Ein gemütliches Frühstück – A Slow Breakfast

An Arbeitstagen reichen Zeit und Appetit (um 5.30 Uhr) meist nur für ein bisschen Müsli. Daher geniesse ich an freien Tagen gern ein späteres, ruhiges Frühstück!

On the days I have to go to work, time and appetite (at 5.30 am) more often than not only allow a small bowl of cereals. So on a day off I like to take a later, slower breakfast.

Mit dem klassischen Muster des englischen Porzellans musste ich ein bisschen überlegen und testen, wie ich es am besten umsetzen konnte…

A little challenge: catching the impression of the classical design of the English china…

Mein Malzeug – My Tools

Ein „Muss“ für alle, die gern zeichnen: einmal das eigene Malzeug festhalten. Ich habe mich entschieden, dies auf der inneren Umschlagseite des Périgord-Reisetagebuchs zu tun; als eine Art visuelle Einleitung.

A „must“ for all sketchers: to draw at least once their own tools. As for me, I’ve done it on the inside of the cover of my Périgord travel journal – kind of a visual introduction.

Château de Puymartin

Eine weitere Doppelseite in meinem Périgord-Buch: zur Abwechslung mal der Innenraum eines Schlosses, denn ich habe schon so viele Mauern und Türme gezeichnet, dass ich eine neue Herausforderung brauchte. Das Zimmer ist das sogenannte „Ehrenzimmer“ für Gäste, und die Einrichtung ist recht detailreich, daher dauerte es ein paar Stunden, das Bild fertigzustellen.

Another spread in my Périgord book: for a change, I’ve opted for the inside of a castle, having drawn a lot of walls and towers lately… This one was a new challenge: the bedroom for honored guests shows a lot of details, so it took a while to work on.

Hier habe ich nun davon profitiert, dass ich in Monbazillac die ganzen Schränke gezeichnet hatte: Möbel mit Holzmustern gehen inzwischen zügig von der Hand. Neu war die Tapisserie – hier habe ich nur die Farben und das grobe Muster übernommen, ohne das Bild genau darzustellen. Die Vorhänge mit Muster und Drapierung waren auch eine neue Erfahrung.

Now I profited from a former exercise: having drawn all the intricate wardrobes and cabinets in Monbazillac, the wooden furniture this time wasn’t hard to do. On the other hand, the tapestry and the bed curtains were new! For the tapestry I just took the original colours, only roughly recreating the scenery. The curtains show a pattern as well as drapery, also a good exercise.

Zeichnen auf dem Handy – Sketching on the Smartphone

Nachdem ich grad die Inhalte meines alten Handys auf das neue kopiert hatte, überlegte ich, welche Apps ich weiterhin verwenden wollte (wer von uns hat nicht welche installiert, die er überhaupt nicht verwendet?). Dabei kam mir auch die Mal- und Zeichenapp mal wieder zu Gesicht, die ich zwar anfangs genutzt hatte, die dann nach einer Weile jedoch Probleme gemacht hatte, sodass ich sie links liegen liess. Da sie jedoch ein paar Euro gekostet hatte und mir eigentlich gefiel, musste ich sie doch mal wieder testen – und siehe da, inzwischen funktioniert sie wieder gut! Auf dem neuen Gerät ist das Display außerdem etwas größer, sodass es mehr Spass macht, damit zu „spielen“:

Having copied the content of my old smartphone onto the new one, I wondered which apps to keep and which ones to delete (we all have some we never use, don’t we?). This way I „found“ the app for sketching and painting which I had used in the beginning but which hadn’t worked well anymore after some updates. Since I had payed for it, I wanted to test it before deleting – surprise! – by now it works perfectly again! Since the display on the new device is a bit larger, it’s even more fun now than before:

Natürlich sind sowohl der Finger als auch der Stift für’s Display ziemlich klobig für die kleine Fläche, sodass Genauigkeit nicht möglich ist. Aber genau das macht den Reiz aus: Wo ich mich auf Papier immer etwas zwingen muss, lockerer zu werden, wegzulassen und zu abstrahieren – hier geschieht das schon durch die Vorraussetzungen! Bei dem Bild oben habe ich hinterher – da es ja ohnehin eine rein digitale Arbeit ist – noch mit der Bildbearbeitung auf dem Handy eine Körnung zugefügt.

Of course, fingers and stylus are a bit awkward on the small surface, so exact work isn’t possible. But that’s intriguing, because on paper I always have to work on a more loose style: here, that’s a given because of the tools! On the picture above I’ve added a grainy look using the photo editing app – since the picture has been digital from the beginning, that’s no cheat.

Augsburg: Herbst am Roten Tor. Dies – der dritte Versuch, da hatte ich schon mehr Übung – gefällt mir besonders gut… Zu beachten ist jedoch auch, dass derart entstandene Bilder keine hohe Auflösung haben – nicht zu vergleichen mit Fotos von den „Papieraquarellen“.

Augsburg: The Red Gate in autumn. This one was the third try, and it shows that my hand was already less clumsy -I really like this one… Anyway, you have to consider that pictures created this way have a low resolution – not to be compared with photos from real watercolours!

Eines ist sicher: die App bleibt drauf und wird ab jetzt wieder fleißig verwendet! Perfekte Beschäftigung im Wartezimmer oder im Zug…

Well, the decision is made: I’ll keep the app on my phone – and use it much more often! It’s perfect for when on a train or in a waiting room…