Ich lebe in Bayern, bin eine stolze junge Oma und nähe, male und werkle für mein Leben gern. Besonders angetan haben es mir Patchwork, shabby chic und Schmuck basteln (aus edlen, aber auch alten und ungewöhnlichen Materialien) - und auch sonst probiere ich immer wieder gern Neues aus. In letzter Zeit bin ich sogar unter die "Buchmacher" :-) gegangen! Sonstige Leidenschaften: Aquarell und Zeichnen, Flohmärkte, Fotografieren, Lesen, Ausstellungen besuchen, Kunsthandwerkermärkte, Musik und Hörbücher, Reisen - und Wandern und Tanzen, wenn die Knie mitmachen...
Living in Bavaria, I'm a proud young grandma who loves to sew, paint and craft. Favourites are patchwork, shabby chic, jewelry making, watercolour, sketching, altered or handmade books, flea markets, photography, reading, visiting exhibitions and markets for handmade stuff, music and audio books, travelling - and, if my aching knees allow it, hiking and dancing...
Wieder ein kleines Stilleben – schon länger hatte ich vorgehabt, die schönen alten Nähsachen, die ich im Lauf der Jahre gesammelt habe, mal in Szene zu setzen.
Once again a small still life: for some time already, I had intended to do one with the beautiful vintage sewing box and utensils I had collected over last years.
Im Schlosspark Nymphenburg in München gibt es dieses kleine Gebäude, das so gebaut ist, dass es wie eine Ruine aussieht. Tatsächlich kann man es manchmal auch innen besichtigen – es ist prunkvoll ringerichtet! Im Winter kommt der Ziegelbau besonders gut zur Geltung.
In the park of Nymphenburg Castle, Munich, you can find this small building. It has been built to look like a ruin, but isn’t. On special occasions it’s open to the public – and a visit worth while because the inside is furnished lavishly! In winter the brick building is especially picturesque.
Da ich derzeit mit grippalem Infekt daheim bin, muss ich von Fotos abzeichnen oder kleine Stillleben arrangieren, wie im gestrigen Beitrag…
Having to stay home with the flu, I have to take photos as reference or arrange small still lives for sketching, like yesterday…
Dies kleine weihnachtliche Stilleben habe ich mir zum Malen auf dem Tisch arrangiert. Für dieses Motiv konnte ich auch mal die goldene Aquarellfarbe verwenden!
For this small still life I’ve arranged the cookie cans on my table. Also, this time I could use the gold tone metallic watercolour!
Eingescant und ausgedruckt wär es auch ein schönes Motiv für eine Weihnachtskarte.
Diesmal sind beide Bilder von eigenen Fotos inspiriert. Das erste zeigt eine Ansicht, die ich mit meiner frühesten Kindheit verbinde: ein kleiner Aussichtspunkt (in meiner Familie „Pilz“ genannt wegen seiner Form) am Mariahilfberg in Amberg.
This time both pictures have been done from my own photos as reference. The first one shows a spot I’ve known from early childhood: a small viewpoint (called „mushroom“ by my family because of its shape) on the Mariahilfberg in Amberg.
Die zweite Szene habe ich irgendwo im Voralpenland aufgenommen – wahrscheinlich in der Nähe von Ammergau.
The second one has been taken in the foothills of the Alps, probably near Ammergau.
Wie man sieht, waren die Lichtstimmungen recht verschieden; auch habe ich unterschiedliche Papiere verwendet: für das obere Bild das recht glatte Papier meines Sketchbuches, wogegen das untere auf rauhem, handgeschöpftem Papier aus Frankreich entstand. Das rauhe ist gut geeignet, um Schnee darzustellen; allerdings toleriert es keinen Rubbelkrepp oder Radiergummi. Auch die Farbe verhält sich darauf ganz anders.
As you see, the light is quite different; also, I’ve used different kinds of watercolour paper: the first sketch has been done on the relatively smooth paper of my sketchbook, whereas for the second one I’ve used a rough, handmade paper from France. The latter is suited very well to create the impression of snow, but doesn’t tolerate the eraser or masking fluid. The colours, too, react differently on it so I had to adapt.
Da mein Vorrat an Kleisterpapieren aufgebraucht war, habe ich jetzt einen ganzen Schwung neue gemacht.
My stash of paste papers almost gone, I’ve now created a new bunch.
Besonders in der dunklen Jahreszeit tut es gut, sich mit leuchtenden Farben zu beschäftigen! Außerdem habe ich nun wieder Auswahl an Buntpapieren für kreative Projekte.
Especially during the dark winter season working with colours is such a pleasure! Also, now I’ve got a wide range of papers to pick from for creative projects.
Wir haben ja noch keinen Schnee, daher habe ich eine imaginäre Landschaft gemalt. Pate standen mehrere Fotos der letzten Jahre, von denen ich jeweils einzelne Elemente verwendet habe.
Since there’s still no snow here, I’ve done an imaginary landscape. Several photos of the last years have been reference for details and colours.
Tja, eine bessere Überschrift fiel mir nicht ein, da die zwei Geschenke sehr verschieden sind. Sie waren für Freundinnen, die in letzter Zeit Geburtstag hatten, aber für Weihnachten wären sie natürlich auch geeignet!
Well, not the best heading ever, but I just didn’t come up with a better one, the two gifts being quite different. I’d made them for the birthdays of two friends, but of course they would do for Christmas, too!
Hier habe ich einen alten französischen Salatkorb (aus dem Périgord mitgebracht) in ein kleines Terrarium verwandelt: Kieselsteine, Strandglas, ein Schneckenhaus und drei verschiedene Tillandsien („Luftpflanzen“) habe ich darin angesiedelt. Die Tillandsien brauchen ja keine Erde, sondern müssen nur ab und zu angesprüht werden. Dies war schnell gemacht und ist doch etwas Besonderes – vor allem für Leute, die den Vintage-Look mögen!
This vintage French salad basket which I had brought from my trip to the Périgord region, has been used to create a kind of terrarium: pebbles, beach glass and a shell as well as three different tillandsias have been arranged in the basket. The tillandsias, also called „air plants“, don’t need any soil; they live on the humidity in the air. So spraying them lightly from time to time is all the care they need. This unique gift is fast to make and will delight anyone who loves the vintage look.
Das Büchlein war natürlich aufwändiger: meine handgebundenen Bücher mit verschiedenen, alten Papieren habe ich ja schon mehrfach vorgestellt; das Besondere an diesem ist das Frontcover: ein kleines, altes, handgemaltes Bildchen vom Flohmarkt ist der Deckel. Es ist mit Öl- oder Acrylfarben gemalt, und zwar auf eine Malplatte, daher fest genug, um dem Buch als Cover zu dienen. Dafür hatte ich es aus dem Rahmen genommen und stattdessen eine textile Borte um die Kante geklebt. Für meine kunstbegeisterte Freundin war das natürlich sehr passend!
Well, this handmade book took more time, of course. Since I’ve already posted my handmade note books using a wide variety of vintage papers several times, I just want to show you the special cover of this one: a small, vintage painting, done on a wooden plate. With the original frame replaced by a textile border it’s a beautiful front cover for this book – and a perfect gift for my art-loving friend!
Auf Wunsch einer Freundin habe ich auch mal wieder einige Collagenpapiere hergestellt:
A friend asked me for some collage papers, so today I made a few:
Oben: die Basis ist ein dünnes Geschenkpapier, darauf verteilt sind Papierfitzel, teils auch Papierspitze, Rosenblätter und etwas Glitzer.
Above: using a thin kind of gift wrapping paper as basis, I added paper scraps, bits of paper lace, pressed rose petals and some glitz.
Hier sind es hauptsächlich Fitzel alter Buchseiten sowie getrocknete Silberblätter, zwischen einlagigen, weißen Servietten.
Here I’ve used scraps from vintage book pages and annual honesty leaves, between single layers of white paper napkins.
Papierspitze, alte Notenblätter und etwas kupferne Metallflocken…
Paper lace, vintage sheet music and copper coloured metal flakes…
Und schließlich noch bunte Papierschnipsel, gepresste Blüten und Blättchen sowie etwas Glitter. Da die Papierservietten – oder auch Küchenpapier oder Seidenpapier – nach dem Trocknen nicht mehr so gut durchsichtig sind, werde ich demnächst mal schauen, ob ich auch ein dünnes Transparentpapier bekomme, das sich für die Technik eignet und besseren „Durchblick“ bietet.- Diese Papier kann man natürlich als Geschenkpapier nehmen, aber auch für viele Bastelprojekte.
Last, not least: paper scraps in different colours, pressed flowers and leaves, some glitz. Since paper napkins or towels as well as the thin paper used for sewing patterns are all a bit opaque when dry, I will look for a thin kind of transparent paper that’s suitable for this technique.- Collage papers can be used for gift wrapping as well as for a variety of craft projects.
Mit Zeichnen und dem Herstellen von Weihnachtsgeschenken habe ich ganz übersehen, dass von meiner Fotoreportage über den Urlaub im Périgord noch einige Tage/Orte fehlen… Daher geht es heute weiter, und zwar mit der wohl berühmtesten Stadt im Périgord Noir: Sarlat(la-Canéda).
Sketching and creating Christmas gifts, I failed to recognize that there are still some posts left with photos from my trip to the Périgord region, France. So today I continue with probably the most famous city in the Périgord Noir, Sarlat(la-Canéda).
Berühmt für ihre romantische Altstadt und kleinen Gassen, ist die Stadt in der Hochsaison allerdings sehr überlaufen. Im Juni, und am frühen Abend, fand ich problemlos Platz zum Parken und Fotografieren.
Famous for its pictureque medieval centre and small alleys, the town is crowded in July and August. In June, and in the early evening hours, there was enough space for parking and taking photos.
Oben/Above: Place du Peyrou, Maison de la Boétie
Unten/Below: Place du Marché aux oies (Gänsemarkt/Goose market)
Blick auf die Kathedrale Saint Sacerdos
View of the cathedral Saint Sacerdos
Allein schon die wunderschön gestalteten Häuser – nicht nur Ämter, sondern auch Palais reicher Bürger – sind eine Augenweide.
The entrances of official buildings and ancient individual homes of rich citizens are a sight to see!
Place de la Liberté
Manoir de Gisson
Der Marienbrunnen. Sarlat hat etliche Belagerungen überstanden, weil in der Stadt reichlich Zugang zu Frischwasserbrunnen besteht.
The fountain of Saint Mary. In former times, Sarlat was able to ride out several sieges because of its ample supply of fresh water fountains.
Dieses seltsame Gebäude aus dem 12.Jhdt. hat den makabren Namen „Totenlaterne“. Tatsächlich ist heute nicht mehr bekannt, wozu es einst diente. Nun hänge ich noch die zwei Zeichnungen aus Sarlat an, die ich bereits vor längerer Zeit gepostet hatte:
This curious building from the 12th century is called „Lantern of the dead“ – actually, today nobody knows exactly what its function once had been. Now I just add the two sketches I had made of Sarlat and already posted some time ago: