Im Botanischen Garten – In the Botanic Garden

Heute bin ich schon zu Beginn der Öffnungszeit in den Botanischen Garten gegangen – und kam erst 5 Stunden später wieder heraus. Dafür habe ich mehrere Zeichnungen in mein kleines Aquarellbüchlein (A6) gemalt:

Today I entered the Botanic Garden as soon as it opened – and stayed for 5 hours, adding several watercolours to my small book (A6):

Eine Lotusblüte…

A Lotus flower…


Oben: der Japangarten ist immer interessant.. Doch es gibt auch einen Biergarten, in dem ich zu mittag aß – ausnahmsweise mal richtig „ungesund“:

Above: the Japanese garden is always beautiful… But there also is a beer garden where I took lunch – not too healthy a meal, for a change:

Aber dort sitzend konnte ich auch mal wieder üben, Leute zu zeichnen:

Afterwards I kept sitting there to sketch some people:

Aber auch an einer anderen Stelle saßen Personen ruhig genug – allerdings konnte ich sie nur von hinten zeichnen:

Another scene with people, but only from the back:

Ein Beet im Bauerngarten..

A scene in the „farmer’s garden“…


Der Botanische Garten in Augsburg ist immer wieder einen Besuch wert! In den letzten Jahren wurde auch einiges modernisiert und umgestaltet – unter anderem gibt es noch mehr Sitzecken in unterschiedlichen Varianten, sowie eine alte englische Telefonzelle, in welcher ein Bücherregal zum Lesen einlädt.- Außerdem habe ich zu Hause noch zur Übung ein paar alte Broschen gezeichnet:

The Botanic Garden in Augsburg is always worth a visit! During the last years some changes have been made – it’s more up-to-date now, more interesting and more comfy, too, because of added spaces and nice corners to sit and relax. There’s even an old, red English telephone booth, containing a rack stacked with books to read.- At home, I’ve done a practice sketch of vintage brooches:

Kleine Terrasse in Beynac – Little Terrace in Beynac

Beim Sortieren meiner Fotos aus dem Périgord stosse ich immer wieder auf Bilder, die ich einfach malen muss… Ursprünglich hatte ich heute vor, hier in der Umgebung im Freien zu malen, doch das Wetter machte nicht mit, und daher nahm ich ein Bild aus der mittelalterlichen Stadt Beynac als Vorlage:

When managing the photos from my trip to France, I always get tempted to sketch and paint some of them… The weather today didn’t allow open air sketching, so I took a photo from the old town of Beynac as reference:

Einerseits sieht die Terrasse ja sehr einladend aus, doch man muss bedenken, dass jeder Tourist auf dem Weg hinauf zur Burg direkt daran vorbeiläuft…

It’s true: this terrace looks quite inviting! On the other hand you have to consider that all the tourists on their way up to the castle pass here…

Die letzten Seiten im Reisetagebuch – The Last Pages in My Travel Journal

Heute habe ich die letzten freien Seiten im Reisetagebuch Périgord mit Zeichnungen nach Fotos gefüllt – dann kann (oder muss?) ich das Buch endgültig zur Seite legen…

Today I’ve filled the last blank pages in my travel journal Périgord with two pictures done from photos. Now I can (or have to?) finally leave it…

Ansicht in der Altstadt von Terrasson.

View in the old town of Terrasson.

Schloss Jumilhac. Die riesige Linde vor dem Schloss ist mehrere hundert Jahre alt.- Demnächst werde ich Euch aber auch weiterhin Bilder aus dem Périgord zeigen, nämlich die besten Fotos!

Jumilhac Castle. The big linden tree in front of the castle is hundreds of years old.- I’ll continue to show you pictures from my trip – not sketches, but the best photos!

Wasserkraftwerk am Lech – Water Power Plant on the River Lech

Gestern am späten Nachmittag spazierte ich das kurze Stück vor zum Lech, wo ich mir das kleine Wasserkraftwerk vornahm. Passend zum Thema Augsburgs Wasserversorgung – und, weil ich mal eine kompliziertere, für mich teils unverständliche, Konstruktion zeichnen wollte.

Yesterday in the late afternoon I took a stroll to the river to try and sketch the small water power plant there. That’s adding to the subject „Augsburg’s Water Management“ as well as to my experience sketching a more intricate, hard to understand, structure.

Es dauerte auch eine Weile… Eigentlich ist „unverständlich“ gar nicht so schlecht, weil man dann ja wirklich nur zeichnen kann, was man sieht – nicht, was man WEISS. Und genau den Fehler macht man ja gern als Anfänger, dass man malt, was man weiss, statt nur hinzusehen. Eine kleine Hürde gab es: ich beschloss, denn Metallgitterzaun, der alles umgibt (samt Tor), wegzulassen. Doch auf der Bank sitzend musste ich durch ihn hindurch blicken. Bei alldem versuchte ich auch, die Abendsonne einzufangen…

It took a while… Actually, „hard to understand“ isn’t that bad: you concentrate on what you see instead on what you KNOW – as you well should when sketching! A little catch: opting to omit the metal grid fence (along with a locked gate), sitting on a bench I had to look through it. Also, I tried to catch the evening light…

Dies Bild entstand nach einem Foto und zeigt Burg Trausnitz bei Landshut (nicht zu verwechseln mit Burgruine Landshut in Rheinland- Pfalz). Und schliesslich mal ein paar Blümchen zur Abwechslung:

This picture has been done from a photo reference and shows Trausnitz Castle near Landshut, Bavaria. Then, last, not least, some flowers (for a change):

„Zweizahn“ – wuchs auf dem Balkon meiner Mutter.-

They were growing on my mother’s balcony.-

Ein gemütliches Frühstück – A Slow Breakfast

An Arbeitstagen reichen Zeit und Appetit (um 5.30 Uhr) meist nur für ein bisschen Müsli. Daher geniesse ich an freien Tagen gern ein späteres, ruhiges Frühstück!

On the days I have to go to work, time and appetite (at 5.30 am) more often than not only allow a small bowl of cereals. So on a day off I like to take a later, slower breakfast.

Mit dem klassischen Muster des englischen Porzellans musste ich ein bisschen überlegen und testen, wie ich es am besten umsetzen konnte…

A little challenge: catching the impression of the classical design of the English china…

Malbücher neu eingekleidet – New Outfits For My Sketchbooks

Irgendwie drängt es mich stets, meine Mal- und Zeichenbücher äußerlich zu „personalisieren“… Kleine Zeichnungen (zum Schutz laminiert) eignen sich da immer gut, und so habe ich diese Bücher auch gestaltet:

Somehow I always feel like adding a personal touch even to the covers of my sketchbooks… Small watercolours (laminated for protection) are my favourites:

Büchlein A5 Format mit ursprünglich als Postkarten geplanten Bildern, die Ränder mit Metallic-Linern betont.

Books in A5 size with pictures I had planned for postcards – here they do perfectly well, too. The borders have been done using metallic paint-liners.

Ein handgebundenes Aquarellbuch, fast quadratisch, bezogen mit Kleisterpapier – das Bild hatte ich aus einem anderen Malbuch herausgelöst für diesen Zweck.

A handmade watercolour book, almost square, covered with paste paper. The picture has been taken out of another, already filled, sketchbook.

Das kleine, A6 Büchlein – hier habe ich das Motiv speziell für diesen Zweck gemalt; es zeigt eine Scheune in Mügeln, Sachsen. Und da ich das kleine Büchlein auch einweihen wollte und das Wetter aber grad nicht so toll war, habe ich mir eine Zimmerpflanze als erstes Motiv gewählt:

The small, A6 sketchbook – here I’ve done the picture with the intention to use it this way. It shows an old barn in Mügeln, Saxonia. Since the weather was bad, I did the first sketch in this small book with a potted plant for reference:

Warum ich so viele Malbücher brauche? Nun, sie sind eigentlich immer schnell voll! Außerdem teste ich grad verschiedene Hersteller.-

If you ask me why I need so many sketchbooks – well, they get filled rather quickly! Also, I’m still testing different brands.-

Augsburg: am Oblatterwall – Augsburg: At the Old City Walls

Ausnahmsweise zwei Posts an einem Tag… Bei dem schönen, aber nicht zu heissen Wetter radelte ich zunächst am Lech entlang und später Richtung Altstadt. Bei der Kahnfahrt am Oblatterwall fand ich dies Motiv, das mich durch die Farben reizte: Orange und Grüntöne.

Two posts on one day… The weather being fine but not too hot, I took my bike for a ride first along the river Lech, later towards the old city. At the former city walls I found this motive which intrigued me because of the colours: orange and green.

Links ist der Eingang zum Restaurant „Zur Kahnfahrt“, rechts zum Oblatterwall (eine ehemalige Bastion der Stadtbefestigung). Dies ist die „Innenseite“ der Stadtmauer; auf der Außenseite ist ein Bootsverleih am wassergefüllten Stadtgraben, daher der Name „Kahnfahrt“.

On the left you see the entrance of a restaurant, on the right the „Oblatterwall“, a former part of the city fortifications. This is the „inside“ of the city wall; on the other side there’s a waterfilled moat which you can explore with a rented rowing boat.

Mein Reisetagebuch Périgord: Tag 1 – My Travel Journal Périgord: First Day

Nun bin ich den zweiten Tag in Frankreich in der Region Périgord/Dordogne, und komme erst jetzt zum bloggen. Ich habe bereits sehr viele Fotos gemacht, und es braucht Zeit, die alle zu sichten und für’s Hochladen vorzubereiten. Daher habe ich beschlossen, Euch die Fotos meiner Reise erst nach meiner Heimkehr nach und nach zu zeigen; stattdessen werde ich hier erstmal die Einträge in mein Reisetagebuch posten.

This is the second day of my trip to France; in the Périgord/Dordogne region, I’ve just now found some time to post. Because of the sheer volume of photos taken I’ve decided to wait until I’m back home to „triage“ them and show you the most impressing ones. Instead, during my journey, I’ll just post my journal entries.

Für das Cover des Tagebuches habe ich ein kleines Aquarell gemalt, das nach einem Foto entstanden ist – leider war gestern das Wetter zu kalt und nass, um draussen zu malen. Ich habe in Saint Geniès mehrere Bilder gemacht, die größtenteils wegen des Wetters nicht sehr ansprechend geworden sind, doch für das gemalte Bild habe ich Sonne und ein paar bunte Blumen hinzugefügt.

For the journal cover I’ve done a small watercolour picture from a photo – it was too cold and wet to sketch outside. Also, the photos I’ve taken in Saint Geniès are a bit dull because of the overcast sky. So, for the sketch, I’ve added sunlight and some colourful flowers.

Auf der ersten Seite habe ich eine grobe Skizze der Gegend mit den Sehenswürdigkeiten gezeichnet.

On the first page I’ve done a small sketch of the region with its sites to see.

Erster Tag: die Höhle von Lascaux. Die Originalhöhle darf ja nicht mehr betreten werden seit den 60er Jahren, da die Bilder gelitten hatten. Doch der originalgetreue Nachbau fasziniert genauso! Drinnen darf man nur mit den dort verteilten Geräten Fotos machen, welche einem nach ein paar Tagen erst online zugesandt werden – wahrscheinlich in kleiner Auflösung und mit eingeschränkter Veröffentlichungsgenehmigung… Also hier ist Zeichnen das Beste! Allerdings sind die Malereien ja im Original viel riesiger und an teils schwer zugänglichen Stellen angebracht, das kann weder ein Foto noch eine Zeichnung wiedergeben.. Beeindruckend! Vor 20.000 Jahren gefertigt…

First day: the Lascaux cave with its famous paintings. The original cave has been closed to the public since the 60ies because of the damage to the paintings. But the 1:1 copy is fascinating nevertheless! Inside you’re only allowed to take pictures with the devices you get at the entry; some days later you can access the online site to get them – most probably in a low pixel quality and with restrictions for use… So, a sketch is in order! Of course, the originals are mostly impressing by their size and the way they are painted in spaces not easy to reach, so a sketch or a photo only can give so much of an impression… It was gorgeous! To think that they have been done 20,000 years ago…

Stadtansichten – Old Towns

Heute stelle ich zwei etwas größere, stärker ausgearbeitete Bilder vor, beide aus Städten mit schönen alten Gebäuden. Zunächst Rothenburg ob der Tauber : ein „Vortor“ mit Torwärterhäuschen. Vor Jahren, als ich dort zu Besuch war, war das Licht sehr schlecht: Vorweihnachtszeit, stark bedeckt und düster. Was zu nicht sehr schönen Fotos führte. Doch beim Malen kann man das ja ändern!

Today I’d like to show you two more detailed pictures; both have been done on the watercolour pad and thus are a bit larger than the ones in my books. Perhaps you have heard of Rothenburg ob der Tauber, one of the most visited and picturesque towns in Germany. Alas, when I was there, the weather was very dull and so the photos from that day aren’t exactly breathtaking! But when painting, you can add a bit more interest – and change the season! The picture shows a small gate that’s in front of a big one and that once housed the guards.

Das zweite Bild zeigt mal wieder ein Motiv aus Amberg; diesmal das Landratsamt. Im Winter, zur blauen Stunde, faszinierten mich die hell erleuchteten Fenster. Da das Gebäude und die verlassene Strasse ein sehr ruhiges Bild abgeben, habe ich dafür dem Himmel etwas mehr Bewegung und Dramatik geschenkt.

The second one once again shows a building in Amberg. It houses the administrative district office. In winter, during the blue hour, the brightly lit windows intrigued me. Since the building and the empty street make for a very calm scene, I added a bit of „movement“ and drama in the sky.

Chenonceau: der alte Turm – Chenonceau Castle: The Old Tower

Das Loireschloss Chenonceau ist eines der schönsten und meistbesuchten seiner Art. Auf diesem Bild habe ich nur den etwas abseits stehenden Turm festgehalten, er ist das älteste Stück des Schlosses und hat durchaus etwas Verwunschenes, wie ein Rapunzelturm 🙂

One of the most beautiful castles along the river Loire is Chenonceau, a visitors magnet and worth it. In this picture I’ve only caught a single tower, situated a bit to the side. It’s the oldest part of the castle and seems like something out of a fairytale – or a Disney movie 🙂

Allerdings sehe ich gerade, dass auf dem Bildschirm die Grüntöne etwas aggressiv wirken – (durch die Hintergrundbeleuchtung wohl?) – in Wirklichkeit sind sie etwas sanfter…

On the lit screen the greens seem a bit aggressive, the original colours are more subdued…