Reisetagebuch Périgord: Zweiter Tag – Travel Journal Périgord: Day Two

Nun, zunächst noch ein Nachtrag zu vorgestern: ich war auch in einer fantastischen Tropfsteinhöhle mit unterirdischen Seen und einem Fluss, doch dort konnte ich nicht zeichnen. Daher habe ich nach einem meiner Fotos eine doppelte Seite im Tagebuch gefüllt:

Well, first, I’d like to show you another picture I’ve done from a photo because I couldn’t sketch in the gorgeous cave I’ve visited the day before yesterday. There are, of course, stalagmites and stalagtites, but also underground lakes and a river. Very beautiful! So I did this one on the journal spread:

Die Formen und Farben „schrien“ förmlich danach, halb abstrakt festgehalten zu werden…

The shapes and colours just „wanted“ to be caught in a near abstract way…

So, und gestern war ich zunächst in den Panoramagärten von Limeuil, wo ich unzählige Fotos gemacht habe. Sie liegen hoch über dem Zusammenfluss von Vézère und Dordogne, daher der Panoramablick. Aber natürlich gibt es dort auch eine Vielzahl an Pflanzen, nach Themen geordnet (Zierde, Nutzen, Nahrung, Medizin etc), und es duftete in der Sonne ganz wunderbar! Die in der Sonne leuchtende Kapuzinerkresse musste ich malen, und die Dahlie passte farblich dazu.

So now, yesterday I first went to the panoramic gardens of Limeuil, where I took a lot of photos. They are situated high above the joining rivers of Vézère and Dordogne, thus the panoramic view. But of course there also is a great variety of plants in several themed gardens (flowers, medicinal plants, fruits and vegetables, plants that can be used for dying and other purposes, etc), and there were wonderful scents in the air! The nasturtium, glowing in the sun, just had to be sketched and painted; the dahlia matches the colours.

Dann fuhr ich weiter nach Cadouin, wo ein sehr schönes ehemaliges Zisterzienserinnenkloster zu besichtigen ist – hier saß ich auf einer der alten Steinbänke im Kreuzgang und zeichnete.

Then I went to Cadouin where you can visit a very nice former monastery with a beautiful cloistered courtyard. Sitting on one of the old stone benches in the cloister, I did this picture.

Einen wunderbaren Abend verbrachte ich dann auf Schloss Ladausse, einem kleinen privaten Schloss bei Monflanquin (schon im Departement Lot-et-Garonne). Hier hatte ich ein Dinner gebucht: die Gastgeber Eric (ursprünglich Belgier) und Dianne (aus USA) haben es in ein kleines Hotel umgebaut. Dianne kocht sehr gut und gern und zu bestimmten Terminen bieten sie diese Dinnerabende an, wo jeder sich anmelden kann. Das Gute für mich: als alleinreisende Frau macht das Abendessen im Lokal keinen Spass. Doch dort sitzen alle an einem Tisch – mit dem Gastgeber – und so hatte ich Gesellschaft zusätzlich zum fantastischen Menü! Es war eine kleine Gruppe, alle sehr nett, und es gab interessante Gespräche (Englisch, da die anderen Gäste aus USA waren). Vor dem Essen zeichnete ich noch den Brunnen im Hof und die Lindenblüten, die – von 3 Bäumen – das ganze bedufteten!

In the evening I spent some wonderful hours on Ladausse castle, a small, private castle near Monflanquin (Département Lot-et-Garonne). The owners, Dianne and Eric, have renovated it and made it a hotel. Dianne is a Paris-trained cook from the US and on special evenings anybody may book a dinner there. The upside for me: as a single woman having dinner in a restaurant isn’t that great, but here, everybody sits at the same table, including the host, so I had company with the great meal! The other guests were from the US, too, so we spoke English. They were interesting people and I’ve enjoyed their company. The food was terrific.. Before sitting down for dinner, I’ve sketched this well in the courtyard, as well as some linden flowers which – from 3 trees – scented the whole affair very pleasantly!

Mein Reisetagebuch Périgord: Tag 1 – My Travel Journal Périgord: First Day

Nun bin ich den zweiten Tag in Frankreich in der Region Périgord/Dordogne, und komme erst jetzt zum bloggen. Ich habe bereits sehr viele Fotos gemacht, und es braucht Zeit, die alle zu sichten und für’s Hochladen vorzubereiten. Daher habe ich beschlossen, Euch die Fotos meiner Reise erst nach meiner Heimkehr nach und nach zu zeigen; stattdessen werde ich hier erstmal die Einträge in mein Reisetagebuch posten.

This is the second day of my trip to France; in the Périgord/Dordogne region, I’ve just now found some time to post. Because of the sheer volume of photos taken I’ve decided to wait until I’m back home to „triage“ them and show you the most impressing ones. Instead, during my journey, I’ll just post my journal entries.

Für das Cover des Tagebuches habe ich ein kleines Aquarell gemalt, das nach einem Foto entstanden ist – leider war gestern das Wetter zu kalt und nass, um draussen zu malen. Ich habe in Saint Geniès mehrere Bilder gemacht, die größtenteils wegen des Wetters nicht sehr ansprechend geworden sind, doch für das gemalte Bild habe ich Sonne und ein paar bunte Blumen hinzugefügt.

For the journal cover I’ve done a small watercolour picture from a photo – it was too cold and wet to sketch outside. Also, the photos I’ve taken in Saint Geniès are a bit dull because of the overcast sky. So, for the sketch, I’ve added sunlight and some colourful flowers.

Auf der ersten Seite habe ich eine grobe Skizze der Gegend mit den Sehenswürdigkeiten gezeichnet.

On the first page I’ve done a small sketch of the region with its sites to see.

Erster Tag: die Höhle von Lascaux. Die Originalhöhle darf ja nicht mehr betreten werden seit den 60er Jahren, da die Bilder gelitten hatten. Doch der originalgetreue Nachbau fasziniert genauso! Drinnen darf man nur mit den dort verteilten Geräten Fotos machen, welche einem nach ein paar Tagen erst online zugesandt werden – wahrscheinlich in kleiner Auflösung und mit eingeschränkter Veröffentlichungsgenehmigung… Also hier ist Zeichnen das Beste! Allerdings sind die Malereien ja im Original viel riesiger und an teils schwer zugänglichen Stellen angebracht, das kann weder ein Foto noch eine Zeichnung wiedergeben.. Beeindruckend! Vor 20.000 Jahren gefertigt…

First day: the Lascaux cave with its famous paintings. The original cave has been closed to the public since the 60ies because of the damage to the paintings. But the 1:1 copy is fascinating nevertheless! Inside you’re only allowed to take pictures with the devices you get at the entry; some days later you can access the online site to get them – most probably in a low pixel quality and with restrictions for use… So, a sketch is in order! Of course, the originals are mostly impressing by their size and the way they are painted in spaces not easy to reach, so a sketch or a photo only can give so much of an impression… It was gorgeous! To think that they have been done 20,000 years ago…

Kleine Bilder – Small Pictures

Eines meiner kleinen, selbst gebundenen Aquarellbücher hatte nur noch wenige Seiten frei, daher habe ich ein paar kleine Bilder gemalt, um es vollends zu füllen.

One of my small, handbound watercolour books only had a few pages left empty, so I did some small pictures to fill it completely.

Das zweite Bild zeigt Felsformationen in Alberta, Kanada. Diese Formen werden im Englischen „Hoodoos“ genannt.

The second picture shows hoodoos in Alberta, Canada.

Meine handgebundenen Bücher haben ja verschiedene Papiersorten und -formate in einem Buch. Hier habe ich auf einem kleinen, schmalen Blatt Schnecke und Muschel nach der Natur studiert.

My own handbound books contain different qualities and sizes of watercolour papers in one book. On this small piece I’ve done a study of snail and seashell from ones I’d found.

Eine Szene aus dem Wörlitzer Park…

A scene from the Wörlitz Park ( a large landscape park a bit in the English style)…

Mal wieder ein Stück der Amberger Stadtmauer. Nun ist das Buch voll, aber die nächsten beiden sind schon bereit – ein kleines und ein größeres 🙂

This is once again a part of the Amberg city wall. Well, this book has been filled, but the next two are already waiting – a small one and a larger one 🙂

Noch mehr Lockerungsübungen – Practicing to Achieve a Loose Style

„Leichtigkeit ist schwer“ – dieser Satz kommt mir aus meiner (Amateur-) Zeit beim Zeitgenössischen Tanz noch sehr bekannt vor… Damit eine Bewegung leicht wirkt, muss sie schwer erarbeitet werden – und nun stehe ich vor dem gleichen Problem beim Malen und Skizzieren! In beiden Fällen hilft nur eines: Üben! Daher habe ich heute, sehr früh wach, schon Stift und Pinsel geschwungen…

„Achieving ease is difficult“ – I still very much remember this sentence from my time in an (amateur) Contemporary Dance group… To make a movement look easy, you have to work hard – just as I’m now struggling to achieve a more loose style sketching and painting! In both cases there’s only one way: practicing! So today, after waking early, I’ve already worked my pen and brush…

Brücke im Gartenreich Dessau-Wörlitz.

Bridge in one of the Parks and Gardens of Dessau-Wörlitz, Saxony.

Dorfkirche und Friedhof in Kerlaz, einem Dorf in der Bretagne.

Country Churchyard and cemetery in Kerlaz, Brittany.

Häuser im Museumsdorf Poul Fetan, Bretagne. Unten zum Vergleich ein Bild aus demselben Dorf, das ich bereits vor einiger Zeit gemalt und vorgestellt hatte; es war stärker ausgearbeitet und hatte viel mehr Zeit gebraucht…

Above: houses in the museum’s village of Poul Fetan, Brittany. Below you see another scene from the same village which I had painted and posted some time ago. It’s much more detailed and had taken much more time…

Lockerungsübungen – Trying to Loosen it Up

Da ich ja nun bald im Urlaub ein Reisetagebuch mit Zeichnungen und Aquarellfarben führen möchte, hatte ich den Eindruck, dafür noch lockerer werden zu müssen, damit auch schnelle, kleine Bilder gelingen. Daher versuchte ich, ein paar kleinere Bilder zügig zu malen, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Hier die Ergebnisse:

As preparation for my vacations in June I felt I had to practice sketching and painting in a more loose way to be able to do that in my travel journal. So I’ve tried to do some small pictures faster than usual, omitting more details:

Die oberen Motive stammen alle aus der Fränkischen Schweiz. Bei dem Wasserrad habe ich zunächst gezögert, es schien mir zu schwierig, ohne Aufwand zu malen – doch nach etwas genauerem Hinsehen kapierte ich das System und brauchte dann gar nicht mehr viel Zeit für’s Zeichnen.

The scenes above can be found in Franconia, east of Nuremberg. The watermill at first gave me pause: it seemed too complicated to sketch fast – but when studying it more closely I soon got the idea. In the end it didn’t take long at all!

Dies ist der Ort Rathen in der Sächsischen Schweiz/Elbsandsteingebirge. Auf diesem Bild ist natürlich etwas mehr los; trotzdem habe ich zügig gearbeitet und weder Fenster noch Fachwerk zu genau gemalt.

This is the village „Rathen“ in Saxonia. This picture, of course, is more complex; nevertheless I’ve worked fast and didn’t spend time on catching the windows or the half-timber details exactly.

Und die sommerlichen Felder mit Mohn stammen hier aus der Gegend. So ein Motiv ist nicht nur immer ein schönes Foto, sondern auch einfach zu malen.- Die nächste Zeit werde ich weiterhin am lockeren Malen arbeiten!

The summer fields with poppies are around here. Such a scene always is worth a photo and easy to sketch or paint.- Until my vacation I’ll go on practicing a more loose way!

Malübungen: Felsen – Practicing Rocks in Watercolour

Wie eine Freundin ganz richtig bemerkte, tue ich mich mit der Darstellung von Felsen immer noch schwer. Und da ich mal wieder trotz schönen Wetters daheim sitzen muss, habe ich die Gelegenheit genützt, Letzteres zu üben. Drei Fotos von meinem Bretagne-Urlaub standen Pate, denn dort findet man Felsen in sehr verschiedenen Variationen!

As a friend mentioned to me, my rocks still need improving – and she’s right. So, having to stay at home despite the sunny weather, I at least used the time to practice rocks in watercolour. I’ve selected three photos of my trip to Brittany as reference because there you find many different kinds of rocks!

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Oben: an der Pointe de Pen Hir. Dies Bild ist auf sehr rauhem Papier gemalt, was vielleicht für das kleine Format nicht so sehr geeignet ist. Andererseits bekommt so die Felsoberfläche mehr Struktur.

Above: at the Pointe de Pen Hir. This picture has been realized on quite rough paper which perhaps isn’t the perfect choice for a small format. On the other hand, it emphasizes the rough rock surface.

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Zweitens: das Felschaos bei Huelgoat. Hier sind die Felsen viel runder, glatter und teils mit Moos bewachsen.

The second picture shows the rock chaos at Huelgoat. Here the rocks are much smoother and partially overgrown by moss.

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Und schließlich die Côte de Granit Rose, ebenfalls rundere Kanten, und mit rosa Schimmer, je nach Sonneneinstrahlung. Noch schaffe ich die Felsen nicht perfekt, aber wichtig ist, immer zu üben – irgendwann wird es klappen!

Third: the Pink Granite Coast. Smooth surfaces and a pink hue, depending on the light are typical. Well, I still haven’t mastered painting the rocks, but I need to practice so maybe some time in the future it will work out!

Drei unterschiedliche Landschaften – Three Different Landscapes

Ein kurzer Dienst heute erlaubte mir viel Zeit zum Malen :-). Mit einem Bild von gestern habe ich daher heute drei Landschaften vorzustellen:

Only having had an unusual short day at work, there was much time left for painting today. With an added picture from yesterday there are three different landscapes to show you:

Brücke

Diese Brückenszene stammt zwar von einem Foto, das ich auf Sardinien gemacht hatte, doch theoretisch könnte es überall sein…

This scene at the bridge is based on a photo taken on Sardinia, but actually it could be anywhere…

Landschaft2

Dies dagegen ist eine reine Fantasielandschaft – sicherlich inspiriert von Landschaften in der Oberpfalz. Hier habe ich das erste Mal eine Landschaft ganz ohne Vorlage gemalt.

This one, though, has no reference photo whatsoever – it’s been conceived in my imagination, something I’ve never done before (except for flower pictures). That’s to say, in my head there surely were some landscapes from the region I’ve grown up in…

Halong

Dieses ist wieder sehr einfach zu erkennen: die Halong-Bucht in Vietnam – typischerweise bei regnerischem Wetter. Häuser und Fischfarmen auf Pontons sowie verschiedene Boote zwischen den fast senkrechten Felsen bestimmen das Bild.

Well, this one’s easy: featuring the Halong Bay in Vietnam; typically in rainy weather. Houses and fish farms on pontoons as well as different boats between the steep mountain-islands dominate the scene.

Ein Wochenende zum Malen, Teil2 – A Weekend Dedicated to Painting, Part2

Heute vormittag ging es gleich weiter, schließlich hatte ich gestern das Malzeug gleich auf dem Tisch gelassen… Zunächst eine Landschaft im Nördlinger Ries – wem es nicht bekannt ist: das Ries ist im Grunde ein Krater, der vor Jahrmillionen durch einen Meteoriteneinschlag geformt wurde. Vom Rand des Kraters hat man einen schönen Ausblick, wie diesen hier:

Today I started in the morning since I had left my materials on the table yesterday… First, a landscape, not far from Augsburg; called „Nördlinger Ries“, formed millions of years ago by a meteorite impact and named after the town of Nördlingen situated in the crater. Looking down from the edge of the crater you have nice views like this one:

Nördlinger Ries

Dann reizte mich ein Foto von einer Wanderung im Altmühltal,; es zeigt das Augustinerkloster Pappenheim:

Then a photo taken on a hiking tour in the valley of the river „Altmühl“ and showing an Augustine monastery near Pappenheim served as reference for the next picture:

Pappenheim

Man kann dort auch wunderbare Radtouren machen, wie es die beiden Leute auf dem Bild tun. Das Altmühltal ist Teil des „Fünf-Flüsse-Radwegs“, der Altmühl, Donau, Vils, Naab und Pegnitz verbindet – einen mehrtägigen Teil davon bin ich vor vielen Jahren mal geradelt, er ist wunderschön – viele Sehenswürdigkeiten und tolle Landschaften!

While I was on foot, the people in this picture are on a biking tour – the „Five Rivers Biking Tour“ in Bavaria can be recommended wholeheartedly – I’ve done a 3-day part of it years ago. Its lovely landscapes and many sites to see make it a great pleasure!

Hummel und Distel

Und schließlich versuchte ich mich noch an dieser Distelblüte mit Hummel. Doch nun ist erstmal wieder Schluss für heute – ein paar andere Dinge habe ich auch noch zu erledigen 🙂

At last I tried this thistle flower with the bumble bee. That’s enough for today, there are still some chores waiting to be done… 🙂

Ein Wochenende zum Malen – A Weekend Dedicated to Painting

Ein freies Wochenende, aber verregnet? Viel Zeit zum Malen! Heute habe ich zunächst den fröhlichen Zaun mit Blumen gezeichnet, der als Titelbild dient; eine der hübschen Ecken im Botanischen Garten Augsburg. Hinter dem Zaun befindet sich die Abteilung „Bauerngarten“. Da ich aber auch üben möchte, Menschen zu zeichnen, suchte ich mir ein passendes Foto und ließ dabei auch die Umgebung/ Hintergrund einmal weg:

A weekend off, but bad weather? Much time for sketching! Today I’ve first painted the cheerful fence with flowers above – one of the picturesque corners in the Botanic Garden of Augsburg. Behind the fence the „Farmer’s garden“ can be visited. Since I’ve still got to practice sketching people, I then chose another photo, neglecting the background:

Maler

Ja, der Herr macht genau dasselbe wie ich jetzt mit ihm! Im Hafen von Collioure, wo das zugrundeliegende Foto entstanden war, gab es jede Menge Profi- und Hobbymaler. Der Ort ist berühmt für die „Fauves“, eine Malergruppe, der auch Matisse angehörte, und lockt immer noch viele Liebhaber der Malerei an.

Yes, this man is doing the same as I with him! In the port of Collioure, where I had taken the reference photo, many people were sketching and painting, amateurs and pros. The town is known for the „Fauves“, a group of artists, among them Matisse, who often painted here. Today still many artists come here each summer.

St.Malo

Und dann reizte mich noch diese Szene an der Festung von St.Malo. Ich habe gestaunt wegen der Palmen – anscheinend wird es hier, obwohl im Norden Frankreichs gelegen, im Winter nicht zu kalt für sie. Irgendwie hat das Bild viel zu bieten zum Malen: Architektur, ein etwas düsterer Himmel, flatternde Flaggen, Möwen, Bäume, Blumen, Leute… Mal sehen, welches Motiv mich morgen lockt… Einen schönen Sonntag Euch allen!

Then this szene at the battlements of St.Malo just wanted to be painted! There’s so much in it: an interesting sky, flags in the wind, flying seagulls, architecture, palmtrees and flowers as well as people… I wondered a bit about the palmtrees – even situated in the north of France, St.Malo seems to have mild winters so the palmtrees can survive… Well, that’s enough for one day – I’ll start again tomorrow… Have a nice Sunday!

Eine sympathische Stadt – A Likeable Town

Das Bild zeigt einen der kleinen Läden in Chemainus, einem meiner Lieblingsorte. Die kleine Stadt befindet sich auf Vancouver Island und ist besonders für ihre großen Wandmalereien bekannt, in welchen die Geschichte der Stadt dargestellt wird. Das ist natürlich sehr interessant, aber nicht der Grund, weshalb es mir dort so gut gefällt. Es gibt lauter kleine, hübsche Häuser,  viel Grün,es ist nicht zuviel Trubel, freundliche Menschen, viele Künstler leben dort und insgesamt hat man den Eindruck, dass die Bewohner stolz auf ihr Städtchen sind und es entsprechend pflegen. Und wenn man tatsächlich mal schnell nach Vancouver hinüber will, steigt man ins nächste „seaplane“ – Wasserflugzeug, das sozusagen den Taxidienst auf’s Festland darstellt (im Gegensatz zur Fähre, die länger braucht). Das nötige Finanzpolster sollte man also schon mitbringen, wenn man sich dort niederlässt 🙂

This picture shows a small shop in Chemainus, one of my favourite places. The town is situated on Vancouver Island and mostly known for its large murals which illustrate the  history of Chemainus. This is quite interesting, but not the reason why I like the town so much. There are a lot of small, well maintained, pretty houses, a lot of green spaces, not too much traffic or tourists (at least when I was there, and that was in summer), friendly people, many artists live there and all in all you get the impression that the people are proud of their town and therefore do a lot to keep it tidy. If you want to go to the mainland and Vancouver, just take a seaplane – that’s like a taxi, whereas the ferry takes much longer. Of course, if you want to settle there, financial independance can’t hurt 🙂

Chemainus

Es wird sicher nicht das letzte Bild aus dieser Stadt sein, das ich zeichne…

This won’t be the last photo of this town to be turned into a watercolour sketch…