Zwei Sträuße hatte ich (nacheinander) in letzter Zeit in der Wohnung, und beide wurden natürlich mit Feder und Farbe verewigt. Die Zinnien sind wohl die größte Farbexplosion, die der Herbst zu bieten hat!
During the last weeks, I had two different bunches of flowers which, of course, had to be painted! Zinnias are autumn’s greatest fireworks of colours!
Der andere Strauss ist viel zurückhaltender, eleganter, und landete gleich auf einer Geburtstagskarte für eine Freundin:
The other bouquet is more sophisticated and elegant – I did this one on a birthday card for a friend:
Der letzte schöne, warme Tag musste noch einmal genützt werden – es hat mich wieder an den Kuhsee gezogen, wo ich schon das vorletzte Wochenende gezeichnet hatte. Die Schwäne habe ich dort zunächst nur als Studie mit Bleistift gezeichnet und dann später daheim entschieden, sie doch noch zu kolorieren und in eine Szene zu setzen.
Wanting to enjoy the last warm and sunny day, I again went to the lake in my part of town where I already had done sketches the weekend before. First, I did a study of swans, just pencil strokes, only later at home opting for a colour wash and a complete scene.
Das andere Bild habe ich jedoch direkt vor Ort fertiggestellt:
Das letzte Bild, das auch letzten Sonntag entstanden war, und das mir am meisten abverlangt hat – die Personen und auch die Wasservögel hielten nicht sehr still. Ich musste zu Beginn noch recht häufig radieren, doch mit dem Endergebnis bin ich eigentlich zufrieden (ein paar Kleinigkeiten hier und da findet man selbst ja immer!) Die Lichtstimmung kommt jedenfalls ‚rüber, oder?
The last sketch done last Sunday was the most difficult: people and birds were moving. So this time I had to use the eraser on the pencil sketch several times, but I’m quite pleased with the final result (actually, there’s almost always something that I could have done better, but you also have to know when to stop..) Anyway, I think, I’ve caught the mood of the late afternoon light, don’t you think?
In meinem Stadtteil gibt es natürlich auch noch das Naherholungsgebiet am Kuhsee – dies Wochenende war es gut besucht! Bei bis zu 25°C verrieten nur ein paar bunte Bäume die Jahreszeit. Ich habe dort ein paar Bilder gezeichnet, die ich aber einzeln vorstellen möchte. Dieses hier entstand am späten Nachmittag; als erstes zeichnete ich den Schwan, weil ich – zu recht – befürchtete, dass er nicht lang so ruhig dahingleiten würde… Die Menschen am Ufer waren in dieser Perspektive und auf dem kleinen Format des Zeichenbuches so klein wie Ameisen…
In my part of town there’s a recreational area with a small lake – this weekend it was almost crowded! The balmy weather with up to 25°C only left some coloured trees to point at the season. I did several sketches there but like to show them in different posts. This one has been done in the late afternoon; first, I did the swan, wanting to catch him before he took off… People on the shore from this perspective – and on the small format of the sketchbook – only were like ants…
Wie angekündigt, habe ich mir diesmal ein Stilleben mit Kürbis vorgenommen. Dafür besorgte ich mir ein paar schrullige Gesellen sowie einen Zier- Maiskolben, die geduldig Modell standen.
As announced in my last post, I’ve now done a still life with pumpkin. Accompanied by a multi-coloured corn and two weirdly shaped gourds (squashes?) they patiently served as models.
Der Mais und die kleinen Kürbisse werden anschliessend für eine Herbstdeko verwendet und der grosse kommt in den Kochtopf – ich möchte gern mal eine Kürbis-Kokos-Marmelade ausprobieren…
The corn and the small ones will be used for decoration and the large one for consumption: there’s a recipe for pumpkin-coconut-jam which I’d like to try…
Der Herbst bietet so viele reizvolle Motive „vor der Haustür“… Diese Bilder sind allerdings nach Fotos entstanden. Um diese Jahreszeit sind Parks und weitläufige Gärten auch besonders schön, finde ich.
In autumn there’s inspiration everywhere in nature! Nevertheless, these two sketches have been done from photos. In this time of year, parks and large gardens are very interesting, too.
Entstanden nach einem Foto, das ich im Wörlitzer Park gemacht hatte.
I had taken the reference photo in the Wörlitz Park.
Pilze und sonstige Früchte gehören natürlich auch dazu! Demnächst werde ich mich auch Blättern und Kürbissen widmen…
Mushrooms, too, are part of the season. Next I’ll study leaves and pumpkins…
Ja, ich lebe noch .. War in letzter Zeit zu beschäftigt, kam weder zum Malen, noch zum Bloggen. Doch die Funde des heutigen Spaziergangs wollten einfach gemalt werden!
Yes, it has been quite some time…. Having been too busy with no time to sketch or post lately, I just had to draw these finds from today’s walk!
Wie versprochen, beginne ich nun, die Fotos meiner Reise so nach und nach zu posten. „Le Gouffre de Padirac“ war sehr beeindruckend! Es war eine etwas längere Fahrt, da sie nicht mehr im Périgord liegt, sondern im angrenzenden Département Lot. Aber es hat sich gelohnt! Bereits außen, vor dem Eintritt, gerät man ins Staunen:
As promised, I’ll start posting the photos of my trip to France now. It had taken some time to sift through them to choose the best ones for the blog. Today: „Le Gouffre de Padirac“ – a cave situated not in the Périgord but in the Département Lot. The drive was worth while! Already before even buying the ticket at the entrance, you’ll be amazed:
Ein senkrechtes Loch in der Erde – wie tief, kann man erahnen, wenn man am Grund die Menschen sieht… Gott sei Dank gibt es einen Aufzug, um hinunter zu kommen! Jedenfalls erklärt dieser Anblick den französischen Ausdruck: „gouffre“ heisst „Schlund“…
A gigantic hole in the ground – you can imagine the depth by looking at the tiny people on the ground… Thank God there’s an elevator to go down! Anyway, this view explains the French expression: „gouffre“ means „gorge“…
Und so sieht es dann von unten aus…
That’s the view from below…
Aber es geht noch weiter! Ein zweiter Aufzug bringt einen noch tiefer hinunter und zum Eingang der Tropfsteinhöhle.
But the journey goes on – a second elevator takes you even further down and to the entrance of the cave proper.
Hier begrüßen einen die ersten hohen Tropfsteine…
Here the first large stalagtites greet us…
Dann geht es zu Bootsanlegestelle, wo man im Kahn Platz nehmen darf – von hier aus geht es einen unterirdischen Fluss entlang. Der Bootsführer erzählt während der Fahrt Wissenswertes zur Höhle (auch auf Englisch, wenn gewünscht).
Then you may take place in a boat – steered by a staff member who tells interesting facts (in English, too, if asked to) about the cave during the trip along the underground river.
Es geht durch zwei Hallen, dann darf man aussteigen und die Wunder der Höhle zu Fuss erkunden:
After passing two halls, you may debark and explore the wonders of the cave on foot:
In dieser Höhle ist die Beleuchtung nicht zu kitschig und es wird auch keine Musik gespielt – die Höhle selbst ist atemberaubend genug!
In this cave there’s no music played or over-the-top lightshow: the cave itsself is gorgeous enough!
Für den Rückweg steigt man dann nochmal in’s Boot und muss sich dann entscheiden, ob man den Weg an die Oberfläche zu Fuss machen möchte oder doch lieber wieder die Aufzüge nimmt..
For the way back, you take the boat once again – before deciding if you want to climb the stairs to the surface or rather take the elevators again…
Nach meiner Heimkehr hatte ich zunächst sehr viel zu tun; außerdem war ich während der heißen Tage der letzten Woche auch etwas faul… Doch nun habe ich beschlossen, die restlichen Seiten – es sind einige – des Reisetagebuches noch mit Bildern zu füllen, die ich nach meinen Fotos zeichne. Und da der letzte „vor Ort“-Eintrag den Trübsee in Engelberg zeigte, habe ich auch hier weitergemacht:
Home again… it’s been more than a week since my last post because I have been very busy – and the heat last week didn’t add to my energy… But now I’ve decided to fill the blank pages in my travel journal (there are several) with sketches done from my photos. The last entry having been a picture from Engelberg, I’ve completed this one first:
Auf dieser Seite habe ich nur einige wenige der vielen Alpenblumen festgehalten, die ich bei meiner Wanderung um den Trübsee bewundern konnte. Es war ein richtiges Blumenmeer! Wenn man genau hinsieht, fotografiert und zeichnet, dann möchte man auch wissen, wie die Blumen heißen… Ein Bestimmungsbuch, oder, moderner, das Internet helfen da – und schon hat man etwas gelernt! Allerdings gibt es auch Blüten, die sich so ähnlich sehen, daß man als Laie gar nicht genau sagen kann, welche man da nun vor sich hat…
This page shows some of the many flowers I found hiking around the „Trübsee“. It was quite colourful! Looking closely, taking photos and sketching, you want to know the names of the flowers, too… A book, or, more up-to-date, the internet are helpful learning them! That said, there are flowers which look so much alike that you can’t be completely sure to have found the right one…
Und dann habe ich noch meine Tochter und meinen Schwiegersohn „verewigt“ – hier warten sie auf meinen Start beim Gleitschirmfliegen ( am Brunni). Hinter ihnen geht es steil hinunter ins Tal – die Berge hinter ihnen sind auf der anderen Seite, dort geht es zum Titlis mit Trübsee.
My daughter and son-in-law are waiting for me to take off – at the paragliding site at Brunni. Behind them, there’s the steep slope to the valley, the mountains are on the other side of it – with Titlis and Trübsee.