Reisetagebuch Périgord: neunter Tag – Travel Journal Périgord: Day Nine

Heute ist mir etwas Blödes passiert: ich war bereits eine knappe Stunde gefahren, hatte eine halbe Stunde am Tor von Château de Losse gestanden und auf die Öffnung gewartet (macht 12.00 auf, man sollte sich vorher erkundigen..) und hatte schließlich den Eintritt gezahlt, als ich entdeckte, dass ich die Speicherkarte meines Fotoapparates in der Ferienwohnung vergessen hatte (ich muss sie ja jeden Abend zum Kopieren der Daten auf den Laptop herausholen). Also nur Handyfotos möglich! Ich habe noch eines mit nur einer Brennweite, da ist man sehr eingeschränkt – zumindest, wenn man gewisse Ansprüche an seine Fotos hat :-). Also nahm ich mir stattdessen mehr Zeit zum Malen!

Today, after driving for almost an hour and waiting another half hour at the gates of Château de Losse (should have checked the opening hours in advance…), even having bought a ticket for the visit, I realized that I had forgotten the memory card of my camera (had taken it out the last evening to copy the data onto my laptop). So, only mobile phone pictures possible! Since my phone only has one focal length, that’s not quite satisfying – at least, if you have certain standards for your pictures 🙂 . So, I took more time to sketch!

Zunächst kam ich in den „Prinzessinnengarten“, wo auch Tische und Stühle standen, das nutzte ich sofort.

First, the round tour led me to the „Princess Garden“, where I found tables and chairs on the lawn – perfect for my first sketch.

Eine Erklärung zu dem Haus gab es nicht, aber es ist einfach hübsch…

There was no explication about the building, but it’s just nice…

Der Rest der Gärten dort ist nicht so malerisch; teils zu geometrisch, mit weniger Blumen und vielen Hecken. Was die Leute anlockt, ist die Aussicht auf die Vézère – und das schöne Schoss selbst. So habe ich zum Schluss noch eines der kleinen Türmchen gemalt, diesmal auf einer breiten Mauer sitzend. Inzwischen war Bewölkung aufgezogen, die kam mit auf’s Bild. Das Schlossinnere konnte nur mit Führung besichtigt werden, dazu hatte ich heute keine Lust.

The rest of the gardens wasn’t as picturesque, mostly too geometrical with less flowers and more bushes. Of course, there’s the view into the Vézère valley… and the castle itsself. So before leaving, I did this small sketch of one of the turrets, while sitting on a broad stone wall. Meanwhile, it had begun to overcast, which I added to the picture. The interior of the castle can only be visited during a guided tour, which I didn’t fancy today.

Dann fuhr ich weiter zu den Wassergärten von Carsac-Aillac. Wie die meisten Gärten hier liegen sie am Hang und bilden mehrere Terrassen, was sehr schön ist. Hier tummeln sich allerdings auch Busladungen voll mit Touristen und Ausflüglern! Trotzdem lohnte sich der Besuch – wunderschön! Wasser- und Uferpflanzen in verschiedensten Formen und Farben, in einem auch landschaftlich sehr schönen Garten. Teiche, Becken, Bachläufe und Mini-Wasserfälle; dazu ein Bereich, der dem Garten in Givenchy (Monet’s Garten) nachempfunden ist, komplett mit kleiner blauer Brücke. Nach längerer Suche fand ich eine freie Bank mit Aussicht:

Then I went to the water gardens of Carsac-Aillac. Like most gardens in the region they are situated on a hillside, forming terrasses – very nice. Well, there are many tourists and visitors that come in buses! Nevertheless, the gardens are beautiful. Waterplants, many colours of waterlilies, green and colourful plants on the shores, all in different shapes and colours. Ponds, creeks, tiny waterfalls and pools, moreover there’s a part where the famous garden of Givenchy (Monet’s garden) has been recreated, complete with a small blue bridge. After some time I found a free bench with a view:

Bei all dem Grünzeug ist das Gebäude oben sehr wichtig für das Bild. Schön auch, wie sich der Ockerton am Rand des Beckens wiederholt – ebenso wie das Rot der Büsche und die dunkelrosa Seerosen zusammenpassen. Eine kleine Quelle belebt das Ganze. Herausforderung war, die vielen grünen Pflanzen so darzusellen, dass es kein Einheitsbrei wird… Allerdings hätte ich bei den roten Büschen mehr weiße Stellen lassen sollen… Das nächste Mal!

With all the greenery the building on the hill is important for the picture. Also nice: the ocre colour is the same as the stones at the edge of the basin, and the waterlilies „copy“ the red of some of the bushes. A small well adds interest. With so much green it’s always a challenge to interprete the different plants so they don’t merge into a green smudge… But as for the red bushes, I should have left more white spaces… Next time!

4 Kommentare zu „Reisetagebuch Périgord: neunter Tag – Travel Journal Périgord: Day Nine

  1. trotz des vielen Grün schönes warmes Licht und warme Farben im Perigord. Es fällt auf, dass es viele ockerfarbige Gebäude gibt . Hast du eine Ahnung was für ein Gestein das ist?
    das Haus und der Turm sind sehr schön modelliert und das letzte Bild hat eine richtig fließende Dynamik und stahlt doch gleichzeitig auch eine tiefe Ruhe aus.

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    1. Muss recherchieren, was das für Stein ist – wie ich beschrieben habe, der Stein aus den hiesigen Steinbrüchen. Auch vetputzte Häuser werden aber so gestrichen – gehört hier zum Bild. Hab noch kein weisses Haus gesehen – wohl nur in Städten.

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