Aufgepeppte Jeansjacken – Denim Jacket Makeovers

Wer liebt nicht Jeansjacken? Sie sind nicht nur bequem, praktisch und unverwüstlich, sondern auch extrem vielseitig… Ungefüttert, eignen sie sich außerdem sehr gut für kreative Gestaltung! Ich persönlich sehe in jeder Jeansjacke eine Spielwiese zum Austoben…

Who doesn’t love denim jackets? They’re comfortable, robust and extremely versatile. Unlined, they are also very much suited for creative makeovers! I tend to see them as a blank canvases with infinite possibilities…

Boho/Hippie style:

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Mit alten Stickereien und Teilen von Häkeldeckchen.

Embellished with cut out needlework from vintage tablecloths and parts of vintage crochet doilies.

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Ein altes Gobelinbild auf dem Rücken, darum herum und vorne wieder alte, ausgeschnittene Stickereien.

After sewing a vintage needlepoint picture on the back I added cut out cross stitch roses and other needlework flowers.

Shabby:

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JJ1Mit Metallic-Stoffmalfarben locker bepinselt – ich wollte einen „Malerkittel-Look“ – und dann mit schwarzer Stofffarbe Vintage- Schrift-und Poststempel aufgedruckt.

Using metallic fabric paint I created the impression of a painter’s overall, then used vintage stamps in black for added interest.

Shabby Chic:

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Ein bißchen Spitze ist nie verkehrt, um ein Kleidungsstück femininer zu machen. Ok, hier habe ich etwas mehr davon genommen!

A bit of lace never hurts when adding a feminine touch to a garment. Ok, this time I took more than just a bit…!

Orientalisch/oriental:

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Stoffreste, Borten und Bänderreste, Stücke von Häkeldeckchen und auch selbstgefärbtes Stickgarn, dazu noch Brokatstücke, die ich in Istanbul als Lesezeichen bzw. Touristensouvenir erstanden hatte – fertig ist der kunterbunte, opulente Orientlook!

Leftover bits of fabrics, borders and ribbons, hand-dyed embroidery floss, pieces of crochet doilies and some tourist souvenirs from Istanbul (depicting oriental rugs and tiles) make for a colourful and lush oriental style.

Royal:

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Auf der Vorderseite eine aus Goldgarn gehäkelte Kronen-Applikation, zusätzlich verziert mit ein paar Wachsperlen, auf der Tasche eine Kronenbrosche und auf dem Rücken eine große Krone, die mit Metallicfolie aufgedruckt wurde und mit Goldspitze, weißer Spitze, Wachsperlen und Strasssteinen zusätzliche Details bekam.

The front sports a crochet crown appliqué, embellished with some white beads, as well as a crown brooch (on the pocket). A goldfoil crown with details like gold tone lace, beads and rhinestones sits on the back of this turquoise coloured denim jacket.

Übrigens – ich liebe jede einzelne dieser Jacken und trage sie alle!

By the way – I love each one of these jackets and wear them all!

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Alte Sammelbildchen – Vintage collector’s pictures

Immer wieder sieht man auf Flohmärkten alte, kleine Sammelbildchen; teils in Alben geklebt. Sie stammen von Zigaretten-,, Schokoladen-, oder Haferflockenpackungen. Manche sind sehr hübsch, und diese Blumenbildchen auf goldenem Hintergrund , die ein ganzes Album füllten, hatten es mir sofort angetan.

On flea markets you can often find vintage collector’s picture cards, sometimes glued into an album. In former times they were added to cigarette-, chocolate- or oatmeal packages. Some of them are really nice, and when I detected those flower pictures with a golden background, I just had to have them!

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In dem Album waren 200 Stück! Und so bekam ich sie ohne Probleme aus dem Album: ich weichte das ganze Album 30 Minuten komplett in Wasser ein – die Bildchen ließen sich ganz leicht herauslösen und mussten nur noch trocknen!

200 of them were glued into an album – here’s the trick to get them out without fuss: I soaked the whole album for 30 minutes, then I could peel them off easily! After letting them dry, I thought about how to use them…

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Eine alte Holzkassette (auch vom Flohmarkt) wurde mit goldener Acrylfarbe bemalt und mit den Bildchen beklebt, das Ganze mit Borte umrahmt – ein echter Blickfang!

An old wooden box – also a flea market find – , that I had „gilded“ with acrylic paint, was the basis for a collage of those pictures. At last I added a nice border.

tag2 tag1Auch als Geschenkanhänger eignen sie sich hervorragend: Auf die Rückseite (die mit botanischen Informationen beschriftet war) klebte ich weißes Papier und stempelte den Rahmen und Text auf, dann einfach an einer Ecke gelocht und ein Stück Garn hindurchgezogen – fertig!

They are also perfect for gift tags: just glue a piece of plain paper on the back to cover the vintage botanical text, then stamp on a frame and punch a hole for attaching yarn!

Schließlich habe ich noch ein Tage- oder Notizbuch damit gestaltet:

Using them for embellishing journal pages is a nice idea, too:

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Zusammen mit Washi-Tape und Stempelmotiven entstehen edle vintage-Buchseiten! Aber selbst für Schmuck eignen sich die Bildchen:

Washi tape and stamping were added to create vintage-looking pages. I even used the pictures for DIY jewelry :

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Zwei Bildchen, mit den Rückseiten aneinandergeklebt und mit einer Paillettenborte umrandet, wurden mit je einer Schicht Gießharz überzogen. In gebohrte Löcher wurde eine Kette mit echten, farblich passenden Jadesteinen eingehängt. Es gibt sicher noch viele andere Möglichkeiten, diese hübschen Bildchen zu verwenden!

Two pictures, glued back to back and framed with a ribbon, have been covered with resin. Then I drilled holes to attach a chain with some jade beads in matching colours. I’m sure I’ll use those pictures in many more creations!

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Upcycling einer alten Armeedecke – Upcycling of a Vintage Army Blanket

Neulich auf dem Flohmarkt: in einem Umzugskarton zwischen verschiedenen  alten  Textilien: eine alte, raue, schlamm-graue Armee-Wolldecke. Das ist es, was andere Leute sahen, und die Decke blieb liegen. Was ICH dort sah: ein robuster, warmer Stoff, ohne Löcher und Flecken, groß genug, um daraus eine Jacke zu nähen! Für 1,-€ nahm ich sie mit. Im Wollwaschgang mit Perwoll wurde sie schön weich und frisch. Nun noch zuschneiden und passende (ebenfalls teils alte) Spitzen, Deckchen und Bänder, eine Vintagebrosche etc. sowie ein passender Stoffrest zum Besatz hervorgesucht, und der Spass konnte beginnen!

Some weeks ago on the flea market I stumbled upon what other people regarded as just an old, mud coloured, rough woolen army blanket. What I saw was a piece of warm, robust material, without stains or holes, big enough for a jacket! For 1,-€ it was mine. After washing it in the machine (wool treatment) it was fresh and soft! So I cut out the pieces for a jacket and chose some vintage doilies, laces, ribbons and a brooch as well as some leftover fabric for the trims and – just had fun!

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An mehreren Stellen habe ich die Verzierung asymmetrisch angeordnet, das finde ich spannender.

The asymmetrical placing of embellishments adds a bit more interest.

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Die Herzchenborte hätte ich gern rundherum angenäht, doch wenn mit Resten und Flohmarktfunden gearbeitet wird, reicht nicht immer alles, wie man es braucht, daher vorne eine andere (auch sehr schöne) Borte.

Since the border with hearts wasn’t long enough for the whole seam, I just chose another lace ribbon on the front.

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Die Keramikknöpfe hatte ich vor ein paar Jahren auf einem Kunsthandwerkermarkt erstanden; nun kommen sie hier perfekt zur Geltung!

Some years ago I had purchased some ceramic buttons from a manufacturer’s stand at a DIY market – they are perfectly suited for this jacket!

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Ein paar Details: links der Rücken mit zwei Spitzendeckchen, der Brosche in der Mitte und ein paar Bändchen, an deren Ende ich alte vintage Häkelbommeln genäht habe. Rechts eine der Vordertaschen – das Spiel mit Bändchen macht viel Spass; man kann sie aufnähen, hängen lassen, rüschen, zu Schleifen binden… Inzwischen habe ich die Jacke (natürlich gefüttert) schon mehrfach getragen, sie ist sehr angenehm!

Some details: on the left the embellishment on the back: two doilies and the brooch (centre) with some small ribbons attached. At the ends of the ribbons I’ve sewn tiny vintage crochet balls. On the right: front pocket. Playing with ribbons is fun: you can sew them on flat, let them dangle or create loops, ruffles, bows…  I’ve added lining and have already worn the jacket several times: it’s very comfortable!

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Brügge sehen…- In Bruges…

Wie versprochen hier ein paar Eindrücke von dieser mittelalterlichen flämischen Stadt:

Today I’d like to show you some pictures of this medieval flemish city:

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Prägend sind natürlich die vielen Kanäle, die hier aber nicht, wie in Amsterdam, Grachten heißen, sondern „Reien“ (ein „Rei“). Unten das Rathaus mit Marktplatz. Die Kutschen fahren hier überall; dazu viele Touristen, viele Radler, und, ja, auch Autos  – trotzdem klappt alles ohne Hupen und Schimpfen!

Above a typical canal, called „rei“. Below the city hall and market place. Those carriages for tourists are everywhere – in addition to bikers, pedestrians and cars, sometimes it’s quite crowded. Nevertheless there’s no honking or shouting!

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Es gibt einen recht bekannten Film mit Colin Farrell in der Hauptrolle, „Brügge sehen – und sterben?“ – ein ziemlich schräger, aberwitziger Spionagekrimi (angeblich in der Art wie Pulp Fiction). Da steht die romantische,  ruhige Stadt im krassen Gegensatz zur Handlung. Auf Anraten meiner Tochter (und sämtlicher Reiseführer – Bücher und Personen) habe ich mir den Film nach meiner Reise angesehen und siehe da: in einer ganz kurzen Einstellung kommt exakt dieser große weiße Hund (unten) vor, wie er genauso aus dem Fenster schaut! Nur der Kleine ist im Film nicht dabei.

There’s a movie starring Colin Farrell, called „In Bruges“ – some crazy crime/spy story in the style of „Pulp Fiction“, where the romantic and calm old city stands in stark contrast to the plot. Anyway, when I watched it after my trip to Bruges, I was surprised to find a short shot I had taken myself: the exact same  white dog looking out of the window! (The smaller one wasn’t there in the movie).

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Als das Wetter mal schlechter war, gönnte ich mir eine edle Tasse Tee mit ein paar Teilchen – und ich kann nur sagen, jedes Stück ein Traum!

One day it was raining, so I treated myself to a special teatime – and, yes, it was as delicious as it looks!

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So, ich hoffe, Euch hat der kleine Ausflug gefallen – Brügge ist wirklich eine Reise wert!

So, I hope you’ve enjoyed the short trip – perhaps you even feel like going there one day yourself?

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Belgische Spitze – Lace from Belgium

Diesen Sommer habe ich ein paar Tage in Brügge verbracht; von alters her eines der Zentren für manuelle Spitzenherstellung in Europa. Dort wurden und werden vor allem die zwei Varianten hergestellt, die als „echte“ Spitze gelten: Klöppel- und Nadelspitze, sowie Mischformen daraus. Wie ich lernte, gibt es aber auch unter diesen Oberbegriffen viele verschiedene Varianten, die alle eigene Bezeichnungen haben, was das Ganze für den Laien nicht gerade einfacher macht! Ich begnüge mich hier damit, einige Beispiele zu zeigen, denn was mich am meisten fasziniert hat, ist die unglaubliche Zartheit und Feinheit der von Hand hergestellten antiken Spitzen!

This summer I spent some days in Bruges, ancient city and centre for lace manufacturing since the Middle Ages. Traditionally, two variants are called „genuine“ lace: bobbin lace and needle lace, both of which were and are produced in Bruges. There are, however, lots of different varieties of both laces as well as mixed variants – it’s kind of a science I can’t dwell on on this blog. So I just want to show you what fascinated me most: the incredible delicacy of handmade old lace!

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Diese und folgende Bilder habe ich im „Kant Museum“ aufgenommen – Fotografieren gestattet – denn „Kant“ ist die flämische Bezeichnung für „Spitze“. Und ja, das Wort kommt von „Kante“, denn meist diente die Spitze ja zur Verzierung von Kanten an der Kleidung! Sehr schön auch die französische Bezeichnung „dentelle“ = „Zähnchen“.

I took these photos in the Lace Museum, called „Kant Museum“, because „Kant“ is the Flemish word for lace, meaning „border“ (since lace was mostly used for embellishing borders of textiles). The German word „Spitze“ stems from the same notion, meaning „tip, edge“. The French expression „dentelle“ means „tiny teeth“.

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Oben ein wunderschönes Beispiel von gemischter Technik: mindestens 3 Sorten Spitze sind vorhanden: Klöppelspitze, Filetspitze und Richelieuarbeit.

Above you see a beautiful example for mixed technique: at least three different types of lace are combined – alas, I don’t know (and didn’t find) the English translation except the afore mentioned bobbin lace (middle and right border).

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Aber es gibt natürlich auch jede Menge Läden, in welchen man alte und neue Spitzen kaufen kann – wobei die neuen, handgemachten Spitzen nicht mehr die extreme Feinheit der antiken Spitzen erreichen. Auch sollte man aufpassen, denn in einigen Läden gibt es billige Nachahmungen, die maschinell oder massenhaft in Fernost hergestellt wurden. Ein sehr renommierter Laden, der auch Klöpplerinnen beschäftigt, ist „rococo“, wo mir gestattet wurde, ein Foto zu machen:

Of course, there’s a lot of lace shops in Bruges where you can find new and antique lace – the latter mostly being more delicate than the new one. Some shops sell machine- produced lace or articles made in China… One shop of renown where lace workers are employed, is „rococo“,. I was allowed to take photos:

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Dort habe ich natürlich auch ein paar kleine Spitzenteilchen erstanden – der Anhänger ist nur 3cm groß, so kann man sich vorstellen, wie winzig die Ecken in dem Stück antiker Spitze sind – Nadelspitze, um ein Rosshaar gearbeitet!!

There I bought some bits of lace: the pendant is only 3cm in diameter, so you can see how tiny the antique needle lace’s edges are – hand worked around a horse hair!!

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Dies letzte Stück ist auch antik, ca. 10cm hoch, hauchdünne „point de gaze“.

This last piece is about 10cm in height; extremely thin, called „point de gaze“.

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Es wird eines Tages eine meiner Textilarbeiten zieren… Mein nächster Beitrag zeigt dann auch ein bißchen von der wunderschönen alten Stadt Brügge!

One day, I’ll use it to embellish one of my textile creations… My next post will be about the beautiful old city of Bruges!

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Walkjacke recycelt – Upcycled Wool Jacket

Nachdem ich ein für paar Tage weggefahren war, hier nun ein neues Projekt – gerade heute fertig geworden! Die Walkjacke ist vom Flohmarkt – und wohl mal zu heiß gewaschen worden, jedenfalls in der Länge geschrumpft. Da sie ansonsten okay war und ich die Farbe mag, habe ich überlegt, wie ich sie verlängern könnte – und bin wieder mal bei den Häkeldeckchen gelandet!

Coming back from a few day’s trip I got a wool jacket on the flea market. It must have been washed too hot, I think, because it had shrunk considerably. In any other way it was okay, and I liked the colour, so I wondered how I could add length to it.. At last I again opted for the „doily solution“!

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Abgesehen von den Deckchen habe ich noch die vordere Kante mit je einer schmalen Borte und  einer Spitzenborte besetzt; ebenso die Ärmelabschlüsse. Die braunen Plastikknöpfe wurden durch Perlmuttknöpfe ersetzt.

On the front edge and the sleeves I’ve sewn a small ribbon plus a lace ribbon. Then I exchanged the old brown plastic buttons by big mother-of-pearl buttons.

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Alte Taschen, aufgepeppt – Upcycled Bags

Wo – angeblich – viele Frauen einen Schuhtick haben, da habe ich eher einen Taschentick. Allerdings ist der nicht ganz so kostspielig, denn entweder ich nähe sie komplett selbst oder ich finde billige alte auf dem Flohmarkt, im Sozialkaufhaus oder auf ebay… Diese werden dann einer kleinen oder größeren Verwandlung unterzogen – und von mir wieder fleißig getragen! Die richtige Tasche zum richtigen Zweck UND zum passenden Outfit, das ist mein Ding. Deshalb möchte ich hier ein paar aufgepeppte Taschen vorstellen:

Supposedly many women are crazy about shoes – well, for me it’s rather bags and totes. Mostly, because I like to create them myself – or to upcycle vintage ones. Flea markets, ebay or thrift stores provide „raw“ material at a budget. As soon as they are transformed creatively, I put them to good use again. Here are some ideas:

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Supereinfach: die Klappe einer „Messengerbag“ benäht mit Labels, die aus Kleidungsstücken getrennt wurden; dazwischen und unten an der Lasche einzelne dekorative Knöpfe (da werden die auch gleich mal verbraucht).

Super easy: messenger bag with labels detached from clothing and single decorative buttons.

alte Ledertasche

Diese alte Ledertasche hatte es mir gleich angetan mit ihrem echten used look – auch die Aufteilung gefiel mir gut. Allerdings hatte sie nur zwei lange Schulterhenkel, das mag ich gar nicht. Eine Tasche dieser Größe muss für mich einen langen Riemen und am besten auch noch normale Handhenkel haben. Also habe ich die Schulterhenkel auf Handhenkel-Länge gekürzt – mit der Hand abgetrennt, abgeschnitten und wieder angenäht. Für den Schulterriemen habe ich zwei verschiedene alte Ledergürtel in farblich passenden Metallictönen genommen, die Enden mit Karabinern versehen und in die Tasche selbst zwei große Ösen einschlagen lassen (im Kurzwarenladen). Eine vintage Brosche und ein Anhänger machen sie fein.

This vintage leatherbag caught my eye with it’s natural used look. Alas, it sported long handles which I don’t like – I prefer a long strap for cross-body carrying and short handles. So I shortened the handles by unstitching the connecting pads, cut the handles to the desired size and stitched them on again – all by hand. For the strap I joined two vintage belts (metallic leather), added two snap hooks and went to a haberdashery shop to have put two eyelets into the thick leather of the bag. A vintage brooch adds a feminine touch and goes well with the metallic tones of the strap.

Korbtäschchen

Dieses Korbtäschchen, das fast wie eine kleine Truhe aussieht, war ursprünglich braun, die Füßchen waren abgebrochen und da ich so eines schon im Museum gesehen habe, weiß ich, dass es wohl vom Anfang des 20. Jahrhunderts stammt. Also antik! Im Museum hieß es, diese Körbchen wurden zum Transport von Handarbeitszeug verwendet. Mit hellgrauer Mattfarbe gestrichen, dann mit etwas altsilbernem „Inkagold“ (= Metallicpaste) an erhabenen Stellen angerieben, wirkte es schon freundlicher. Als Füßchen habe ich ebenfalls alte, silberne Kugelknöpfe angeklebt (Heißkleber). So hübsch ist es nun, dass sich sogar zwei Schmetterlinge darauf niedersetzen!

This small basket is very vintage – in the early 1900s ladies used to carry their needlework in these basketlike handbags. This one was dark brown with broken „feet“. Painted light grey with silvery highlights it looked already better – vintage silver buttons hot-glued on the edges replace the wooden „feet“. Even butterflies like it now!

Tasche Spitze

Eine sportliche Tasche wird feminin durch alte Spitze, Häkelteile vom Flohmarkt und Borte.

A casual cross-body bag get’s a feminine touch by vintage lace, crocheted appliqué (flea market find) and a lace ribbon (sewn onto the strap).

Tasche Krone

Vom Fernglasköfferchen zur Abendtasche! Die Krone habe ich von „The graphics fairy“ als freien download bekommen, auf T-Shirtfolie ausgedruckt, auf dünne Baumwolle gebügelt und ausgeschnitten. Dann auf das Köfferchen geklebt, mit Strassborten, Glassteinen und Halbperlen beklebt. Glitterstift in Silber und Gold bilden den Schriftzug. Der Riemen wurde wieder mit einem passenden, schmalen Ledergürtel verlängert.

This precious evening bag once was a binocular case! On „The graphics fairy“ you’ll find lots of free vintage downloads – like this crown. I printed it onto transfer foil and ironed it on light cotton fabric. Then I glued the cut-out onto the case and embellished it with rhinestone ribbons, glass beads, faux pearls and glitter liner (the lettering).

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