An der Pointe de Pen-Hir – At the Pointe de Pen-Hir

Der äußerste Zipfel der Halbinsel Crozon reizt mit steilen Felsen,Wind und heftiger Brandung. Man kann stundenlang auf den Klippen spazieren und kraxeln – einfach herrlich!

At the tip of Crozon peninsula you can enjoy white cliffs, strong wind and a nice surf ; walking over rocky paths for hours on end – just great!

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Zu Beginn des Weges gibt es auch ein Mahnmal , das nach dem 2.Weltkrieg hier errichtet wurde zum Andenken an die Gefallenen – da wird man als Deutscher immer besonders nachdenklich… Mir ist aber aufgefallen, dass bei all diesen Gedenkstätten (ich habe in meinen 2 Wochen hier mehrere gesehen) immer nur „der Feind“, „die Nazis“ oder ähnliche Bezeichnungen verwendet wurden, nie „die Deutschen“ oder „Deutschland“ – es ist zu spüren, dass negative Gefühle gegen das heutige Deutschland vermieden werden sollen. Das Mahnmal ist aber auch interessant, weil es inmitten eines ehemaligen Bunkersystems steht, das man auch zu Fuß erkunden kann.

At the starting point of the paths there is a memorial site for fallen soldiers and sailors of World War II – for me as a German this of course is always especially thought-provoking… But with all these memorials (I’ve seen several in the last 2 weeks) something caught my attention: The French always write about „the enemy“, „the Nazis“ etc; never „Germany“ or „the Germans“ – obviously they don’t want to create negative feelings for today’s Germany, for which I’m grateful! Anyway, the memorial site is quite interesting because it’s situated within a bunker system you can explore on foot.

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Wie schön, dass man heutzutage hier völlig sicher stehen und in die Ferne sehen kann…

It’s a great relief that nowadays one can stand here, gazing in the distance, without fear of arriving warships or planes…

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Der Fels im Hintergrund hat ein Fenster!

The rock in the background has a window!

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Und hier geht es ganz schön steil hinunter…

And here the cliffs are very steep!

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Auf dem Rückweg spürt man, was man getan hat 🙂

On the way back you feel the exercise you’ve had! 🙂

Noch ein mystischer Ort: Huelgoat – Another mystical site: Huelgoat

Auch im Inneren der Bretagne gibt es wunderschöne Orte, die wie verwunschen wirken; einer davon ist Huelgoat. Ein Dorf liegt dort direkt an einem natürlichen Felsenlabyrinth, auf Französisch sehr treffend „Chaos“ genannt. Die Felsbrocken füllen einen Tobel (Waldschlucht), und man kann dort nach Herzenslust herumkraxeln oder auch nur auf dem Weg daneben entlang wandern. Na, ratet mal, was ich gemacht habe! Beides natürlich 🙂 Neugierig, wie ich bin, muss ich alles erkunden – immer schön vorsichtig und langsam wegen der Knie…

The heart of Brittany also harbours beautiful sites that seem enchanted; one of them is Huelgoat. The village lies directly near a natural chaos of rocks which fill a ravine in the forest. You can climb on and between the rocks or just take a long walk on the path beside it. Of course, I did both – curious as ever, I had to go exploring – but carefully, because of my knees…

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Die Farben waren immer die gleichen, und doch konnte ich mich nicht satt sehen, und es blieb spannend: was gibt es wohl hinter dem nächsten Felsbrocken zu sehen?

Despite the never changing colours I couldn’t get enough of the sights.. what might be behind the next rock?

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Tatsächlich sprang hinter einem ein Fuchs hervor, den ich aufgescheucht hatte! Natürlich viel zu schnell, als dass ich die Kamera hätte zücken können… Ihr müsst es mir halt einfach glauben 🙂 Jedenfalls das erste Mal, dass ich einen lebendigen in freier Wildbahn gesehen habe – ein kleines Abenteuer!

Actually, once a fox jumped from behind a rock, but it disappeared too fast for me to take a picture… You just have to believe me 🙂 Anyway, it was the first time I saw a live one in the wilderness – a small adventure!

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Unter und zwischen den Felsen rauscht ein Bach…

Beneath and between the rocks a creek is rushing…

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Der weiter unten sanfter verläuft.

Which is flowing more slowly further down…

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Und dann das: Zur Artusgrotte! Tatsächlich soll ja einiges aus der Artussage in der Bretagne spielen: den Wald von Brocéliande gibt es nämlich tatsächlich auch in der Gegend. Wenn ich noch Zeit gehabt hätte, wäre ich gern bis zur Grotte gelaufen, doch da es knapp wurde, entschied ich mich, anstatt der Lichtgestalt Artus zu folgen, mich der „dunklen Seite“ zu nähern, nämlich:

Just have a look: King Arthur’s grotto! Well, many a site of the legend is to be found in Brittany, like the forest of Brocéliande, which really exists here! If I had had more time on my hands, I’d have liked to visit the so-called Arthur’s grotto, but alas, I had to turn back. So instead of following the luminous figure, I chose „the dark side“:

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Und, wie so oft in Wirklichkeit: ich habe den Verdacht, dass „die dunkle Seite“ interessanter war…

And, like often in reality, I believe „the dark side“ was more interesting…

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Stockduster und sehr eng ging es hinab, da unten toste das Wasser richtig laut – ja, es war unheimlich! Danach kam einem diese Metalltreppe vor, wie die Himmelsleiter!

Pitch dark and very narrow was the path down, and the water was roaring loudly – yes, it was a bit eerie! After that, even this blunt metal ladder looked like the stairway to heaven!

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Ein windiger Abend am Strand – A Windy Evening at the Beach

Wie im letzten Beitrag erwähnt, bin ich von Sarzeau aus noch nach Guérande gefahren: dort wollte ich an einer abendlichen Führung durch die Salzgewinnungsanlagen teilnehmen. Doch trotz zeitigen Aufbruchs führte eine Verkettung widriger Umstände dazu, daß ich den Beginn der Führung um 5 Minuten verpasste – es war nichts mehr zu machen. Das war sehr ärgerlich, weil ich über eine halbe Stunde hergefahren war – mit Rückfahrt eine ganze Stunde Fahrt umsonst!? Nee. Ich beschloss, wenigstens noch ans Meer zu fahren, um mir den Wind um die Nase wehen zu lassen! Bei Le Croisic hielt ich dann am Strand – und der Wind stürmte mir um die Nase!

Like I mentioned at the end of my last post, I went from Sarzeau to Guérande, where I wanted to join a guided evening tour of the sea salt production plants. Alas, inspite of leaving early, because of some unfortunate circumstances I arrived 5 minutes too late and couldn’t participate. That was very annoying, because it had taken  half an hour to drive here – so counting the way back one hour of driving should have been in vain!? No. I decided to at least drive to the seashore to spend the evening there listening to the wind. In Le Croisic I went to the beach – listening to the storm!

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Allerdings war der Wind nicht so stark wie „Irma“…  Auf dem Rückweg sah ich noch diese hübsche Mühle bei Batz-sur-Mer:

Well, of course the wind wasn’t as strong as „Irma“… On my way back I found this nice windmill at Batz-sur-Mer:

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Kleine Wanderung auf den Auerberg – Hiking up the Auerberg

Bei so schönem Wetter bin ich neulich mal wieder ins Allgäu gefahren, um auf den Auerberg zu wandern. Er ist nicht sehr hoch, aber man hat einen schönen Blick von dort. Man kann sogar mit dem Auto bis nach oben fahren, was am Sonntag auch viele Leute tun – nicht unbedingt wegen Aussicht oder Kapelle, sondern wegen des guten Restaurants! Mir ging es aber um den Weg und die Aussicht, meine Brotzeit hatte ich dabei! Die Wanderung ist auch für Schulkinder sehr empfehlenswert, denn es geht durch die Feuersteinschlucht, das ist abenteuerlich:

Some weeks ago I used the fine weather to go hiking in the Allgäu region; the Auerberg being my destination. It’s not a high mountain, but you’ve got a nice panoramic view. You even can go up by car, which on sundays many people do – for the restaurant! As for me, I preferred hiking and taking my food in my backpack. This hiking tour is very nice for school kids, too: you have to pass a ravine, which is quite adventurous:

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Dabei geht es auch über mehrere Holzbrücken:

You’ve got to pass several wooden bridges:

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Außerdem führt ein sehr schön gemachter Lehrpfad für Kinder zu interessanten Stationen:

Also, there is a nature trail with interesting stations for kids:

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Unterwegs gibt’s natürlich auch wieder Blümchen und Kleingetier zu bestaunen:

Ein „Kleiner Fuchs“, Habichtskraut, Witwenblume, Nelke…

A „Small Tortoiseshell“, hawkweed, scabious, pink..

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Auch wenn es nicht steil hinaufgeht – viele gehen mit Sportschuhen – so war ich schon wegen der langen Strecken auf solch Wurzelwerk froh um meine Wanderstiefel!

Even if the rise isn’t that steep – many people do it wearing running shoes – I was quite content with my Salomom boots because of all these knarly roots!

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Ziel war diese Kapelle: vom Turm aus kann man auf eine kleine Aussichtsplattform treten und hat einen tollen Blick! Doch leider wurde ich enttäuscht: momentan wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen… Also begab ich mich einfach an die Wiesenkante und genoss den dortigen Ausblick:

I was looking forward to the panoramic view from the steeple but, alas, it was closed because of restoration works! But the view from the rim was also nice:

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Nach der Brotzeit wählte ich den Abstieg auf der Rückseite des Berges:

After lunch I chose to descend on the other side of the mountain:

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Ein lebhaftes Läuten wunderte mich: Kühe sind ja doch eher ruhigere Zeitgenossen! Und siehe da: es waren Pferde – mit Kuhglocken! Seltsam…

The lively sound of bells made me curious: cows normally don’t move fast or much.. To my surprise they were horses – wearing cow bells!

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Sie kamen erst langsam, dann immer schneller, und schließlich im Galopp:

They came first slowly, then faster and then gallopping:

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Erst dachte ich, sie wollten mich begrüßen, doch in der Mittagshitze war etwas ganz anderes wichtiger:

First, I thought they wanted to greet me, but in the hot sun something different was much more important:

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Vorbei an einer kleinen Kapelle, dann ein längeres Stück an der (kaum befahrenen) Strasse und über Wiesen ging es zurück zum Auto.

Passing a small chapel, following the (rarely used) road and crossing fields, I made my way back to the car.

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Das nächste Mal möchte ich aber wieder etwas höher hinaus…

Next time I’d like to go a bit higher in the mountains…

 

 

 

 

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Farbenrausch: Blüten der Mainau – Burst of Colours: Flowers of Mainau Island

In meinem Beitrag über die Insel Mainau sind die einzelnen Blüten etwas zu kurz gekommen, weil ich die Gartenanlage zeigen wollte. Wer aber Blütenfotos sehen möchte, der sollte die „kleine“ Diaschau (35 Bilder) unten betrachten! Neben Rhododendron und Päonien gibt es die letzten Tulpen, die ersten Rosen, Iris, Mohn, und, und, und… Viel Spass!

In my post about Mainau Island I had shown a lot about the park but only a few flowers. So,  lovers of flower pictures, just play the slide show below! Aside from rhododendrons and peonies there are the last tulip, the first roses, irises, poppies and a lot more (35 pictures) – enjoy!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Besuch auf der Blumeninsel – A Visit to the Island of Flowers

Auf dem Rückweg von meinem Besuch in der Schweiz nützte ich das Wetter, um einen Vormittag auf der Insel Mainau zu verbringen. Es war mein dritter Besuch innerhalb von 10 Jahren, und wieder ganz anders: beim ersten Mal kam ich zur Tulpenblüte (grandios!!), beim zweiten Besuch zur Rosenblüte, und diesmal waren Päonien und vor allem Rhododendren die Hauptattraktion. Aber immer wieder ist natürlich die ganze Anlage einfach wunderschön. Einfach die Bilder genießen!

On my way back from Switzerland the nice weather lured me to Mainau Island. It was my third visit in the span of 10 years and different again: the first time I came for the tulip season (just gorgeous!!), the second time for the roses and this time peonies and rhododendrons played the major role. Of course, the whole park is so beautiful every time. So, just enjoy the pictures!

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Na, Lust bekommen? Der Eintritt ist zwar nicht billig, aber man macht das ja nicht jeden Tag..

If you ever come to Lake Constance, don’t miss it! The entry fee is not exactly cheap, but for garden lovers it’s a treat you don’t get every day…

Auf dem Wacholderwanderweg – On The Juniper Trail

Die letzten Tage hatte ich in Amberg verbracht, wo ich meine Mutter und auch eine liebe „alte“ Freundin besucht habe. Mit letzterer bin ich am Dienstag bei herrlichem Wetter ein Stückchen des „Wacholderwanderwegs“ im Lauterachtal gegangen. Und zwar von Adertshausen bis hinter Hohenburg – keine lange Strecke, aber wir mussten ja auch noch zurück zum Auto, und da wir im Genießer (und Fotografen-) Tempo unterwegs waren, kamen ein paar Stunden zusammen. Der Name des Weges kommt natürlich von den Wacholderbüschen, die hier, im „Oberpfälzer Jura“ reichlich an den Magerrasen-Hängen wachsen.

Spending some days in Amberg, visiting my mother as well as an old friend of mine, I took the latter on a little hiking tour last Tuesday. Not far from Amberg, the valley of the Lauterach creek provides a nice landscape the panoramic view of which you can appreciate hiking the „Juniper Trail“. The name obviously derives from the juniper bushes growing on the limestone slopes. We started in a small village, „Adertshausen“, to just behind Hohenburg – not a long way, but we had to go back the route to reach the car; moreover we took many photos and wanted to savour the views and the whole trip, so we went at a slow pace.

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Oben: die typischen Magerrasen-Hänge mit Wacholder.

Above: The typical slopes with juniper.

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An dieser Kirche stellten wir das Auto ab…

Parking at this little church…

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Und hier beginnt der Wacholderweg für uns (insgesamt geht er von Schmidmühlen bis Kastl)

we start the trail here (it actually goes from Schmidmühlen to Kastl)

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Renate nützt die erste Pause zum Genießen der Aussicht!

My friend Renate takes a first break to enjoy the view!

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In der Ferne die Burgruine von Hohenburg – nicht zu besichtigen, da in militärischem Übungsgelände liegend.

These castle ruins of Hohenburg may only be viewed from afar because they are situated in a military training area.

Natürlich gibt es unterwegs auch immer wieder hübsche Pflänzchen zu sehen –  von links: Berberitze, Kugelblume, Milchstern und Bocksbart. Aber auch sehr seltene Gewächse – unten das Purpur-Knabenkraut, eine Orchideenart!

Near the trail you can find many nice flowers, the English names elude me, though! Also one, very rare kind of orchid („lady orchid“ – which is weird, because the German name means „boy orchid“..):

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Dazu natürlich alles, was man hier nicht wiedergeben kann: das Zirpen der Grillen, das Zwitschern der Vögel, der Ruf des Kuckucks… und der Duft der Kräuter und Rapsfelder! Auf dem Weg eine Blindschleiche:

In addition, there are those things I can’t reproduce here: the chirping of the crickets, the song of the birds, the cuckoo’s calling… and the perfume of the weeds and the blossoming rape fields! On the path a blindworm:

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Auf schmalem Pfad nähern wir uns dem Markt Hohenburg:

Following the path we’re approaching the village of Hohenburg:

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Weiter unten passieren wir einen Garten, dessen Besitzer etwas makabren Geschmack haben…:

Further down we pass a garden whose owners show a macabre kind of taste..:

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Und schließlich, im Lauterachtal angelangt, finden wir am Ortseingang von Hohenburg den idealen Platz für unsere Mittagspause!

Then, down in the valley, we find the perfect picnic place at the outskirts of Hohenburg!

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Zu diesem Zeitpunkt glaubten wir noch, das Restaurant-Café Hammermühle in Hohenburg sei Dienstag geschlossen, wie es im Prospekt zum Wacholderweg stand. Doch letzterer war schon 2 Jahre alt und jetzt hat das Lokal von April bis Oktober täglich geöffnet! Daher haben wir dort wenigstens noch etwas getrunken, denn es ist sehr nett dort:

At this time we still thought, the restaurant-café „Hammermühle“ in Hohenburg was closed on Tuesdays because that’s what the trail guide flyer said. Well, the latter was not up to date: now the restaurant is open daily from April to October! So we at least took something to drink there, because it’s quite a nice location:

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Spezialität: Giersch-Limonade mit Apfel und Zitrone – sehr erfrischend! Unten: ein paar hübsche Ecken in Hohenburg…

Specialty: Lemonade from bishopsweed with apple juice and lemon – very refreshing! Below: some picturesque corners in Hohenburg:

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Der Ortskern…

The village centre..

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.. und die Jakobskirche

.. and St.Jacobs

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Von dort aus machte wir uns auf den Rückweg; diesmal im Tal auf dem Fuß- und Radweg entlang der Lauterach, das ging deutlich schneller als der Wanderweg…

Our way back was much faster than the trail because we chose to follow the bikeway along the creek…

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Die Wallfahrtskirche von Stettkirchen hatten wir vorher nur von oben gesehen. Sie ist Maria gewidmet, was sogar in den alten, geschnitzten Holzbänken zu sehen ist: das flammende Marienherz.

From the trail, we had seen this pilgrimage church only from above: it is dedicated to Holy Mary which shows even on the old carved wooden seats: the flaming heart of Mary.

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Und dann waren wir auch schon wieder am Auto! Insgesamt (mit Pause) waren wir 5 Stunden unterwegs gewesen – ein rundum schöner, entspannter Tag!

After that, it wasn’t far to the car. All in all (picnic included) the tour had taken 5 hours – a wonderful, relaxing day!

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Magnolientraum – Magnolia Dream

Heute Nachmittag war ich ein wenig mit dem Rad und dem Fotoapparat unterwegs, um in den Gärten blühende Magnolienbäume zu finden. Denn dieses Jahr ist endlich mal so gutes Wetter, dass die Blütenblätter keine braunen Ränder vom Regen haben – und schönes Licht für die Aufnahmen war! Genießt die Bilder ohne weiteren Text:

This afternoon I did a little tour with my bike and my camera to find magnolia trees in the neighbourhood. This year I was fortunate to find magnolia flowers without brown edges from rain, plus a nice light for the photos! Just enjoy the pictures without further comment by me:

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Blumensonntag – Flower Sunday

Moment mal , werdet Ihr sagen: heute ist doch PALMsonntag! Stimmt, so heißt das hier in Deutschland. Aber nicht überall! Durch meinen Job im ambulanten Pflegedienst muss ich natürlich öfter sonntags arbeiten, so auch heute. Unter anderem kam ich zu einer alten Dame, die eine 24Std.-Kraft aus Kroatien bei sich wohnen hat. Und letztere erzählte mir, in Kroatien hieße der Tag „Blumensonntag“, und es sei Brauch, solche Wasserschalen mit Blumen auf den Frühstückstisch zu stellen:

Wait a minute – today is Palm Sunday! Right, that’s how it’s called in English as well as in German, but not everywhere! My job with a mobile nursing service requires me to work on several Sundays each month – this one, too. When visiting an old lady who has a hired  assistant from Croatia, I found this waterbowl full of flowers on the table. The woman from Croatia then explained, that in her country this Sunday is called Flower Sunday and creating these bowls was a custom.

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Ein wunderschöner Brauch, finde ich! Und hätte ich einen Garten, hätte ich auch gleich selbst so eine Schale gefüllt. Stattdessen gestattete mir die alte Dame, nach meinem Dienst in ihrem Garten zu fotografieren:

A very nice custom, don’t you think? If I had a garden myself, I’d go and fill a bowl, too! Instead, the old lady allowed me to take pictures in her garden after I had finished my working tour:

Und daheim noch ein Bild einer Topfpflanze…

At home, I also took a picture of a potted plant…

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Auch schöne Blüten! Wie war Euer Palm/Blumensonntag?

Nice flowers, too! How was your Palm/Flower Sunday?

Frohes Neues Jahr – Happy New Year

Nun habe ich letzte Woche ja wieder gearbeitet, auch über die Feiertage/Wochenende. Doch an Silvester konnte ich nachmittags einen Spaziergang machen. Es hat sich gelohnt – wieviel Schönheit wir hier direkt vor der Haustür haben…!

I’ve been working last week and also the holiday weekend, but on New Year’s Eve I took an afternoon walk, admiring the beauty on our doorstep!

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Oben und unten: Blick von der Lechbrücke in Hochzoll

Above and below: View onto the river Lech in Augsburg/Hochzoll

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Und weiter südlich im breiten Teil des Flussbettes, das in dieser Jahreszeit sehr wenig Wasser führt, war die Wildnis verzaubert:

A bit further south in the river bed which this time of year is quite dry, the wilderness looked enchanted:

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Am Neujahrsmorgen fiel es zwar schwer, aufzustehen zum Dienst, doch später war ich froh darüber, denn so sah ich einen zauberhaften Sonnenaufgang! Für einige Patienten war ich etwas zu früh dran, daher konnte ich mir 10 Minuten Pause gönnen zum Fotografieren:

On the morning of New Year it was hard to get up at 5.15am to go to work, but later I was rewarded by a wonderful sunrise! Since I was a bit early for some of my patients, I treated myself to a break of 10 minutes to take some photos:

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Die Stimmung änderte sich von Minute zu Minute mit dem Sonnenstand und den Schwaden von Morgennebel…

The mood changed from one minute to the next with the rise of the sun and shifting morning mist..,

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Und hiermit wünsche ich allen Lesern ganz herzlich ein gesundes, glückliches Neues jahr 2017!

With these pictures I wish all readers a wonderful New Year 2017!