Painting to Go

Das Buchprojekt geht morgen weiter; heute mal was anderes: Das tragbare Gemälde, „Painting to Go“. Das „tragbar“ bezieht sich hier darauf, dass es eine Tasche zieren soll. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, z.B., es auf T-Shirt-Transferfolie zu drucken und auf eine Stofftasche zu bügeln:

Tomorrow I’ll continue with the book project; today I’d like to show you something different: the „Painting to Go“. „To go“ means, that it will decorate a bag. To achieve this, there are different possibilities, for example, you can print it onto transfer foil and iron it onto a canvas bag:

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Auch Ölgemälde vom Flohmarkt, die auf Leinwand gemalt sind (und nicht zu teuer), können in eine Tasche ein- oder umgearbeitet werden, wenn man es aus dem Rahmen gelöst hat. Hier ein kleines, altmodisches Blumenstilleben zusammen mit einem ebenso altmodischen Tischläufer:

Or you could use a vintage oil painting, that is painted onto canvas. After cutting it from the frame, you can sew it – either solo (a bigger one) or use it with other material. Here I chose a vintage table runner to create the bag and stitched the painting on the flap:

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Der Gürtel passt perfekt, daraus einen Schulterriemen zu machen. Diese Tasche war sehr schnell fertig, da ich den Läufer einfach nur falten und links auf links zusammenzunähen brauchte. Aber dann gibt es auch noch eine weitere Möglichkeit: selber malen!

The belt from the thrift store is a perfect shoulder strap. This was a fast and easy project because the table runner is already lined and I only had to fold and sew it without cutting, turning, lining… Of course, there’s still another way to get a painting onto a bag: by painting it yourself!

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Taschenkennerinnen wird das bekannt vorkommen… Ja, ich habe mich von der Marke „Anouchka“ inspirieren lassen, (die ich mir nie leisten könnte) und eine kleine Ledertasche vom Flohmarkt mit Arylfarben bemalt. Das Ganze wirkt ein bißchen moderner als die vorherigen Taschen! Also, einfach mal ausprobieren!

Bag-lovers will know this style – yes, I was inspired by the label „Anouchka“ (which is too expensive for my budget). Using a small Leatherbag from the flea market I painted it with acrylic paint. This version looks a bit more modern than the other two. So, just go and try it!

 

 

 

 

Zwischendurch mal ’n Gedicht

Eines meiner liebsten „Bäckereiprodukte“ ist definitiv die Brezel – und vor einiger Zeit hatte ich den Beschluss gefasst, ihr ein Denkmal zu setzen:

(Sorry, dear English speaking visitors, this post is only in German, because I can’t write poetry in English – see you again tomorrow!)

           Hymne an ein Gebäck

Welch‘ bayerische Spezialität

wird stets kunstvoll von Hand gedreht?

Was kann man essen ohne Messer?

Was schmeckt mit Butter noch viel besser?

Was lieben Bayern, groß und klein?

Was muss frisch, braun und knusprig sein?

Was ist mit Salz so hübsch bestreut,

dass es nicht nur den Gaumen freut?

Was ging von Bayern in die Welt?

(Und kostet anderswo mehr Geld?)

Was schmeckt zu Weißwurst und zu Bier?

Was ist des Bäckerladens Zier?

Ihr kennt die Antwort auf dies Rätsel:

es ist die rösche Laugenbrezel!

Jeder mag sie, reich und arm –

und am liebsten ofenwarm!

Besonders knusprig in der Mitte:

so hätte ICH sie gerne, bitte!

Einfach – und doch ein Hochgenuss –

sie zu probieren, ist ein Muss!

Denn: man wird auch ohne Brezel satt,

doch wer sie nie gekostet hat,

der tut mir wirklich furchtbar leid:

dem fehlt ein Stück….Gemütlichkeit!

Guten Appetit!

Buchprojekt: die Seiten, Teil 6 – Book Project: the Pages Part 6

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Diese Zwischenseite ist geheimnisvoll: fühlt sich an wie Plastik, ist auch teils durchscheinend, wirkt sonst aber wie eine echte alte Buchseite! Sie ist auch eine, wieder aus einem Lateinbuch. Ich habe das Papier mit 2-Komponenten-Kaltglasurharz („Gießharz“) behandelt, jedoch ein bißchen weniger Härter verwendet, dadurch wird das Ergebnis nicht steif, sondern bleibt flexibel. Allerdings war es zunächst auch noch etwas klebrig, was sich sehr einfach mit etwas Babypuder, den ich daraufgerieben habe (so dünn, dass nichts davon zu sehen ist), beheben ließ. Was die Schift noch mysteriöser macht, ist die Tatsache, dass nun die Rückseite auch durchscheint.

This in-between-sheet consists of an old book page treated with resin. I wanted a flexible result, so I put a smaller amount of hardener into the mix. This also made the result a bit sticky, but I got rid of this by applying a fine layer of baby powder which I rubbed onto the sheet until it didn’t show anymore. I like the mysterious look when you see both sides of the printing shining through.

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Seite 13 bekam den Titel eines alten Buches, Washi-Tape-Rahmen und Ornamentstempel. An der rechten Kante klebt ein Stück eines alten Stoff-Massbandes, und auch ein Mini“buch“ in 3-D auf Aquarellkarton darf nicht fehlen. Doch das ist nicht alles, denn ein Fenster lässt sich öffnen!

Page 13 got the heading of an old book, washi tape frames and stamped ornaments. On the right edge a piece of a vintage measuring tape adds interest as well as another miniature „book“ on watercolour paper. But that’s not all, because you can open a window!

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Buchprojekt: die Seiten, Teil 5 – Book Project: the Pages, Part 5

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Seite 12 trägt am linken Rand eine Vintage-Goldborte, die zusätzlich mit Wachsperlen und Strasssteinen verziert wurde. In der Mitte sitzt ein Büchlein; eine Zeitschrift, die ich sehr mag, hat immer kleine Beilagen zum Basteln, daher stammt der „Einband“. Auf ihm wiederum habe ich wieder in 3-D ein Stück bedruckten Aquarellkarton befestigt; er zeigt das Foto eines alten Buches, das ich selbst in einer alten Bibliothek fotografiert hatte.

On Page 12 the left edge shows a vintage golden lace border with added wax beads and rhinestones. In the middle you see a booklet. The cover was an extra of a magazine I like. On top of it another piece of printed watercolour paper is attached in 3-D-technique. This time the print is a photo of an old book I had taken in an old library.

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Innenleben des Heftchens: Stücke von Seiten eines alten Lateinbuches wurden zusammengeheftet, mit dünner Aquarellfarbe bemalt und mit Stickern beklebt. Auf einigen Stickern stehen weitere Zitate. Ich liebe fremdsprachige Textseiten, besonders Latein, das wirkt immer sehr geheimnisvoll…

The inside of the booklet consists of pieces of old pages of a latin book, partly coloured and with added vintage style stickers. On some of the stickers further quotes are written. I love old texts in foreign languages and latin; they add so much mystery…

Buchprojekt: die Seiten, Teil 4 – Book Project: the Pages, Part 4

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Seite 10 habe ich mit Ausschnitten von Zeitschriften gestaltet, die Bücherstapel zeigen. Dazu kommt ein Stück eines Geschenkpapiers, das mit alten Schriften und Illuminationen bedruckt ist, sogar etwas Gold schimmert darauf. Das Buchcover „Poesie“ rechts oben auf der Seite ist auch aus einer Zeitschrift. Handgeschrieben, diesmal direkt auf die Seite, wieder ein Spruch: „Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele.“

Page 10 shows various cutouts from magazines depicting book stapels. A piece of designer wrapping paper themed old books and illustrations even shimmers with a bit of gold. The book cover „Poesie“ on the upper right of the page is also a cutout from a magazine. The matching quote here means „A room without books is like a body without a soul“.

Diesmal gibt es ein Trennblatt aus Spinnennetz-Pergament, das ich aus einem alten Album getrennt habe. Es wurde zusätzlich mit goldenem Rankenmuster bemalt.

This time a parchment paper in cobweb design which I have further embellished with golden swirls, separates the pages. I had recovered it from an old album.

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Hinter dem „Schleier“ des Pergaments kommt ein Bild zum Vorschein, das mit Ursprung meiner Idee zu diesem Buch war: ich hatte diese Postkarte in St.Gallen in der Klosterbibliothek gekauft, eine der schönsten alten Bibliotheken weltweit. (Auf einer der späteren Seiten ist sie dann auf einer Postkarte auch zu sehen). Jedenfalls haben mich die dort ausgestellten Prachtbände so beeindruckt, dass ich voller Inspiration nach Hause kam! Die Karte zeigt ein Evangeliar, das mit einer Elfenbeinschnitzerei verziert ist und am Goldrand mit Edelsteinen. Letztere habe ich hier zusätzlich plastisch mit kleinen Strasssteinen nachgebildet. Den Rahmen bilden Washitape-Streifen, die nochmals mit Goldstift umfahren wurden. Die rechte Kante der Seite wird von Spitzenborte begrenzt. Der passende Spruch ist auf dem Foto gut zu lesen.

Behind the „veil“ of parchment a postcard appears. It was one of my inspirations for this book! I had purchased it in the store of the St.Gallen monastery library (Switzerland), which is one of the most beautiful libraries worldwide. The exhibited luxury volumes impressed me enormously. This one is a Gospel Book, covered with carved ivory, gold and gemstones. I’ve emulated the latter by glueing small rhinestone beads onto the card. It’s framed by washi tape and gold pen ornaments. The quote here: „Books contain the soul of all former times“. At last, the edge got a lace border.

 

Buchprojekt: die Seiten, Teil 3 – Book Project, the Pages Part 3

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Nun habe ich bemerkt, dass ich ein paar Seiten übersprungen hatte – liegt daran, dass die Bilder in der Blog-Bibliothek anders geordnet werden als in meinem PC-Ordner. Darum „blättere“ ich heute mal zurück, und zeige doch etwas Neues: Seite 2 erhielt ein Jugendstil-Ex Libris, das ich von einer Freundin geschenkt bekam; es war noch blanko, daher habe ich meinen Namen eingefügt. Ein weiteres Jugendstil-Ornament aus einem alten Buch und Fragmente aus einem englischen Vintage-Gedichtband wurden dazu geklebt; ein zweimal abgedrückter Blütenstempel passt gut dazu, ebenso der Kapitelstempel über dem Ex libris.

Today I have to go back some pages, having them left out accidentally because the order of pictures in my blog library isn’t the same as on my PC. So, page 2 shows an Art Nouveau ex libris which I’ve got from a friend. It was blank, so I filled in my name. Another Art Nouveau ornament found in an old book as well as fragments from an old English book of verse have been glued in as well. The flower stamp fills the page and adds depth, the stamp on top of the ex libris creating a „crown“.

Rechte Seite: Das Blatt mit dem Jugendstil-Schriftzug „Einleitung“ sollte auf jeden Fall an den Anfang meines Buches. Er ist mit Washitape umrahmt, ein gepresstes Blättchen klebt darunter. Oben rechts klebt ein Stück aus einer Zeitschrift mit einem Zitat zu Büchern, auch dies bekam einen Washitape-Rahmen. Unten rechts: Der miniaturisierte Inkjetdruck eines alten Buches auf Aquarellkarton wurde wieder lose mit 3-D-Kleber befestigt. Die rechte Kante der Seite ziert eine Spitzenborte, die noch mit halben Wachsperlen veredelt wurde.

On the right side a vintage page „Introduction“ has been framed with washi tape and embellished with a small pressed leaf. I’ve chosen this page because of the gorgeous Art Nouveau font. On the upper right a  cutout from a magazine shows a quote about books and has got a washi tape frame, too. On the lower right another piece of inkjet printed watercolour paper shows a miniaturised book attached in 3-D-technique. The right edge of the page is embellished with a sticky back crochet border and wax beads.

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Die nächste Seite hat wieder ein kleine Überraschung: in der Mitte sitzen drei Pop-Up-Streifen, alles Jugendstil Ornamente, das mittlere noch mit dem zugehörigen Titel: „Gedanken über das Wesen der Poesie“ – fand ich schön! Links die Seite aus einem alten Reklam Büchlein, eine Auflistung erhältlicher Bände. Rechts in passendem Grün als Basis ein alter, abgezogener Leineneinband, darauf ein Bildchen aus einem alten Poesie-Album. Die Seiten sind jeweils außen mit einem Streifen Washitape und innen mit der Spitzenborte eingerahmt.

The next page contains a small surprise: three strips with vintage Art Nouveau ornaments pop up – one even with the heading „Thoughts about the Essence of Poetry“ nice, isn’t it? On the left a page from an old booklet listing available titles, on the right (in matching muted green) the piece of an old linen book cover which I had stripped from the cardboard; on top a picture from an old poetry album. Strips of washi tape and crochet lace border are used to frame the pages.

Buchprojekt: die Seiten Teil 2 – Book Project: the Pages Part2

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Wir blättern weiter… Noch einmal Schmetterlinge, einige als vintage- Lackbildchen, einige auf Aquarellkarton gedruckt und mit 3-D-Klebern lose fixiert – sieht aus, als wollten sie gleich davonfliegen! Sie bringen etwas Farbe auf die Seite, die ansonsten aus gerissenen Stücken alter Buchseiten besteht: nochmal ein Streifen Vorsatzpapier, links waagrecht, rechts senkrecht angebracht; dazu links Titel aus verschiedensten Büchern, rechts aus nur einem Buch; diese Seite gefiel mir wegen der Jugendstil-Verzierung. Den „Clou“ der Doppelseite zeigt das nächste Foto:

Turning the page: again, there are butterflies all over the pages; some as vintage stickers, some printed onto watercolour paper and attached in 3-D technique: they’re looking as if they want to fly away in an instant! They add colour to the page which consists of torn pieces of old books – strips of an end paper, various titles on the left side, on the right a whole title page showing a nice Art Nouveau illustration. On the next photo you see the special feature:

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Einer der Schmetterlinge sitzt auf einem ausfaltbaren Streifen Maulbeerpapier, und hierauf steht der passende Spruch zur Seite! Morgen gibt es mehr Seiten zu sehen, heute habe ich nicht soviel Zeit…

One of the butterflies sits on an accordeon-strip of lokta paper which is inscrited with a quote. Tomorrow I’ll show more pages, today I’m a bit short on time..

 

Buchprojekt, die Seiten Teil 1 – Book Project, the Pages Part 1

 

Wie gestern erwähnt, habe ich für die Seiten Aquarellkarton genommen, vornehmlich, weil ich eine Menge angefangener Aquarellblöcke in unterschiedlichen Qualitäten von meinem Vater bekommen habe. Leider habe ich sein Maltalent nicht geerbt, aber ich habe schnell gemerkt, dass sich dieser Karton (Stärke 200g bis 350g) hervorragend für alle möglichen Kreativarbeiten eignet. Für die Seiten nahm ich die dünnere Variante in einer mittelglatten Qualität (die ganz rauen eignen sich nicht, wenn man drauf schreiben will). In Basis-Buchbindetechnik verband ich sie mit dem Einband, wobei ich nur 20 Blätter/ergibt 40 Seiten verwendet habe, denn es sollte ja noch viel Platz zwischen den Deckeln bleiben, um mich kreativ „auszutoben“.

Like I mentioned yesterday, I’ve chosen watercolour paper for the pages, mostly because I had got several blocs of it in various qualities from my father. Alas, I’ve not got his talent for painting, but I soon discovered, that this kind of paper is perfect for other, different creative techniques. It comes from 200g to 350g paper with smooth and more or less rough surfaces. For the pages I chose 200g, relatively smooth (smooth is preferable if you want to write on it). Using a basic book binding technique I joined the pages to the cover, leaving enough space for creative embellishments.

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Innencover: sowohl vorne, als auch hinten habe ich ein Stück Tapete zum Kaschieren verwendet. Beim vorderen Innencover habe ich oben ein „Alle Rechte vorbehalten“-Sprüchlein aus einem alten Buch eingeklebt, darunter einen Briefumschlag aus Maulbeerpapier (vom Flohmarkt). beides habe ich mit Washi-Tape umrandet. Der Briefumschlag bekam einen Stempel und ein Siegel, das Innenleben ist eine Karte mit dem ersten Zitat über Bücher. Auf der ersten Seite klebt die Seite eines alten Buches, sie zeigt eine Illustration mit Platz für eine Widmung – diesen habe ich genützt für ein weiteres Zitat, das auch zu meinem Buch passt: „Leser, pass auf, du wirst dein Vergnügen haben!“ von einem „alten Römer“. Mit Washi-tape umrandet und Stempeln seitlich (absichtlich etwas unperfekt) war der Anfang gemacht!

The inside cover: a piece of an old wallpaper as background, I glued a lokta paper envelope and an old „rights reserved“ on the front inside cover. Washi tape creates frames, and on the envelope a stamp and a seal add interest. Inside, a card displays the first of quotes about books. The first page shows the page of an old book – an illustration with space for an inscription, which I used for another quote, very appropriate: „Reader, be aware: you’ll be amused!“ (Apuleius) Again, washi tape has been used for a frame and on the sides two distressed looking stamps have been added.

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So, und hier sieht man gut, dass ich die Seiten alle künstlich „gealtert“ habe: mit starkem Kaffee und „Distress Ink“. Linke Seite: aus einem alten Büchlein über Schmetterlinge stammt die gerissene Seite, dazu zwei der in einem anderen Blogbeitrag bereits vorgestellten „Zigarettenbildchen“. Rechts unten auf der linken Seite ist das Cover eines alten Buchs über Schmetterlinge, das ich im Internet mal heruntergeladen hatte und das ich hier auf 300g Auarellkarton ausgedruckt habe. Dafür nämlich eignet sich Aquarellkarton auch sehr gut: für Inkjetdruck! Er braucht keine Vorbehandlung, nimmt die Farbe bestens an und sie ist nicht so wasserempfindlich wie auf anderem Papier! Der 300g-Karton ist fest genug für einzeln verwendete Stücke, hier habe ich das verkleinerte Buchcover mit 3-D Klebern aufgebracht (wer mal Postkarten mit „losen“ Teilen gesehen hat, weiß, was ich meine).

Here you see how I „aged“ the pages using coffee and Distress Ink. Left side: a torn page from an old book about butterflies and two old collector’s pictures. On the lower right of the left side is the miniature cover of an old book about butterflies downloaded from the internet. It is printed on 300g watercolour paper – that’s what this kind of paper is perfect for, too: inkjet printing! It doesn’t need pre-treating, keeps the colour perfectly even when accidentally sprinkled with water. The 300g quality is sturdy enough for 3-D objects, like I’ve used it here.

Rechte Seite: ein gerissener Streifen eines alten, marmorierten Vorsatzpapiers wurde sekrecht eingeklebt und mit gepressten Hortensienblüten verziert. Das handgeschriebene Zitat bekam einen Rand aus Washitape und der Stempel eines offenen Buches darunter. Kleine Glitzersteinchen wurden in die Mitte der Blüten geklebt.

Right side: a torn strip of an old marbled end paper has been glued to the page, embellished with some pressed flowers. The handwritten quote has got a frame of washi tape and the stamp of an opened book underneath. In the centre of the flowers I’ve glued small rhinestones.

Projekt: Ein Buch über Bücher – A Project: The Book About Books

Zunächst einmal: meine Beiträge „tröpfeln“ momentan nur spärlich, das hat einen Grund: mein Hauptspeicher ist an der Grenze, mit der Folge, dass alles eeewig dauert – das ist frustrierend. Ende nächster Woche kommt mein persönlicher „Support-Manager“ (= Sohn) und baut mir einen mehr als doppelt so großen Hauptspeicher ein, dann geht’s weiter mit Elan! (Überlegung: wenn es doch so einfach wäre, mir im Hirn auch einen größeren Speicher einzubauen… Könnte ich beruflich und auch sonst gut brauchen :-)) Doch nun zum Projekt:

First of all;there’s a reason why my posts get out slowly at this point: the main memory of my PC is nearly full, so everything works e-v-e-r so slowly, which is quite frustrating. Help will arrive next weekend in form of my support manager (= son). He’ll extend the main memory to more than double the size, enabling me to go on sparking! (Wish I could extend the main memory in my brain. too – would be useful at work and at home…:-)) But now, my project:

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Schon lange wollte ich ein Buch herstellen, das die alten, mittelalterlichen Prachtbände, die ich in Museen so bewundere, ein wenig nachahmt. Gleichzeitig sollte es interaktiv sein.

For a long time I’ve mulled over the idea of creating a book imitating those gorgeous medieval luxury volumes I always admire in museums. At the same time it should be interactive.

Für den Einband nahm ich den eines nicht mehr gebrauchten Buches und entfernte alle Seiten. Man kann auch die vorhandenen Seiten verwenden und neu gestalten, doch hier wollte ich mit Aquarellkarton arbeiten. Warum, erkläre ich noch.

Using an old book, I removed all pages to use just the cover. Of course I could have used and altered the existing ones, but this time I wanted to use watercolour paper for the pages.

Zuerst musste das Fenster für den Titel geschnitten werden, dann beklebte ich Vorder- und Rückseite mit Spitzenresten (mit „Textilverstärker“, das ist ein konzentrierter Weißleim, der schnell trocknet und alles nicht so durchweicht). Als das trocken war, gab es eine Schicht braune Acrylfarbe, darauf gewischt silberne und goldene Acrylfarbe, um das entstandene Relief zu betonen und die „edle“ Wirkung zu verstärken. Von hinten in das Fenster kam der Titel, in Metallfolie „graviert“.

After cutting the window for the title, I glued lace scraps onto the cover, front and back. For this I like to use „fabric stiffener“, a concentrated white glue, because it dries fast and doesn’t soak the layers as much as some other glues. The dried lace cover got a layer of brown acrylic paint, then I added gold and silver acrylic paint just to highlight the relief and create a „luxury“ impression. The title, „engraved“ into metal foil, is glued into the window.

Dann bekam das Fenster einen Rahmen (Bastelladen) und ein paar halbe Wachsperlen wurden in loser Verteilung auf die Vorderseite geklebt (Kraftkleber). In die Ecken setzte ich alte Polsternägel, die ich etwas gekürzt habe, damit sie den Karton nicht ganz durchdringen. Auf den Buchrücken kam ein Spitzenborte, die wieder mit Wachsperlen verziert wurde. In die Rückseite habe ich zwei Ösen eingeschlagen, um das (handgefärbte) Gummiband durchzuziehen, das dann noch einen glitzernden Knopf aufgenäht bekam.

The window got a frame from the craft store. On the front, some wax beads add to the „precious“ look, as well as 4 vintage upholstery nails on the corners which I’ve shortened so they don’t show on the back. The spine has been embellished with a lace border and some wax beads. At last, two eyelets on the backside of the book are used as guide for the  (hand dyed) elastic strap. The latter is embellished with a button.

Im nächsten Beitrag zeige ich dann die ersten Seiten; dieses Buch wird uns die nächsten 2 Wochen begleiten!

The next post will show the first pages – this book will be focus of my posts for aproximately 2 weeks!

 

Nach Weihnachten ist vor… After Christmas is before….

Auch wenn dieses Weihnachten vorbei ist, zeige ich noch ein paar Geschenkideen – sie eignen sich ja nicht nur für Weihnachten, sondern auch zu Geburtstagen etc. Für Freundinnen habe ich unter anderem Kerzen mit gepressten Blüten/Pflanzen verziert:

DIY gift ideas just after Christmas? Yes, because they are nice for birthdays, too! For friends I’ve embellished two candles with pressed flowers:

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Die linke farbenfroh und poppig, die andere zart im Vintage-Stil. Beide habe ich auf alte versilberte Glasuntersetzer vom Flohmarkt gesetzt; den edlen Vintage-Stil unterstreichen auch Reste von altem Modeschmuck als Verschluss der Verpackung.

The left one is modern and colourful, the other more delicate, Victorian vintage style. Both sit on vintage silver plated coasters (flea market finds). For the Victorian one I’ve chosen pieces of vintage fashion jewelry to decorate the wrapping.

Wer kennt nicht die Holzklotz-Puzzles für Kinder, meist sind Märchenbilder darauf? Für meinen dreieinhalbjährigen Enkel habe ich ein solches altes Klotzpuzzle mit Bildern seiner Eltern und Großeltern beklebt – sehr lustig wird es, wenn er z.B. Mama und Opa „mischt“… (Auf dem Bild sitzen noch nicht alle Klötze richtig)

Who doesn’t know those old wooden block puzzles for kids – mostly there are fairy tale scenes depicted. For my three-and-a-half year old grandson I altered one of those by glueing photos of his parents and grandparents on the blocks – it gets funny when mixing the persons… (on the picture not all blocks are situated correctly yet)

Klotzpuzzle

So, und nun wünsche ich allen Besuchern meines Blogs noch einen Guten Rutsch und ein gesundes Neues Jahr 2016! Vielleicht sehen wir uns hier ab und zu wieder?

Happy New Year to all visitors! I’m looking forward to meeting you again 2016!

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