Zwei Kästchen im Shabby- Look – Two Shabby Style Boxes

Kleine, alte Holzkästchen jeder Art findet man oft und billig auf Flohmärkten. Sie lassen sich mit etwas Fantasie leicht nach eigenem Geschmack aufpeppen – dass ich selbst den Shabby-Chic Stil gern mag, haben meine Leser ja schon bemerkt 😉 . Hier sind 2 von diesen letzten „Upcycling“projekten:

Small vintage wooden boxes are cheap and easy to find on flea markets. Using your imagination you can upcycle them in your own preferred style. That I’m a shabby-chic lover is no secret 🙂 Here are two of my latest projects:

Vom linken, größeren Kästchen habe ich leider kein „vorher“-Bild gemacht, von dem kleinen rechts aber schon:

Alas, I haven’t taken a „before“ picture of the larger one on the left, only of the small one on the right side:

Wäre das Holzmuster auf dem Deckel noch schön gewesen, hätte ich es vielleicht belassen, doch die Kanten der Raute standen schon etwas hoch. Also beschloss ich, dem Deckel ein Reliefmuster zu verpassen: Spitzenteile, in Holzleim getaucht, habe ich daraufgeklebt, darüber eine Schicht Seidenpapier. Nach dem Trocknen wurde das ganze Kästchen mit weißer Kalkfarbe gestrichen.

Had the diamond shape on the lid still been in good condition, I’d have kept it – alas, the edges were already protruding a bit. So I decided to create a relief on the lid. Using bits of lace that I had soaked in white glue, I placed them on the lid and covered all with a sheet of tissue paper. When dry, I painted the whole box with white chalk paint.

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Dann wurde das Relief mit goldener Acrylfarbe gewischt und so hervorgehoben. Die Vertiefung in der Mitte bekam ein „Auge“ – ein aufgeklebter Glitzerstein, umrahmt mit einer Goldkordel, genau wie der Rand des Deckels. Vorne an den Deckel habe ich einen alten Polsternagel eingeklopft, der als Knauf zum Öffnen dient.

Then the relief has been highlighted with a wiped-on layer of gold tone acrylic paint. The center has got an „eye“ – a rhinestone, bordered with a piece of cord, which I also used to create a border around the whole lid. On the front of the lid a vintage upholstery nail creates a knob for opening.

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Das Innenleben: unten habe ich ein Stück weißes Leinen eingeklebt, oben im Deckel gibt es wieder Spitze. Das Kästchen ist recht klein, 20x10cm, doch meine Stretcharmbänder gehen alle hinein!

The inside: a piece of white linen covers the „floor“; the inside of the lid is embellished with a bit of lace. This box is quite small, 20x10cm, but there’s enough space for all my stretch-bracelets!

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Das andere Kästchen, 30x18cm und 15cm hoch, war ein altes Nähkästchen und als solches verwende ich es wieder (ich brauche einfach in jedem Zimmer ein Nähkästchen!), aber auch hier kam erstmal Kalkfarbe zum Einsatz, nämlich hellgraue. Der Deckel bekam einen Bezug aus Stoff, auf den ich vorher mit T-Shirt Transferfolie ein vintage Motif zum Thema Nähen gedruckt/gebügelt habe. Eine weiße Borte bildet den Rand.

The other box, 30x18cm and 15cm of height, was an old sewing box  – and I still use it as such (can’t have enough sewing boxes – I need one in every room), but at first it got a light grey chalk paint finish. The lid is covered with a linen fabric on which I had ironed printed transfer foil with a vintage advertisement (a French sewing theme), bordered with white lace.

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Auch hier ist wieder Spitze im Deckel innen – und Platz für etliche Utensilien!

Here, too, lace has been used for the inside of the lid. In this box I now keep the utensils I need for cutting patterns and material.

Anleitung: Weihnachtliche Spitzenanhänger – Tutorial: Lace For Christmas Ornaments

Spitzenblüten und -formen können leicht als Sterne oder Schneeflocken interpretiert werden, daher habe ich eine ganze Serie weihnachtlicher Geschenk- bzw. Baumanhänger daraus gebastelt. Das ist recht einfach, braucht aber etwas Zeit. Folgende Dinge werden benötigt:

Lace flowers and other shapes can easily be interpreted as stars or snowflakes, so I’ve created a whole series of Christmas ornaments from lace. They can be used as gift tags or to decorate the tree. This takes some time but isn’t complicated or hard to do. Here is what you need:

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Spitzenblüten, die entweder als Meterware käuflich sind (die kleinen Sterne) oder aus alten Häkeldeckchen geschnitten wurden. Express- Holzleim; nicht unbedingt das abgebildete Markenprodukt, ein billiger tut’s auch. Ein schmaler, kleiner Borstenpinsel. Alleskleber, Glitter und Schmucksteine (beides Bastelbedarf, Drogeriemarkt etc.). Ein Schälchen. Empfehlenswert: Wegwerfhandschuhe; außerdem: alte Plastiktüte oder Folie zum Unterlegen (keine alte Zeitung oder anderes Papier!). Zunächst den Holzleim 1:1 im Schälchen mit Wasser gut mischen. Handschuhe anziehen und jedes Spitzenteil in die Klebermischung tauchen, den Leim gut „hineinkneten“, Überschüsse abstreifen und das Teil flach auf die Plastikfolie legen – wenn alle Teile so behandelt wurden, müssen sie so liegend über Nacht trocknen. (Daher kein Papier: die Sterne würden darauf festkleben, von Plastikfolie lassen sie sich später lösen) .Den Rest verdünnten Kleber im Schälchen zudecken, er wird noch benötigt!

Lace flowers/ornaments – either bought as a border (like the small ones on the picture) or cut from vintage crochet doilies. A fast drying wood glue (white glue) – a cheap one will do just fine. A small bristle brush, all purpose glue (fast drying), glitter dust and rhine stones in different colours, a small bowl. Plus: disposible gloves and an old plastic bag or foil to cover your work space (NOT paper!). First step: mix the white glue 1:1 with water in your bowl. Put on gloves and put the lace „stars“ into the glue mix, working to soak them well. Then wipe off excess glue and lay the stars flat on the plastic. Leave them to dry over night (of course, paper would stick to the stars but from plastic you’ll be able to remove them when dry). Cover the bowl containing the leftover glue mix – you’ll need it for the next step.

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Wenn alles trocken und hart ist, geht es an’s Verzieren! Zwei Dinge sind zu beachten: die Schmucksteine brauchen einen Tropfen Alleskleber, wogegen der restliche Weißleim mit dem Pinsel dünn dort aufgetragen wird, wo anschließend der Glitter aufgestreut werden soll. Die kleinen Sternchen oben im Bild halten auch mit Weißleim. Ich habe die Anhänger jeweils beidseitig verziert, damit sie als Baumanhänger zwei schöne Seiten haben. Wenn es schneller gehen soll und die Teile nur als Geschenkanhänger verwendet werden, reicht auch einseitiges Verzieren. Wenn auch die Verzierung ganz trocken ist (1/2 bis 1 Std.), kann ein Faden zum Aufhängen angebracht werden – evtl. noch mit zusätzlicher Perle o.ä. Weitere Ideen siehe Fotos!

When the stars have dried, you can start to embellish them! For the rhinestones you need a drop of all-purpose glue whereas you use the bristle brush to put a thin layer of the white glue mix in the small areas you want to dust with glitter. The tiny stars in the picture above are glued with white glue, too. I’ve embellished my ornaments on both sides so they can be used for the tree; if you want to save time or only use them as gift tags, one side is ok. When the embellishment has dried (1/2 to 1 hour), they can be strung, maybe also using beads etc. Just get inspiration from the photos!

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Oben: hier habe ich verschiedene Farben Glitter verwendet, in zwei Arbeitsgängen. Unten: In einem Arbeitsgang zwei Farben „gemischt“ (Rand):

Above: Stars with different colours of glitter dust; I’ve applied first one colour, then the other. Below: the edge here shows gold and red dust, applied in one step.

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Die quadratischen Ornamente wirken besonders hübsch mit einem angehängten „Tropfen“ oder Prismen.

The squares look very nice with added „drops“ or prisms.

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Oben: der weiße Bereich wurde nur mit klarem, irisierendem Pulver bestreut.

Above: the white area has been treated with clear, iridescent dust.

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Einige der Spitzenteile habe ich zuerst noch komplett mit goldener Acrylfarbe bemalt, danach erst mit Steinen und Glitter verziert:

Some ornaments have got a layer of gold tone acrylic paint before embellishing like the others:

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Und so sehen dann die Geschenkpäckchen aus:

Now this is how the gift packages look like:

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Die Empfänger können die Anhänger dann als Baumschmuck verwenden. Weihnachten kann kommen!

The recipients can use the tags as tree ornaments. Christmas may come!

 

 

Schal aus alten Pullovern – Upcycling: Scarf from Old Sweaters

Alte Pullover, aber auch einfach Strickstoffreste vergangener Projekte, sowie Bortenreste, wurden für diesen warmen, verspielten Schal verwendet.

Old sweaters as well as knit leftovers from earlier projects and some leftover ribbon ends have been used to create this warm, playful scarf.

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Beim Durchsehen meiner Restekiste für Strickstoffe entschied ich mich schnell für diese Farbkombination: erstens typische „eisige“ Winterfarben, zweitens sehr gut zu Jeans passend. Ich wählte nur sehr leichte, weiche Stoffe aus, größtenteils mit Angora- oder Kaschmiranteil, die nicht am Hals kratzen! Selbst das silberne Zopfmuster mit Lurex ist kratzfrei. Passende Bortenreste waren schnell gefunden. Nach dem Zuschneiden der Strickstoffe in gleicher Breite, nähte ich diese mit einem Coverlockstich links auf rechts zusammen. Manche Stoffe hatte ich nicht in der richtigen Breite, die habe ich einfach quer zugeschnitten, das stört gar nicht. Auf der Rückseite schnitt ich dann die überstehende Nahtzugabe direkt an der Naht ab (das geht bei einem Coverstich). Auf der rechten Seite nähte ich die Borten auf die Nähte. Manche der Borten sind sehr hochwertig, siehe unten.

When sifting through my stash of knits I soon decided to use these „icy“ winter colours which also match jeans perfectly. I only chose very light and soft knits containing angora wool or cashmere – they don’t irritate the delicate skin on my neck. Even the silver tone metallic knit is soft enough. Having chosen the ribbons, I then cut the knits into pieces of matching width – some of them weren’t wide enough, so I just cut them in a 90° angle, that works just as well here! For piecing I used a cover stitch and joined them left side on right side, to avoid bulk. The resulting surplus on the back could be trimmed right beside the seams. On the front I covered the seams with the ribbons, some of which are high end, like the one below:

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Danach kam die zeitraubendste Arbeit: ein paar Stunden dauerte es, bis ich den ganzen Schal mit hellblauer Wolle umstochen bzw. umhäkelt hatte, wobei die Enden eine hübsche Borte bekamen:

Then the most time consuming work began: it took me several hours to stitch around the edges with light blue wool and crocheting the border which on the small edges has been worked into a broader lace border:

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Aber die Enden sollten noch ein paar Blüten bekommen: hier verwendete ich Walkstoffreste, die mit der Zackenschere grob zu Blüten geschnitten wurden und handgefärbte Spitzenblüten, die ich mit silbernem Häkelgarn aufnähte und -stickte:

To embellish the scarf ends a bit further, I used scraps of boiled wool, cutting them with  pinking shears to rough flowers and adding hand dyed lace flowers. Then I stitched them on the scarf using silver metallic yarn:

Die Kombinationsmöglichkeiten dieser einfachen Blüten sind fantastisch!

The possibilities of combining these simple flower forms are just great!

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Ein echter Hingucker…

A real eyecatcher!

Drei Mützen nach einem Schnitt – Three Caps After One Pattern

Dieser Mützenschnitt entspricht in etwa einer Baskenmütze oder einem Barett, ist aber etwas voluminöser – und mit Bommel gearbeitet wirkt er fast schottisch. Er ist sehr einfach und schnell zu nähen, besteht er doch nur aus einem Kreis sowie einem zweiten, gleich großen Kreis, der in der Mitte ausgeschnitten ist. Daher eignen sich diese Mützen besonders, mit Details zu spielen, die verschiedene Looks zaubern.

This cap is worked like a Basque beret, but has a bit more volume. Worked with a toorie it  resembles a Scottish bonnet. It’s fast and easy to sew, consisting of two circles of the same diameter, one of which has been cut out in the middle. Thus these caps are perfectly suited to play with the added details, creating different looks.

Oben: aus lila Walkstoff, mit Pelzborte und Pailletten. In der Mitte oben gibt es den für Baskenmützen typischen „Knubbel“, aus einem kleinen Stück desselben Stoffs gerollt und von Hand angenäht.

Above: made from purple boiled wool, with a fake fur border and sequins. On top a small „knob“ reminds of the typical Basque beret. It’s made from a tiny scrap of the same material and stitched on by hand.

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Ebenfalls aus Walkstoff, veredelt mit einer Goldborte, und einer alten Brosche. Eine große Bommel aus echtem Lammfell (ein Flohmarktfund) sitzt oben auf (besser zu sehen auf Bildern weiter unten).

Using boiled wool, again, this one has got a gold tone border with sequins and a vintage brooch, as well as a big vintage lambskin toorie on top (you can see it better on the pictures further below).

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Diesmal aus Gobelinstickbildern genäht, mit abgesteppter Kante. Ein Rest Mohairflausch wurde für den Rand und die Bommel verwendet und eine weitere alte Brosche setzt den Akzent.- Natürlich ist es interessant, wie sie getragen aussehen – ich habe ja keinen richtigen Hutständer – und daher habe ich ausnahmsweise mal Selfies gemacht, obwohl ich das eigentlich hasse…

This one’s made from vintage needlepoint embroideries. The seam has been emphasized by stitching; a mohair wool material has been used for the border and the small toorie. Another vintage brooch adds interest.- Of course it’s more interesting to see how I wear them – since I don’t own a genuine hatstand for displaying – so even if  I don’t like taking selfies, I’ve made an exception for this purpose…

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Und wen die Kette interessiert: hier habe ich einen großen Labradorit, den ich geschenkt bekommen habe, mit Goldperlen-Stickerei gefasst und an die Muschelkernperlenkette gehängt.

And if you’re interested in the necklace: a big labradorite I had gotten as a gift has been „set“ by a frame of gold tone beads and used as a pendant on the pearl string.

 

Stretch-Armbänder: chic, bequem und schnell gemacht – Stretch Bracelets: Stylish, Comfortable and Quickly Made

Seit ich Stretch-Armbänder entdeckt habe, bin ich regelrecht süchtig geworden: es macht viel Spass, und es lässt sich in kurzer Zeit jeweils das passende Armband zur Garderobe herstellen. Im Perlenladen gibt es den erforderlichen dehnbaren, aber stabilen „Faden“. Ich verwende 0,6mm dicken, der geht durch die meisten Perlen und Steine. Der Knoten wird doppelt gearbeitet, mit einem Tropfen Uhu gesichert und entweder in einem Stein mit grösserem Loch oder in einer Kaschierperle versteckt.

Having discovered stretch bracelets, I’m hooked on. They are fast and fun to make, thus you can create a matching one for every outfit. Bead shops supply the needed stretch twine, of which I mostly use the one with 0,6 mm diameter because you can thread it through most pearls and beads. The knot has to be done twice; a drop of all purpose glue (NOT white glue nor super glue!!) adds to secure it before trimming the ends. It then can be hidden in the hole of a larger bead or by a special bead.

Hier ein rustikales Armband, verschiedene Steine wie Jaspis, Achat etc. wurden mit silberfarbenen Perlen abgewechselt.

Above: this bracelet has an „earthy“ look. Jasper, agate and others are combined with silver tone beads.


Dieses dagegen ist edler: facettierte Apatitnuggets und dazwischen meine geliebten, vergoldeten Pyritperlchen. Den Knoten verdeckt eine goldene Muranoglasperle.

This one is more posh: facetted apatite nuggets and my favourite tiny gold filled pyrite beads. A gold tone lampwork bead covers the knot.


Perfekter Begleiter zum Jeans-Look: hellgraue und blau-graue Süsswasserperlen, Lapislazulikugeln und gecrackte Bergkristallkugeln mit ein paar kleinen Silberperlen. Hier sieht man, wie unten auch bei einigen anderen Stücken, dass nicht unbedingt immer symmetrisch aufgereiht werden muss!

The perfect addition for a jeans outfit: freshwater pearls in silver-grey and blue-grey tones, lapis lazuli beads and some cracked crystal quartz beads with small sterling silver beads. Here you see, as with other pieces below, that you don’t always have to thread the beads regularly or symmetrical for a pleasing result.

Mein absolutes Lieblingsstück, da edel, aber unprätentiös und zu allem passend! Wär sogar was für eine Braut, ist aber auch alltagstauglich: die weisse Sinfonie. Süsswasserperlen in verschiedenen Grössen und Formen, facettierter und auch gecrackter Bergkristall sowie Perlen und Zierteile aus Silber. Eine grosse Keramikperle mit Strasssteinen verdeckt den Knoten.

My all-time favourite: a white sinfony. It’s classy but not flamboyant and you can combine it with almost any outfit. Perfect for a bride as well as for everyday. Freshwater pearls in different shapes and sizes, some cracked and some facetted crystal quartz beads and sterling silver beads and charms. A ceramic bead with rhinestones covers the knot.


Diesmal ist Symmetrie angesagt: Aquamarinnuggets, grüne Süsswasserperlen, grosse gecrackte und kleine, facettierte Bergkristallperlen sowie vergoldete Pyritperlchen.

This piece shows symmetry: aquamarine nuggets, green freshwater pearls, big cracked and small facetted crystal quartz beads as well as some gold filled pyrite beads.


Citrinnuggets und vergoldete Pyritperlen…

Citrine nuggets and golden pyrite beads…


Süsswasserperlen in Brauntönen, lachs und silber, kombiniert mit Silberperlchen. Man kann die Armbänder durchaus auch paarweise tragen, siehe unten!

Brown, silver tone and salmon coloured freshwater pearls combined with silver beads. Below you see that it’s also nice to wear these bracelets in pairs!




Klar, dass das Weisse am kombifreundlichsten ist… Die Produktion geht weiter – schliesslich ist bald Weihnachten! 😉

Obviously the white one is the most versatile… The production of these bracelets continues – Christmas isn’t far anymore! 😉

 

Eine Tweedjacke im Uniformstil – A Fancy Uniform Style Tweed Jacket

Aus verschiedenen Tweedresten besteht diese Winterjacke, an der ich mich mal wieder mit Details ausgetobt habe. Der Basisschnitt ist – kaum zu erkennen – ein normaler Jeansjackenschnitt, den ich nur verlängert habe, den Rest bewirken die Details! Da ist der Kragen: ich habe ihn mit Litze verziert und die Spitzen mit einem Knopf fixiert, das ergibt einen „Button-down“-Kragen. Die Ärmel bekamen innen ein Strickbündchen als Abschluss, und das Ganze ist auch noch mit Steppfutter warm gefüttert.

Several kinds of tweed leftovers have been used for this winter jacket. It shows a lot of fancy details – you’d never know that the basic pattern was of a denim jacket which I had cut a bit longer than usual… For example the collar: it has been embellished with a braid and turned into a button-down collar. The sleeves sport knitted cuffs and the lining is a warm quilted one.

Die Vorderseite ist ganz im Uniformstil gehalten: selbstentworfene Schulterklappen, original mit Litzenrand und Streifen, sowie eine modisch abgewandelte Form der Bandschnalle mit „Orden“ – Letztere sind hier ein Abzeichen von France Patchwork (wo ich jahrelang Mitglied war), Broschen vom Flohmarkt und zwei Medaillen, die mein Vater in den 1960er/70er Jahren beim Volkslauf errungen hatte – insofern auch eine schöne Erinnerung an ihn, sowie an Amberg, wo ich aufgewachsen bin, denn die Medaillen zeigen Bilder von Amberg.

The front shows various details of a uniform jacket: I’ve created my own epaulettes with braided edge and stripes, as well as a fancy „service ribbon“ with „medals“. The latter are 2 vintage brooches, a pin of France Patchwork (of which I had been member for some time), and 2 small sports medals my father had got in the 1960s and 70s. So this also is a nice souvenir of him – and of the town where I’ve grown up, because the medals show pictures of Amberg.

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Einige Applikationen „Akanthusblätterranken“ lockern das Ganze etwas auf und bilden auch die Verbindung zur Rückseite, wo ich ein großes, fantasievolles „Wappen“ gestaltet habe. Diese Idee habe ich mal auf pinterest gesehen und fand sie toll. Das Spruchband unten am Wappen sagt: „Nadel verpflichtet“ – ein Wortspiel, das ich als Hobbyschneiderin einfach Klasse finde!

Some appliqués in the shape of acanthus leaves ease the impression a bit and form a connection with the rear side of the jacket where I’ve placed a big fancy coat of arms – a great idea which I had come across on pinterest. The scroll underneath the coat of arms shows a word play hinting on aristocracy and the love of sewing – can’t translate it into English!

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Nun, dieses Stück ist natürlich schon sehr speziell und nicht jedermanns Sache – aber ich liebe solche „augenzwinkernden“ Spielereien, und die Form der Jacke, vor allem zusammen mit langen Stiefeln getragen, steht mir sehr gut!

Well, of course this piece is very unusual and not to everybody’s taste. But I love such fancy, playful details, and the shape of the jacket, especially when accompanied by high „riding“boots, looks very nice and flattering on me!

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Ein „vergessener Ort“ – A Lost Place

Ob Profi oder Hobbyfotograf: alle lieben „vergessene Orte“. Vor einigen Jahren, bevor der Run auf diese Orte richtig begann, habe ich hier in Augsburg einen besucht. Gott sei Dank: denn heute ist dieser Ort alles andere als verlassen, im Gegenteil, es wurde teils restauriert, die Räume bekamen neue Bestimmungen – Läden, Museum, Designhotel, drum herum ein ganz neues Wohnviertel. Was natürlich ein großer Gewinn für die Stadtgestaltung ist, aber der Reiz des Verfalls ist nun nicht mehr zu finden. Es handelt sich um die ehemalige Augsburger Kammgarnspinnerei:

If you’re a pro or just an amateur photographer: I’ll bet you, too, love „Lost Places“! Some years ago, even before the run on these places  begun, I had visited one here in Augsburg. Thank God, because nowadays it’s not lost anymore but being partly restored, partly modernized, it’s filled with life once again by shops, a museum, a hotel and a whole new living quarter. What’s great for city planning isn’t as romantic for photographers anymore. I’m speaking of the former Augsburg Spinning Mill, „Augsburger Kammgarnspinnerei“:

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Der bekannte Schlot spiegelt sich in der Pfütze zwischen alten Gütergleisen…

The well known chimney is reflected in a puddle between old rails…

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Rost hat immer seinen Reiz!

Rust always creates interesting patterns!

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Dieses Schild erklärt, weshalb ich nicht innen fotografieren konnte… So ist es leider mit den meisten interessanten „vergessenen Orten“ – aus Sicherheitsgründen und aus Angst vor Vandalismus sind viele nicht zugänglich, und so sehr ich solche Bilder liebe, ich bin strikt dagegen, sich über diese Verbote hinwegzusetzen. Das ist ungefähr so, als wenn jeder zum Blumen fotografieren in Deinen Garten spaziert! Und manchmal besteht ja auch tatsächlich Einsturz- oder sonstige Verletzungsgefahr. Trotzdem hoffe ich, im Laufe der Zeit noch den einen oder anderen zugänglichen „vergessenen Ort“ besuchen zu können…

This sign explains why I didn’t go inside: it was prohibited (and locked). Like with most of these „Lost Places“ access isn’t allowed because it’s either dangerous or because the owners want to prevent vandalism. And as much as I love this kind of pictures, I’m definitely against trespassing! Just imagine, everybody just entered your garden to take pictures of the flowers… Moreover, often there’s real risk of collapse or injury. Nevertheless I hope to be able to visit some more „Lost Places“ with open access in the future…

 

 

 

Handbemalte Seidentücher – Handpainted Silk Scarves

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder meine Seidentücher herausgeholt… In den 1990er Jahren war neben Nähen das Bemalen von Seidentüchern meine Lieblingsbeschäftigung. Okay, damals war es natürlich genauso „In“ wie jetzt grad mal wieder das Häkeln; es gab jede Menge Kurse und käufliche Vorlagen, und einfache Färbetechniken wurden sogar in Kindergärten durchgeführt. Aber für mich war es eine wunderbare Möglichkeit, meine inneren Farbwelten in selbst gestalteten Mustern zu verwirklichen. Insgesamt habe ich damals ca. 150 Tücher und Schals bemalt; die meisten davon verschenkt oder auch verkauft. Doch einige besitze ich noch, und als ich sie durchsah, habe ich sofort beschlossen, sie wieder öfter zu tragen! Hier möchte ich Euch meine Tücher vorstellen – meint Ihr nicht auch, dass sie zu schade sind, um im Schrank zu liegen?

Some days ago I’ve sifted through my handpainted silk scarves… In the 1990s I already loved sewing but also silk painting. At the time, the latter was „In“ like today crocheting; there were lots of workshops and a great choice of purchasable patterns. Even kids could try basic techniques. For me, though, it was a perfect way to express my inner world of colours by creating my own patterns on silk. All in all, I painted about 150 scarves; most of which I either sold or gave away as presents. But some I kept, and when sifting through them now I decided that I would wear them again more often from now on! Just have a look – don’t you think they’re too nice to be kept in the drawer?

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Für das Schneeflockentuch ist ja eh bald wieder die richtige Jahreszeit! Die großen Kristalle hatte ich aus Papier geschnitten und dann auf Seide übertragen.

Well, it will soon be the right time for this scarf with snowflakes! The big crystals had been cut from paper, then transfered to the scarf.

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An dieses oben kann ich mich noch gut erinnern – es hat am meisten Arbeit gemacht von allen…

The one above had taken the most time of all…

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Was man immer wieder sieht: ich liebe es, geometrische Muster mit organischen Formen zu kombinieren.

You’ll notice that I love to combine geometric patterns with organic forms.

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Solche Tücher sind perfekt für große Fantasieblüten und Ranken…

These big scarves are a perfect canvas for fancy flowers and vines…

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Die meisten Muster habe ich direkt auf das aufgespannte Tuch vorgezeichnet (mit einem Spezialstift, der bei Berührung mit Feuchtigkeit – also Farbe – verschwindet). Für Tücher habe ich ausschließlich dampffixierbare Farben verwendet, da diese eine unglaubliche Brillanz haben. Fixiert wurde im Dampfkochtopf!

Most of the time I sketched the patterns directly onto the stretched scarves, using a special felt liner which erases itsself when in contact with liquids (here: when the colours were applied). I only used colours you had to fixate by vapour because the results are so brillant! A pressure cooker was used for fixation.

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Ein Tuch für die Faschingszeit!

A scarf for carnival time!

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Oben: dies Tuch hat einen Titel: „Eitelkeit“ 🙂

Above: this scarf is called „Vanity“ 🙂

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Da habe ich mich mal „modern“ ausgetobt!

Result of a „modern“ approach!

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Ein etwas zurückhaltenderes Muster: Herbstblätter mit ihren lateinischen Bezeichnungen, auf taupe-farbenem Hintergrund, Seidensatin. Hier habe ich die Ränder auf ganz andere Weise gestaltet: es war Meterware, kein fertiges Tuch, und statt des üblichen Rollsaums habe ich die Ränder frei und unregelmäßig geschwungen geschnitten – nachdem ich eine dicke, breite Linie aus Konturenmittel aufgetragen hatte. Das Konturenmittel dringt nämlich so durch die Seide, dass nichts mehr ausfranst!

A more quiet pattern: autumn leaves with their latin names, on sand-coloured satin background. With this piece I tried something new and different on the edges: having used a piece of silk material instead of a ready-made scarf, I didn’t sew seams but cut  freeform edges – after applying a thick and broad layer of contours colour. The latter seeps through the silk and prevents fraying by sealing the fibres.

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So, und dann fand ich noch Fotos, die ich von einigen verschenkten und verkauften Tüchern gemacht habe, bevor ich sie weggab; die Bilder waren natürlich damals noch nicht digital, daher habe ich sie digital abfotografiert. Allerdings lässt die Qualität etwas zu wünschen übrig; ich hatte damals die Tücher noch aufgespannt, in ungünstigem Winkel, fotografiert; manche auch auf dem Fliesenboden liegend, der durch den Chiffon durchscheint… Trotzdem gibt es einen Eindruck von meinem „Fleiß“ damals! Jedes Motiv und Muster habe ich nur ein einziges Mal verwirklicht!

At last, I also found the pictures I had taken of some of the scarves before I gave them away – those still were analog photos, so I used my phone to make digital copies. The quality of those photos isn’t very high; at the time I had taken pictures of the stretched scarves from an unfavourable angle or sometimes lying on the tile floor which shows through the delicate chiffon… Anyway, you get an idea of my productivity at that time! Every single pattern has been realized only once!

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Ergebnis eines Glas-Fusing Kurses – Result of a Glass Fusing Workshop

Zu meinem Geburtstag im Sommer hatten mir meine Tochter und ihr Mann einen Gutschein für einen Glasfusing-Kurs geschenkt. Da ich noch nie Glas bearbeitet hatte, musste ich mich zunächst einmal schlau machen, was das eigentlich für eine Technik ist! Das Internet war da mal wieder sehr hilfreich. Allerdings findet man bei der Suche viele nette Kleinigkeiten, auch für Kinder, irgendwie reizte mich das nicht so – bis ich auf Pinterest auch ganz tolle Projekte fand. In dem Gutschein war angegeben, dass der Kurs ca. 4 Stunden dauern würde und dies z.B. für eine Schale 25x25cm reichen würde. Kurstermine gab es nicht viele in Süddeutschland, aber vor 3 Wochen klappte es in Altdorf.

In summer, I got a birthday gift from my daughter and son-in-law: a voucher for a glass fusing workshop. Never having worked glass before, I at first had to search the net for information about the technique! There are lots of cute glass fusing projects to find, even for children, but most of them weren’t exactly what I had hoped for. But then, on pinterest, I found some really awesome projects, too. The voucher said that the workshop would be about 4 hours, enough for creating a glass bowl of 25x25cm. So 3 weeks ago I went to Altdorf for the workshop.

 

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Die Atmosphäre war sehr nett; es wurden auch gleich etliche Beispiele aus der dortigen Werkstatt gezeigt, leider habe ich da nicht fotografiert… Jedenfalls sehr inspirierend! Anschließend wurde erläutert, dass es verschiedene Techniken gibt: Immer ist die Basis ein klares Glas, bereits in der gewünschten Form. Darauf werden bunte Gläser aufgebracht – fertige Tropfen („Muggeln“), Stäbchen („Spaghetti“), oder Granulat in verschiedener Körnung. Schwieriger, aber in meinen Augen auch viel schöner, sind Motive mit geschwungenen Formen, denn die müssen erst sehr vorsichtig aus einer farbigen Platte herausgeschnitten werden, was laut Kursleiter eher für Fortgeschrittene geeignet ist – es war auch nicht einfach, aber ich hab’s zu seiner und meiner Verwunderung recht gut geschafft. Ich habe zunächst die geschwungenen Motive ausgeschnitten und platziert, dann Kreise in mühseliger Kleinarbeit aus kleineren Stücken geschnitten, ein paar Muggeln dazwischengesetzt und schließlich klares Granulat verwendet, um die Zwischenräume zu füllen.Das Ganze wird anschließend im Spezialofen bei hoher Temperatur zusammengeschmolzen, immer noch als flache Platte; ein zweiter Schmelzvorgang kann dann verwendet werden, um die bunte Platte um eine Form herum zu einem 3D-Objekt zu schmelzen. Oben ist meine fertig gestaltete Platte zu sehen.

There was a pleasant vibe in our small group, also due to the instructor who showed us lots of examples from his studio, which was quite inspiring. Then he explained different techniques with varying degrees of difficulty: all have in common a base of clear glass, already in the desired shape. This can be decorated either with glass „drops“, „spaghettis“, glass granulate in different colours – or with cut out pieces of coloured glass. The latter is a technique for advanced students because it takes accuracy, caution and some understanding/experience. Nevertheless, I just had to try it, because my design couldn’t be realized with only the other techniques. I put much concentration in it and heeded every bit of the instructor’s advice – it worked! These are the curves you see on my plate. After that, I cut out the circles – also much work, „nibbling“ the glass bit by bit until a more or less round circle results. These and some glass drops were placed between the curves, then I filled the gaps with clear granulate. The design elements on the plate above are still loose; they have to bond with the base during a first melting step in a special oven. A second melting step is needed to form the plate into a bowl (over a mould).

bowl glass fusing

Der Prozess des Gestaltens dauerte tatsächlich ca. 3 Stunden; da man sehr konzentriert arbeiten musste, kam es auch zum sogenannten „Flow“, bei dem man alles um sich herum vergisst. Kurz: es hat viel Spass gemacht und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Allerdings muss man wissen, dass die Werke erst zu einem späteren Zeitpunkt abgeholt werden können (bzw. man kann sie schicken lassen), da die Schmelzvorgänge Stunden dauern, dazwischen Abkühlen des Ofens, etc. Für Gartenbesitzer interessant: man kann auch tolle Objekte aus solchen Glasplatten zusammen mit Holz etc. herstellen, das ist sogar frostfest! Ich selbst würde das nächste Mal gern ein paar kleine Teile machen, als Kettenanhänger: durch die Dicke des doppelten Materials sind die recht stabil.- Vielen Dank für die Erfahrung, Carmen und Tyler!

The creative process actually took 3 hours; the focussed work leading to the „flow“ where you forget everything around. In short: it was much fun – and the result is satisfying! You just have to know that you have to wait for the finished piece either to be shipped or to go get it on a later date because of the time the melting process and the cooling down takes. If you’re a garden lover this is great, too: you can create amazing works of art with a fused glass plate and some wood etc. It’s frost proof! Me, I’d like to create some small pieces the next time, to use as pendants for my DIY jewelry… Thanks so much for the experience, Carmen and Tyler!

Jeans mit bunten „Fenstern“ – Jeans with „Windows“

Also, auch wenn „destroyed“ Jeans IN sind – ich mag’s nunmal nicht, einfach nur ein Loch drin zu haben, wo der Wind hineinpfeift (bin ja auch nicht mehr die Jüngste 🙂 ) Wenn die „Löcher“ jedoch Durchblick auf ein interessantes Motiv bieten, experimentiere ich gerne! Natürlich könnte ich jetzt behaupten, die Kathedrale von Chartres mit ihren Buntglasfenstern hätten mich dazu inspiriert, aber das wäre doch etwas weit hergeholt 🙂 ! Die kleinen Stickbilder vom Flohmarkt warteten schon eine Weile auf ihre Verwertung, eine günstige, bequeme Jeanshose bietet nun die Gelegenheit!

Well knowing that „destroyed“ jeans are very fashionable, I don’t like them – not with holes where the wind gets in (at my age it would look awkward, too 🙂 ). On the other hand, if the holes allow a glimpse of another interesting material, I really like to experiment! Of course I could claim that the stained glass windows of Chartres Cathedral have been my inspiration – but that would be a bit far fetched after all 🙂  The small embroidery squares from the flea market had been waiting for me to use them – now some low price but comfortable jeans present the perfect occasion!

Zunächst habe ich die Hose angezogen und vor dem Spiegel mit Schneiderkreide die Stellen markiert, wo die Bildchen hin sollten. Dann die Fenster geschnitten mit genug Zugabe zum Ausfransen, und schließlich von links die Stickereien festgesteckt. Dann ab damit unter die Maschine! Mit einer „skinny“ Jean klappt das aber nicht, man braucht ein bißchen Luft, um das Hosenbein unter dem Nähfüßchen zu bewegen. Ein breiter, dichter Zickzackstich sorgt für sicheren Halt und versäubert innen die Kanten des Stickbildes. Am meisten Arbeit machte aber zum Schluss das Ausfransen der überstehenden Jeanskanten!

At first I put the pants on and used the mirror to decide where to place the embroidery squares. Having marked the spots with French chalk, I cut the „windows“, leaving  a centimeter of allowance for the fraying. Now I pinned the sqares beneath the windows and stitched them with the sewing machine – not possible for „skinny“ jeans, because you need to be able to move the pants legs beneath the presser foot! A broad and dense zigzag stitch holds the squares in place even with much wear and tear – and you can trim the edges of the sqares without further stitching. The last step took more time  than everything else: fraying the denim edges!

Jean2

Jean1

Man könnte die Quadrate natürlich auch ein bißchen verdreht einnähen, doch dann klappt das mit dem Ausfransen nicht so gut…

Of course it would also look nice if the squares had been placed with a twist – but in that case the fraying wouldn’t work as well….