Reisetagebuch Périgord: Sechster Tag – Travel Journal Périgord: Day Six

So, die Postkarten sind geschrieben und eingeworfen, mehr werde ich nicht malen. Aber mein Tagebuch wird natürlich weitergeführt! Nachdem ich heute ein kleines, aber sehr hübsches Schloss besichtigt habe (Puymartin), fuhr ich zu den Gärten von Eyrignac, bei Savignac-les Eyvigues. Sie rühmen sich, die schönsten Frankreichs zu sein – da dürften wohl einige andere Kandidaten schwer protestieren… Immerhin, sie haben meine Erwartungen übertroffen, denn außer den typisch französischen, geometrisch geschnittenen Büschen gab es auch viele Elemente, die man in englischen Parks oder auch im Gartenreich Dessau-Wörlitz findet – eine spannende Mischung, und diese Spannung wird gehalten, weil man immer erst durch einen Bogen oder um eine Hecke gehen muss, um das nächste Panorama zu sehen. Und dann gab es sogar ein Schattenplätzchen MIT TISCH und Aussicht für mich – da wurde gemalt!

Now, the postcards have been written and sent; there won’t be anymore of them for the time being. But of course the journal will continue! After visiting a small but pretty castle (Puymartin), I drove to the gardens of Eyrignac, near Savignac-les-Eyvigues. They claim to be the most beautiful ones in France – a statement several others will strongly contest… Anyway, they definitely surpassed my expectations! Aside from the typical french, geometrically cut bushes, there are many elements you find in English Gardens or , in Germany, in Dessau-Wörlitz. The result is an interesting and surprising mixture – surprising also because every panorama or new sight only presents itsself behind the next bush or after passing a green arc or something like that. Also, there was a nice shadowy place for me even with A TABLE and a view – ready to sketch and paint!

In den Gärten verbrachte ich insgesamt einige Stunden… Und nun ist es auch warm genug, dass ich abends vor meiner Tür am Tisch sitzen und bloggen kann 🙂

I spent some hours in these gardens… By now, the weather is balmy enough for me to sit at the table outside my door and write at the laptop 🙂

Reisetagebuch Périgord: Fünfter Tag – Travel Journal Périgord: Day Five

Diesmal ging die Fahrt mal in den Norden des Périgord. Brantôme ist eine sehr hübsche Stadt, mit viel Wasser, Brücken, Uferpromenade – ich verbrachte ein paar Stunden dort und schlenderte auch über den Markt, der zumindest diesen Sonntag an der Uferpromenade stattfand. Außerdem besichtigte ich den großen Höhlenkomplex, der diesmal weder Steinzeitmalereien noch Tropfsteine bot, sondern seit Jahrhunderten bewohnt wurde – und teils noch wird! Diese Wohnungen, in natürlichen Höhlen, die teils erweitert und ausgebaut wurden, habe ich auch schon im Loiretal gesehen, in Frankreich gibt es sie häufig. Diese in Brantôme waren eine Zeit lang auch Teil der Abtei. Von Brantôme habe ich einige Postkarten gezeichnet:

Well, this is weird: the „five“ in the header looks like „lwe“ – it’s the font, not a typing mistake – I double-checked! – This time I went north, first to Brantôme, a very nice town on the water, with pictoresque bridges and an abbey as well as some caves where people have lived for centuries – yes, some of them are still inhabited! These cave dwellers can be found all over France; the natural caves having been enlarged and walls having been built. This complex for some time was part of the abbey. Also, there was market on sunday which I visited. Several views from Brantôme you can find on some postcards I’ve sketched:

Dann fuhr ich weiter nach Saint-Jean-de-Côle, einem der „schönsten Dörfer“, wo es auch viele Fotos gab… Und einen Eiscafé!

Then I went on to Saint-Jean-de-Côle, one of the „most beautiful villages“, where I took some photos and enjoyed coffee and icecream..

Und schließlich besichtigte ich noch ein Schloss, nämlich in Jumilhac. Es ist von außen sehr „Harry Potter – artig“. Vom Garten aus, wo wir uns dann ohne Führung auch länger aufhalten durften, zeichnete ich die Schlosskapelle in mein Tagebuch:

At last, I went to Jumilhac for a guided tour of the castle, which is, from the outside, quite „Harry Potter-esque“. Later, in the gardens, we were allowed to spend some time, so I did this sketch of the chapel in my journal: