Abbaye de Boschaud und/and St.Jean-de-Côle

Von Brantôme aus fuhr ich in Richtung St.Jean-de-Côle, doch unterwegs machte ich noch einen Abstecher zur Ruine der Abbaye de Boschaud, einem „Lost Place“, um ein paar Fotos zu machen.

Leaving Brantôme for St.Jean-de-Côle, I made a little detour to the ruins of the Boschaud abbey, a „Lost Place“, to take pictures.

Zur Geschichte der Abtei hatte ich bereits in meinem Beitrag vom 7.7.19 („Erinnerungen an das Périgord“) geschrieben. Doch nun das wunderhübsche kleine Dorf St.Jean-de-Côle:

In my post „Memories of the Périgord Region“ (7/7 2019) I already have written some information about the abbey, so now I continue with the beautiful small village of St.Jean-de-Côle:

Zu Recht eines der „Schönsten Dörfer“ Frankreichs, sind es hier nicht nur die alten Gebäude, sondern auch der Blumenschmuck an den Häusern, der mir besonders gut gefallen hat – Rosen über Rosen!

Quite rightly named one of France’s „Most beautiful Villages“, it’s not only the ancient buildings but also the gorgeous roses on almost every house that I fell in love with!

Hier gibt es eine kleine Brücke aus dem 12.Jahrhundert:

There’s a small bridge from the 12th century:

Natürlich auch eine ebenso alte Kirche, mit dem typischen überdachten Vorplatz, wo Märkte stattfinden:

Also, of course, an old church with the roofed market place in front:

Im Inneren gefiel mir dieser Leuchter besonders gut…

Inside, this chandelier caught my eye..

Direkt neben der Kirche steht das Château de la Martonie, das ich in anderer Perspektive schon gemalt hatte:

Directly next to it the Château de la Marthonie is open to visitors – I had done a sketch of it:

Das ehemalige Augustiner Priorat ist nur manchmal zu besichtigen; ich habe nur durch den Zaun fotografieren können:

The former priory only can be visited on certain days; so I had to take a picture through the fence:

Das Schöne an diesen Dörfern: sie sind so klein, dass man nicht viel laufen muss, um alle Sehenswürdigkeiten zu besichtigen! Außerdem locken auch viele kleine, romantische Ecken und Cafés…

In these villages you don’t have to walk a lot for sightseeing! Moreover, there also are many picturesque corners and nice cafés…

Brantôme

Nördlich von Périgueux gelegen, ist Brantôme ein ganz reizender Ort: die Altstadt liegt auf einer Insel in der Dronne. Sehenswürdig ist die ehemalige Benediktiner Abtei, die alten Gassen, die Uferpromenade, die Höhle hinter/unter der Abtei und die Märkte (Freitag und Dienstag). Man kann aber auch, wie an vielen Orten hier, Kanus ausleihen.

North of Périgueux the small town of Brantôme is worth a visit. Water dominates the first impression: the old part of the town is situated on an island in the river Dronne. You can stroll through the old alleys or along the waterside, visit the former abbey and the caves, rent a canoe or visit the market (Friday and Tuesday).

Alte Brücken und Wehre üben einen großen Reiz aus!

Old bridges and the small dams are quite picturesque!

Das Benediktinerkloster wurde ursprünglich von Karl dem Großen (!) gegründet, erlebte dann aber im Lauf der Zeit eine sehr wechselhafte Geschichte und wurde – wie an vielen Orten in Frankreich – während der Revolution aufgelöst. Die Kirche ist aber noch in Betrieb.

The Benedictine monastery had been founded by Charlemagne, was later distroyed and rebuilt, then, during the French Revolution, the monks had to leave. The abbey church is still in use.

Der Turm ist einer der ältesten romanischen Bauwerke in der Gegend. Er wurde auf dem Gesteinssockel erbaut, unter dem auch ein Höhlensystem ist, welches seit der Steinzeit bewohnt war und teilweise noch ist. Den inzwischen unbewohnten Teil kann man besichtigen.

The tower is one of the oldest buildings of the Romanesque period; erected on the same rock where the caves are situated. These shelters have been inhabited since the stone age – some are still lived in today. You can visit the empty ones.

Einst war diese große Höhle ein Ort heidnischer Anbetung, doch mit Ankunft des Christentums – noch lang vor der Gründung der Abtei – in eine christliche umgewandelt. Das untere Bild zeigt das Jüngste Gericht – eine ziemlich gruselige Darstellung..

Once a place of heathen worship, this cave had been converted into a christian one, long before the abbey was founded. The relief on the lower photo shows the Last Judgement – a horrible szene…

Einfach ein hübsches Städtchen! Aber noch etwas habe ich dort gesehen – und probiert – , was ich noch nicht kannte: Speiseeis frisch zubereitet auf einer gekühlten Metallplatte:

Short, a very nice little town! But there I also watched something (and tasted it) which I hadn’t seen before: the manufacturing of icecream on a freezing metal plate:

Nachdem man die gewünschte Sorte gewählt hat, wird zunächst die Basismischung auf die Platte gegossen und mit dem Spachtel dünn ausgestrichen – dabei gefriert sie schon. Dann wird sie abgeschabt, durchgearbeitet, nochmals ausgestrichen usw. Dann kommt die gewünschte Zutat (püriertes Obst, Schokosoße o.ä.) dazu und das Ganze wiederholt sich. Zum Schluss erhält man solche Eisrollen wie im oberen Bild auf dem Schild zu sehen sind. Lecker!

First, a basic mixture is poured onto the freezing plate, spreaded to a thin layer using the spatula, so it’s already frozen. Then it gets scraped off, kneaded a bit, spread again.. Now the chosen flavour (fruit pulp, chocolate sauce etc) is added and the whole procedure repeated. At last you get these icecream rolls you see on the upper photo. Yummy!

St.Léon-sur-Vézère und/and Plazac

Diese beiden hübschen Dörfer habe ich am selben Tag besucht. St.Léon gehört zu den „Schönsten Dörfern“, doch in Plazac fand ich genauso viele hübsche Ecken, sprich, Foto- und Malmotive. Zunächst St.Léon:

When visiting St.Léon-sur-Vézère, Plazac was on my way, so I stopped there, too. St.Léon prides itsself to be listed amongst the „Most beautiful villages of France“, but in Plazac I found as many picturesque corners for nice photos or sketches. First, St.Léon:

Oben: Blick auf die Vézère und die alte, romanische Kirche. Dahinter das Château de Clérans, leider privat und nicht zugänglich.

Above: View of the river Vézère and the old romanic church. Behind it you can see the towers of the Château de Clérans, which is privately owned and not open to the public.

Und hier Plazac:

Now pictures from Plazac:

Dieser beschriftete Kräutergarten ist auf öffentlichem Grund; dort war früher der Garten des Bischofssitzes. Man beachte die kleine Solaranlage – wahrscheinlich wird damit die Beleuchtung gespeist.

This herb garden with explanations is situated on public ground, where centuries ago the bishop had his garden. The small solar collector produces energy for the light in the evening, I suppose.

Links neben der Kirche der ehemalige Bischofssitz – beides Burg-artig befestigt, wie es damals üblich – da nötig – war. Im Périgord haben fast alle Orte vor der Kirche bzw. auf dem Marktplatz diese offenen Hallen (Säulen mit Dach links); sie dienen noch heute als Sonnen- und Regenschutz für die Marktleute. Unten: den Bischofssitz hatte ich ja auch in meinem Aquarell – Reisetagebuch festgehalten:

The building left of the church is the former bishop’s „palace“; as the church, it was fortified as was the custom (and necessary) at the time. In the Périgord region almost every town and village has an open hall like you see on the lower left half of the picture: it still serves to protect the market from sun and rain. Below: as shown in my travel journal, I had done a sketch of the bishop’s palace:

Eine alte Wandmalerei an der Kirche

An old mural at the church wall (outside)

Tolle Gutshöfe gibt es hier…

Beautiful old farmhouse..

Und natürlich ein Taubenturm! Übrigens: wer Gefallen am Périgord gefunden hat und vielleicht auch noch gern Krimis liest, dem seien die Bücher von Martin Walker empfohlen, denn dieser gebürtige Schotte wohnt im Périgord und schreibt über „Bruno, Chef de Police“ – eine Serie mit viel Lokalkolorit! Vielleicht erkennt Ihr ja den einen oder anderen Ort wieder, den ich hier im Blog vorgestellt habe!? Ich jedenfalls kann mir alles jetzt viel besser vorstellen…

And, of course, a dove cove tower! By the way: if you’ve come to like the Périgord region and are a reader of mysteries and thrillers, you’ll love the series „Bruno, Chief of Police“ by Martin Walker! The Scottish journalist and writer lives in the Périgord and in each sequel of the series you learn something about another part of the region as well as about native customs. Perhaps you’ll recognize some places I’ve shown you on this blog!? I certainly do, when reading!

Terrasson-Lavilledieu

Hauptattraktion der kleinen Stadt sind die „Jardins de l’Imaginaire“ – „Gärten der Fantasie“. Sie sind nur mit Führung zu besichtigen, was aber Sinn macht, da man so viel mehr über das Konzept des Gartens erfährt. Denn dieser moderne Garten ist mehr Konzeptkunst als üblicher Garten oder Park , manches erschließt sich nicht von allein. Trotzdem würde es den Rahmen dieses Blogs sprengen, genauer darauf einzugehen; es sei lediglich angemerkt, dass die Beziehung von Mensch und Natur eine große Rolle spielt. Für Familien mit Kindern ist das Schokoladenmuseum am Ort sicher die geeignetere Attraktion!

The main attraction in this small town are the „Jardins de l’Imaginaire“ – the „Gardens of Imagination“. They can only be visited during a guided tour, which makes sense since this way, you learn much more about the concept of the garden. It’s a modern garden and a piece of conceptual art where not everything discloses itsself to the visitor. Nevertheless, it would go beyond the scope of this blog to explain; just a hint: the relationship between man and nature is a big subject here. For visitors with kids the chocolate museum in this town might be the better choice!

Bei meinem Besuch war es leider auch von oben etwas feucht, trotzdem sehr interessant!

During my visit there was a constant drizzle, nevertheless it was very interesting.

Blick auf die Altstadt…

View from the garden to the old part of town…

Mitte Juni war das Farbthema des Gartens „Lila“!

In June the colour scheme of the garden was „purple“!

Aber es gibt auch einen reichhaltigen Rosengarten, hier nur zwei Beispiele:

But there’s a rich rose garden, too – here just two examples:

Vom Garten aus zu sehen ist auch dieser alte Gutshof (?Herrensitz?) – leider vergaß ich, zu fragen, wie das Gebäude heute genutzt wird.

This old big farmhouse (? or residence?) can be seen from the garden, too – alas, I forgot to ask about its actual use.

Nach dem Gartenbesuch schlenderte ich noch durch die Altstadt; allmählich wurde das Wetter auch besser…

After visiting the garden, I took a stroll through the old part of the town, the weather improving slowly..

Die Abteikirche St.Sour. Von hier oben hat man einen tollen Ausblick:

The abbey church of St.Sour. From here you have a nice overview of the town:

Die alte Brücke (Pont Vieux) über die Vézère.

The old bridge (Pont Vieux) over the river Vézère.

Terrasson hat mehrere hübsche Brunnen.

In Terrasson you can find several nice fountains/wells.

Oben: ein für Terrasson typischer, alter Felsenkeller („cluzeau“). Sie wurden sowohl als Zufluchtsstätte als auch zur Warenlagerung verwendet. Unten: die Wandmalerei erläutert die Felsenkeller.

Above: one of the typical ancient rock-cut-cellars in Terrasson („cluzeau“). They were used as shelter and refuge as well as for storage. Below: the large mural explains the cellars.

Und hier nochmal die Zeichnungen, die ich in/von Terrasson gemacht hatte:

These are the sketches I had done in/of Terrasson:

Der Brunnen „St.Sour“

The „St.Sour“ fountain.

Das Kloster von Cadouin – The Monastery of Cadouin

Das ehemalige Zisterzienserkloster wurde 1115 gegründet und bestand bis zur Frz. Revolution. Einige Gebäude konnten erhalten und später restauriert werden, darunter der wunderschöne Kreuzgang (aus dem 15.Jahrhundert), den ich auf der Durchreise besichtigt habe.

The former cistercian monastery has been founded 1115 and was lived in until the French Revolution. Some buildings could be saved and have been restaured later, amongst them the beautiful cloister from the 15th century. I’ve visited it in transit.

Eine Zeit lang war es auch Wallfahrtsort – und inzwischen gehört es zum Welterbe „Jakobsweg in Frankreich“.

For some time it had been a place of pilgrimage, and nowadays it’s UNESCO World Heritage as part of the „Way of St. James in France“.

Oben: das Relief zeigt eine Kreuzigungsdarstellung, die Wandmalerei die Verkündigung. In meinem Beitrag „Reisetagebuch Périgord: zweiter Tag“ hatte ich eine Zeichnung gezeigt, die ich hier im Kreuzgang gemacht hatte:

Above: the relief shows the Crucifixion, the mural painting the Annunciation. In my post: „Travel Journal Périgord: day two“ I had shown a watercolour I had done sitting in this cloister:

Und auch eine gemalte Postkarte hatte ich verschickt:

Also, I had send a painted postcard from here:

Limeuil

Limeuil gehört zu den „Schönsten Dörfern Frankreichs“ – ich habe in meinem Urlaub mehrere besucht, denn im Périgord gibt es 10 davon. Außerdem lockt Limeuil mit den „Jardins Panoramiques“, einem Garten, der so günstig liegt, dass man von der Terrasse aus einen tollen Blick auf den Zusammenfluss von Vézère und Dordogne hat.

Limeuil is one of the „most beautiful villages of France“ – in the Périgord region, there’s 10 of them and I’ve visited several during my trip. Moreover, Limeuil attracts visitors with its „Panoramic Gardens“ – a garden that, from its terrace, offers a perfect view over the confluence of the river Vézère and the river Dordogne.

Links, die Vézère, fliesst in die Dordogne, rechts.

The Vézère, to the left, flows into the Dordogne, right hand side.

Der Themengarten bietet Informationen über historische Nutzung der Pflanzen und Blumen – einschließlich eines „Hexengartens“:

The garden is dedicated to different themes and offers information about the historical use of plants and flowers – including a „Witches Garden“:

Ein kleines Arboretum , ein typischer Taubenturm und viele Blüten machen den Besuch zum Genuss. Auch für Kinder gibt es einige Aktivitäten dort!

A small arboretum, a typical dove cove tower and a lot of flowers make for a delightful visit. Also, for kid’s they offer different activities!

Aber auch das Dorf selbst ist sehr malerisch:

The village itsself also is very picturesque:

Die Höhle von Padirac – The Padirac Cave

Wie versprochen, beginne ich nun, die Fotos meiner Reise so nach und nach zu posten. „Le Gouffre de Padirac“ war sehr beeindruckend! Es war eine etwas längere Fahrt, da sie nicht mehr im Périgord liegt, sondern im angrenzenden Département Lot. Aber es hat sich gelohnt! Bereits außen, vor dem Eintritt, gerät man ins Staunen:

As promised, I’ll start posting the photos of my trip to France now. It had taken some time to sift through them to choose the best ones for the blog. Today: „Le Gouffre de Padirac“ – a cave situated not in the Périgord but in the Département Lot. The drive was worth while! Already before even buying the ticket at the entrance, you’ll be amazed:

Ein senkrechtes Loch in der Erde – wie tief, kann man erahnen, wenn man am Grund die Menschen sieht… Gott sei Dank gibt es einen Aufzug, um hinunter zu kommen! Jedenfalls erklärt dieser Anblick den französischen Ausdruck: „gouffre“ heisst „Schlund“…

A gigantic hole in the ground – you can imagine the depth by looking at the tiny people on the ground… Thank God there’s an elevator to go down! Anyway, this view explains the French expression: „gouffre“ means „gorge“…

Und so sieht es dann von unten aus…

That’s the view from below…

Aber es geht noch weiter! Ein zweiter Aufzug bringt einen noch tiefer hinunter und zum Eingang der Tropfsteinhöhle.

But the journey goes on – a second elevator takes you even further down and to the entrance of the cave proper.

Hier begrüßen einen die ersten hohen Tropfsteine…

Here the first large stalagtites greet us…

Dann geht es zu Bootsanlegestelle, wo man im Kahn Platz nehmen darf – von hier aus geht es einen unterirdischen Fluss entlang. Der Bootsführer erzählt während der Fahrt Wissenswertes zur Höhle (auch auf Englisch, wenn gewünscht).

Then you may take place in a boat – steered by a staff member who tells interesting facts (in English, too, if asked to) about the cave during the trip along the underground river.

Es geht durch zwei Hallen, dann darf man aussteigen und die Wunder der Höhle zu Fuss erkunden:

After passing two halls, you may debark and explore the wonders of the cave on foot:

In dieser Höhle ist die Beleuchtung nicht zu kitschig und es wird auch keine Musik gespielt – die Höhle selbst ist atemberaubend genug!

In this cave there’s no music played or over-the-top lightshow: the cave itsself is gorgeous enough!

Für den Rückweg steigt man dann nochmal in’s Boot und muss sich dann entscheiden, ob man den Weg an die Oberfläche zu Fuss machen möchte oder doch lieber wieder die Aufzüge nimmt..

For the way back, you take the boat once again – before deciding if you want to climb the stairs to the surface or rather take the elevators again…

„…lift us up where we belong..“: Zwei Tage in Engelberg – Two Days in Engelberg

Auf der Heimfahrt von Frankreich habe ich nochmal 2 Tage bei meiner Tochter in der Schweiz verbracht – zum einen, um ihren Geburtstag zu feiern, aber auch, um bei dem tollen Wetter die wunderschöne Berglandschaft zu geniessen.

On my way home from France I’ve spent two days in Switzerland with my daughter – for her birthday and to enjoy the gorgeous mountainscape in this nice weather.

„Where the eagles cry…“

(Ja, das ist ein Steinadler, er war seehhr weit oben, mit Tele 500 und stark vergrößert.. Der Kopf sieht nur hell aus, weil er in der Sonne ist)

(Yes, this is a golden eagle; it was very high up, caught it with the tele photo lens 500mm and then blew it up again… The head only looks white because the sun shines on it)

„On a mountain high…“

Ja, auch ich habe ein wenig „Adlerfeeling“ bekommen, da ich nun endlich den Tandem-Gleitschirmflug, den ich letztes Jahr von meiner Tochter zum Geburtstag bekommen hatte, antreten konnte. War einfach Klasse!

Yes, me, too, I got a bit of „eagle experience“, because at last I made a tandem paragliding flight – a gift from my daughter for my last birthday – nearly took a year to be able to do it. Just great!

Und heute fuhr ich mit der Gondel auf einen anderen Berg, den ich bisher nicht besucht hatte; nämlich den Titlis. Genaugenommen nur bis auf halbe Höhe, zum Trübsee (oben ist noch Schnee, wie man sieht). Dort wanderte ich ein paar Stunden und – malte natürlich auch!

Today, I took the cable car up another mountain I still hadn’t visited: the Titlis. Actually, not all the way up but halfway, to the lake Trübsee. (On top there’s still snow, as you can see). I did some hiking and – a sketch, of course!

Reisetagebuch Périgord: zwölfter Tag – Travel Journal Périgord: Day Twelve

Der letzte Tag hier! Und ich war mir gar nicht sicher, ob ich heute nochmal weiter fahren sollte, doch schließlich war es das schöne Wetter, das mich dazu brachte, nach Carlux zu fahren, um die „Jardins de Cadiot“ zu besuchen. Und ich bin sooo froh, dass ich das gemacht habe! Der Garten ist weniger bekannt als die anderen, die ich bereits besichtigt habe, doch für mich ist er der Schönste! Absolut romantisch… Und auch wenn es hier ebenfalls in Form geschnittene Büsche gibt, so darf der Rest durchaus etwas wuchern! Und weil er mir gar so gefallen hat, zeige ich doch auch gleich hier Fotos, zusätzlich zu meinem Aquarell…

My last day in France! I wasn’t at all sure if I should drive more than an hour once again, but the weather being nice I decided to go to Carlux. „Les Jardins de Cadiot“ is a less known garden than the others I had visited, but for me, it is the most beautiful – soo glad that I did the trip! It’s very romantic, and even if some bushes are cut in form, other plants are allowed to proliferate. Well, because I’m so enthusiastic about this garden, I’ll show you photos again along with my paintings…

Es gibt Laubengänge, Tore, Brunnen, Statuen, Skulpturen, alte Mauern…

There are pergolas, gates, fountains, statues, sculptures, old stone walls..

Sogar ein kleines Labyrinth, das man vom oberen Teil des Gartens gut sehen kann (das aber hoch genug ist, dass man sich innen verlaufen kann). Auch dabei: ein ganz zauberhafter portugiesischer Hof, hier habe ich gemalt.

Even a small labyrinth which you can see very well from the upper part of the garden (though it’s high enough to get lost in it). Also, a very nice portugese courtyard garden – here I’ve done my sketch.

Ich saß am Tisch und blickte in die andere Richtung.- Dann gibt es einen Bereich, den ich mal „Waldgarten“ nenne; hier spielen Bäume, Steine und Moos die größte Rolle, aber es gibt auch Tontöpfe und -scherben, die in der Erde stecken und mit Gedichten beschriftet sind – sehr schöne Idee:

I was sitting at the table, looking to the other side.- Then there’s a part I call „wood garden“ because trees, stones and moss play the main part. But there’s also some pottery in the earth with poems written on it – very nice idea:

Nun schicke ich die übrigen Bilder hinterher, bevor meine zweite Zeichnung kommt:

Here are the other photos before I show you my next sketch:

Auf dem Rückweg sah ich unterwegs einen Turm, der mir gefiel, und ich zeichnete ihn später aus dem Kopf nach:

On my way back I saw a tower I liked, so in the appartment I sketched it from my memory:

Auch in ein paar kleinen Dörfern habe ich noch fotografiert, da findet man immer was. Allerdings waren die heute, am Sonntag, wie ausgestorben. Ich hatte so ein „Erlkönig“-Gefühl: „Wer läuft Sonntag mittags in der Hitze rum?“ – „Die deutsche Touristin, nur die ist so dumm!“ 🙂

In some small villages on the way I had made some photo stops – there’s always something nice to discover. But Sunday these villages seemed empty – no person to be seen, I was alone. Weird feeling!

Reisetagebuch Périgord: elfter Tag – Travel Journal Périgord: Day Eleven

Heute besuchte ich zwei Bastiden, also kleine, befestigte Dörfer, die – natürlich – auf Hügeln liegen. Beide haben ein sehr schönes altes Stadtbild, dazu besitzt Domme eine kleine Grotte und Felsritzungen, die gefangenen Tempelrittern zugeschrieben werden; Belvès dafür troglodytische Behausungen, die besichtigt werden können. (Troglodytisch=Im Felsen) Allerdings war die Führung dazu erst am späten Nachmittag, solang wollte ich nicht bleiben. Ein ausgiebiger Stadtrundgang in beiden Orten reichte mir – dabei zeichnete ich in Belvès ein paar Türen. Außerdem machte ich mir Notizen zur Farbgebung und kolorierte sie später nach den Notizen.

Today I’ve visited two „bastides“ – small, fortified villages, which – of course – are situated on hills. Both, Domme and Belvès, offer nice, ancient urban views. Moreover, in Domme, there’s a small grotto and what they call „Templar’s graffitti“. In Belvès you can visit troglodyte housings (troglodyte meaning in the rock), but I would have had to wait for a guided tour, which was hours later, so I passed. Instead, I did an extensive roundtour of the ancient quarters, sketching some doors. Making notes on the colours, I then coloured the sketches back in the appartment.

Außerdem gestaltete ich eine Seite mit den Eintrittskarten, die ich gesammelt habe -irgendwie hatte ich es versäumt, sie immer am jeweiligen Tag einzukleben, doch so sind sie wenigstens mit drin.

Also, I made one page with all the tickets I had saved; somehow I had missed to put them on the pages of the days they belong… but this way they’re at least in the book.

Dass einige so schwarz wurden, liegt daran, dass sich manches Papier nicht mit dem Kleber verträgt – leider zu spät gemerkt… Nachdem alle eingeklebt waren, wollte ich die Seite noch etwas aufpeppen und bemalte den Hintergrund so gelb wie hier die Hauswände sind und verpasste den Karten Schatten – jetzt sieht es ein bisschen so aus, als sei eine Hauswand plakatiert.- Und schließlich muss ich Euch doch noch ein paar Fotos zeigen, und zwar, weil ich selbst das noch nie gesehen habe und es so zauberhaft aussieht:

Some of them got blackened after gluing them in – must be that some papers don’t like the kind of glue I used. Having glued them all in, I wanted to add a bit of interest – so I painted the background in the same colour as the houses here and added „shadows“ to the tickets, aiming for the impression that they are posters on a house wall.- Well, today I just have to show you some photos as well – mostly because I’ve never seen this before and it looks so nice:

Auf den Flüssen hier sieht man grad überall diese weißen Teppiche, und ich wusste zunächst gar nicht, was das ist. Doch mein Teleobjektiv ließ mich einen näheren Blick darauf werfen:

On the rivers around here there are these white carpets which I’ve never seen before, I didn’t know what to think of it. But my telephoto lens got me a closer look:

Die Wasserpflanzen, die immer in der Strömung hängen wie Haarsträhnen, haben lauter weiße Blüten! Man sagte mir, das sei Wasserhahnenfuß. Und wenn man auf einem Boot ist oder sonst ganz in der Nähe, dann riecht man den wunderbaren Duft! Ganz besonders schön sieht es aber so aus:

The plants, that look like long strands of hair in the current, show many small white flowers! I was told these are water-buttercups. And on a boat or very near them you smell the wonderful perfume! But the most beautiful scene is this:

Schwanenfluss…

Swan river…