Magnolientraum – Magnolia Dream

Heute Nachmittag war ich ein wenig mit dem Rad und dem Fotoapparat unterwegs, um in den Gärten blühende Magnolienbäume zu finden. Denn dieses Jahr ist endlich mal so gutes Wetter, dass die Blütenblätter keine braunen Ränder vom Regen haben – und schönes Licht für die Aufnahmen war! Genießt die Bilder ohne weiteren Text:

This afternoon I did a little tour with my bike and my camera to find magnolia trees in the neighbourhood. This year I was fortunate to find magnolia flowers without brown edges from rain, plus a nice light for the photos! Just enjoy the pictures without further comment by me:

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Blumensonntag – Flower Sunday

Moment mal , werdet Ihr sagen: heute ist doch PALMsonntag! Stimmt, so heißt das hier in Deutschland. Aber nicht überall! Durch meinen Job im ambulanten Pflegedienst muss ich natürlich öfter sonntags arbeiten, so auch heute. Unter anderem kam ich zu einer alten Dame, die eine 24Std.-Kraft aus Kroatien bei sich wohnen hat. Und letztere erzählte mir, in Kroatien hieße der Tag „Blumensonntag“, und es sei Brauch, solche Wasserschalen mit Blumen auf den Frühstückstisch zu stellen:

Wait a minute – today is Palm Sunday! Right, that’s how it’s called in English as well as in German, but not everywhere! My job with a mobile nursing service requires me to work on several Sundays each month – this one, too. When visiting an old lady who has a hired  assistant from Croatia, I found this waterbowl full of flowers on the table. The woman from Croatia then explained, that in her country this Sunday is called Flower Sunday and creating these bowls was a custom.

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Ein wunderschöner Brauch, finde ich! Und hätte ich einen Garten, hätte ich auch gleich selbst so eine Schale gefüllt. Stattdessen gestattete mir die alte Dame, nach meinem Dienst in ihrem Garten zu fotografieren:

A very nice custom, don’t you think? If I had a garden myself, I’d go and fill a bowl, too! Instead, the old lady allowed me to take pictures in her garden after I had finished my working tour:

Und daheim noch ein Bild einer Topfpflanze…

At home, I also took a picture of a potted plant…

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Auch schöne Blüten! Wie war Euer Palm/Blumensonntag?

Nice flowers, too! How was your Palm/Flower Sunday?

Souvenirs

Ja, ich liebe Reiseandenken! Allerdings nicht unbedingt den üblichen Touristenkitsch oder gar „ulkige“ Sachen. In erster Linie sind es meine Fotos, die dazu dienen, gefolgt von ebenfalls kostenlosen Fundstücken aus der Natur (je nach Land muss man sich aber genau informieren, was mitgenommen werden darf! Aus der Türkei z.B. darf man nicht einmal Muscheln oder gar Sand vom Strand ausführen!). Von Sardinien hatte ich ja schon gezeigt, dass ich Strandglas und Muscheln mitgebracht hatte und bereits eine Kette daraus hergestellt hatte. Denn am liebsten mag ich einfach Dinge, die ich in irgendeiner Form weiterverarbeiten kann. Ebenfalls von Sardinien stammt dieser Zweig mit Flechten darauf, schön knorrig, ein ideales Dekostück, er lag bereits sehr vertrocknet auf einer Strasse – von lebenden Pflanzen zupfe ich aus Prinzip nichts ab.

Yes, I love to bring souvenirs from my travels! But rather not the usual tourist kitsch or even „funny“ stuff. Mostly, it’s the photos I take to remind me of the place and time, closely followed by (also free) nature findings. In this case you always have to consider the restrictions depending on the country : from Turkey, for example, you’re not even allowed to take shells or sand from the beaches! In one of my posts from last december I’ve already shown the seaglass and shells I’ve brought from Sardinia and the necklace I’ve made from these items. That’s what I prefer: stuff I can play with and create from! Also from Sardinia is this dry twig with lichen, beautifully gnarled, very decorative. It was already dried out, lying on the street – I never break or cut anything from living plants.

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Der kleine Keramikpilz, den eine Freundin mir zu Weihnachten schenkte, passt wunderbar dazu:

The small ceramic mushroom, a gift from a friend, looks perfect with it, adding a bit of colour:

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Aber auch einheimisches Kunsthandwerk reizt mich immer. Dabei mag ich Dinge, die nicht nur zum Angucken sind, sondern auch einen Zweck erfüllen – oder eben geeignet zur Weiterverarbeitung. Das Porzellanschälchen aus Sardinien passt wunderbar zu meinem „Shabby Chic“-Stil; im Bad habe ich so kleine Schälchen, wo ich Schmuckstücke drin ablege, die ich bald wieder brauche. Das handgeflochtene Körbchen aus Sardinien habe ich in den Händen des Handwerkers entstehen sehen; nun lege ich Stick- und Häkelzeug darin ab, an dem ich grad arbeite.

Also, I like local craft products, preferring items that are not only nice but also useful – or suitable for further use in my own creations. The small porcelain bowl from Sardinia is a perfect match for my „Shabby Chic“-style; I use it to store jewelry pieces. The handwoven basket (also from Sardinia) has been made before my eyes and now gets to hold my embroidery or crochet works in progress.

Ganz besonders „verrückt“ bin ich natürlich auf alles Textile! Ist es aus Stoff, lässt es sich vernähen… Bereits an anderer Stelle hatte ich die Leinenjacke vorgestellt, für die ich auch ein Geschirrtuch verwendet habe, das mit Motiven der kanadischen Indianer verziert ist:

Of course, I’m always crazy about everything textile! If it’s fabric I can sew it… In one of my posts I have already shown the linen jacket I had sewn using a tea towel printed with Canadian native motives:

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Und auch die Fotos werden nach der Reise aufbereitet: ich gestalte meine Alben am PC. Fotobücher, die man bestellen kann, sind ja sehr schön, aber nicht billig, und man ist in der Menge der Bilder doch sehr eingeschränkt. Zudem werden sie dieses Jahr deutlich teurer, da die Steuer darauf erhöht wurde: der Staat merkt schnell, wo es sich lohnt, abzuschöpfen… Daher mache ich meine Fotobücher/-Alben seit Jahren selber. Einige Beispiele aus dem aktuellen Sardinienurlaubsbuch:

Selfmade photo books are my favourite way to record and remember my trips. Of course you can do that online, but those books are expensive (even getting more expensive in Germany 2017 because the tax on them has been augmented – the State knows where to get more and more…) Moreover, the amount of pictures you can include is limited. That’s why I make them myself. Some pages from my book about the trip to Sardinia:

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Ich habe dabei alle Möglichkeiten der Gestaltung, kann Texte einfügen, Bilder drehen, ausschneiden, kleine Bilder in ein großes setzen, und, und, und… Voraussetzung sind ein ordentlicher Drucker und die Beschäftigung mit einem Bildbearbeitungsprogramm. Damit das nicht durch Tinte und Fotopapier teuer wird, hier mein Tipp (für Tintenstrahldrucker): sehr gute Tinte (Testsieger)gibt es extrem günstig im Internet, zum Bruchteil der Originaltinte! Und das Fotopapier, das es zweimal im Jahr (meist Mai und Herbst) bei Aldi gibt, ist hervorragend, da kaufe ich immer gleich etliche Packungen.

This way I can choose the whole design and layout according to my own ideas: adding texts, putting small pictures into a big one, use cutouts, twist and turn everything like I want…  Requirements are a decent printer and the time to work with an image editor program.  The expenses for ink and paper can be contained: there are very good offers on the net for test winning ink, you can save a lot with that!  Once or twice a year some discounters offer very good inkjet photo paper – I always buy a stock.

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Auf so ein A4-Blatt passt eine Menge, es ist ein Format, in dem ein einzelnes, besonders gelungenes Bild toll wirkt, oder eine Collage aus mehreren Bildern. Immer zwei solche Seiten, Rücken an Rücken, in eine Klarsichthefthülle gesteckt, sorgt für ein wunderbares Bilderbuch!

Using the german A4 format, I’ve got a lot of space to fill – either a perfect photo as a single or a collage of three or more different pictures. Two of those pages, inserted back to back into a clear sleeve and put in a folder makes for one two-sided page in a great photo book!

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Wien im Dezember – Vienna in December

Es ist eine Weile her seit meinem letzten Beitrag – in der ersten Januarwoche war ich beruflich und privat „ausgebucht“, danach mit heftiger Grippe im Bett; jetzt geht’s allmählich wieder aufwärts. – 2013 war ich im Dezember eine Woche in Wien, eigentlich wollte ich diese Bilder noch in der Adventszeit zeigen, doch da noch Winter ist, passt es gerade noch, denke ich.

It’s been a while since my last post – at first, I was very busy at work and otherwise, then I got the flu and just now I’m starting to get better.- In december 2013 I spent a week in Vienna, the photos of this trip should have been posted during the time of last advent, somehow I had overlooked them. But still being winter, I think it’s ok now, isn’t it?

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An dieser S/U-Bahnstation begann mein täglicher Sightseeing Trip. Wer liebt nicht den Jugendstil, der einem hier überall begegnet?

This station was the starting point of my dayly sight-seeing trip. Who doesn’t love the Arts-and-Crafts style displayed here everywhere?

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In der Karlskirche…

In the Church of St.Charles..

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Der Engel wacht über einen der vielen schönen Adventsmärkte – wer gerne Punsch trinkt, ist in Wien im 7.Himmel: es gibt unglaublich viele Sorten Punsch auf diesen Märkten, einer leckerer als der andere! Da ich nur zu Fuß und mit „öffentlichen“ unterwegs war, genoss ich es, Hände und Bauch immer mal wieder mit einer Tasse Punsch zu wärmen. Auf diese Weise habe ich die eine Woche 10 verschiedene Sorten probiert, und das waren noch lange nicht alle… Auf einem Markt gab es nur Punschsorten, die von verschiedenen Sterneköchen kreiert worden waren! Und am ersten Tag geriet ich in der Fußgängerzone in die Feier des jüdischen Chanukka-Festes, wo koscherer Glühwein ausgeschenkt wurde, der war auch lecker (ich vertrage Wein vom Magen her nur in sehr geringen Mengen, und am besten, wenn er „koscher“ ist, da in diesem noch weniger Zusatzstoffe erlaubt sind als bei Bio-Wein. Auch den selbst hergestellten Wein meines Schwiegersohnes vertrage ich gut, da er ebenfalls extrem wenige Zusatzstoffe hat – wahrscheinlich auch einfach wenig Gerbsäure, da im Glasballon gereift und nicht im Eichenfass). Jedenfalls war ich die ganze Woche „gut gelaunt“  🙂 , da ich ja sonst extrem wenig Alkohol trinke..

Above: an angel is watching over one of the many Christmas markets. These markets in Vienna are  punch-lover’s paradise: even tasting 10 different recepies in this one week I couldn’t taste them all! There even was one market where  different kinds of punch were served that had been created by star chefs! Since I didn’t drive the whole week, I enjoyed it to warm my hands and my stomach with a cup of punch every now and then, resulting in being in a „very good mood“ the whole time 🙂 since normally I don’t drink alcohol very often! One day in the pedestrian area, I found myself in the midst of Jewish families celebrating Chanukka, with song, dance and – kosher mulled wine! Now, my stomach is a bit delicate when it comes to wine; years ago I found out, that it much better tolerates kosher wine, containing less extra ingredients than even bio-wine. Also, my son-in-law makes his own wine in a glass balloon, so it contains no tannic acid from oak-barrels, resulting in a very mild kind of wine. –

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Stephansdom

Cathedral of St.Stephan

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Da gibt es wohl keine Unklarheit, woher der junge Musiker kommt! Ob er die Farbe der Harfe passend zum Haar ausgesucht hat?

Quite obvious, where this young musician is from! Wondering if he chose the colour of his harp to match his hair?

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Für die Kleinsten: das coolste Karussel, das ich je gesehen habe! Aus recycelten Gegenständen, und die Eltern müssen treten!

For the little ones: the coolest kind of carousel I’ve ever seen! Made from recycled items and the parents have to pedal for it to turn!

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Das musste natürlich sein: ein Trainingsmorgen in der Spanischen Hofreitschule! Leider war fotografieren verboten; ich dachte zunächst, nur der Blitz sei tabu, um die Pferde nicht zu stören, doch dann wurde ich ermahnt, auch ohne sei es nicht gestattet. Im Shop gäbe es Postkarten…

Of course, this was on my schedule, too – watching a training in the Spanish Riding School! Alas, taking photos was forbidden – at first, I thought just the flash was a no no because of the horses, but then I was reprimanded:  no photos at all, I could buy postcards in the shop….

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Hier war das Fotografieren gestattet: die alte Bibliothek!

Here, I was allowed to take photos: the old library!

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Park vor der Nationalbibliothek

Parc in front of the National Library

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Sonntagmorgen in der U-Bahn

Sunday morning in the underground

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Oben: das Hofburgtheater. Die moderne Weihnachtsdeko ist Geschmackssache…

Above: the famous Hofburg theater. And modern Christmas decoration…

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Viel schöner finde ich den Jugendstil:

I much prefer the Arts-and-Crafts style:

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Das nächste Mal komme ich im Frühjahr, wenn alles blüht..

My next visit will be in spring with all flowers in bloom…

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Frohes Neues Jahr – Happy New Year

Nun habe ich letzte Woche ja wieder gearbeitet, auch über die Feiertage/Wochenende. Doch an Silvester konnte ich nachmittags einen Spaziergang machen. Es hat sich gelohnt – wieviel Schönheit wir hier direkt vor der Haustür haben…!

I’ve been working last week and also the holiday weekend, but on New Year’s Eve I took an afternoon walk, admiring the beauty on our doorstep!

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Oben und unten: Blick von der Lechbrücke in Hochzoll

Above and below: View onto the river Lech in Augsburg/Hochzoll

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Und weiter südlich im breiten Teil des Flussbettes, das in dieser Jahreszeit sehr wenig Wasser führt, war die Wildnis verzaubert:

A bit further south in the river bed which this time of year is quite dry, the wilderness looked enchanted:

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Am Neujahrsmorgen fiel es zwar schwer, aufzustehen zum Dienst, doch später war ich froh darüber, denn so sah ich einen zauberhaften Sonnenaufgang! Für einige Patienten war ich etwas zu früh dran, daher konnte ich mir 10 Minuten Pause gönnen zum Fotografieren:

On the morning of New Year it was hard to get up at 5.15am to go to work, but later I was rewarded by a wonderful sunrise! Since I was a bit early for some of my patients, I treated myself to a break of 10 minutes to take some photos:

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Die Stimmung änderte sich von Minute zu Minute mit dem Sonnenstand und den Schwaden von Morgennebel…

The mood changed from one minute to the next with the rise of the sun and shifting morning mist..,

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Und hiermit wünsche ich allen Lesern ganz herzlich ein gesundes, glückliches Neues jahr 2017!

With these pictures I wish all readers a wonderful New Year 2017!

 

Sardinien, Teil 4 – Sardinia, Part 4

Meine letzten beiden Tage auf der Insel waren sehr unterschiedlich (nur das Wetter war gleich sonnig). Am Donnerstag genoss ich nochmal Natur in vollen Zügen, am Freitag war die Hauptstadt Cagliari mein Ziel, bevor ich Samstag von dort wieder den Heimflug antrat. Natur in Form einer Wanderung auf dem Monte Ortobene bei Nuoro. Dort gibt es viele Wanderwege, einer lockte mich besonders, weil man unterwegs Quellen sowie stein- und bronzezeitliche Überreste sehen konnte. Doch zunächst ging es im Morgennebel nach Nuoro:

My last two days on the island were quite different except for the weather: both days were sunny. Thursday I once again enjoyed nature while on Friday my destination was the capital Cagliari before boarding my flight home from there on Saturday. I found nature on a hiking tour on Monte Ortobene near Nuoro. There are several trails and I opted for one where some natural sources as well as relics from the Stone- and Bronze Ages can be found. But first I had to drive to Nuoro in the morning mist:

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Übrigens liebe ich kurvige, enge Bergstrassen (am Steuer, NICHT als Beifahrer!), und auf Sardinien kam ich da voll auf meine Kosten 🙂   –   Der Wanderweg war größtenteils ein Pfad durch eine Art Felsenlabyrinth im Wald, sehr wild-romantisch!

By the way : I love curvy, narrow mountain roads (at the wheel, NOT in the passenger seat!),  on Sardinia I could well indulge in this passion 🙂    –  The hiking trail went through a labyrinth of rocks in the woods, very wild-romantic!

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Die Steinmauern stammen aus der Bronzezeit; damals gab es hier oben noch nicht soviel Wald, sondern wohl Felder und Weiden, die von den Menschen mit Steinwällen begrenzt wurden.

The stone walls date from the Bronze Age, when there wasn’t so much wood on the mountain but fields and pastures.

Moos und Flechten sind Zeugen, dass es hier oben viel Nebel gibt, selbst wenn auf der Insel im Sommer Trockenheit ist.

Moss and lichen show the fact that up here the air often contains much more moisture even in summer when the island enjoys hot,dry weather.

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Inzwischen bin ich schon ein ganzes Stück höher gekommen und folge einem Schild „Aussichtspunkt“ (natürlich auf Italienisch). Um tatsächlich etwas zu sehen, muss ich vorher etwas alpiner über einige  Felsbrocken hochkraxeln – dieser Blick auf Nuoro belohnt das. Übrigens war ich sehr froh, dass ich meine Salomon Wanderstiefel dabei hatte – ich habe nur im Lokal und beim Autofahren normale Halbschuhe getragen, sonst immer die Stiefel! Egal ob beim Kraxeln in wildem Gelände, wie hier, oder auf abschüssigen Altstadtstrassen mit glitschigem, regennassem Kopfsteinpflaster, ich hatte immer guten, sicheren Griff und Tritt, schonte die Knie und den Rücken, hatte nie müde Füße und immer stabile Knöchel. In Regenpfützen blieben die Füße trocken und am Strand kam kein Sand hinein. Die Anschaffung hat sich gelohnt!

In the meantime I’ve already moved quite a bit upwards on the trail and follow the sign to a „viewpoint“ (of course in Italian). But to be able to actually see something I’ve got to climb several boulders. This view of Nuoro is the reward. By the way: I was very happy to have brought my Salomon hiking boots – except when in a restaurant and while driving I always wore the boots! When climbing over boulders and hiking on uneven terrain as well as on the wet and slippery cobble stones of steep old city streets – I always had a good grip in them. My feet never tired, my ankles were protected and my knees and back loved the shock absorbing quality. Moreover, even in puddles my feet stayed dry and on the beach no sand got in. This is one expense that was worth while!

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Blick auf die Bergflanke.

View onto the mountainside.

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Platz für eine Rast.

Place for a short rest.

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Unter diesen Felsen haben Steinzeitmenschen gelebt (es gibt auch eine kleine Höhle), die auch den Eingang mit zusätzlichen Steinmauern geschützt haben. Man weiß dies, weil am Fels eine Inschrift geritzt war: „Fred und Barnie“ 🙂   Nein, aber es wurden Überreste gefunden.

In the Stone Age people lived in the shelter of these rocks (there also is a small cave); they further shielded the entrance with stone walls. The dating of the shelter has been confirmed by an inscription found on the big rock :“Fred and Barnie“ 🙂  No, but found artefacts confirmed it.

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Rinde einer Korkeiche – ja, auf Sardinien wird auch Kork gewonnen, aber die Bäume wachsen auch wild dort.

This is the bark of a cork oak – yes, on Sardinia cork is harvested and processed, but these trees also grow wild.

Doch nun zum letzten Tag, in Cagliari… Nach meiner Ankunft mittags machte ich zunächst ein paar Bilder im Zentrum:

But now to my last day, spent in Cagliari… After arriving at noon, I went for a walk in the centre:

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Danach bestieg ich den „Elefantenturm“, der einen guten Blick über die Stadt und den Hafen bietet.

Afterwards I climbed the „Elephant Tower“ which offers a nice view over the city and the harbour:

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Am späten Nachmittag, als es schon dunkel wurde, belebte sich die Stadt zusehends. Ich wollte ein wenig bummeln gehen und ließ den Fotoapparat auf dem Zimmer. Daher musste ich zum Smartphone greifen, um diese Bilder zu machen – ich finde, die wurden mindestens so gut wie mit dem großen Apparat – und bei dem hätte ich auch ein Stativ gebraucht!

Later in the afternoon, when it was already getting dark, the streets began to crowd. I wanted to go for a stroll and perhaps a bit of shopping, so I left my camera in the hotel room. This way I had to resort to my smartphone for these pictures – and they’re much better than I had anticipated!

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Ein paar Eindrücke vom Hafen..

Some impressions of the harbour…

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Eine Kirche in der Innenstadt, leider weiß ich den Namen nicht mehr.

A church in the city, alas, I’ve forgotten it’s name.

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Wie man sieht, auch hier ein Weihnachtsmarkt – und ein paar Schritte weiter kam ich zufällig auch zu einem Kunsthandwerkermarkt in einem öffentlichen Gebäude, auf dem ich dann auch schon einige Weihnachtsgeschenke fand… Ein guter Übergang zurück in den „Alltag“ hier in Deutschland…

A Sardinian Christmas Market – and some steps further I discovered a market of DIY artists selling their products, where I already found some  Christmas gifts… This was a nice transition to the „everyday life“ back here in Germany…

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Sardinien, Teil 3 – Sardinia, Part 3

Nun bin ich wieder im Lande und werde diese Woche  noch mehr von Sardinien berichten. Zunächst: auf dem Rückweg von der Halbinsel de Sinis, noch Nähe Oristano, habe ich eine archäologische/historisch Stätte besucht, „Santa Christina“.

Now that I’m back home I’ll write some more posts about the journey to Sardinia. At first: on my way back from the peninsula de Sinis, near Oristano, I visited an archaeological/historic site called „Santa Christina“.

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Hier handelt es sich um ein Brunnenheiligtum aus der Bronzezeit, von der Nuraghenkultur (siehe letzter Beitrag). Allerdings haben dann im Mittelalter auch die Christen dort eine Pilgerstätte errichtet und sie nach der Heiligen Christina benannt. Auf dem obigen Bild sieht man die Grundmauern des bronzezeitlichen Heiligtums mit dem Eingang zum Brunnen in der Mitte. Dort kann man noch hinuntergehen:

This is a holy well from the bronze age, by the nuragic culture. Later on in the Middle Ages people created a christian place of pilgrimage here, too, naming it after the Holy Christina. On the photo above you see the foundations of the former nuragic sanctuary with the entrance to the well. You still can enter the well:

Über die Art der Verehrung in der Bronzezeit ist nichts bekannt, doch die Form der Anlage und die Logik lassen Fruchtbarkeitsriten vermuten (Wasser aus dem Schoss der Erde lässt alles wachsen).

There is nothing known about the kind of the rituals in the Bronze Age but the shape of the entrance and some logic hint at fertility rites (water from the womb of the earth makes everything grow).

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Als ich zum Bereich des christlichen Heiligtums kam, wurde es schon dunkel…

As I reached the christian part of the sanctuary, the sun was already setting…

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Am nächsten Tag war es zwar doch nicht so sonnig, wie vorhergesagt, aber wenigstens regnete es nicht. Ich fuhr nach Cala Gonone, das ist im Sommer ein sehr beliebter Badeort, doch nun ist dort alles wie ausgestorben. Auch das Aquarium (so eine Art „Sealife“) hatte zu. Doch da ich nunmal da war, habe ich volle 2 Stunden am Strand verbracht, den tosenden Wellen gelauscht und versucht, diese Stimmung „einzufangen“.

The next day it was still very cloudy and windy but dry. I went to Cala Gonone, which in summer is a very busy beach resort, but now in winter it’s deserted. Also, the aquarium, a big one like „Sealife“, was closed. So I spent 2 hours walking on the beach, listening to the raging waves and trying to „catch“ the mood.

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Unglaublich, wie wunderbar man da seine Seele baumeln lassen kann… Und ich war ganz allein dort, keine Menschenseele! Natürlich guckte ich auch wieder nach „Schätzen“, und als ich an einem Strandabschnitt  fündig wurde,  ging die Suche richtig los. Das Ergebnis:

Incredible how relaxing this is… And there was nobody there, I was all alone! Of course, I also searched for „treasures“ again, and on one part of the beach I got lucky – after that, I began serious beach- combing! The results:

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Jede Menge Glas, Muscheln, Napfschnecken, ein – ganz sauberer! – Knochen, und Stücke von glasierten Tonscherben! Sind die blauen nicht toll? Kaum daheim, habe ich heute nach dem Auspacken und während schon die Waschmaschine lief, einige Teile davon verarbeitet:

A lot of sea glass, shells, a bone (perfectly clean!) and shards of glazed pottery tiles. Especially the blue ones are gorgeous, aren’t they? At home, after unpacking and starting the washing machine, I already used some of those findings to create this:

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Kette „Cala Gonone“! Eine der Tonscherben wurde mit winzigen Muscheln beklebt und umdrahtet (der Ton lässt sich leicht ritzen, das gibt dem Draht Halt). Die Muschel ganz unten hatte idealerweise bereits ein Loch (vom Bohrwurm) an der passenden Stelle. Zusätzlich zu den Funden habe ich noch Süsswasserperlen verwendet. Die Kette läuft durch den hohlen Knochen, die Glasstücke sind fest und sicher umknotet – insgesamt habe ich 3 Stunden dafür gebraucht, aber jetzt ist sie auch sehr halt- und tragbar!

Necklace „Cala Gonone“! One of the pottery shards shows two tiny shells glued on top and has been wire wrapped (after scratching a groove around the edges to prevent the wire from slipping). The single shell already had a hole in the right place (by the ship worm). In addition to the findings I’ve used fresh water pearls. The necklace goes through the hollow bone and the glass pieces are knotted securely – it took me 3 hours to make the necklace, but now it’s sturdy and ready to wear!

Sardinien, Teil 2 – Sardinia, Part 2

Nun habe ich gestern doch nicht posten können, dafür heute ausführlich! Zunächst noch ein paar Bilder hier aus Orosei:

Since yesterday I had no opportunity to post, I’ll try to make it up to you today. At first some impressions from Orosei:

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Oben: Teil des Komplexes der alten Kirche San Antonio.

Above:Part of the complex of the old church San Antonio.

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Ein windiger Tag am Strand – ideal, um Muscheln etc. zu suchen…

A windy day on the beach – perfect for collecting seashells and other stuff…

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Das kleine Stück einer Bootsplanke hat mich besonders gefreut, noch mit etwas Farbe dran.. echt shabby! Muscheln und Glas werden teils zu Schmuck verarbeitet, teils – wie das Treibholz – als Deko verwendet.

The small piece of wood from a boat, still with a bit of paint on it, is my favourite – perfectly shabby! The seashells and glass will be used to create jewelry as well as decoration.

In meinem Hotel in Orosei läuft im Frühstückszimmer der Fernseher, was mich wenig interessiert, doch gestern sah ich auf der Wetterkarte, dass es eine klare Linie über die Insel gab: Osten und Norden Regen, Südwesten trocken. Also packte ich meine Sachen und fuhr quer über die Insel, nach Oristano an die Westküste.

Yesterday morning the TV in the breakfast room of my hotel at Orosei was showing the weather forecast for Sardinia: a perfect curvy line across the island with rain in the north and east but dry cloudy weather in the southwest. So I grabbed my stuff and drove across to the west side, to Oristano.

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Der erste Halt kurz vor Oristano: ein „Nuraghe“, so werden diese Steinbauten aus der Bronzezeit genannt, sie übersähen die Insel. Teils waren sie wohl zur Verteidigung, teils zum Wohnen, und manche auch Heiligtümer. Innen ist nicht viel zu sehen bei diesem.

First stop before reaching Oristano: this „Nuraghe“ is one of many stone buildings on the island dating back to the bronze age. They are believed to have served partly for defence, partly for living, and some as sanctuaries. I’ve taken a look inside, it was unspectacular.

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Während ich in diesen Steinen herumkraxelte, beschwerte sich der Hütehund, der wohl meinte, ich käme seinen Schafen zu nah…

This dog took offense against my visiting the archaeological site: it thought I got a bit too near it’s flock …

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Außer dieser Kirche habe ich in Oristano selbst nichts fotografiert: es wurden die Buden für den Weihnachtsmarkt aufgebaut, interessante Gebäude wurden von kitschigem Weihnachtsschmuck verschandelt… Lieber fuhr ich weiter auf die Halbinsel de Sinis, eine Naturschutzgebiet mit einer alten Römersiedlung.

This church is the only photo I took in Oristano because in the city the stands for the Christmas market were being erected and many interesting buildings had been decorated with ugly Christmas decoration… So I preferred to drive on to the peninsula de Sinis, a nature reserve with an old roman settlement.

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Doch zunächst kam ich an dieser Kirche vorbei, sie stammt von 1200n.Chr.

On the way, I passed this old church from 1200AD.

Dann jedoch schickte meine geliebte Natur ihre übelsten Plagegeister: Stechmücken! Mengen davon! Ich war zwar nicht auf die Insel gekommen, um Blut zu spenden, doch wenn man weit und breit das einzige warmblütige Wesen ist, muss man wohl bluten… Das stand in keinem Reiseführer – und wer denkt schon im Dezember an Mückenspray?? Also zog ich wohl oder übel meine dünne, aber dichte Nylonjacke an, obwohl ich dann darunter schwitzte wie blöd – aber da konnten sie nicht durchstechen. Der kleine Plan, den ich zur Besichtigung der Ruinen bekam, diente zudem als Wedel gegen die Mücken, da war es auszuhalten.

Then beloved mother nature sent her worst pests to bug me: moskitos! Lots of them! Well, I hadn’t come to the island to donate blood, but being the only warmblooded creature around, I had to bleed nonetheless… This hadn’t featured in any guide – and who thinks of a moskito repellent in December?? So I put on my light, but tightly woven nylon jacket they couldn’t penetrate. But god, was it hot underneath! In addition, I used the small map of the site to wave it against them – this way I got through.

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So, das ist Tharros, die alte Römersiedlung! Abgesehen vom Tempel, dessen Säulen wir hier sehen, gab es Wohnhäuser, einen großen Wasserspeicher und – natürlich! – eine Therme. Dazu einen Turm auf der Klippe, den ich auch bestiegen habe. Viele der römischen Bausteine wurden später verwendet, um Oristano zu erbauen – im Mittelalter hatten sie noch keinen Sinn für den Erhalt von antiken Stätten.

Now, this is Tharros, the old settlement from Roman times. Here you see the pillars of the temple, but there also are the ruins of living quarters, a big water reservoir and – of course! – a thermal bath. There also is a tower on the cliffs,  which I climbed. Many of the old Roman stones have been used to build the city of Oristano – in the Middle Ages people had no notion of preserving antique sites.

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Der Blick vom Turm auf das Ende der Landzunge:

The view from the top of the tower on the land’s end:

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So einen schönen Tag hatte ich also, als es in Orosei regnete… Und zum Schluss noch „birds fly over the rainbow“… (okay, sie fliegen drunter auf dem Bild, aber ich musste an das Lied denken!)

So nice was my day while in Orosei it rained… At last I saw this: „birds fly over the rainbow“… (Okay, they are flying underneath on this photo, but it reminded me of the song!)

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Grüße aus Sardinien – Greetings From Sardinia

Während Deutschland vereist, bin ich verreist,will sagen, vergnüge mich bei 14 bis 17 Grad plus auf Sardinien. Ok, sonnig und frostig wäre mir natürlich lieber als warm und nass… Allerdings war es gestern noch schön und heute früh auch, der große Regen kam nachmittags und soll morgen noch bleiben, danach habe ich noch ein paar schöne Tage hier, die ich nutzen werde! Doch nun die ersten Bilder:

While Germany is experiencing the first frosty days of winter, I’m spending a week on the island of Sardinia, with temperatures of 14 to 17 degrees Celsius. Okay, frosty and sunny might be better than warm and wet… But yesterday and this morning still were quite nice, only this afternoon it began to rain. The forecast for tomorrow is discouraging, too, but the following days hopefully will be much better! But now the first pictures:

Gestern war ich in Nuoro, wo es einen kleinen Park auf einem Hügel gibt, der einen wunderschönen Ausblick bietet.

Yesterday I went to Nuoro, where a nice park on a hill offers these gorgeous views.


Direkt unterhalb dieses Parks befindet sich das Museum für Sardische Traditionen, das Handwerk, Kunsthandwerk, Schmuck und  Trachten zeigt. Ich durfte fotografieren!

Directly below this park the museum for traditions of Sardinia shows traditional costumes and jewelry as well as crafts. It’s allowed to take photos!


Nur ein Beispiel für das exzellente und umfangreiche Repertoire an Handstickereien…

This is just one example for the excellent and rich repertoire of handstitched embroideries…


Aha! Ich bin also nicht die Einzige, die allemöglichen verrückten Dinge in Schmuckanhänger verwandelt ! Dies würde man in Bayern wohl „Charivari“ nennen . .. Und auf Französisch „Chatelaine“.

Interestingly, I’m not the only one to use different and unusual things as pendants! In Bavaria such a chain would be called a „Charivari “ – and in France a „Chatelaine „.

Morgen geht es weiter – so habe ich Beschäftigung, auch wenn es regnet… Übrigens habe ich diesen Beitrag komplett auf dem Smartphone geschrieben, mal sehen, ob es klappt . ..

Tomorrow I’ll be back with more pictures – that way I’ll have something to do when it rains… By the way, this post has been written entirely on my smartphone  – hope it will work…

Super-Mond – Super Moon

In den Medien war für diese Tage der „Supermond“ angekündigt worden, er sei (als Vollmond) so nah an der Erde wie erst wieder in 30 Jahren. Als ich nach der Arbeit noch meine Einkäufe gemacht hatte, grüßte mich dieser Mond auf dem Heimweg, und da musste ich natürlich gleich nochmal mit dem Stativ und Kamera hinaus!

The media had announced a „super moon“, it being very near the earth – a similar view will only be possible 30 years from now. So when it greeted me after work and shopping tour, I had to grab my camera and tripod to go catch it!

mond4

Nun war er inzwischen schon höher gestiegen, die „Blaue Stunde“ war vorbei, und auch Wolken verdeckten ihn immer wieder, doch ein paar nette Bilder konnte ich machen.

In the meantime it already had risen a bit from the horizon, the „Blue Hour“ had passed and clouds passed from time to time. Nevertheless, I got a handful of nice shots-

mond1

Der Mond als Seiltänzer? Es ist eine Oberleitung der Strassenbahn…:-)

The moon – a tight-rope walker? It’s a tram wire…:-)

mond2

Dies Bild gefällt mir am besten – wie gemalt! Leider habe ich kein Teleskop, aber mit den Wolken drum herum finde ich ihn eigentlich besonders schön, oder?

The picture above is my favourite – looks like a painting! Alas, I don’t own a telescope, but I really like it with the clouds around it.

mond3

Die Strassenlaternen stören ein bißchen, aber man sieht den Unterschied in der Farbtemperatur sehr deutlich! So, nun muss ich nicht das nächste Mal mit 84 Jahren auf die Strasse zum Fotografieren 🙂

The overhead street lights are a bit distracting, but you perfectly see the difference of the colour temperature. So, next time I’ll be 84 years old and probably quite happy not to have to go out to see it 🙂

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