Erste Versuche mit Glasmalerei – First Attempts at Glass Painting

Nachdem ich nun, noch im Krankenstand nach meiner Knie-OP, viel Zeit habe und das Wetter immer noch sehr durchwachsen ist, habe ich auch endlich mal meine Glasfarben herausgeholt und einige Gegenstände damit gestaltet. Alle Teile habe ich übrigens für sehr wenig Geld im Sozialkaufhaus bekommen, sodaß ein Misslingen nicht so schlimm gewesen wäre…

Still on sick leave after my knee surgery, and with  less than pleasant weather, I have time for trying something new now and then. So this week I’ve made my first attempts at glass painting. All basic items have been purchased at the charity shop/thrift store, so a failure wouldn’t have been an issue.

Die beiden größeren Gläser oben sind Windlichter. Die Farben, die ich verwendet habe, sind im Backofen bei 160°C zu fixieren, danach (angeblich) spülmaschinenfest. Trotzdem würde ich bemaltes Glas immer mit der Hand spülen…

The large glass vessels above are for tea candles. The colours I’ve used have to be baked in the oven on 160°C to get resistant enough for the dish washer. Nevertheless,  I’d always wash painted glass items by hand…

Drei laternenförmige Windlichter in verschiedenen Größen hatte ich auch bekommen. Oben eine kleine aus Metall, unten eine größere aus Holz.

Also, I found three lanterns in different sizes. Above a small, metallic one, below a larger, wooden one.

Die hölzerne habe ich zunächst „reparieren “ müssen,  denn das Dach fehlte. Ein kleiner Bilderrahmen aus Holz sowie verschiedene hölzerne Dekoteile und eine Kugel habe ich dafür oben aufgeleimt. Das große, runde Element hat ein durchbrochenes Muster, was für die nötige Luftzufuhr sorgt. Damit das Holz direkt über der Flamme nicht ankokelt, habe ich die Unterseite mit doppelter Alufolue beklebt.

The wooden one was lacking the top, so I used a small wooden frame and decorative shapes, glueing all on top. The round shape has mandala-like cut-outs which provide the necessary air-flow. To prevent the wood directly above the flame from getting torched I’ve glued a double layer of aluminium foil underneath.

Die dritte Laterne ist eine Mini-Ausführung; hier habe ich eine vereinfachte Unterwasser-Welt gemalt:

The third lantern is a tiny one, I’ve painted small, simplified versions of underwater scenes on the panels.

Etwas sicherer nun, habe ich mich dann auch an 6 Sektgläser gewagt:

Getting more confident, I at last painted a set of 6 glasses for sparkling wine:

Das hat viel Spaß gemacht,  obwohl die Glasfarbe teilweise nicht so gut zu kontrollieren ist wie Acrylfarben.

Well, that was fun, although the glass paint isn’t as easily controlled as acrylics.

Ideen für alte Holzbretter – Ideas for Wooden Boards

Im Sozialkaufhaus und auf Flohmärkten nehme ich immer mal wieder alte Holzbretter mit, denn sie sind vielseitig verwendbar! Diesmal habe ich sie als Basis für hübsche und nützliche Wanddeko hergenommen. Das erste wurde geweißelt, mit einer hübschen Serviette beklebt und mit gepressten Blüten verziert. Dann habe ich aus dünnem Karton je einen Halter für Zettel und für Stift gebastelt, wiederum mit Blüten und Borte verziert und aufgeklebt. Unten sieht man, dass ich zusätzlich jedes einzelne Blatt mit einer kleinen goldenen Blume bestempelt habe. Und ich glaube, ich weiß auch schon, wem ich das Teil mal schenken werde…😉

In the thrift store or on yard sales I often buy old wooden cutting boards – they are very cheap and versatile for crafting! This time I’ve used them to create wall decorations that also are useful. The first one has been painted white before adding a patterned paper napkin and pressed flowers. Then I used thin card board for a little note box and a ball pen holder, again some pressed flowers and a nice border for decoration. Below you see that every note has got a little golden flower stamp in the lower right corner.

Ein weiteres, noch kleineres Brett von der Größe eines Tischtennisschlägers wurde ebenfalls bemalt und mit einem Serviettenmotiv beklebt, doch diesmal kamen ein paar ganz kleine, alte Apothekergläschen, mit Borte verziert, dazu. Sie sind mit Heißkleber aufgebracht und können kleine Blümchen aufnehmen – zum Beispiel die letzten Reste eines Blumenstraußes.

The next one has the size of a ping-pong paddle. The light green acrylic paint and a napkin flower make for a fresh look, whereas vintage pharmacy bottles and a vintage border add a touch of nostalgia. They are hot-glued onto the board and may be filled with tiny flowers, for example the leftovers of a bouquet.

Noch mehr Apothekenfläschchen: gerade hat die Apotheke nebenan umgebaut und verkauft die alten Flaschen. Hier stehen sie lose wie die Orgelpfeifen auf einem Balkönchen aus Pappe und Eisstielen, der sicher mit Holzleim befestigt ist. Das Brett selbst ist zwar auch „second hand“, doch ohne Gebrauchsspuren und noch sehr hell. Daher habe ich es nicht mit Farbe bestrichen (außer die weißen Kanten), sondern Brandmalerei für die Dekoration gewählt. Während ich die Ranken frei Hand aufgezeichnet habe, nahm ich für die Schmetterlinge ganz einfach Silikonstempel als Vordruck, die bringen eine sehr klare, deutliche und detailreiche Vorlage und sind mit dem feinsten Aufsatz des Brandmalerei-Werkzeugs sehr gut nachzuziehen. Die Filigranität des Motivs wiederholt sich auf dem Relief der Fläschchen, das ich mit etwas weißer Acrylfarbe hervorgehoben habe, sowie in der Spitze, welche die Flaschenhälse ziert. Das eigentlich sehr dicke, grobe Brett (war mal ein Werbegeschenk einer Fleischerei, laut Aufdruck hinten), hat nun ein ganz leichtes Auftreten!

Some more pharmacy bottles: the pharmacy in my neighbourhood is just selling all the vintage stuff. Here they’re arranged by size on a little balcony made from cardboard and popsickles, which is securely white-glued. While the board is „second hand“ as the others, it hasn’t been used and still shows the original light wood colouring. So this time I only used paint for the edges and preferred pyrography for decoration. The swirls have been sketched by hand, but for the butterflies I used clear stamps, as these offer a fast way to get a clear, detailed and intricate pattern which then can easily be traced with the finest tip of the pyrography tool. The filigranity of the pattern matches the small reliefs of the vintage bottles, which I have highlighted with a bit of white paint, as well as the lace around the bottles. This way this thick, sturdy board now has got an elegant touch!

Das letzte war ein sehr altes, sehr großes Brett, das ich zum Schmuckhalter für meine handgemachten Ketten umgewandelt habe. Nach dem Weißeln habe ich den Großteil des Bretts unverziert gelassen, da ja die Ketten darüber hängen, nur oben gibt es eine kleine maritime Dekoration, die mit Heißkleber aufgebracht ist. Maritim, weil das Brett in meinem Badezimmer hängt😉 Unten ist das nochmal in groß zu sehen:

The last one is quite large and really old. After covering it with white paint, I left most of it without decoration, because I use it to showcase my long handmade necklaces. Only on the top I added some maritime decoration (it hangs in my bathroom), which you can see enlarged below:

Für die Haken habe ich vorher mit dem Dremel kleine Löcher gebohrt.- So, jetzt sind die Bretter erstmal wieder verbraucht, bald hole ich Nachschub!😉

After adding the decoration with the glue-gun, I used the dremel to drill small holes for the hooks.- Well, now my boards have all been used up, it’s time for a thrift store visit again!😉

Sunshine Blogger Award Nomination

Was für eine Überraschung zum Jahreswechsel! Julie von http://anotherdaywithjulie.home.blog hat mich für den Sunshine Blogger Award nominiert – einen ganz lieben Dank dafür! Julie schreibt (auf Englisch) einen sehr schönen, positiven, bunt gemischten Blog, es lohnt sich wirklich, mal reinzuschauen!

What a surprise! Julie from http://anotherdaywithjulie.home.blog has nominated me for the Sunshine Blogger Award – thank you so much, Julie! Please, check out her blog which offers a rich variety of topics and is much fun to read!

Der Sunshine Blogger Award wird Bloggern, die besonders kreativ, positiv und inspirierend sind, von anderen Bloggern verliehen.Wenn man die Nachricht erhalten hat, hat der/die Blogger*in die Ehre, einen Beitrag zu schreiben, in welchem er/sie sich für die Nomination bedankt, ein paar Fragen beantwortet und weitere Blogger für den Award nominiert.

The Sunshine Blogger Award is given to bloggers by fellow bloggers who are creative, positive and inspiring. After receiving the nomination, the blogger has the honor of writing a post that thanks the nominator, answers some fun questions, and nominates more bloggers for the award.

Folgende Aufgaben hat der Nominierte zu erfüllen:

  1. Bedanke Dich bei dem Blogger, der Dich nominiert hat und poste einen link zu seinem Blog.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die Dir gestellt werden.
  3. Nominiere andere Blogger und stelle ihnen 11 andere Fragen Deiner Wahl.
  4. Informiere diese Blogger, indem Du einen Kommentar zu einem ihrer Beiträge veröffentlichst.
  5. Integriere diese Anforderungen und das Logo in Deinen Blogbeitrag.

Here’s what the nominees have to do:

  • Thank the blogger who nominated you and include a link to their blog.
  • Answer the 11 questions asked of you.
  • Nominate other bloggers for the award and ask them 11 questions.
  • Notify the nominees in the comments of one of their posts.
  • Include the request and logo of the Sunshine Blogger Award in your post.

Und dies sind die Fragen, die Julie mir gestellt hat:

Here are the questions Julie asked me: (English version see further below)

  1. Welches ist Dein Lieblingsfilm? Ich habe 2… Am meisten beeindruckt hat mich „Broken Silence“ von Wolfgang Panzer, 1995. Der spannendste Thriller war „Spy Game“ – Der finale Countdown, 2001, mit Robert Redford und Brad Pitt in den Hauptrollen.
  2. Was gefällt Dir beim Bloggen? So einiges… Erstmal ist es eine schöne Möglichkeit, die eigenen Werke mit anderen zu teilen, sich auszutauschen. Die Anzahl der „Likes“ ist mir gar nicht so wichtig, aber wenn ich in der Statistik sehe, dass an einem Tag Leute aus 13 Ländern der Erde zu Besuch auf meiner Seite waren, dann freue ich mich einfach! Außerdem übe ich mein Englisch durch das zweisprachige Schreiben.
  3. Wieviele Sprachen sprichst Du und welche? Nun, sprechen ist etwas übertrieben… Deutsch ist meine Muttersprache, in der Schule hatte ich Englisch und Französisch, später kam noch Spanisch hinzu. Letzteres habe ich aber größtenteils vergessen, habe nur noch rudimentäre Kenntnisse. In Englisch und Französisch kann ich akzeptable schriftliche Texte produzieren und verstehe alles, spreche beides soweit, dass ich mich verständlich machen kann, aber nicht fließend – dazu fehlt die Übung.
  4. Wo hat es Dir auf Deinen Reisen am besten gefallen? Schwer zu sagen.. ich mag die Abwechslung und entdecke gern immer Neues. Allgemein gehört Frankreich zu meinen liebsten Reisezielen, auch da jedoch erkunde ich gern immer wieder andere Regionen. Und meine Reise nach Kanada (British Columbia) war einfach fantastisch, da möchte ich auch gern nochmal hin, denn in gut 2 Wochen kann man nur einen kleinen Teil sehen.
  5. Wen würdest Du gern mal zum Abendessen einladen (2 berühmte Leute, tot oder lebend)? Das ist einfach: Goethe und Oscar Wilde!
  6. Machst Du Dir Vorsätze für’s Neue Jahr? Nein. Ich ändere meine Gewohnheiten dann, wenn ich mich dazu bereit fühle, aber nicht zu einem bestimmten Datum.
  7. Welchen Deiner Beiträge magst Du am liebsten? Nach gut 5 Jahren kontinuierlichen Bloggens kann ich dazu nur sagen: der neuste ist immer der liebste!
  8. Welches Buch liest Du gerade? „Gebrauchsanweisung für’s Reisen“ von Ilija Trojanow. Liegt wohl daran, dass ich das Reisen grad seeehr vermisse!
  9. Was ist Dein Lieblingsrezept? Der Reisauflauf meiner Mutter!
  10. Sind Dir Katzen oder Hunde lieber? Ich mag beide!
  11. Möchtest Du eine Weisheit zum Neuen Jahr loswerden? Hoffnung ist nie verkehrt!

English:

  1. What is your favourite movie of all time? There are two: „Broken Silence“ by Wolfgang Panzer, 1995, and, for a thriller, „Spy Game“, 2001, with Robert Redford and Brad Pitt.
  2. What do you enjoy about blogging? Many things! Sharing my creative projects, ideas and experiences, as well as getting inspirated by others. I’m not focussed on the number of likes my posts get, but seeing in the statistics that people from 13 countries all over the world have visited my blog on one day makes me happy – I just feel connected! Last, not least, it’s a nice way to improve my English by writing bilingually.
  3. How many languages do you speak and what are they? Well, „speak“ is a bit exaggerated.. Obviously, my native language is German, in school I had English and French, later at university I did Spanish, too. Only of the latter there just remains a rudimentary knowledge today. In French and English I understand everything and can produce acceptable texts in writing. As for actually speaking, I get by in both, without being fluent, for lack of practise.
  4. Where is your favourite place that you have travelled to? Hard to tell… I love to see new places. Overall, France is a favourite, but I like to explore different regions. Then, of course, my trip to BC was just great and I wish to go there again one time because in two weeks I only could see a part of it.
  5. If you could invite two famous people to dinner (dead or alive) who would they be? Now, there’s an easy one: Goethe and Oscar Wilde!
  6. Do you make New Year’s resolutions? No. I change my habits whenever I feel ready to do so, not on a special date.
  7. What is your favourite blog post? After 5 years of continuous blogging, there’s only one answer: the latest one is always the favourite!
  8. What book are you currently reading? „Gebrauchsanweisung für’s Reisen“ („How to Travel – an Instruction“) by Ilija Trojanow. I guess, that’s because I miss travelling a lot!! As to my knowledge, this book hasn’t been published in English (yet), but other works by the same author have (for example „The Collector of Worlds“, „Mumbai to Mecca“).
  9. What is you favourite recipe? My Mom’s baked rice pudding!
  10. Do you prefer cats or dogs? I love both.
  11. Any words of wisdom for the New Year? There’s always Hope!

Doch nun meine persönlichen Favoriten für den Sunshine Blogger Award:

But now here are my personal blogger nominations:

http://bewohntesgelaende.blog

Lichtgeschichten: http://www.antjegilland.com

http://winterartblog.wordpress.com

http://pixtowords.com

http://www.picturesofnorway.com

Und hier sind meine Fragen an Euch:

Here are my questions for you:

  1. Wie bist Du zum Bloggen gekommen? Why did you start blogging?
  2. Was wünschst Du Dir persönlich für 2021? Do you have a personal wish for 2021?
  3. Welchen Ort der Erde würdest Du gern mal besuchen? Which place on earth would you like to see some day?
  4. Was war 2020 für Dich positiv? Was there something positive for you in 2020?
  5. Gibt es etwas, das Du gerne einmal ausprobieren würdest? Would you like to try something new? What would that be?
  6. Was ist Deine Lieblingsfarbe? What’s your favourite colour?
  7. Was ist für Dich das Schönste am Reisen? What do you like best about travelling?
  8. Möchtest Du eine Fremdsprache lernen – welche? Would you like to learn a foreign language – which one?
  9. Welches Instrument würdest Du gern spielen können? Which music instrument would you like to play?
  10. Welchen Autor liest Du am liebsten? What’s your favourite author?
  11. Hast Du einen Lieblingsduft (in der Natur oder als Parfum) – wenn ja, welchen? Do you have a favourite scent or perfume? Which one?

Viel Spass – ich freue mich auf Eure Antworten! Und einen Guten Rutsch!

Have fun – I’m looking forward to your answers! Happy New Year!

Leben in Zeiten des Coronavirus – Life in the Time of Corona Virus

Die stille Zeit.. sagt man eigentlich von den Weihnachtstagen, doch da ging es wesentlich lauter zu, als jetzt. Immerhin, ich habe eine Menge zu tun bekommen! Ich arbeite ja als Altenpflegerin bei einem ambulanten Pflegedienst, bin wegen meines Knies schon lang im Krankenstand – und da die OP verschoben wurde, wird es auch noch dauern, bis ich endlich wieder arbeiten kann. Doch mich erreichte ein Hilferuf der Kollegen: die Schutzkleidung geht zur Neige, Nachschub ist nicht zu bekommen, ob ich bereit wäre, welche zu nähen? Ja, klar! Nun sind wir eine sehr große Station, daher werde ich die Arbeit nicht allein schaffen können. Doch da ich ja nur daheim herumhocke, habe ich das Material bestellt, die benötigten Mengen abgeschnitten und portioniert, Schnittmuster erarbeitet und Anleitungen geschrieben. Heute kam die erste Lieferung Stoff: 50 Meter auf Rolle!

The quiet time… usually they mean Christmas, but now it’s much quieter than it was then. Nevertheless, I’ve got my work cut out for me: my collegues asked for help! Working as a nurse for a mobile nursing service, I haven’t been able to go to work for a long time now because of my knee. And with the operation postponed, this won’t change anytime soon. But I’m staying in touch with my boss and collegues, so running out of protective wear and no supplies coming, they thought of my sewing skills… By now I’ve ordered material, measured and cut everything, making kits for the other seamstresses as well as patterns and tutorials. We’re a big service, so I wouldn’t be able to do all the work alone, but with the prepared kits the others will do fine, too. Today the first part of the ordered fabric arrived: 50meters (55yards)!

Aber auch kleine Dinge wie Gummis, Bänder, Draht etc. mussten geschnitten werden:

There also was small stuff – haberdashery – to be cut:

Die schmalen Gummis für Mundschutz sind fast überall ausverkauft, einen Teil werden wir also mit Bändern machen. Außerdem nähen wir Schutzkittel. Vom Mundschutz habe ich schon mal einen Prototypen genäht:

The small/skinny elastics for face masks are sold out almost everywhere, so we’ll go on sewing masks with laces for tying. Also, we make protective overcoats. This was my first try for a face mask:

Somit bin ich beschäftigt! Aber einen kleinen Lichtblick habe ich mir heute früh beim Einkauf (mit Mundschutz) gegönnt:

You see, I’m busy! Nevertheless I’ve treated myself to a little sunshine this morning on my shopping trip (with face mask):

Bleibt gesund – und macht Euch ab und zu kleine Belohnungen, wie einen Blumenstrauß oder so….

Stay healthy – and enjoy little treats from time to time!

Tipps für den Flohmarktbesuch – Life Hacks for Flea Market Lovers

Manchmal werde ich gefragt, was man als Flohmarktbesucher am besten mitnehmen und was man beachten sollte. Hier sind meine Erfahrungen und Tipps!

Sometimes people ask me what to take and what to consider when visiting flea markets. So here’s advice based on my experiences:

Zunächst: was nehme ich mit?

First: what to take (scroll down for the English version):

  1. Bequeme Kleidung, besonders Schuhe! Meist ist man grad bei größeren Märkten länger auf den Beinen, als gedacht…
  2. Bei schönem Wetter Sonnencreme und vor allem eine Sonnenbrille oder ein Käppi: gegen die Sonne kann man sonst die ausgestellte Ware gar nicht richtig sehen!
  3. Entweder gleich einen großen Rucksack bzw. ein Einkaufswägelchen mitnehmen oder mehrere klein faltbare Stoffbeutel – manchmal findet man mehr oder größeres als gedacht! Sollte zufällig genau das richtige alte Möbel dastehen, lässt sich oft mit dem Verkäufer ein Liefertermin ausmachen – in dem Fall nur eine Anzahlung leisten und dafür eine Quittung geben lassen!
  4. Falls Porzellan, Glas oder andere zerbrechliche Ware zum persönlichen „Beuteschema“ gehören, muss auch Zeitungspapier in die Tasche: die Verkäufer haben oft keines dabei!
  5. Geld gehört sicher, aber schnell zugänglich verstaut: ich nehme daher immer ein Bauchtäschchen („Wimmerl“)!
  6. Jede Menge Kleingeld, Münzen und kleine Scheine mitnehmen – wenige Privatverkäufer können 50er wechseln, oft ist schon ein 20er zu groß.
  7. Eine Flasche Wasser o.ä.: oft gibt es Kioske, wo man etwas kaufen kann, aber manchmal muss man anstehen – ich bin lieber unabhängig.
  8. Das smartphone ist ideal, wenn die Lieben daheim mitentscheiden sollen, ob ein Fund gekauft werden soll: Foto schießen und schicken! Nach dem englischen Teil geht’s weiter mit Tipps…

 

  1. Comfortable clothes and shoes! Especially on big markets you often walk longer than you expected…
  2. On sunny days sunscreen and shades or ballcap etc: with the sun in your eyes you can’t really see the offered goods!
  3. Either you take a backpack or a shopping trolley, or at least some foldable bags: often you find more or bigger items than you thought! If THE perfect furniture stands there waiting for you: ask the seller for a delivery, make a down-payment and ask for a receit.
  4. If you’re shopping for china, glass or other delicate items, some old newspapers are indespensible – more often than not the vendors don’t have anything for protective wrapping!
  5. Store your money savely but easily accessible for you – for example in a fanny pack.
  6. Take lots of coins and small bills – many private sellers can’t change bigger bills!
  7. A bottle of water makes you independant of the food stand queue…
  8. A smartphone comes in handy when you want to include your friend or hubby in the decision making: take a photo and send it! Further below you find more advice…

 

Wichtig ist: wenn man etwas ganz Bestimmtes sucht, klappt das eher selten. Also: immer bereit sein, sich überraschen zu lassen! Grad in Deutschland gibt es gelegentlich Verkäufer, die nicht feilschen wollen – meiner Meinung nach sollten die nicht auf den Flohmarkt! Ein bißchen Übung braucht man dafür… vor allem sollte man sich die große Freude über einen Fund erst anmerken lassen, wenn man einen akzeptablen Preis gezahlt hat – wenn der Verkäufer die Freude vorher bemerkt, verlangt er mehr… Auch macht es Sinn, zu gucken, was man bei wem kauft: meiner Erfahrung nach bekommt man für alte Stickereien etc. die besten Preise bei Männern, die keinen Bezug dazu haben (wie Frauen)… Professionelle Händler verlangen meist mehr, aber nicht immer. Fragen kostet nichts!!! Auch lohnt es sich manchmal, in wirklich unübersichtlichen, etwas unappetitlichen Kisten zu graben – auch da gibt’s so manches Schnäppchen! Vor allem aber: nicht verbissen werden, es soll Spaß machen! Viel Glück! 🙂

Looking for something particular you’ll get disappointed most of the time – be open minded for surprises! Sometimes sellers don’t want to bargain – in my opinion these people don’t belong on a flea market. Of course, bargaining takes some practice… And don’t show your delight about a find before having paid: seeing your joy the seller will raise the price! Often, you get a better bargain buying textiles from a man (for whom textiles don’t have great worth)… Professionals demand higher prices most of the time – but not always… Asking will cost you nothing!!! Sometimes it’s worth while rummaging in cluttered, even dirty boxes – I’ve found some nice stuff in them! Most of all: HAVE FUN! Good luck! 🙂

 

 

Achtung – Attention, Phishing-Mail!

Liebe WordPress-Kunden, heute habe ich eine mail bekommen, die vorgab, von WordPress zu sein; „WHOIS“ war der Betreff und man sollte auf einen Link klicken, um seine Kontaktdaten zu bestätigen, sonst würde der Account gelöscht werden! Tut das nicht! Mail sofort löschen, ist nicht von WordPress! Typische Phishing-Mail: man wird nur mit „dear customer“ angesprochen, statt mit Namen, und es sind Rechtschreibfehler drin etc. WordPress wird euch nie auffordern, die Daten zu bestätigen, wenn Ihr schon einen Account habt!                                                                                                                               So, und einen „richtigen“ Beitrag gibt es hier morgen Abend wieder… 🙂

All WordPress users: today I’ve got a mail pretending to come from WordPress; subject „WHOIS“. They wanted me to click a link to confirm my data, otherwise my account would be cancelled! If you get this mail, too, DO NOT click the link, instead, erase the mail because it’s a typical phishing mail! NOT from WordPress!! WordPress would use your name, not just „Dear Customer“, and would never ask you for confirmation of data if you already have an account! Also, there are spelling mistakes in the text…              Okay, tomorrow in the evening you’ll once again find a „real“ post from me here… 🙂

 

Besuch auf der Blumeninsel – A Visit to the Island of Flowers

Auf dem Rückweg von meinem Besuch in der Schweiz nützte ich das Wetter, um einen Vormittag auf der Insel Mainau zu verbringen. Es war mein dritter Besuch innerhalb von 10 Jahren, und wieder ganz anders: beim ersten Mal kam ich zur Tulpenblüte (grandios!!), beim zweiten Besuch zur Rosenblüte, und diesmal waren Päonien und vor allem Rhododendren die Hauptattraktion. Aber immer wieder ist natürlich die ganze Anlage einfach wunderschön. Einfach die Bilder genießen!

On my way back from Switzerland the nice weather lured me to Mainau Island. It was my third visit in the span of 10 years and different again: the first time I came for the tulip season (just gorgeous!!), the second time for the roses and this time peonies and rhododendrons played the major role. Of course, the whole park is so beautiful every time. So, just enjoy the pictures!

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Na, Lust bekommen? Der Eintritt ist zwar nicht billig, aber man macht das ja nicht jeden Tag..

If you ever come to Lake Constance, don’t miss it! The entry fee is not exactly cheap, but for garden lovers it’s a treat you don’t get every day…

Ein kurzer Besuch in Chur – A Short Stay in Chur

Der zweite Punkt in unserem Besuchsprogramm war eine Fahrt mit der Rhätischen Bahn von Chur nach St.Moritz. Doch dazu mussten wir erst einmal nach Chur fahren, wo wir ca. 11/2 Stunden Aufenthalt hatten, den wir natürlich nützten, um die Stadt ein bisschen anzugucken.

Second on our „menu“ was a trip with the Rhaetian Railway from Chur to St.Moritz, but to do that, we first had to go to Chur. Since we had 11/2 hours to wait for our train there, we enjoyed a little sightseeing.

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Das Rathaus..

The  town hall..

Hübsche einheimische Gasthäuser…

Nice typical restaurants…

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Bemalte Fassaden…

Painted facades…

Hübsche Ecken…

Picturesque details…

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Blick auf die Martinskirche. Chur ist eine der ältesten Städte der Schweiz; schon in der Bronzezeit lebten Menschen hier und die Römer gründeten die Stadt, erbauten ein Kastell, das später zum Bischofssitz ausgebaut wurde. Noch heute dient der „Hof“ als Bischofssitz, und die zugehörige Kathedrale „Mariä Himmelfahrt“ ist eine der ältesten Kirchen der Schweiz. Sie ist größtenteils romanisch, doch wurde in späteren Zeiten erweitert und ausgeschmückt, z.B. mit einem großartigen Schnitzaltar – Bilder unten.

View of St.Martin’s church. Chur is one of Switzerland’s oldest towns; people were already living here during the Bronze Age and the Romans built a castle which later was turned into a bishop’s see. Today still, the „Court“ is used by the bishop and the cathedral „St. Mary’s Ascension“ is one of Switzerland’s oldest churches. It is built mostly in Roman style but some parts have been added or embellished later. The big, carved altar is quite famous (see pictures below).

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Hinauf zum „Hof“.

Stairway to the „Court“.

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In der Kathedrale

In the cathedral

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Der Altar

The altar

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Blick vom Vorplatz der Kathedrale. Und dann war es auch schon Zeit, zum Bahnhof zu gehen, um den Zug zu erwischen! Die Fahrt selbst zeige ich dann im nächsten Beitrag – das lohnt sich, denn ein Teil der Strecke der Rhätischen Bahn ist Weltkulturerbe – wegen seiner Brücken und Tunnels und vor allem wegen des Panoramas!

View from the square in front of the cathedral. Now it was already time to catch our train! In my next post I will show the railway trip – which is quite interesting because part of this tour with the Rhaetian Railway is Unesco Cultural Heritage, because of the tunnels, bridges and, most of all, the panoramic views!

 

„Planespotting“ auf dem Flughafen Zürich – Planespotting at the Zurich Airport

Der zweite Teil meines Urlaubs führte mich mal wieder in die Schweiz zu meiner Tochter. Da auch ihre Schwiegereltern aus Kanada zu Besuch waren, hatten sie und ihr Mann sich ein paar „Programmpunkte“ zu unserer Unterhaltung ausgedacht. So führte uns der erste gemeinsame Tag zum zürcher Flughafen – „Futter“ für meinen Fotoapparat!

Once again, I spent the second part of my vacation in Switzerland with my daughter. Since her in-laws from Canada were visiting, too, she and her husband had prepared a „menu“ for our entertainment. The first day they drove us to  Zurich airport, which kept my camera busy!

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Zunächst am Zaun in der Abflugschneise…

First stop was at the fence of the departure corridor…

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Dann aber am Aussichtspunkt für Besucher, sozusagen „mitten im Geschehen“.

Later on the observation terrace, close to the air traffic.

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Oben: Anstehen an der Startbahn! Unten: Klein, aber auffällig..

Above: Queuing up for departure! Below: Small, but flashy…

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Oben: Learjet im Anflug

Above: A Learjet approaching

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Oben: Dies Bild schicke ich voraus, um unten das Größenverhältnis zum A380 zu zeigen…

Above: I’ve added this picture to better show the size difference to the Airbus 380 (below)…

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Bis zu 850 Passagiere kann er transportieren.

It can take up to 850 passengers.

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Was ich an Häfen und Flughäfen so liebe, ist auch, dass die ganze Welt vertreten ist, z.B.:

Something I love about harbours and airports: the whole world is there, for example:

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Unsere „abtrünnigen“ Nachbarn…

Our „separatist“ neighbours…

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Das ferne Russland…

Far Russia…

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Und Hongkong! Cathay Pacific ist eine der neun 5-Sterne Airlines der Welt.

And Hongkong! Cathay Pacific is one of the nine 5-star airlines of the world.

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Heimische Gefühle inbegriffen… Nun bin ich natürlich kein Spezialist und kenne mich vor allem mit technischen Daten von Flugzeugen gar nicht aus, doch wer Interesse hat, tolle Bilder und ausführliche Infos von einem eingefleischten Flugzeugliebhaber zu sehen, dem empfehle ich Aarons tollen Blog „Pilotstories“, hier auf wordpress, und bei Facebook! Ich dagegen verabschiede mich lieber ganz emotional mit den Worten von Reinhard Mey: „Ich wär‘ gerne mitgeflogen….!“

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein; alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen und dann würde, was uns groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein…“

The last plane triggers thoughts of home… Well, as you can see I’m no expert and don’t know technical data about planes, but for those interested, there are a lot of specialized blogs about planespotting out there; for German speakers p.e. „Pilotstories“ here on wordpress and Facebook. Instead, I like to say goodbye today quite emotionally with quotes from the famous German singer and songwriter (and pilot!) Reinhard Mey: „I’d have liked to join the flight!“ and:

„Above the clouds freedom must be limitless – all problems and fears, they say, stay beneath them and then everything seemingly big and important suddenly looks tiny and small…“

 

Ein verrückter Auftritt – A Crazy Performance

Wie versprochen mal was Witziges: beim Seniorennachmittag für unsere Patienten haben ein paar Kolleginnen und ich uns als „Senioren“ verkleidet und sind mit Rollatoren und Gehstöcken in den Saal gewackelt, um dann aber zur Musik „Time Warp“ aus der Rocky Horror Picture Show so richtig abzurocken. Eine hatte sich sogar als Mann verkleidet; ich dagegen bin die mit der fliederfarbenen Wollmütze und angemalten Zahnlücken… Es gibt auch Videos, doch ich traue mich nicht, sie ins Netz zu stellen, um keine Probleme mit der Gema wegen der Musik zu bekommen…

As promised something funny: together with some collegues of mine I’ve done a little dance show, all disguised as elderly people (one of us even as a man), because it was an entertainment afternoon for our clients – all elderly people, of course! So, entering with strollers and canes, we soon „woke up“ to the „Time Warp“ from the Rocky Horror Picture Show and rocked the room! There also are 2 videos, but I don’t dare upload them because of the music in it – in Germany there might be licence problems. If you are looking for me: I’m the one with the lilac-coloured beanie and blackened teeth…

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Es ist nicht nur beim Publikum gut angekommen (wir wurden sofort für einen weiteren Auftritt im Sommer gebucht!), sondern hat auch uns sehr viel Spaß gemacht – Teambildung inclusive!

The audience loved it (we’ve been booked for another performance in summer!) and we had a lot of fun with the rehearsels, too – perfect team-building!