohl vor dem Haus als auch dahinter jeweils etwas Garten und eine kleine Terrasse hat. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel man mit Kreativität aus einem kleinen Reihenhausgarten machen kann! – Und nun wird es Ernst für mich: morgen bekomme ich ein neues Kniegelenk! Bin schon ein bißchen aufgeregt, denn das ist keine kleine Operation. Nach dem Krankenhaus komme ich noch für 3 Wochen auf Reha und hoffe doch sehr, dass ich dann die Krücken endlich in die Ecke stellen kann! Mein Malzeug nehme ich aber mit und werde dann von dort aus posten!

Yesterday I went to see a friend who lives in a townhouse with small gardens and patios in front and back. As often, I was amazed by her creativity which helps to make the most of the small spaces! – By now I’m a bit nervous because tomorrow my knee will at last be operated on. The artificial joint hopefully will help me to put my crutches aside! After the stay at the hospital I’ll spend 3 more weeks of reconvalescence in a special clinic. But I’ll take my kit for sketching and painting and post from there!

Stiller Weg am Bach – Quiet Path Along the Creek

Nachdem ich gestern die Erdbeeren geholt hatte, bin ich spontan direkt von dort aus noch ins nahe Grün gefahren, um dort zu spazieren. Ein Weg ohne vorbeirauschende Radler sollte es sein – und ich fand diesen Weg an der Friedberger Ache, wo ich vollkommen allein war – mit summenden Insekten, Vogelkonzert und – wieder einmal – mit Kuckuck. Letzterer war aber nicht so penetrant wie der in Dennenlohe😉. Nun hatte ich zwar kein Malzeug dabei, doch ich versuchte, mir alle typischen Details einzuprägen: Bäume, Büsche, Gräser, Schilf, das Spiel von Licht und Schatten, den würzigen Duft des Sommers… Es ist das erste Aquarell mit soviel üppigem Grünzeug, ohne definierende Linien, mit dem ich einigermaßen zufrieden bin. Vielleicht ist es ja tatsächlich besser für mich, solche Motive aus dem Kopf zu malen, damit ich nicht so sehr an dem „klebe“, was ich vor mir sehe, sondern mehr auf die Gesamtwirkung des Bildes achte?

Yesterday, after purchasing the strawberries, I decided to drive just a bit further, for a walk in the countryside. Looking for a walkway without passing bikers, I found this path along a creek where I was completely alone – with humming insects, singing birds and – once again – a cuckoo calling (this one not being as obnoxious as the one in Dennenlohe😉). Not having brought my sketchbook, I tried to memorize the defining features: bushes, trees, weeds, reed, the play of light and shadows, the spicy perfume of summer… The result is my first watercolour of lush greenery, without defining lines, that I’m satisfied with. Maybe for me, it’s easier to paint this kind of landscape from memory, without trying to reproduce the exact reality but with more attention to the overall effect of the picture?

Lecker! – Yummy!

Selber pflücken kann ich zwar dies Jahr nicht wegen des Knies, aber direkt am Feld gibt es frisch gepflückte Erdbeeren zu kaufen. Das habe ich mir heute gegönnt – wie man sieht, nicht nur zum Essen!😉

Not being able to pick strawberries myself this year because of my knee, I nevertheless got freshly picked ones at the stand near the field. As you see, not only for eating!😉

Im „Bauerngarten“ – In the „Farmer’s Garden“

Heute verbrachte ich den späten Nachmittag im Botanischen Garten, und in der Abteilung „Bauerngarten“ entstand diese Zeichnung. Diesen kleinen Bereich liebe ich sehr, denn er bietet so viele Motive auf kleinem Raum. Ich hatte nur mein A5 Büchlein dabei, aber dieses Motiv wäre in Zukunft auch mal ein großes Bild wert, denke ich…

Today I spent the late afternoon in the Botanic Garden. This part, called „Farmer’s Garden“, is one of my favourites because it offers a lot of motives in the small space. This view would merit a larger scale, but I only had brought my small A5 sketchbook. Well, maybe next time…

Zweimal Iris – Two Iris Pictures

23x30cm/9×11,8inches

Eine Freundin schickte mir Fotos, die sie von den Irisblüten in ihrem Garten gemacht hatte. Die Saison ist vorbei, doch mit Aquarellen lässt sie sich ein wenig verlängern!

A friend sent me her photos taken of the irises in her garden. While most of the irises are gone by now, these watwrcolours help to „prolong“ the season a bit!

23x30cm/9×11,8inches

Freie Blüten – Freestyle Flowers

23x31cm/9×12,2 inches

Heute habe ich mal etwas anderes ausprobiert, nämlich freie Blumenmalerei. Ohne Strauss oder Foto als Vorlage, ja, nicht einmal mit bestimmten Blumensorten im Kopf, entstanden diese drei Bilder.

Today I’ve tried something new: freestyle flowers, without real ones – or photos – as reference. It was fun, so I did these three pictures.

30x40cm/11,8×15,7inches

Natürlich sind durch die Formen schon bestimmte Blumenarten zu erahnen, das ergab sich beim Malen. Aber ich wollte mich bewusst nicht von vorneherein festlegen, um locker zu bleiben und nicht zu genau zu arbeiten. Ästhetische Aspekte sollten im Vordergrund stehen.

Of course, the shapes do suggest certain flowers, they evolved during the painting process. But I deliberately avoided planning ahead to be able to keep it loose and focus on pure aesthetics.

30x40cm/11,8×15,7 inches

Wiesenblumen – Field Flowers

Aus Margeriten, Glockenblumen und Karthäusernelken habe ich diesen Wiesenblumen Strauß „gebunden“. Die gelben Blüten könnten mindestens 10 verschiedenen Wildblumen gehören, u.a. Habichtskraut, Wiesen-Pippau, Ferkelkraut, etc. Sie unterscheiden sich in erster Linie durch ihre Blätter, die ich hier gar nicht erkennbar gemalt habe.

Daisies, bellflowers, clusterhead pinks and some yellow flowers form this „bunch“. As for the yellow ones – they may be any one of at least 10 kinds of field flowers which only can be differentiated by looking at their leaves (which here aren’t showing).

Päonien – Peonies

Nachdem ich neulich im Freien eine gefüllte Pfingstrose nur skizziert hatte, habe ich für dieses volle Aquarell eine ungefüllte Sorte gewählt. Jede für sich hat ihren Reiz!

Some time ago I had done a sketch of a double flower peony from nature, so this time I’ve chosen a single flower one for this full watercolour. Both varieties are beautiful and interesting!