Die Bucht von St. Brieuc – The Bay of St. Brieuc

Inzwischen war ich von Hennebont nach St.Brieuc umgezogen, wo ich weitere 7 Tage in einer anderen Ferienwohnung verbringen wollte, um auch die Nordküste kennenzulernen. Mein erster Ausflug ging in die direkte Umgebung: die Bucht von St.Brieuc. Was für ein schöner Tag!

Meanwhile I had moved from Hennebont to St.Brieuc, where I had booked another apartment as base for the exploration of the north coast. On the first day I wanted to know the surroundings of St.Brieuc and went to the bay. What a wonderful day!

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Ich spazierte von „Les rosaires“ nach St.Martin, immer am Strand lang. Dabei ließ ich mir viel Zeit, und die Seele baumeln!

I strolled along the beach from „Les rosaires“ to St.Martin. Taking my time, it was wonderfully relaxing!

Beobachtete das „Möwenballett“ und sammelte Muscheln…

I watched the „ballet“ of the gulls and combed the beach…

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Wie man sieht, sind viele Jakobsmuscheln dabei: Die Bucht von St.Brieuc liefert jährlich 50% der französischen Produktion – und das, obwohl der Fang strengstens reguliert ist, damit der Bestand erhalten bleibt. Im Gegensatz zu Austern und Miesmuscheln werden Jakobsmuscheln „wild“ gefischt, nicht in Zuchtanlagen. Jedenfalls ist der Strand mit leeren Schalen übersät (nicht vom Fischen, sondern natürlicherweise), und die sind ziemlich groß. Auf dem Bild sieht man, dass es flache Schalen und gewölbte gibt: die Muschel hat nämlich eine flache und eine gewölbte Hälfte! Aber auch Austern, Miesmuscheln, Schnecken und eine Muschel, die ich nicht kenne, sieht aus, wie ein Ohr..

As you can see, there are a lot of scallops: The bay of St.Brieuc is the origin of 50% of Frances production of scallops – even if  fishing is strictly regulated to keep the population rate. Contrary to oysters and mussels scallops are fished from nature, not produced in „farms“. Anyway, on this beach there are lots of empty shells – not from fishing, but naturally. Every scallop has two different shells: one flat and one round! You can also find oysters, mussels, sea snails and a curious kind of sea shell, which looks like an ear…

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Ein Blick zurück zum Ufer…

A look back to the shore…

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… und nach vorne – nahe St.Martin wird es wieder felsig, diesmal dunkle, fast schwarze Felsen, die nur dort heller sind, wo Muscheln sie bedecken:

…and one towards the dark rocks near St.Martin, which are nearly black – as long as they aren’t covered with shells:

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Zwischen den Felsen besteht der Boden fast ausschließlich aus diesen „Ohrenmuscheln“, was einen komischen, sehr dumpf-knirschenden Ton gibt, wenn man darauf läuft.

Between the rocks the ground is nearly completely covered with those ear-formed shells, which give a curious dull crunching sound when you walk on them.

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In dem kleinen Ort St.Martin verließ ich dann den Strand und ging den Weg zurück oben auf den Klippen, über Feldwege und durch Büsche. An manchen Stellen konnte man den Ausblick von oben genießen:

In the small settlement St.Martin I left the beach and made my way back on top of the cliffs, on country lanes and through bushes. Some spots allowed a look from above:

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Aber auch die Landschaft da oben war recht schön, vor allem mit dem dramatischen Himmel:

But the landscape up there was nice to look at, too – especially with a dramatic sky like this:

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Der Herbstbeginn ließ sich auch hier nicht leugnen: Hagebutten leuchten!

The beginning autumn shows: rosehips are shining red!

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Nach dieser Wanderung, die in meinem gemächlichen Tempo mit vielen Fotostopps, Muscheln suchen, Picknick in den Felsen und Pausen zum Staunen ein paar Stunden gedauert hatte, fuhr ich etwas weiter nach Osten, und zwar zum Cap Frehel, wo das bekannte Fort La Latte zu besichtigen ist. Doch davon im nächsten Beitrag!

After this walk, which in my slow pace (stopping for photos, combing the beach, picknick amidst the rocks and pauses just to gape in awe) had taken some hours, I drove a bit further east, to Cap Frehel, where the famous Fort La Latte is open to visitors. You can read about that in my next post!

 

 

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