Schneeflocken für Jacke und Tasche – Snowflakes For a Jacket and a Bag

Nun soll es ja doch auch bald wieder kälter werden und auch mal etwas Schnee geben… Dazu passen diese Jacke und Tasche, beide aus alten Jeanshosen und einem Wollpullover genäht und mit meinen geliebten Schneeflocken verziert.

The weather will get colder during this week and maybe there even will be a bit of snow. This set of a jacket and a bag, both upcycled from denim trousers and an old wool sweater, matches the season featuring my beloved snowflakes.

Zunächst die Jacke: vordere Passe, Seitenteile und rückwärtiges Mittelteil bestehen aus Stücken des Wollpullovers. Die Jeansteile sind so gewählt, dass viele Taschen genutzt wurden. Der Kragen bekam einen Kantenbesatz aus weißem Kunstfell. Vordere Kante und Manschetten wurden mit einer Zackenborte verziert.

First, the jacket: the frontal yoke, the side pieces and the middle part of the back are cut from the sweater. The denim parts have been chosen to feature many pockets. The collar shows a white fake fur edge. The front and the cuffs are embellished with a rick-rack ribbon.

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Oben sitzen Knöpfe und eine alte Brosche, die man als Schneeflocken interpretieren kann.

An old brooch and two buttons add interest and could be interpreted as snowflakes.

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Die Schneeflockenborte ist eigentlich ein weißes Webband, auf das ich  T-Shirt-Transferfolie gebügelt habe, die ich vorher am PC mit Schneeflockenmotiven bedruckt habe. Auf der Tasche sitzt noch eine gehäkelte Schneeflocke.

A white ribbon, embellished  using T-shirt transfer foil on which I had printed  snowflakes, sits on the flap whereas the pocket shows a crochet snowflake.

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Das bedruckte Bändchen wurde auch auf die Streifen des Strickstoffes genäht.

Pieces of the snowflake ribbon also add interest on the knitted stripes.

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Eine weitere Schneeflocke, ebenfalls mit Folie auf weißen Stoff gebügelt, wurde auf einen Ärmel appliziert. Steppfutter macht die Jacke warm!

Another snowflake, also printed on foil and ironed on white fabric, has been appliquéd on one sleeve. The quilted lining makes for a warm winter jacket!

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Die Tasche: Die bedruckte Borte wurde auch auf den Riemen genäht; eine Kaninchenfellborte unterteilt die Klappe. Eine Applikation wurde so hergestellt wie die auf dem Jackenärmel, die anderen sind aus silbernem Metallic-Leder, blauem Leder und jeweils einem Knopf und einer Brosche.

The messenger bag: the printed ribbon was also used to embellish the strap. The flap shows a rabbit fur border. One snowflake appliqué is made the same way as the one on the sleeve, the others are cut from metallic leather and blue leather with a button and a brooch in the middle.

In frei geführter Maschinenstickerei habe ich dann „Let it snow“ mit Glitzergarn geschrieben.

Using sparkling yarn and free machine stitching, I’ve written „Let it snow.

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Unten ist noch zu sehen, wie es unter der Klappe und auf der Rückseite aussieht: auch hier wieder viele Taschen!

Below, you see the bag beneath the flap and also the back – pockets everywhere!

 

Sardinien, Teil 4 – Sardinia, Part 4

Meine letzten beiden Tage auf der Insel waren sehr unterschiedlich (nur das Wetter war gleich sonnig). Am Donnerstag genoss ich nochmal Natur in vollen Zügen, am Freitag war die Hauptstadt Cagliari mein Ziel, bevor ich Samstag von dort wieder den Heimflug antrat. Natur in Form einer Wanderung auf dem Monte Ortobene bei Nuoro. Dort gibt es viele Wanderwege, einer lockte mich besonders, weil man unterwegs Quellen sowie stein- und bronzezeitliche Überreste sehen konnte. Doch zunächst ging es im Morgennebel nach Nuoro:

My last two days on the island were quite different except for the weather: both days were sunny. Thursday I once again enjoyed nature while on Friday my destination was the capital Cagliari before boarding my flight home from there on Saturday. I found nature on a hiking tour on Monte Ortobene near Nuoro. There are several trails and I opted for one where some natural sources as well as relics from the Stone- and Bronze Ages can be found. But first I had to drive to Nuoro in the morning mist:

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Übrigens liebe ich kurvige, enge Bergstrassen (am Steuer, NICHT als Beifahrer!), und auf Sardinien kam ich da voll auf meine Kosten 🙂   –   Der Wanderweg war größtenteils ein Pfad durch eine Art Felsenlabyrinth im Wald, sehr wild-romantisch!

By the way : I love curvy, narrow mountain roads (at the wheel, NOT in the passenger seat!),  on Sardinia I could well indulge in this passion 🙂    –  The hiking trail went through a labyrinth of rocks in the woods, very wild-romantic!

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Die Steinmauern stammen aus der Bronzezeit; damals gab es hier oben noch nicht soviel Wald, sondern wohl Felder und Weiden, die von den Menschen mit Steinwällen begrenzt wurden.

The stone walls date from the Bronze Age, when there wasn’t so much wood on the mountain but fields and pastures.

Moos und Flechten sind Zeugen, dass es hier oben viel Nebel gibt, selbst wenn auf der Insel im Sommer Trockenheit ist.

Moss and lichen show the fact that up here the air often contains much more moisture even in summer when the island enjoys hot,dry weather.

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Inzwischen bin ich schon ein ganzes Stück höher gekommen und folge einem Schild „Aussichtspunkt“ (natürlich auf Italienisch). Um tatsächlich etwas zu sehen, muss ich vorher etwas alpiner über einige  Felsbrocken hochkraxeln – dieser Blick auf Nuoro belohnt das. Übrigens war ich sehr froh, dass ich meine Salomon Wanderstiefel dabei hatte – ich habe nur im Lokal und beim Autofahren normale Halbschuhe getragen, sonst immer die Stiefel! Egal ob beim Kraxeln in wildem Gelände, wie hier, oder auf abschüssigen Altstadtstrassen mit glitschigem, regennassem Kopfsteinpflaster, ich hatte immer guten, sicheren Griff und Tritt, schonte die Knie und den Rücken, hatte nie müde Füße und immer stabile Knöchel. In Regenpfützen blieben die Füße trocken und am Strand kam kein Sand hinein. Die Anschaffung hat sich gelohnt!

In the meantime I’ve already moved quite a bit upwards on the trail and follow the sign to a „viewpoint“ (of course in Italian). But to be able to actually see something I’ve got to climb several boulders. This view of Nuoro is the reward. By the way: I was very happy to have brought my Salomon hiking boots – except when in a restaurant and while driving I always wore the boots! When climbing over boulders and hiking on uneven terrain as well as on the wet and slippery cobble stones of steep old city streets – I always had a good grip in them. My feet never tired, my ankles were protected and my knees and back loved the shock absorbing quality. Moreover, even in puddles my feet stayed dry and on the beach no sand got in. This is one expense that was worth while!

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Blick auf die Bergflanke.

View onto the mountainside.

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Platz für eine Rast.

Place for a short rest.

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Unter diesen Felsen haben Steinzeitmenschen gelebt (es gibt auch eine kleine Höhle), die auch den Eingang mit zusätzlichen Steinmauern geschützt haben. Man weiß dies, weil am Fels eine Inschrift geritzt war: „Fred und Barnie“ 🙂   Nein, aber es wurden Überreste gefunden.

In the Stone Age people lived in the shelter of these rocks (there also is a small cave); they further shielded the entrance with stone walls. The dating of the shelter has been confirmed by an inscription found on the big rock :“Fred and Barnie“ 🙂  No, but found artefacts confirmed it.

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Rinde einer Korkeiche – ja, auf Sardinien wird auch Kork gewonnen, aber die Bäume wachsen auch wild dort.

This is the bark of a cork oak – yes, on Sardinia cork is harvested and processed, but these trees also grow wild.

Doch nun zum letzten Tag, in Cagliari… Nach meiner Ankunft mittags machte ich zunächst ein paar Bilder im Zentrum:

But now to my last day, spent in Cagliari… After arriving at noon, I went for a walk in the centre:

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Danach bestieg ich den „Elefantenturm“, der einen guten Blick über die Stadt und den Hafen bietet.

Afterwards I climbed the „Elephant Tower“ which offers a nice view over the city and the harbour:

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Am späten Nachmittag, als es schon dunkel wurde, belebte sich die Stadt zusehends. Ich wollte ein wenig bummeln gehen und ließ den Fotoapparat auf dem Zimmer. Daher musste ich zum Smartphone greifen, um diese Bilder zu machen – ich finde, die wurden mindestens so gut wie mit dem großen Apparat – und bei dem hätte ich auch ein Stativ gebraucht!

Later in the afternoon, when it was already getting dark, the streets began to crowd. I wanted to go for a stroll and perhaps a bit of shopping, so I left my camera in the hotel room. This way I had to resort to my smartphone for these pictures – and they’re much better than I had anticipated!

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Ein paar Eindrücke vom Hafen..

Some impressions of the harbour…

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Eine Kirche in der Innenstadt, leider weiß ich den Namen nicht mehr.

A church in the city, alas, I’ve forgotten it’s name.

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Wie man sieht, auch hier ein Weihnachtsmarkt – und ein paar Schritte weiter kam ich zufällig auch zu einem Kunsthandwerkermarkt in einem öffentlichen Gebäude, auf dem ich dann auch schon einige Weihnachtsgeschenke fand… Ein guter Übergang zurück in den „Alltag“ hier in Deutschland…

A Sardinian Christmas Market – and some steps further I discovered a market of DIY artists selling their products, where I already found some  Christmas gifts… This was a nice transition to the „everyday life“ back here in Germany…

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Sardinien, Teil 3 – Sardinia, Part 3

Nun bin ich wieder im Lande und werde diese Woche  noch mehr von Sardinien berichten. Zunächst: auf dem Rückweg von der Halbinsel de Sinis, noch Nähe Oristano, habe ich eine archäologische/historisch Stätte besucht, „Santa Christina“.

Now that I’m back home I’ll write some more posts about the journey to Sardinia. At first: on my way back from the peninsula de Sinis, near Oristano, I visited an archaeological/historic site called „Santa Christina“.

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Hier handelt es sich um ein Brunnenheiligtum aus der Bronzezeit, von der Nuraghenkultur (siehe letzter Beitrag). Allerdings haben dann im Mittelalter auch die Christen dort eine Pilgerstätte errichtet und sie nach der Heiligen Christina benannt. Auf dem obigen Bild sieht man die Grundmauern des bronzezeitlichen Heiligtums mit dem Eingang zum Brunnen in der Mitte. Dort kann man noch hinuntergehen:

This is a holy well from the bronze age, by the nuragic culture. Later on in the Middle Ages people created a christian place of pilgrimage here, too, naming it after the Holy Christina. On the photo above you see the foundations of the former nuragic sanctuary with the entrance to the well. You still can enter the well:

Über die Art der Verehrung in der Bronzezeit ist nichts bekannt, doch die Form der Anlage und die Logik lassen Fruchtbarkeitsriten vermuten (Wasser aus dem Schoss der Erde lässt alles wachsen).

There is nothing known about the kind of the rituals in the Bronze Age but the shape of the entrance and some logic hint at fertility rites (water from the womb of the earth makes everything grow).

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Als ich zum Bereich des christlichen Heiligtums kam, wurde es schon dunkel…

As I reached the christian part of the sanctuary, the sun was already setting…

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Am nächsten Tag war es zwar doch nicht so sonnig, wie vorhergesagt, aber wenigstens regnete es nicht. Ich fuhr nach Cala Gonone, das ist im Sommer ein sehr beliebter Badeort, doch nun ist dort alles wie ausgestorben. Auch das Aquarium (so eine Art „Sealife“) hatte zu. Doch da ich nunmal da war, habe ich volle 2 Stunden am Strand verbracht, den tosenden Wellen gelauscht und versucht, diese Stimmung „einzufangen“.

The next day it was still very cloudy and windy but dry. I went to Cala Gonone, which in summer is a very busy beach resort, but now in winter it’s deserted. Also, the aquarium, a big one like „Sealife“, was closed. So I spent 2 hours walking on the beach, listening to the raging waves and trying to „catch“ the mood.

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Unglaublich, wie wunderbar man da seine Seele baumeln lassen kann… Und ich war ganz allein dort, keine Menschenseele! Natürlich guckte ich auch wieder nach „Schätzen“, und als ich an einem Strandabschnitt  fündig wurde,  ging die Suche richtig los. Das Ergebnis:

Incredible how relaxing this is… And there was nobody there, I was all alone! Of course, I also searched for „treasures“ again, and on one part of the beach I got lucky – after that, I began serious beach- combing! The results:

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Jede Menge Glas, Muscheln, Napfschnecken, ein – ganz sauberer! – Knochen, und Stücke von glasierten Tonscherben! Sind die blauen nicht toll? Kaum daheim, habe ich heute nach dem Auspacken und während schon die Waschmaschine lief, einige Teile davon verarbeitet:

A lot of sea glass, shells, a bone (perfectly clean!) and shards of glazed pottery tiles. Especially the blue ones are gorgeous, aren’t they? At home, after unpacking and starting the washing machine, I already used some of those findings to create this:

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Kette „Cala Gonone“! Eine der Tonscherben wurde mit winzigen Muscheln beklebt und umdrahtet (der Ton lässt sich leicht ritzen, das gibt dem Draht Halt). Die Muschel ganz unten hatte idealerweise bereits ein Loch (vom Bohrwurm) an der passenden Stelle. Zusätzlich zu den Funden habe ich noch Süsswasserperlen verwendet. Die Kette läuft durch den hohlen Knochen, die Glasstücke sind fest und sicher umknotet – insgesamt habe ich 3 Stunden dafür gebraucht, aber jetzt ist sie auch sehr halt- und tragbar!

Necklace „Cala Gonone“! One of the pottery shards shows two tiny shells glued on top and has been wire wrapped (after scratching a groove around the edges to prevent the wire from slipping). The single shell already had a hole in the right place (by the ship worm). In addition to the findings I’ve used fresh water pearls. The necklace goes through the hollow bone and the glass pieces are knotted securely – it took me 3 hours to make the necklace, but now it’s sturdy and ready to wear!

Sardinien, Teil 2 – Sardinia, Part 2

Nun habe ich gestern doch nicht posten können, dafür heute ausführlich! Zunächst noch ein paar Bilder hier aus Orosei:

Since yesterday I had no opportunity to post, I’ll try to make it up to you today. At first some impressions from Orosei:

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Oben: Teil des Komplexes der alten Kirche San Antonio.

Above:Part of the complex of the old church San Antonio.

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Ein windiger Tag am Strand – ideal, um Muscheln etc. zu suchen…

A windy day on the beach – perfect for collecting seashells and other stuff…

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Das kleine Stück einer Bootsplanke hat mich besonders gefreut, noch mit etwas Farbe dran.. echt shabby! Muscheln und Glas werden teils zu Schmuck verarbeitet, teils – wie das Treibholz – als Deko verwendet.

The small piece of wood from a boat, still with a bit of paint on it, is my favourite – perfectly shabby! The seashells and glass will be used to create jewelry as well as decoration.

In meinem Hotel in Orosei läuft im Frühstückszimmer der Fernseher, was mich wenig interessiert, doch gestern sah ich auf der Wetterkarte, dass es eine klare Linie über die Insel gab: Osten und Norden Regen, Südwesten trocken. Also packte ich meine Sachen und fuhr quer über die Insel, nach Oristano an die Westküste.

Yesterday morning the TV in the breakfast room of my hotel at Orosei was showing the weather forecast for Sardinia: a perfect curvy line across the island with rain in the north and east but dry cloudy weather in the southwest. So I grabbed my stuff and drove across to the west side, to Oristano.

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Der erste Halt kurz vor Oristano: ein „Nuraghe“, so werden diese Steinbauten aus der Bronzezeit genannt, sie übersähen die Insel. Teils waren sie wohl zur Verteidigung, teils zum Wohnen, und manche auch Heiligtümer. Innen ist nicht viel zu sehen bei diesem.

First stop before reaching Oristano: this „Nuraghe“ is one of many stone buildings on the island dating back to the bronze age. They are believed to have served partly for defence, partly for living, and some as sanctuaries. I’ve taken a look inside, it was unspectacular.

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Während ich in diesen Steinen herumkraxelte, beschwerte sich der Hütehund, der wohl meinte, ich käme seinen Schafen zu nah…

This dog took offense against my visiting the archaeological site: it thought I got a bit too near it’s flock …

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Außer dieser Kirche habe ich in Oristano selbst nichts fotografiert: es wurden die Buden für den Weihnachtsmarkt aufgebaut, interessante Gebäude wurden von kitschigem Weihnachtsschmuck verschandelt… Lieber fuhr ich weiter auf die Halbinsel de Sinis, eine Naturschutzgebiet mit einer alten Römersiedlung.

This church is the only photo I took in Oristano because in the city the stands for the Christmas market were being erected and many interesting buildings had been decorated with ugly Christmas decoration… So I preferred to drive on to the peninsula de Sinis, a nature reserve with an old roman settlement.

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Doch zunächst kam ich an dieser Kirche vorbei, sie stammt von 1200n.Chr.

On the way, I passed this old church from 1200AD.

Dann jedoch schickte meine geliebte Natur ihre übelsten Plagegeister: Stechmücken! Mengen davon! Ich war zwar nicht auf die Insel gekommen, um Blut zu spenden, doch wenn man weit und breit das einzige warmblütige Wesen ist, muss man wohl bluten… Das stand in keinem Reiseführer – und wer denkt schon im Dezember an Mückenspray?? Also zog ich wohl oder übel meine dünne, aber dichte Nylonjacke an, obwohl ich dann darunter schwitzte wie blöd – aber da konnten sie nicht durchstechen. Der kleine Plan, den ich zur Besichtigung der Ruinen bekam, diente zudem als Wedel gegen die Mücken, da war es auszuhalten.

Then beloved mother nature sent her worst pests to bug me: moskitos! Lots of them! Well, I hadn’t come to the island to donate blood, but being the only warmblooded creature around, I had to bleed nonetheless… This hadn’t featured in any guide – and who thinks of a moskito repellent in December?? So I put on my light, but tightly woven nylon jacket they couldn’t penetrate. But god, was it hot underneath! In addition, I used the small map of the site to wave it against them – this way I got through.

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So, das ist Tharros, die alte Römersiedlung! Abgesehen vom Tempel, dessen Säulen wir hier sehen, gab es Wohnhäuser, einen großen Wasserspeicher und – natürlich! – eine Therme. Dazu einen Turm auf der Klippe, den ich auch bestiegen habe. Viele der römischen Bausteine wurden später verwendet, um Oristano zu erbauen – im Mittelalter hatten sie noch keinen Sinn für den Erhalt von antiken Stätten.

Now, this is Tharros, the old settlement from Roman times. Here you see the pillars of the temple, but there also are the ruins of living quarters, a big water reservoir and – of course! – a thermal bath. There also is a tower on the cliffs,  which I climbed. Many of the old Roman stones have been used to build the city of Oristano – in the Middle Ages people had no notion of preserving antique sites.

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Der Blick vom Turm auf das Ende der Landzunge:

The view from the top of the tower on the land’s end:

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So einen schönen Tag hatte ich also, als es in Orosei regnete… Und zum Schluss noch „birds fly over the rainbow“… (okay, sie fliegen drunter auf dem Bild, aber ich musste an das Lied denken!)

So nice was my day while in Orosei it rained… At last I saw this: „birds fly over the rainbow“… (Okay, they are flying underneath on this photo, but it reminded me of the song!)

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Grüße aus Sardinien – Greetings From Sardinia

Während Deutschland vereist, bin ich verreist,will sagen, vergnüge mich bei 14 bis 17 Grad plus auf Sardinien. Ok, sonnig und frostig wäre mir natürlich lieber als warm und nass… Allerdings war es gestern noch schön und heute früh auch, der große Regen kam nachmittags und soll morgen noch bleiben, danach habe ich noch ein paar schöne Tage hier, die ich nutzen werde! Doch nun die ersten Bilder:

While Germany is experiencing the first frosty days of winter, I’m spending a week on the island of Sardinia, with temperatures of 14 to 17 degrees Celsius. Okay, frosty and sunny might be better than warm and wet… But yesterday and this morning still were quite nice, only this afternoon it began to rain. The forecast for tomorrow is discouraging, too, but the following days hopefully will be much better! But now the first pictures:

Gestern war ich in Nuoro, wo es einen kleinen Park auf einem Hügel gibt, der einen wunderschönen Ausblick bietet.

Yesterday I went to Nuoro, where a nice park on a hill offers these gorgeous views.


Direkt unterhalb dieses Parks befindet sich das Museum für Sardische Traditionen, das Handwerk, Kunsthandwerk, Schmuck und  Trachten zeigt. Ich durfte fotografieren!

Directly below this park the museum for traditions of Sardinia shows traditional costumes and jewelry as well as crafts. It’s allowed to take photos!


Nur ein Beispiel für das exzellente und umfangreiche Repertoire an Handstickereien…

This is just one example for the excellent and rich repertoire of handstitched embroideries…


Aha! Ich bin also nicht die Einzige, die allemöglichen verrückten Dinge in Schmuckanhänger verwandelt ! Dies würde man in Bayern wohl „Charivari“ nennen . .. Und auf Französisch „Chatelaine“.

Interestingly, I’m not the only one to use different and unusual things as pendants! In Bavaria such a chain would be called a „Charivari “ – and in France a „Chatelaine „.

Morgen geht es weiter – so habe ich Beschäftigung, auch wenn es regnet… Übrigens habe ich diesen Beitrag komplett auf dem Smartphone geschrieben, mal sehen, ob es klappt . ..

Tomorrow I’ll be back with more pictures – that way I’ll have something to do when it rains… By the way, this post has been written entirely on my smartphone  – hope it will work…

Beschwipster Früchtekuchen und Weihnachtslikör – Dried Fruits Cake With Alcohol and Christmas Liqueur

Diese beiden gehören zusammen in der Adventszeit, denn der Likör wird aus der Flüssigkeit hergestellt, die beim Einweichen der Früchte entsteht!

Früchtekuchen:

400g Trockenobst (Pflaumen, Aprikosen, Birnen, Datteln, Feigen, Cranberries.. ganz nach Geschmack)

100g Sultaninen

200g gemischte Nüsse/Mandeln (keine Erdnüsse), grob gehackt

3 Eier

125g Zucker

125g Instant-Haferflocken

1 gehäufter TL Backpulver

1 Fläschchen Rumaroma

2 EL gemahlene Gewürze: Zimt, Vanille, Kardamom, Nelken

Portwein, Rum (40%)

Am Vortag die Sultaninen in einem Schüsselchen mit Rum bedecken, die übrigen Trockenfrüchte grob hacken und in einer Schüssel mit Portwein bedecken, alles über Nacht ziehen lassen.

Aus ganzen Eiern, Zucker, Instantflocken, Backpulver, Aroma und Gewürzen einen Rührteig bereiten. Die Sultaninen und Trockenfrüchte durch ein Sieb gut abtropfen lassen, dabei die Flüssigkeit auffangen (Rum und Wein zusammen). Früchte und Nüsse unter den Teig heben, (wenn zu feucht etwas Flocken zugeben). Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen, diesen oben schön glatt streichen, damit herausstehende Spitzen nicht verbrennen. Backen: bei 175°C eine gute Stunde. Er hält die ganze Adventszeit, ist aber nichts für Kinder! (Ohne Schwips: einfach Rum und Wein durch Orangensaft ersetzen und statt Likör aus der Flüssigkeit leckeren Kinderpunsch kochen!)

Weihnachtslikör:

Die aufgefangene Flüssigkeit in einen kleinen Topf geben, dazu den Saft und Schale von 1 Zitrone und von 1 Orange (ungespritzt), ein kleines Stückchen frischen Ingwer, 1 Zimtstange, 1 Pck.Vanillezucker, Kardamom, 2 Gewürznelken; alles zusammen aufkochen, dann abkühlen lassen und durch ein ganz feines Sieb (noch besser ein lockeres Tuch) seien. Die Flüssigkeitsmenge mit weiterem Portwein und etwas Rum „verlängern“, bis 250ml erreicht sind, dann in ein passendes Fläschchen füllen und dieses nach Wunsch verzieren. Haltbar im Kühlschrank einige Wochen. Prost!

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These two have to be made on the same occasion since the liqueur is made using the liquid from soaking the dried fruits.

Dried Fruits Cake:

400g dried fruits (plums, figs, apricots, pears, dates, cranberries…what you like)

100g sultanas

200g mixed nuts/almonds (no peanuts), roughly chopped

3 eggs

125g sugar

125g instant oat flakeseel

1 teaspoon of baking powder

1 phial of rum flavouring

2 tablespoons of powdered spices: cinnamon, cardamom, cloves

1 teaspoon of vanilla extract

port, rum (40%)

To do on the day before baking: put the sultanas in a small bowl and pour rum on them until they are covered. Chop the dried fruits and cover them with the port. Let soak over night.

Create a batter using the eggs, the sugar, the oat flakes, baking powder, flavours and spices. Put the sultanas and dried fruits in a sieve and  let pour the liquids into a small pot. Now mix the fruits and the nuts with the batter, fill it into a baking tin lined with baking parchment. Flatten the surface to prevent burning protruding tips. Put the oven to 175°C and bake for at least an hour. You can keep the cake  for up to 4 weeks; even longer in the refrigerator.

Of course it’s not suited for children with all the alcohol, but you can exchange the rum and port for orange juice – in this case you don’t get the liqueur either, but use the juice after soaking the fruits to prepare a children’s punch!

Christmas Liqueur:

Take the pot with the saved liquid and add the juice as well as the zest of 1 lemon and 1 orange, a little bit of fresh ginger, 1 cinnamon stick, vanilla extract, cardamom, 2 cloves. Heat the pot on the stove and boil the content for 30seconds, then let cool. Pour it through a very fine sieve (or even better a loosely woven cloth), then add more port and rum until you get 250ml. Fill the liqueur into a small bottle, close and decorate it. Can be kept in the refrigerator for some weeks. Cheers!

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Kreativ mit dem Smartphone – Getting Creative On My Smartphone 

Wer hätte das gedacht… Bis vor kurzem konnte ich mit meinem Handy nur telefonieren und sms schreiben, dachte, so ein Smartphone brauch‘ ich doch nicht! Uuups… Jetzt habe ich eines, weil ich dachte, es sei gut, auch die Musik und Hörbücher immer dabei zu haben ohne extra Gepäck und nebenbei auch noch Fotos machen zu können. Doch nun dämmert mir allmählich, wozu es sonst noch gut ist – Wahnsinn! Ich lerne Italienisch mit einer App, denn in 2 Wochen geht es nach Sardinien und ich möchte wenigstens die Basics beherrschen. Ich kann die Fotos, die ich mit dem Phone gemacht habe, gleich bearbeiten und auf Instagram oder hier teilen. Ich kann navigieren und surfen, neue Hörbücher kaufen.Gestern war ich spazieren, hatte nichts dabei außer dem Phone: beim Spazieren hörte ich Musik, schoss ein paar Bilder, telefonierte mit einer Freundin – und dann, als es schon dunkel war, ging ich am Lech zurück und war heilfroh über meine Taschenlampen-App! Spiele dagegen sind nichts für mich; von Kindheit an ist mein Lieblingsspiel kreative Betätigung. Und auch dafür ist das Phone gut! Die einzige App, für die ich Geld gezahlt habe (5,99€), nennt sich ArtRage, und ist zum Malen und Zeichnen fantastisch!

Who would have thought that I would come to appreciate the advantages of a smartphone after all! A short time ago I was still convinced never to need one…Ooops! When I purchased it, it was because I wanted to have my music and audiobooks on one device as well as being able to take photos „on the go“. Just now I’m getting to know better all the possibilities it offers! I’m learning Italian because 2weeks from now I’ll be going on vacation on Sardinia and want to cover the basics of communication. I’m able to edit and share the photos I’ve taken, to navigate and to surf on the net, to buy new audiobooks…. Yesterday I went for a walk taking only the phone: listening to music while walking, taking some pictures on the way, talking to a friend on the phone – and, as it was getting later and darker, I was very happy about the flashlight App! While I’m not interested in playing digital games, I love being creative – and for that, too, there are Apps! The only one I’ve paid for (5,99€) is called ArtRage, and a perfect tool for painting and drawing!

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Man kann alles vorwählen: Papiertextur, -farbe,-feuchtigkeit; Stifte, Pinsel, kreiden und, und, und… Farben, Strichstärken, vieles, vieles mehr! Man kann ein Foto aus der eigenen Galerie wählen und sich als Vorlage an die Seite pinnen, aus diesem Foto sogar Farben aufnehmen! Egal ob mit Finger oder Display-stift, es macht einfach Spass!

You can choose every single detail: paper texture, colours, wetness, pencils, crayons, brushes, many more… For every tool there’s nearly the same amount of settings as in the real world. You can choose a photo from your gallery and pin it on the side as reference, even being able to take up colours from the photo! If you prefer your finger or a stick on the display, it’s just so much fun!

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Eines ist klar: auf dem kleinen Bildschirm entstehen auch nur kleine Bilder (hier sind sie in Maximalgröße zu sehen). Für größere bräuchte man ein Tablet. Doch zum Üben und für Postkartenmotive (!) ist es Klasse. Da brauche ich mein Malzeug nicht in den Koffer zu packen, um selbstgemalte Urlaubskarten zu verschicken. Und zu Hause kann ich auch malen, ohne den Küchentisch zu belegen – und ohne Angst, durch einen ungeschickten Pinselstrich teures Material zu verschwenden – das kommt bei mir sonst häufiger vor…

Of course, on the small display of a phone you can’t create large pictures, as with a tablet. The pictures shown here are maximum size. But for practice and for postcard motives (!) it’s perfect. No need to pack my painting kit if I want to send self-painted holiday-postcards! And at home it comes in handy if I don’t want to use my kitchen table or to avoid wasting expensive material by a clumsy brush stroke (which more often than not is the case for me)…

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Oben: dieses Foto war Vorlage für das „Aquarell“- Bild unten:

Above you see the reference photo for the „watercolour“ painting below:

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Bin gespannt, was ich noch alles entdecken werde!

Now I’m looking forward to explore even more!