Vintage Schmuck – Vintage Jewelry

Aus meiner ständig wachsenden Kollektion hier noch ein paar handgemachte Ketten mit „vintage“ Charme:

Here are some more of my growing collection of handmade vintage necklaces:

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Zwei Broschen vom Flohmarkt, eine mit Perlmutt, die andere mit Strasssteinen, wurden verbunden. Die Kette selbst ist asymmetrisch: auf einer Seite ein großer „cracked“ Bergkristall und Süßwasserperlen in Beige- und Brauntönen. Die andere seite ist 3-fach gearbeitet: ein Stück eines alten Rosenkranzes, ein Stück einfache Gliederkette und ein Strang mit gefädeltem Dalmatiner-Jaspis, dazwischen Glasperlchen.

The centre piece consists of two vintage brooches, one with mother-of-pearl, the other with rhinestones. They have been connected and hang from an asymmetrical chain: one side sports fresh water pearls in beige and brown tones as well as a big cracked crystal quartz nugget. On the opposite side a three-strand chain: part of a vintage rosary, a plain silver tone chain and a strand of dalmatian-like spotted jasper with small glass beads.

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In grau-blauen Tönen: ein altes Schlüsselschild, alte Rosenkranz-Kette, Chalcedon (Anhänger und Splitter) und Pyrit-Nugget Perlen. Die innere Reihe bekam eine kleine Brosche in Form eines Blumenkorbes.

Blue and grey tones: an old key plate, a vintage glass-bead rosary, blue-lace agate (pendant and small nuggets) and pyrite nugget beads. The inner strand sports a vintage brooch showing a flower basket.

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Achatkugeln und Jaspiswalzen bilden die Kette,  ein alter Knopf und ein fernöstliches Ornament aus Knochen den Anhänger.

Agate and jasper beads are used for the chain. The pendant is made from a vintage button and a bone ornament (from China, Thailand or Vietnam?).

 

Zwei Blusen – Two Blouses

In den letzten Tagen habe ich viel an der Nähmaschine gesessen. Zunächst habe ich endlich eine tolle Verwendung für einen frühlingsfrisch-geblümten Stoffrest gefunden: indem ich ihn in eine second-hand Jeansbluse eingearbeitet habe.

The last days I’ve been busy with my sewing machine. First, I’ve found the perfect project for using a leftover flower print fabric : added to a second hand denim blouse it makes for a fresh spring outfit.

 

Indem ich die eine Brusttasche nach unten versetzt habe, wirkt sie nicht nur interessanter (und vorteilhafter für die Figur), sondern nun kann ich die Tasche auch wirklich als solche verwenden. Die nächste Bluse ist kurzärmelig und aus lauter Resten gepatcht, die zwar sehr unterschiedliche Muster haben, aber durch die gleiche Farbgebung doch zusammenpassen.

Placing one of the two breast pockets on the lower part of the blouse not only adds interest, it’s also more flattering and this way I can actually use the pocket. The second blouse has short sleeves and is also made from leftovers. The contrast of two very different flower prints is reduced by the matching colours.

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Die nächsten Seiten – The Next Pages

So, nachdem ich einige Tage verreist war, habe ich inzwischen wieder ein paar Seiten in meinem Kreativbuch gestaltet:

Coming back from a short trip I’ve just finished three more pages in my art journal:

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Fotos, Postkarten, eine Briefmarke und eine Meeresschnecke, auf Aquarellkarton gedruckt bestimmen die Farben und die Stimmung. Die Fotos und Karten habe ich mit Schleifpapier und etwas Farbe „gealtert“. Außerdem: Washitape, teils mit Muscheln, ein Kalenderbildchen, Spitzenborte und „Schrift“ mit Goldstift.

Photos, postcards, a stamp and a seashell, printed on watercolour paper, determine the colours and the mood of this page. Postcards and photos got a makeover with a bit of sanding and a colour glaze. Washi tape (one with a sea shell theme), a picture from an old calendar, a lace border and a bit of writing with a gold tone pen add interest.

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Wieder einmal war eine Aquarellkarte meines Vaters Basis für diese Doppelseite. Auch diese hier habe ich mit Aquarellfarbe „erweitert“. Das Thema „Architektur“ findet sich gegenüber wieder: in gleichen Farben, doch in feinerer Form: das Bild eines indischen Palastes.

Once again I’ve chosen a watercolour card by my father as basis for this page, „extending“ it myself with watercolour. Sticking to the subject „architecture“ (but in a much more delicate form) and maintaining the colour scheme I’ve glued the photo of an Indian palace on the opposite page.

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Zum Schluss noch eine einfache Blumenseite – mit Aquarellfarbe und Washi Tape.

At last two simple watercolour flowers framed with washi tape.

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Patchbluse, ganz edel -An Elegant Patchwork Shirt

Dass der Patchwork-Look auch ganz edel aussehen kann, zeigt diese Bluse, die ich aus verschiedenen alten Blusen und T-Shirts sowie einigen Resten von anderen Projekten genäht habe.

This shirt is an example for elegant patchwork – and upcycling of old blouses and T-shirts.

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Wichtig bei Verwendung von dehnbaren mit nicht-dehnbaren Stoffen ist, sich vorher zu überlegen, welche Stoffart wohin gesetzt wird. Hier habe ich die Seitenteile und unteren Ärmel aus Shirtstoffen genäht, da sitzt die Bluse gut und die Ärmel können hochgeschoben werden – auch brauchte ich so keine aufwändigen Manschetten zu nähen.

When using stretch fabrics with non-stretch fabrics it’s important to have a plan which parts of the garment should be stretchy and where to use the non-stretch fabrics. Here I used old T-shirts (stretch) on the sides and on the lower sleeves. This way the shirt fits very well and I’m able to ruck up the sleeves – plus there’s no need for sewing cuffs.

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Die Spitzenreste habe ich selbst gefärbt und mit etwas Glitzer versehen (alles maschinenwaschbar bis 30°C).

Some lace scraps, hand dyed and with a bit of added glitz (machine washable).

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Knopfleisten sind viel interessanter, wenn lauter verschiedene Knöpfe verwendet werden! Sogar unterschiedliche Größen und Abstände sind möglich – perfekt, um all die gesammelten Einzelknöpfe zu verbrauchen! Borte oder Spitze an der Längskante ist eine weitere Möglichkeit – oder lauter verschiedene Bortenreste, zwischen die Knopflöcher appliziert – es gibt so viele Möglichkeiten!

My favourite when sewing shirts and blouses are extraordinary button faces. Different buttons in colour and size, varying spacing – all adds to an interesting look. Plus: this is the perfect way to use up all your single buttons! Also a nice touch is a border, lace or ribbon sewn on the border or even scraps of ribbons, appliquéd in between the buttonholes – it’s much fun to explore the possibilities!

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Noch ein paar Seiten – Some Further Pages

Inzwischen habe ich noch ein paar Seiten im Kreativbuch gestaltet:

During the last days, I’ve again finished some pages in my art journal:

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Diese in Spitze gekleideten Damen sind eigentlich zwei Lesezeichen, die ich im Spitzenmuseum in Brügge erstanden hatte. In den selben sanften Farbtönen habe ich eine Rose aquarelliert und diese dann hinter einem spitzenartigen Papier halb verborgen. Washi-Tape, Spitzenborte und ein altes Schneidermaßband gliedern und umrahmen die Seiten. Das Zitat passt thematisch sehr gut dazu. (An dieser Stelle ein Gruß an Uschi – ich bin sicher, diese Seite gefällt Dir besonders!)

These lace-clad ladies are actually bookmarks I’d purchased in the Lace Museum in Bruges. Using the same soft tones I’ve painted a rose with watercolour and „veiled“ it with lace-like paper. Washi tape, lace borders and a vintage measuring tape structure and frame the pages. The quote is about tenderness, delicacy and silk…

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Hier gibt es wieder mehr Farbe – tatsächlich eine meiner liebsten Kombinationen, lila, türkis und gold. Die Blüten auf beiden Seiten waren Übungen auf Aquarellkarton. Zusätzlich verschiedene Papiere und der Schmetterling als Highlight.

This combination of colours is one of my favourites: purple, turquoise and gold. The flowers were exercises in watercolour I did years ago. In addition I used various papers and the butterfly as a highlight.

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Die sehr gekonnte Aquarellstudie links ist natürlich wieder von meinem Vater. Ich habe nur die Farbgebung übernommen, um die Blüte zu malen. Das geometrische Muster ist ein altes Vorsatzpapier.

The expert watercolour on the left page is my late father’s work. I just used matching colours to paint the flower. The geometric pattern is a vintage end paper.

 

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Eine farbenfrohe Tasche – A Colourful Tote

Heute ist der Geburtstag einer lieben Freundin. Bei dem trüben Wetter draußen hatte ich Lust, ihr etwas ganz Buntes zu schenken – so entstand an einem Nachmittag an der Nähmaschine diese Tasche:

Today is the birthday of a dear friend. With all the dull weather outside I felt like creating something very colourful for her. So I spent an afternoon at the sewing machine, which resulted in this tote:

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Abgesehen von bunten Stoffen habe ich auch eine alte Stickerei (vom Flohmarkt) in passenden Farben auf die Vorderseite genäht und die Lasche mit einem bezogenen, handbestickten Knopf verziert.

In addition to colourful fabrics I’ve used a vintage embroidery on the front and a fabric covered, hand stitched button.

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Ein Kreativ-Buch – An Art Journal

In letzer Zeit habe ich ein Buch verändert, um mich darin spielerisch „auszutoben“. Es ist noch lange nicht fertig, und es gibt auch kein Thema, es wird eher kunterbunt. Wie so vieles, gibt es auch hierfür eine englische Bezeichnung: „Art Journal“. Im Deutschen ist das Wort „Kunst“ meist sehr eng gesehen, daher habe ich mich für „Kreativ-Buch“ entschieden. Die bisher entstandenen Seiten sind unten zu sehen!

During the last weeks I’ve altered a book to use as an art journal. It’s still a work in progress, and there’s no special subject, I’m just playing and exploring. Below you see the first pages:

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Hier besteht die linke Seite aus einer Aquarell-Postkarte meines Vaters, die ich nach dem Einkleben selbst auf der Seite mit Aquarellfarben „erweitert“ habe – das kommt noch auf einigen weiteren Seiten vor. Die Blüten rechts sind teils (von mir) auf Aquarellkarton gemalt, ausgeschnitten und eingeklebt, teils direkt auf die Seite gemalt.

On the left page I used a watercolour card, hand painted by my father, and „extended“ the motif with watercolour on the page. The flowers on the right page are partly  painted on watercolour paper (by yours truly), partly painted onto the page.

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Hier war die Inspiration der Zweig auf einer Postkarte, dessen Motif ich so ähnlich mit Aquarellfarbe wiederholt habe.

The postcard on the right page was inspiration for the watercolour sketch on the left.

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Noch ein paar Ketten – A Few More Necklaces

Im letzten Beitrag habe ich gezeigt, wie die Bluse Inspiration für die Kette war. Aber auch sonst können Stoffmuster gute Ideen für die Gestaltung (nicht nur) von Halsketten sein!

In my last post I’ve shown how a shirt gave the idea for a necklace. Actually, fabric patterns generally are a great source of inspiration – for necklaces and other stuff!

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Diese sommerlich-feurige Farbkombination führte zur Kette unten:

These fiery summer colours were inspiration for the necklace below:

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Eine andere Variante in sanfteren Tönen:

Another example in softer tones:

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Außerdem wollte ich etwas in Regenbogenfarben machen:

For the third one I chose rainbow colours:

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Sie hat besonders viel Spass gemacht, da ich mal so richtig alle Steine in meinem Fundus durchgeforstet habe und auch Reste aufbrauchen konnte. Die letzte ist von Rosenmustern auf weiß inspiriert:

This one was much fun – rummaging through my stash and using leftover beads from other projects. The last one should match rose patterns on white background:

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Ich liebe Süsswasserperlen – sie passen zu sehr vielen Projekten und sind nicht zu teuer. Oft bekommt man gebrauchte Ketten für wenige Euro und hat eine Menge Perlen davon! Auch liebe ich ihre ungleichmäßige Form; das wirkt immer interessant.

I love fresh water pearls – they are very versatile and not too expensive. Often you get vintage strands or necklaces for just a couple of Euros, providing a lot of pearls for your projects! I also love their irregular shapes that always add interest.

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Blau und Weiss – Blue and white

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Diese Patchbluse habe ich mir aus Stücken von Blaudrucken (aus Ungarn, Ostfriesland und Frankreich), Nickitüchern und Bandanas in blau-weiss (Flohmarkt, Sozialkaufhaus) und einem Stück Batikstoff genäht. Eine kleine Borte und Perlmuttknöpfe vervollständigen den Look. Unten der Rücken:

For this patchwork shirt I’ve used pieces of traditional blue prints  (from Hungaria, France and Germany) as well as vintage bandanas and a Batik fabric. A small woven border and mother-of-pearl buttons add to the look. Below, the back:

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Da ich in meinem Fundus an Flohmarkt-Schmuck auch einen blau-weissen Anhänger hatte, habe ich gleich noch eine passende Kette dazu gearbeitet:

Since in my stash I’d found a blue and white pendant, I’ve assembled a matching necklace, too:

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Die Bluse kann man geschlossen tragen oder offen wie eine Jacke, mit Top darunter, das sieht dann toll mit der Kette aus. Und vor allem: perfekt zu Jeans!

You can wear the shirt closed or open, like a light jacket, with a tank top underneath. This looks nice with the necklace – and all of it perfectly matches denim trousers!

 

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Interessante Ausstellung – An Interesting Exhibition

Derzeit läuft hier in Augsburg im TIM (Textil- und Industriemuseum) eine sehr schöne Ausstellung mit dem Titel: „Textile Erinnerungen“. Zwei internationale Künstlerinnen haben sich mit alten/gebrauchten Textilien auseinandergesetzt, lösen sie auf, um deren Grundstruktur bloßzulegen und nahzukommen. Gali Cnaani (Israel) tut dies auf eher formale Weise, Kaoru Hirano (Japan) mehr spielerisch. Heraus kommen dabei zwei- und dreidimensionale Werke, die dazu anregen, zum Einen über Vorbesitzer und Geschichte des einzelnen Kleidungsstückes nachzudenken, aber auch über die Möglichkeiten und Grenzen des Textilen. Ich hatte durch meine Freundin Uschi die Möglichkeit, die Vernissage zu besuchen; die Fotos in diesem Beitrag hat sie mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

In the Museum of Textiles and Industry in Augsburg there is a very nice exhibition at the moment: „Remembering Textiles“. Two international artists focus on used/vintage textiles, they dissolve them to show and approach the basic structures. Gali Cnaani (Israel) chooses a  formal approach whereas Kaoru Hirano’s (Japan) way is more playful. The result consists of two- and three-dimensional works that motivate the viewer to reflect on former users and the history of these textiles as well as on the possibilities and boundaries of textile work. Thanks to my friend Uschi I had the possibility to attend the opening of this exhibition. All photos in this post are made by her and used with her consent.

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Dreidimensionales Werk von Hirano: wie Skulpturen, von Spinnen erschaffen! Sehr zart und bezaubernd. Unten: zwei Werke von Cnaani.

Above: a three-dimensional piece by Hirano – like sculptures made by spiders, very delicate and charming. Below, two works by Cnaani.

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Eine aufgelöste Jean und zwei Ärmel, die wie Röcke wirken. Teilweise verwebt sie die Fäden mit einer neuen Webkette – alles eine sehr aufwändige, zeitraubende Arbeit, die jedoch in faszinierenden, teils rätselhaften Werken resultiert. Die Ausstellung geht noch bis 8.5.16 – und die Dauerausstellung des Textilmuseums ist ja auch immer einen Besuch wert! Für männliche Begleiter übrigens auch: die Textilmaschinen faszinieren sie mit Sicherheit; besonders bei einer Vorführung!

Deconstructed denim trousers and two sleeves that look like skirts. In some pieces, she reweaves the resulting strands with a new thread. All this is a very time-consuming task which then results in fascinating, even mysterious works. This exhibition ends May the 8th. The permanent collection of the museum is worth a visit, too – even for male visitors, with all the machines for weaving and knitting! Especially if you catch one of the live demonstrations.