Schätze aus dem Mülleimer – Trash to Treasure

Als kreativer Bastler kann man ja fast alles gebrauchen… Selbst in der Arbeit ist es inzwischen bekannt, dass ich schon mal das eine oder andere Stück aus dem Papierkorb oder Müll hole, um es in einen hübschen Gebrauchsgegenstand oder in ein Dekoobjekt zu verwandeln. In letzter Zeit gab es da einige Funde! Zunächst war da der Pappteller, der Billigplätzchen vom Discounter enthalten hatte – das Gebäck überließ ich gern den Kollegen, da nicht mein Geschmack. Aber der Teller! So schön goldglänzend – viel zu schade für den Müll! Die Rückseite mit weißer Acrylfarbe gestrichen, um den Teller haltbarer zu machen, sowie ein aufgeklebtes Spitzendeckchen, damit das Gold etwas gemildert wird – voilà, ein hübscher Geschenketeller!

Even at work I’m already known to „scavenge“ waste-paper baskets and trash bins for stuff to use in my DIY projects… Lately, there have been some gorgeous finds! The first being a paper plate which had contained plain discounter cookies, which I distaste – but the plate! „Gilded“ as it was, I had to do something with/to it… So, after painting the backside with white acrylic paint to make it more durable, I then used white glue to attach a lace doily to the front, which moderates the shining gold a bit. Now it’s a really nice plate for gifts etc.

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Aber auch eine Schokokuss-Packung war interessant, und zwar ebenfalls wegen der goldenen Beschichtung auf der Innenseite:

Also, the empty box of chocolate marshmallows seemed interesting – because of its „gilded“ inside:

Da dachte ich nämlich gleich wieder an meine neuen Spielzeuge, die Motivstanzer! Inzwischen habe ich mir zusätzlich einen Mini-Stanzer für Schneeflocken zugelegt, und das gibt tolle Kombinationsmöglichkeiten:

I just had to try it with my new toys, the picture punches! Meanwhile, I have purchased another one, showing a tiny snowflake, which makes for great combinations:

Oben: die großen Sterne, Vorder- und Rückseite. Unten: ein Haufen Mini-Flocken in einer Streichholzschachtel:

Above: the big stars, front and back. Below: a lot of tiny snowflakes in a matchbox:

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Es macht großen Spaß, verschiedene Varianten auszuprobieren:

It’s much fun trying the possibilities:

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Wer hätte gedacht, dass das in einer Packung Schokoküsse steckt?

Who’d have thought that these are punched from a marshmallow box?

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Auch immer wieder schön: Pralinenschachteln. Mit meinem Kleisterpapier bezogen entsteht ein hübscher Geschenkkarton:

Always useful: chocolate boxes. Covered with handmade paste paper, you get a nice gift box:

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Aber auch das dünne Papier aus derselben Schachtel werde ich in einem meiner handgebundenen Bücher mit verarbeiten!

Also, the thin paper from the same box is perfect for use in a handmade journal!

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Und dann der große Fund: ein riesiger Kalender von 2017, mit so tollen Bildern, die kann man doch nicht wegwerfen!!

And then a large piece: a calendar from 2017, with gorgeous pictures, it really shouldn’t be thrown away!

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Nachdem sich mein Sohn drei der großen Bilder als Poster für seine neue Wohnung ausgesucht hatte, habe ich aus drei weiteren Geschenktüten für Weihnachten gebastelt:

After my son had chosen three of the large pictures to use them as posters in his new appartment, I converted three others to gift bags for Christmas:

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Zusammen mit den Sternen aus der Schokokuss-Packung noch schöner:

Even nicer with the added stars from the marshmallow box:

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Weihnachtskarten, handgemacht – Handmade Christmas Cards

Es ist unglaublich, wie viele Varianten sich mit nur zwei Sternformen gestalten lassen! Teils habe ich auch mein handgeschöpftes Papier als Hintergrund verwendet, etliche Karten sind aber aus perlmutt-schimmerndem Material, das sich sehr gut macht. Auch die Umschläge bekamen eine kleine Verzierung mit Stempeln. Da es so viele sind, habe ich eine Diaschau zusammengestellt – ohne weiteren Kommentar – viel Spaß!

It’s incredible how many different designs you can create with two basic star shapes! For some of the cards, I’ve also used my handmade paper as background, many others are puchased and have a shimmering look like mother-of-pearl, which is also very nice. The matching envelopes have been embellished with small stamped designs, too. Since it’s such a lot, I’ve created a slide show, without further comment. Have fun!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Sterne über Sterne – Stars Everywhere

Wie versprochen hier ein paar Projekte mit den ausgestanzten Sternen/Schneeflocken! Das Titelbild zeigt Tüten aus etwas kräftigerem, handgeschöpftem Papier, sie sind deutlich größer als Eistüten und eignen sich prima für Kleinigkeiten wie z.B. Pralinen oder Plätzchen. Die obere Kante ziert eine aufgeklebte Spitzenborte, die teilweise zusätzlich verziert wurde. Darunter jeweils ein Stern und eine Schneeflocke (mit der Hand aufgenäht), die noch mit Metallic-Pen und Glitzersteinen akzentuiert wurden. Am „Zipfel“ baumelt je ein Glassteinchen.

Like I’ve promised yesterday, here are some projects using the punched stars/snowflakes. The picture above shows cones made from a stiffer variety of handmade paper – they are much larger than ice cream cones and perfect to hold chocolates or cookies. The upper edge has been covered with a lace border, sometimes with added stitching. Every cone shows a star and a snowflake (handstitched on to the cone using embroidery yarn), embellished with a metallic pen and rhinestones. Glass beads dangle from the corners of the cones.

Außerdem habe ich eine Girlande gemacht: aus Weihnachtskarten, die ich die letzten Jahre bekommen hatte, habe ich auch Sterne ausgestanzt und diese mit der Nähmaschine aneinandergenäht:

Also, I’ve made a garland: punching stars from christmas cards I had gotten the last years, I then joined them with the sewing machine:

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Noch weiß ich nicht, ob ich sie im Ganzen quer aufhänge oder in mehreren kürzeren Strängen senkrecht nebeneinander…

I’ve still to decide whether to hang it as a whole horizontally or in several shorter strips vertically side by side…

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Doppelsterne als Christbaum- oder Geschenkanhänger: damit sie etwas Volumen bekommen, habe ich vor dem Zusammenkleben von jeweils 2 gleichen Sternen diese in der Mitte etwas ausgestopft (mit selbstklebenden 3-D-Pads, aber man kann auch anderes nehmen). Am besten hängen sie, wenn man noch eine Perle am Faden befestigt. Wie man sieht, habe ich die schlichteren Sterne in der Mitte mit einem Stempel verziert.

Christmas ornaments, made from two identical stars, which I’ve stuffed a bit before glueing them together, so they’ve got a bit more volume/3-D effect. For stuffing, I’ve used several self-adhesive 3-D pads, but of course other things work, too. Since they are very lightweight, a bead on the string above the star makes them dangle more nicely. As you can see, I’ve also used some stamps to liven-up the centres of the plain stars.

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Und dann habe ich mich auch noch an Metallfolie gewagt – die Prägefolie ließ sich problemlos ausstanzen, und mit Hilfe von Heißkleber und Schaschlikstäbchen entstand ein großer Stern:

Then; I’ve tried to punch thin metal foil, which went without a hitch. Using thin wooden sticks (shish kebab sticks) and the glue gun, I’ve created a large star:

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Allerdings habe ich die meisten Sterne und Schneeflocken für die Herstellung von Karten verwendet – im nächsten Beitrag gibt es jede Menge davon zu sehen!

Nevertheless, most of the stars/snowflakes have been used to create Christmas cards – my next post will show you lots of them!

 

Gestanzte Sterne -Punched Stars

Nachdem ich mit letzte Woche rechtzeitig zur Adventszeit zwei Motivstanzer/-locher besorgt hatte, musste ich sie natürlich auch ausprobieren! Ich hatte einen einfachen Stern und eine Schneeflocke gewählt, die vielseitig zu verwenden und zu kombinieren sind. Beide haben „XXL“-Größe.

Having purchased two picture punches last week, I had to try them – they show a simple star and a snowflake, so are perfect for this time of year. These motives are very versatile for many combinations and purposes. They both came in „XXL“.

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Auf den Bildern oben sieht man schon, dass ich sie an verschiedenen Papieren ausprobiert habe: mein handgeschöpftes Papier, mein Kleisterpapier und meine Collagenpapiere ebenso wie alte Buchseiten, alte Stickmuster, alte Notenblätter – und schließlich auch mit Papierspitze, das ergibt einen ganz wunderbar filigranen Stern!

On the pictures above you already see that I’ve tried many different papers: my handmade papers, my paste papers and my collage papers as well as vintage book pages, sheet music and embroidery patterns. The most delicate stars came from paper lace:

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Schließlich wurde ich noch übermütiger: ein paar größere gepresste Blätter, einige davon mit goldener Bemalung von einem früheren Dekoprojekt, wurden auch gestanzt!

Then I got even more inventive: some larger pressed leaves, some of them with gold tone paint from a former decorating project, have been punched, too:

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(Die Herzen auf dem Bild sind mit der Hand geschnitten) Doch wozu die ganze Mühe? Nun, daraus lassen sich Karten herstellen, aber auch Dekoration für Geschenke und Anhänger (aus den festeren Materialien). Das werde ich aber alles in den nächsten Beiträgen zeigen! Hier vorerst noch ein paar genauere Blicke auf die Stanzteile:

(The hearts on the picture have been cut by hand) Now, what purpose do these stars serve? Well, I’ve created Christmas cards, decorated gifts and tags and made some ornaments, using the more sturdy materials. All this you’ll be able to discover in my next posts! Today, just have a closer look at the punched ornaments:

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Oben: dieses zweifarbige Blatt ergab einen tollen Stern! Unten: vielleicht finde ich noch eine Verwendung für die „gelochten“ Blätter…

Above: this two-coloured leaf resulted in a gorgeous star! Below: still looking for a way to use the leaves with holes…

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Weihnachtliche Kleisterpapiere -Paste Papers for Christmas

Da Weihnachten mit großen Schritten naht, habe ich schon mal begonnen, einige weihnachtliche Kleisterpapiere zu gestalten – für Karten und als Geschenkpapier/für Tüten. Nach einigem Herumprobieren fand ich eine Möglichkeit, Stilisierte Schneeflocken darzustellen:

Since Christmas isn’t far away, I’ve started to create some paste papers with winterly and Christmas motives – for cards, paper bags and for gift wrapping. After some experimenting I found a way to easily create snowflake patterns (A „Feathered Star“):

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Dann zwei „eisige“ Bögen mit Sternen und Ilex:

Also, two sheets in „icy“ colours with stars and ilex:

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Sowie eines in den klassischen Weihnachtsfarben grün, rot, gold, mit Tannenzweigen und Kugeln:

As well as one in the classical colours of green, red and gold featuring fir-boughs with baubles:

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Natürlich werde ich noch etliche mehr brauchen, aber der Anfang ist gemacht!

Of course, this is just the beginning since I’ll need more than just five!

Resteverwertung: Geschenkbänder aus der Nähmaschine – Gift Ribbons From Scraps

Wie jedes Jahr wird Weihnachten wieder schneller da sein, als man gucken kann… Als „Selbermacher“ muss man schon zeitig beginnen – und heute habe ich schon mal Geschenkbänder genäht. Vor allem wollte ich dazu Stoff- und Garnreste verwenden, und so saß ich nachmittags zu den Klängen von Radio Swiss Jazz, meinem neuen Lieblingssender, an der Maschine. Zunächst nahm ich einen langen, aber einsamen gerissenen Streifen petrolfarbenen Feincord und verpasste ihm goldene Sternchen:

As every year, Christmas will be here in no time, so a DIY-addict has to start soon! Today I’ve sewn some gift ribbons from fabric- and yarn scraps. To the sound of my new favourite radio station, Radio Swiss Jazz, I got the sewing machine going. First I took a long, single strip of teal coloured fine corduroy and embellished it with golden stars:

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Dann fielen mir einige gepatchte Streifen in die Hände – Überbleibsel von ehemaligen Patchworkprojekten, einige davon viele Jahre alt… Die Streifen waren nicht sehr lang, aber ich konnte sie ja zusammensetzen. Die durchgeschnittenen Patchnähte würden schnell aufgehen, daher brauchten sie Verstärkung in der Längsrichtung. Zunächst nähte ich zwei mit Gerad- bzw. Zickzackstich:

Then I discovered some strips of patched material – leftovers from former patchwork projects, some of them many years old… They were short strips, so I had to join them while sewing. Since the cut patch-seams wouldn’t last very long, they had to be strengthened lengthwise. First I used straight stitch and ripple stitch:

 

Danach wählte ich die Zierstiche meiner Nähmaschine für weitere Bänder:

Then I chose embellishing stitches for more ribbons:

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Aber auch die dünnen Streifen der zurückgeschnittenen Nahtzugaben der letzten Nähprojekte kamen unter die Maschine anstatt in den Müll:

Also, the thin strips from cutting back the seam allowances of my last sewing projects, were used to create ribbons or cords instead of wasting them:

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Oben: das Rohmaterial, unten, die Ergebnisse:

Above: the raw material, below: the results:

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Dazu wurden die schmalen Streifen leicht verdreht unter das Füßchen geführt und mit Zickzackstich umnäht. Das verstärkt die Streifen so, dass sie wie Schnur verwendet werden können. Und da ich schon dabei war, habe ich auch gleich noch zwei Maschinenkordeln aus Garnresten gemacht:

For this, I fed the strips with a little twist under the sewing foot and went along with zig-zag stitch. The procedure strengthens the resulting strings so they can be used like twine or cord. In the flow, I also created two cords from yarn scraps:

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Dazu müssen einfach 2 bis 4 unterschiedliche Garne verdreht unter das Füßchen, genauso, wie bei den dünnen Streifen oben. Effektgarne geben besonders schöne Kordeln! Unten sieht man, wie das Garn geführt wird:

Just take 2 to 4 different yarns and feed them under the foot – same procedure as with the cords above! Below you see the illustration. Specialty yarns create the most beautiful cords!

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Anleitung: Weihnachtliche Spitzenanhänger – Tutorial: Lace For Christmas Ornaments

Spitzenblüten und -formen können leicht als Sterne oder Schneeflocken interpretiert werden, daher habe ich eine ganze Serie weihnachtlicher Geschenk- bzw. Baumanhänger daraus gebastelt. Das ist recht einfach, braucht aber etwas Zeit. Folgende Dinge werden benötigt:

Lace flowers and other shapes can easily be interpreted as stars or snowflakes, so I’ve created a whole series of Christmas ornaments from lace. They can be used as gift tags or to decorate the tree. This takes some time but isn’t complicated or hard to do. Here is what you need:

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Spitzenblüten, die entweder als Meterware käuflich sind (die kleinen Sterne) oder aus alten Häkeldeckchen geschnitten wurden. Express- Holzleim; nicht unbedingt das abgebildete Markenprodukt, ein billiger tut’s auch. Ein schmaler, kleiner Borstenpinsel. Alleskleber, Glitter und Schmucksteine (beides Bastelbedarf, Drogeriemarkt etc.). Ein Schälchen. Empfehlenswert: Wegwerfhandschuhe; außerdem: alte Plastiktüte oder Folie zum Unterlegen (keine alte Zeitung oder anderes Papier!). Zunächst den Holzleim 1:1 im Schälchen mit Wasser gut mischen. Handschuhe anziehen und jedes Spitzenteil in die Klebermischung tauchen, den Leim gut „hineinkneten“, Überschüsse abstreifen und das Teil flach auf die Plastikfolie legen – wenn alle Teile so behandelt wurden, müssen sie so liegend über Nacht trocknen. (Daher kein Papier: die Sterne würden darauf festkleben, von Plastikfolie lassen sie sich später lösen) .Den Rest verdünnten Kleber im Schälchen zudecken, er wird noch benötigt!

Lace flowers/ornaments – either bought as a border (like the small ones on the picture) or cut from vintage crochet doilies. A fast drying wood glue (white glue) – a cheap one will do just fine. A small bristle brush, all purpose glue (fast drying), glitter dust and rhine stones in different colours, a small bowl. Plus: disposible gloves and an old plastic bag or foil to cover your work space (NOT paper!). First step: mix the white glue 1:1 with water in your bowl. Put on gloves and put the lace „stars“ into the glue mix, working to soak them well. Then wipe off excess glue and lay the stars flat on the plastic. Leave them to dry over night (of course, paper would stick to the stars but from plastic you’ll be able to remove them when dry). Cover the bowl containing the leftover glue mix – you’ll need it for the next step.

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Wenn alles trocken und hart ist, geht es an’s Verzieren! Zwei Dinge sind zu beachten: die Schmucksteine brauchen einen Tropfen Alleskleber, wogegen der restliche Weißleim mit dem Pinsel dünn dort aufgetragen wird, wo anschließend der Glitter aufgestreut werden soll. Die kleinen Sternchen oben im Bild halten auch mit Weißleim. Ich habe die Anhänger jeweils beidseitig verziert, damit sie als Baumanhänger zwei schöne Seiten haben. Wenn es schneller gehen soll und die Teile nur als Geschenkanhänger verwendet werden, reicht auch einseitiges Verzieren. Wenn auch die Verzierung ganz trocken ist (1/2 bis 1 Std.), kann ein Faden zum Aufhängen angebracht werden – evtl. noch mit zusätzlicher Perle o.ä. Weitere Ideen siehe Fotos!

When the stars have dried, you can start to embellish them! For the rhinestones you need a drop of all-purpose glue whereas you use the bristle brush to put a thin layer of the white glue mix in the small areas you want to dust with glitter. The tiny stars in the picture above are glued with white glue, too. I’ve embellished my ornaments on both sides so they can be used for the tree; if you want to save time or only use them as gift tags, one side is ok. When the embellishment has dried (1/2 to 1 hour), they can be strung, maybe also using beads etc. Just get inspiration from the photos!

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Oben: hier habe ich verschiedene Farben Glitter verwendet, in zwei Arbeitsgängen. Unten: In einem Arbeitsgang zwei Farben „gemischt“ (Rand):

Above: Stars with different colours of glitter dust; I’ve applied first one colour, then the other. Below: the edge here shows gold and red dust, applied in one step.

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Die quadratischen Ornamente wirken besonders hübsch mit einem angehängten „Tropfen“ oder Prismen.

The squares look very nice with added „drops“ or prisms.

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Oben: der weiße Bereich wurde nur mit klarem, irisierendem Pulver bestreut.

Above: the white area has been treated with clear, iridescent dust.

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Einige der Spitzenteile habe ich zuerst noch komplett mit goldener Acrylfarbe bemalt, danach erst mit Steinen und Glitter verziert:

Some ornaments have got a layer of gold tone acrylic paint before embellishing like the others:

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Und so sehen dann die Geschenkpäckchen aus:

Now this is how the gift packages look like:

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Die Empfänger können die Anhänger dann als Baumschmuck verwenden. Weihnachten kann kommen!

The recipients can use the tags as tree ornaments. Christmas may come!

 

 

Schal aus alten Pullovern – Upcycling: Scarf from Old Sweaters

Alte Pullover, aber auch einfach Strickstoffreste vergangener Projekte, sowie Bortenreste, wurden für diesen warmen, verspielten Schal verwendet.

Old sweaters as well as knit leftovers from earlier projects and some leftover ribbon ends have been used to create this warm, playful scarf.

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Beim Durchsehen meiner Restekiste für Strickstoffe entschied ich mich schnell für diese Farbkombination: erstens typische „eisige“ Winterfarben, zweitens sehr gut zu Jeans passend. Ich wählte nur sehr leichte, weiche Stoffe aus, größtenteils mit Angora- oder Kaschmiranteil, die nicht am Hals kratzen! Selbst das silberne Zopfmuster mit Lurex ist kratzfrei. Passende Bortenreste waren schnell gefunden. Nach dem Zuschneiden der Strickstoffe in gleicher Breite, nähte ich diese mit einem Coverlockstich links auf rechts zusammen. Manche Stoffe hatte ich nicht in der richtigen Breite, die habe ich einfach quer zugeschnitten, das stört gar nicht. Auf der Rückseite schnitt ich dann die überstehende Nahtzugabe direkt an der Naht ab (das geht bei einem Coverstich). Auf der rechten Seite nähte ich die Borten auf die Nähte. Manche der Borten sind sehr hochwertig, siehe unten.

When sifting through my stash of knits I soon decided to use these „icy“ winter colours which also match jeans perfectly. I only chose very light and soft knits containing angora wool or cashmere – they don’t irritate the delicate skin on my neck. Even the silver tone metallic knit is soft enough. Having chosen the ribbons, I then cut the knits into pieces of matching width – some of them weren’t wide enough, so I just cut them in a 90° angle, that works just as well here! For piecing I used a cover stitch and joined them left side on right side, to avoid bulk. The resulting surplus on the back could be trimmed right beside the seams. On the front I covered the seams with the ribbons, some of which are high end, like the one below:

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Danach kam die zeitraubendste Arbeit: ein paar Stunden dauerte es, bis ich den ganzen Schal mit hellblauer Wolle umstochen bzw. umhäkelt hatte, wobei die Enden eine hübsche Borte bekamen:

Then the most time consuming work began: it took me several hours to stitch around the edges with light blue wool and crocheting the border which on the small edges has been worked into a broader lace border:

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Aber die Enden sollten noch ein paar Blüten bekommen: hier verwendete ich Walkstoffreste, die mit der Zackenschere grob zu Blüten geschnitten wurden und handgefärbte Spitzenblüten, die ich mit silbernem Häkelgarn aufnähte und -stickte:

To embellish the scarf ends a bit further, I used scraps of boiled wool, cutting them with  pinking shears to rough flowers and adding hand dyed lace flowers. Then I stitched them on the scarf using silver metallic yarn:

Die Kombinationsmöglichkeiten dieser einfachen Blüten sind fantastisch!

The possibilities of combining these simple flower forms are just great!

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Ein echter Hingucker…

A real eyecatcher!

Wien im Dezember – Vienna in December

Es ist eine Weile her seit meinem letzten Beitrag – in der ersten Januarwoche war ich beruflich und privat „ausgebucht“, danach mit heftiger Grippe im Bett; jetzt geht’s allmählich wieder aufwärts. – 2013 war ich im Dezember eine Woche in Wien, eigentlich wollte ich diese Bilder noch in der Adventszeit zeigen, doch da noch Winter ist, passt es gerade noch, denke ich.

It’s been a while since my last post – at first, I was very busy at work and otherwise, then I got the flu and just now I’m starting to get better.- In december 2013 I spent a week in Vienna, the photos of this trip should have been posted during the time of last advent, somehow I had overlooked them. But still being winter, I think it’s ok now, isn’t it?

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An dieser S/U-Bahnstation begann mein täglicher Sightseeing Trip. Wer liebt nicht den Jugendstil, der einem hier überall begegnet?

This station was the starting point of my dayly sight-seeing trip. Who doesn’t love the Arts-and-Crafts style displayed here everywhere?

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In der Karlskirche…

In the Church of St.Charles..

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Der Engel wacht über einen der vielen schönen Adventsmärkte – wer gerne Punsch trinkt, ist in Wien im 7.Himmel: es gibt unglaublich viele Sorten Punsch auf diesen Märkten, einer leckerer als der andere! Da ich nur zu Fuß und mit „öffentlichen“ unterwegs war, genoss ich es, Hände und Bauch immer mal wieder mit einer Tasse Punsch zu wärmen. Auf diese Weise habe ich die eine Woche 10 verschiedene Sorten probiert, und das waren noch lange nicht alle… Auf einem Markt gab es nur Punschsorten, die von verschiedenen Sterneköchen kreiert worden waren! Und am ersten Tag geriet ich in der Fußgängerzone in die Feier des jüdischen Chanukka-Festes, wo koscherer Glühwein ausgeschenkt wurde, der war auch lecker (ich vertrage Wein vom Magen her nur in sehr geringen Mengen, und am besten, wenn er „koscher“ ist, da in diesem noch weniger Zusatzstoffe erlaubt sind als bei Bio-Wein. Auch den selbst hergestellten Wein meines Schwiegersohnes vertrage ich gut, da er ebenfalls extrem wenige Zusatzstoffe hat – wahrscheinlich auch einfach wenig Gerbsäure, da im Glasballon gereift und nicht im Eichenfass). Jedenfalls war ich die ganze Woche „gut gelaunt“  🙂 , da ich ja sonst extrem wenig Alkohol trinke..

Above: an angel is watching over one of the many Christmas markets. These markets in Vienna are  punch-lover’s paradise: even tasting 10 different recepies in this one week I couldn’t taste them all! There even was one market where  different kinds of punch were served that had been created by star chefs! Since I didn’t drive the whole week, I enjoyed it to warm my hands and my stomach with a cup of punch every now and then, resulting in being in a „very good mood“ the whole time 🙂 since normally I don’t drink alcohol very often! One day in the pedestrian area, I found myself in the midst of Jewish families celebrating Chanukka, with song, dance and – kosher mulled wine! Now, my stomach is a bit delicate when it comes to wine; years ago I found out, that it much better tolerates kosher wine, containing less extra ingredients than even bio-wine. Also, my son-in-law makes his own wine in a glass balloon, so it contains no tannic acid from oak-barrels, resulting in a very mild kind of wine. –

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Stephansdom

Cathedral of St.Stephan

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Da gibt es wohl keine Unklarheit, woher der junge Musiker kommt! Ob er die Farbe der Harfe passend zum Haar ausgesucht hat?

Quite obvious, where this young musician is from! Wondering if he chose the colour of his harp to match his hair?

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Für die Kleinsten: das coolste Karussel, das ich je gesehen habe! Aus recycelten Gegenständen, und die Eltern müssen treten!

For the little ones: the coolest kind of carousel I’ve ever seen! Made from recycled items and the parents have to pedal for it to turn!

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Das musste natürlich sein: ein Trainingsmorgen in der Spanischen Hofreitschule! Leider war fotografieren verboten; ich dachte zunächst, nur der Blitz sei tabu, um die Pferde nicht zu stören, doch dann wurde ich ermahnt, auch ohne sei es nicht gestattet. Im Shop gäbe es Postkarten…

Of course, this was on my schedule, too – watching a training in the Spanish Riding School! Alas, taking photos was forbidden – at first, I thought just the flash was a no no because of the horses, but then I was reprimanded:  no photos at all, I could buy postcards in the shop….

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Hier war das Fotografieren gestattet: die alte Bibliothek!

Here, I was allowed to take photos: the old library!

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Park vor der Nationalbibliothek

Parc in front of the National Library

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Sonntagmorgen in der U-Bahn

Sunday morning in the underground

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Oben: das Hofburgtheater. Die moderne Weihnachtsdeko ist Geschmackssache…

Above: the famous Hofburg theater. And modern Christmas decoration…

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Viel schöner finde ich den Jugendstil:

I much prefer the Arts-and-Crafts style:

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Das nächste Mal komme ich im Frühjahr, wenn alles blüht..

My next visit will be in spring with all flowers in bloom…

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Beschwipster Früchtekuchen und Weihnachtslikör – Dried Fruits Cake With Alcohol and Christmas Liqueur

Diese beiden gehören zusammen in der Adventszeit, denn der Likör wird aus der Flüssigkeit hergestellt, die beim Einweichen der Früchte entsteht!

Früchtekuchen:

400g Trockenobst (Pflaumen, Aprikosen, Birnen, Datteln, Feigen, Cranberries.. ganz nach Geschmack)

100g Sultaninen

200g gemischte Nüsse/Mandeln (keine Erdnüsse), grob gehackt

3 Eier

125g Zucker

125g Instant-Haferflocken

1 gehäufter TL Backpulver

1 Fläschchen Rumaroma

2 EL gemahlene Gewürze: Zimt, Vanille, Kardamom, Nelken

Portwein, Rum (40%)

Am Vortag die Sultaninen in einem Schüsselchen mit Rum bedecken, die übrigen Trockenfrüchte grob hacken und in einer Schüssel mit Portwein bedecken, alles über Nacht ziehen lassen.

Aus ganzen Eiern, Zucker, Instantflocken, Backpulver, Aroma und Gewürzen einen Rührteig bereiten. Die Sultaninen und Trockenfrüchte durch ein Sieb gut abtropfen lassen, dabei die Flüssigkeit auffangen (Rum und Wein zusammen). Früchte und Nüsse unter den Teig heben, (wenn zu feucht etwas Flocken zugeben). Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen, diesen oben schön glatt streichen, damit herausstehende Spitzen nicht verbrennen. Backen: bei 175°C eine gute Stunde. Er hält die ganze Adventszeit, ist aber nichts für Kinder! (Ohne Schwips: einfach Rum und Wein durch Orangensaft ersetzen und statt Likör aus der Flüssigkeit leckeren Kinderpunsch kochen!)

Weihnachtslikör:

Die aufgefangene Flüssigkeit in einen kleinen Topf geben, dazu den Saft und Schale von 1 Zitrone und von 1 Orange (ungespritzt), ein kleines Stückchen frischen Ingwer, 1 Zimtstange, 1 Pck.Vanillezucker, Kardamom, 2 Gewürznelken; alles zusammen aufkochen, dann abkühlen lassen und durch ein ganz feines Sieb (noch besser ein lockeres Tuch) seien. Die Flüssigkeitsmenge mit weiterem Portwein und etwas Rum „verlängern“, bis 250ml erreicht sind, dann in ein passendes Fläschchen füllen und dieses nach Wunsch verzieren. Haltbar im Kühlschrank einige Wochen. Prost!

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These two have to be made on the same occasion since the liqueur is made using the liquid from soaking the dried fruits.

Dried Fruits Cake:

400g dried fruits (plums, figs, apricots, pears, dates, cranberries…what you like)

100g sultanas

200g mixed nuts/almonds (no peanuts), roughly chopped

3 eggs

125g sugar

125g instant oat flakeseel

1 teaspoon of baking powder

1 phial of rum flavouring

2 tablespoons of powdered spices: cinnamon, cardamom, cloves

1 teaspoon of vanilla extract

port, rum (40%)

To do on the day before baking: put the sultanas in a small bowl and pour rum on them until they are covered. Chop the dried fruits and cover them with the port. Let soak over night.

Create a batter using the eggs, the sugar, the oat flakes, baking powder, flavours and spices. Put the sultanas and dried fruits in a sieve and  let pour the liquids into a small pot. Now mix the fruits and the nuts with the batter, fill it into a baking tin lined with baking parchment. Flatten the surface to prevent burning protruding tips. Put the oven to 175°C and bake for at least an hour. You can keep the cake  for up to 4 weeks; even longer in the refrigerator.

Of course it’s not suited for children with all the alcohol, but you can exchange the rum and port for orange juice – in this case you don’t get the liqueur either, but use the juice after soaking the fruits to prepare a children’s punch!

Christmas Liqueur:

Take the pot with the saved liquid and add the juice as well as the zest of 1 lemon and 1 orange, a little bit of fresh ginger, 1 cinnamon stick, vanilla extract, cardamom, 2 cloves. Heat the pot on the stove and boil the content for 30seconds, then let cool. Pour it through a very fine sieve (or even better a loosely woven cloth), then add more port and rum until you get 250ml. Fill the liqueur into a small bottle, close and decorate it. Can be kept in the refrigerator for some weeks. Cheers!

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