Collage auf Leinwand – Collage on Canvas

Auf der naturfarbenen Leinwand habe ich zur Abwechslung mal eine Collage mit verschiedenen Papieren gemacht. Alte Buchseiten, handgeschöpftes Papier und Buntpapiere sowie Tortenspitze habe ich arrangiert und mit einem gepressten Blatt sowie einem Stanzmotiv versehen. Das war zwar alles zunächst sehr spielerisch, doch um ein ausgewogenes, ästhetisches Design sowie Tiefe und auch Abwechslung zu bekommen, brauchte es schon etwas Überlegung und Herumprobieren. Richtig fertig war es für mich aber erst, nachdem ich den Rand der Leinwand künstlich „gealtert“ hatte!

For a change, I’ve created a collage of papers on canvas. Vintage book pages, handmade and coloured papers as well as the piece of a paper doily with a pressed leaf and a cut out have been arranged aiming for a balanced, esthetic design. At first, the process was playful, but to create the desired effect with depth and interest it took some thinking and trying different combinations. To be finally pleased, though, I had to add the artificially „aged“ edges!

Acryl abstrakt: „Die verlorenen Worte“ – Abstract Acrylic Painting: „The Lost Words“

Diese Bild habe ich sehr aus dem Bauch heraus gemalt; ich hatte mir lediglich vorgenommen, auch Schrift(en) einzusetzen sowie ein wenig 3-D-Effekt, hier durch Wellpappe und Strukturpaste erreicht (siehe Detail unten).

This canvas has been done improvising; my only intention was to use some text and a bit of raised surface, which has been achieved using corrugated board and structural paste. Below you also see a detail.

Erster Frühlingsstrauss – First Bunch of Spring Flowers

Nachdem ich derzeit gezwungenermaßen mehr zu Hause bin als sonst, habe ich mir auch mal einen Blumenstrauß gegönnt. Ein vorzeitiger Frühlingsgruss, der natürlich auch gleich gezeichnet werden musste!

Having to stay home more than usual, I’ve treated myself to a bunch of flowers. A first hint of spring.. which, of course, had to be sketched at once, too!

Burg Katzenstein – Katzenstein Castle

Gestern war so mildes, sonniges Wetter, dass ich nach meiner Physiotherapie einen Ausflug machte. Ziel war Burg Katzenstein, bei Dischingen, nordwestlich von Augsburg, bereits in Baden-Württemberg gelegen. Im Januar ist sie zwar nur am Wochenende geöffnet, aber ich wusste, dass man vom Parkplatz aus einen guten Blick hat – und bei wenig Betrieb auch viel Ruhe zum Zeichnen!

Yesterday again was a warm, sunny day, so after my physiotherapy I made an excursion to the north-west of Augsburg, to Katzenstein castle. It’s situated near Dischingen, in Baden-Württemberg, not Bavaria. In January the castle only opens on weekends, but I knew that from the parking lot you have a nice, direct view – and without other visitors enough space for sketching and strolling.

Von unten, d.h. vom Ort und von der Durchgangsstrasse aus wirkt sie zwar imposanter, da in den Himmel ragend, doch das ist die Schattenseite, und die wollte ich nicht gern – auch weil mir dann wohl zu kalt geworden wäre. Es handelt sich um eine Staufer-Burg, die schon vor dem ersten Kreuzzug erbaut wurde und die viel erlebt hat. Heutzutage ist sie Museum, mit Gastronomie, Eventlocation und bietet in der warmen Jahreszeit eine Menge Feste und Animationen. Wegen der Öffnungszeiten sollte man sich vor einem Besuch informieren (Webseite), da diese je nach Monat variieren!

From below, that’s from the village and the road, it looks more majestic, much higher, but that’s the side in the shadow which would have been too cold for me – and less attractive for sketching. The castle has been build before the first crusade and has seen a lot of life and action. Nowadays it’s a museum with restaurant and event location, in the warmer part of year offering a lot of animation. Planning a visit, you should visit their website beforehand because the opening hours vary depending on the month!

Januar im Botanischen Garten – January in the Botanic Garden

Heute war es relativ sonnig und nicht allzu kalt, das wollte ich nützen. Im Botanischen Garten war die Weihnachtsdekoration grösstenteils entfernt, es herrschten Braun- und fahle Grüntöne vor. Doch dann fand ich doch noch einen Farbfleck, der mich reizte:

Today it was sunny and mild, so I went to the Botanic Garden in search for something to sketch. By now, the Christmas decorations had been removed and there were mostly brownish and some green colours left. But then I discovered a brighter spot:

Nötige Arbeiten werden erledigt, wenn wenig Besucher da sind – und das Wetter passt! Die Bank direkt neben den Maschinen bot sich als Sitzplatz zum Zeichnen an. Da Bagger und Stapler immer mal wieder bewegt wurden, musste ich zügig zeichnen – eine gute Übung!

Necessary works are done when the weather allows it and while there aren’t too many visitors. A bench near the machines was perfect for me to sit and sketch. It had to be done fast, because the machines were operated alternately – a good exercise for me!

Wie man sieht, fand ich dann doch noch ein anderes Motiv… Die Dame hatte noch winterliche Tannenzweige zwischen den Beinen, aber im Frühjahr oder Sommer werde ich sie mal ohne zeichnen!

As you see, I finally found another view for sketching. The Lady still sported some fir branches between her legs, but in spring or summer I’ll sketch her again without them!

Acryl: Arbutus – Acrylic Picture: Arbutus

Der Arbutus, auf Deutsch auch „Erdbeerbaum“ genannt wegen seiner kleinen, roten Früchte, ist im Mittelmeerraum und im nördlichen Teil des amerikanischen Kontinents zu Hause. Ich habe diesen faszinierenden Baum in Kanada kennengelernt. Faszinierend, weil er keine normale Rinde hat, sondern eine sich ständig schälende und erneuernde Haut. Dabei ist diese aussen orange/rot bis braun, darunter oft leuchtend grün oder gelblich.

The Arbutus is a tree which grows in the Mediterranian as well as on the northern American continent. I’ve seen it first in Canada and found it quite fascinating because of its colourful trunk: there’s no ordinary bark but a skin that’s always peeling and regenerating. The outside is orange/red to brown, but underneath a bright yellowish green is showing.

Bei diesem Acrylbild habe ich zunächst versucht, die Rinde so wiederzugeben, wie ich sie in Erinnerung habe; meine künstlerische Freiheit besteht darin, dass ich die Rückseite der sich abschälenden Stücke mit goldener Farbe betont habe. Unten ist nochmal ein Ausschnitt zu sehen.

With this acrylic painting I first tried to recreate the skin from my memory; afterwards I’ve added a bit of gold tone to the underside of the peeling bits, for added interest. Below you see a close-up:

Ok, nun verrate ich noch, wie ich das gemacht habe: ein Zufall hat mir gezeigt, wie ich die abblätternden Hautstücke realisieren konnte: ich hatte einen Verpackungskarton, der ja zwischen zwei Lagen braunem Papier eine Wellpappenschicht hatte. Nun wollte ich eigentlich eine Lage Papier abziehen, um an die Wellpappe zu kommen, um diese gelegentlich als Strukturelement einzusetzen. Dabei liessen sich immer nur Stücke des Papiers abziehen, und die rollten sich so – da habe ich gleich an dieses Projekt gedacht! Also wurde das Papier erst rot angemalt, danach in Stücken abgezogen und auf die grün-gelb grundierte Leinwand geklebt. Die Ränder habe ich auch rot-braun übermalt, und die noch ganz leicht feuchte Farbe teils wieder abgekratzt, das sieht nun aus, wie die ersten Risse am Baum. Wer Interesse hat, sollte ruhig mal im Netz Bilder dieses Baumes suchen, ist echt interessant!

If you’d like to know how I did this: a lucky coincidence showed me how to recreate the peeling skin. When trying to peel a layer of paper from a box to get the corrugated board underneath, I suddenly held bits of rolled paper in my hands! So I first painted the cardboard, then peeled the upper layer in pieces and glued these to the already painted canvas. Then I painted the sides, scraping the almost dried paint in some places to reveal the green beneath and thus imitating the cracks of the skin. If you’re interested, go look up pictures of this kind of tree on the net, it’s really fascinating!

Verzierte Tablet-Hülle – Embellished Tablet Cover

Als ich mein Tablet kaufte, gab es in dem Laden eine passende Hülle nur in zwei Farben: schwarz und metallic-rosa. Da ich es nicht mag, dass auf schwarzem Kunststoff jedes Stäubchen sichtbar ist, entschied ich mich für rosa. Doch ich musste natürlich auch die gekaufte Hülle noch ganz persönlich aufpeppen! Es war sehr einfach: nach dem Abreiben mit etwas Spiritus, um den Untergrund fettfrei zu machen, habe ich Metallic- und Glitterliner verwendet für ein paar Blütenranken. Die Rillen im Cover mussten ausgespart werden, da sie es ja ermöglichen, das Cover als Ständer zu falten.

When purchasing my tablet, there only were two cover-colours to chose from: black and a light metallic pink. Since I don’t like black synthetic material where every bit of dust is visible, I opted for the pink one. But then, of course, I had to embellish it for a more personal look! It was fast and easy: after removing any greasy residue using a bit of alcohol, I created these flower twines with metallic- and glitter liners. The grooves had to be spared because they facilitate folding the cover to create a stand/holder for the tablet.

Acryl abstrakt: „Palimpsest“ – Abstract Acrylics: „Palimpsest“

Zu Weihnachten hatte ich u.a. einen Gutschein für den hiesigen Künstlerbedarf bekommen, und heute habe ich mir davon Leinwände und ein paar Acrylfarben gegönnt. Bisher hatte ich (bei Acryl) immer nur Discounterware verwendet, da ich sie zunächst ja nur für Kleisterpapier und andere, weniger künstlerische Projekte verwendet hatte. Daher war es heute eine Freude, mit den hochwertigeren Farben zu arbeiten!

Having got a voucher for the art supplies store I today treated myself to canvases and some acrylics. Up to now I had only worked with acrylics from the discounter, because at first I had only used them for paste paper and other, less artistic purposes. So today, it was a great pleasure to work with better quality colours!

Dies abstrakte Bild trägt den Namen „Palimpsest“ – ein Ausdruck, der nicht jedem geläufig sein dürfte. Es ist eine alte Bezeichnung für ein Dokument, das später abgekratzt oder abgewaschen wurde und wieder überschrieben. Das geschah zu Zeiten, als Pergament oder Papier sehr wertvoll waren – nichts wurde weggeworfen! Solche Schriften können durch bestimmte Verfahren zumindest teilweise wieder sichtbar gemacht werden – spannend und geheimnisvoll! Allerdings wird der Ausdruck heute auch verwendet, um Oberflächenstrukturen zu bezeichnen, die durch jüngere Einflüsse fast verborgen sind ( wie die sogenannten Geisterkrater des Mondes).

This abstract picture is called „Palimpsest“ – an expression not everybody knows. It describes an ancient document which has been erased and written over – in former times writing materials were too precious to waste. There are certain procedures which make it possible to again show at least parts of the former, underlying script – fascinating and mysterious! Nowadays the expression is also used for surface structures that are hidden by more recent influences (for example the ghost craters of the moon).

Oben: an einigen Stellen im Bild ist eine geheimnisvolle Schrift zu sehen…

Above: in some places a mysterious writing can be detected…

Die relief-artigen Kreise habe ich mit Strukturpaste gestaltet, die ich durch aufgelegte Häkeldeckchen gestrichen habe. Die kleinen, dunklen Kreise sind mit der Kante eines Verpackungs-Röhrchens gestempelt.

The relief circles have been done using structural paste, applied through the holes of crochet doilies. The smaller, darker circles have been stamped using a small tube.

Ein handgemachtes Stempelset – A Collection of Handmade Stamps

Für eine ebenfalls sehr kreative Freundin hatte ich zu Weihnachten ein Stempelset hergestellt: verschiedene Blumen- und Blätterstempel, arrangiert in einer alten Zigarrenkiste, komplett mit Stempelkissen sowie Stempelgummi und Linolbesteck zur Herstellung eigener Stempelideen. Bin schon sehr gespannt, was sie damit verzieren wird!

This set of handmade stamps has been a Christmas gift for very creative friend. Several flowers and leaves, arranged in a vintage cigar box, complete with stamp pad. Also, I’ve added a piece of rubber and a set of knives for linocut for her own stamp creations. Looking forward to her ideas!

Ebenfalls integriert habe ich eine Anleitung und Tipps.

Included: instructions for the use.

Die Aussenseite der Box habe ich gleich mit den inliegenden Stempeln gestaltet:

The box cover already shows the stamps that are inside: