Drei Sommerblusen – Three Summer Blouses

In den letzten Wochen sind drei Sommerblusen fertig geworden – zwei davon aufwändig gepatcht, eine weitere aus einem einzigen Stoff. Zunächst die Bluse vom Titelbild:

During the last weeks I’ve finished three summer blouses; two of them are elaborately assembled from different materials, the other one is made from one linen fabric. first, the blouse already shown above:

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Sie besteht aus drei alten Shirts und zwei (viel zu kleinen) Blusen vom Flohmarkt, die ich nur gekauft hatte, weil mir der Stoff gefiel… Bei 1€ pro Stück lohnt sich das! Die vorderen Seitenteile und der ganze Rücken besteht aus Jerseystoffen, was dafür sorgt, dass sie jede Bewegung mitmacht und schön bequem ist. Die vorderen Mittelteile sind gepatcht aus Blusen- und Shirtstoffen; die Quernähte wurden zusätzlich mit Borten/Bändchen verziert.

It’s made from three old shirts and two blouses purchased on flea markets, being much too small, I only bought them for their nice material – At 1€ per blouse that’s a no-brainer! The front sides and the whole back is made from knits which make for a very comfy wear. The front panels are patched using both knits and woven fabrics. The seams between the patches are embellished with ribbons.

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Trotz des Materialmixes wirkt alles harmonisch, da die Farbkomposition dieselbe ist. Und dann fand ich in meinem Fundus noch diesen Satin-Aufnäher aus Frankreich, den ich schon Jahre habe: hier passt er farblich perfekt!

Despite the different materials it’s a quite harmonic look because of the colour scheme. In my stash I discovered this satin patch from France which perfectly matches the colours!

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Wie so oft, habe ich auf der einfarbigen Knopfleiste verschiedene Knöpfe, hier alt-messingfarbene Metallknöpfe versammelt, und zusätzlich noch farblich passende Stoffblümchen dazwischengesetzt.

Once again I’ve chosen a handful of different buttons (here: metal buttons coloured like old brass). At last, I’ve added some tiny fabric flowers.

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Die Bluse oben ist aus ganz leichtem Leinen, trägt sich toll und sieht auch offen getragen über einem marinefarbenen Top sehr gut aus. Ein super Teil auch zu Jeans. Den hochwertigen Stoff habe ich als Fabrikrest sehr günstig bekommen, und die grau-schimmernden Perlmuttknöpfe sind vom Flohmarkt – wenn man bedenkt, was Knöpfe in dieser Größe (ca. wie 1€-Stück) im Laden kosten, lohnt es sich wirklich, auf Märkten etc danach zu suchen!

The blouse above is made from a high-quality lightweight linen I’d purchased at a sale. The buttons are a grey mother-of-pearl variant from a flea market: considering the price of buttons of this size (like a 1€ coin) at a haberdashery, it’s  really worth while looking for buttons on markets etc! The blouse is very comfortable and also looks very nice worn open over a blue top – and with denim pants!

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Diese Bluse passt zu meinen liebsten Hosenfarben: dunkelblau, braun, beige und weiß – und vom Thema her zum Sommer! Auch hier sind die Seitenteile aus Jerseystoff; Akzente setzt der quergeschnittene Karostoff.

This blouse goes well with all the colours I love for pants: navy blue, brown, khaki and white! The sailboats of course are a favourite summer theme… Again, the sides are made from knits; the checked fabric is cut on the bias to create interest.

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Die Teilungsnähte hinten, die Knopfleisten und Ärmelblenden sind mit feinem silbernem Paspel betont – das war etwas mehr Arbeit, ist aber auch ein besonderes i-Tüpfelchen – genau wie die unterschiedlichen silberfarbenen Knöpfe…

Some seams on the back as well as on the button tapes and at the sleeves show a fine silver piping – that took a bit more time but adds special interest – as well as the different silver tone metal buttons…

Die Ankerborte kommt mal blau, mal beige daher…

The anchor ribbon is used in two colour-variants…

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Die Applikation ist ein Digitaldruck auf Transferpapier, dann auf leichte, weiße Baumwolle gebügelt, ausgeschnitten und aufgenäht. Der Schriftzug „La Voile“ (Das Segeln) ist frei Hand mit der Maschine gestickt. Ich habe bewusst ein französisches Wort gewählt, weil ich in Gedanken schon bei meinem Bretagne-Urlaub (im September) bin… 🙂

The appliqué is made from a digital print on transfer paper, ironed on lightweight cotton, cut out and sewn on. The text „La Voile“ (Sailing) is free motion machine stitching. I’ve chosen a French word because I’m already looking forward to my vacation in Brittany in September… 🙂

 

Verwendung für leere Pflasterrollen – How to Reuse Spools from Adhesive Plaster Strips

In meinem Beruf mache ich täglich etliche Verbände, und diese werden meist mit Hansaplast oder Leukosilk Pflasterstreifen befestigt. Mir hat es immer widerstrebt, die leeren Rollen dieser Pflaster wegzuwerfen, und nun habe ich die perfekte Verwendung dafür gefunden! Ich nehme sie in einer Plastiktüte vom Patienten mit und spüle sie daheim erstmal gründlich mit Spülmittel und heißem Wasser – sie sind zwar nicht sichtbar verschmutzt, doch ich möchte natürlich keine Keime verschleppen!

On my daily job I have to do many bandages, which, most of the time, are fixed with adhesive plaster strips. I’ve always been reluctant to waste the empty spools; now I’ve found the perfect way to reuse them! Taking them home in a plastic bag, I wash them in hot water with dish soap – they aren’t  visibly dirty, but I don’t want to spread germs!

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Danach sind sie bereit, meine Bastel- und Näh-Bändchen aufzunehmen. Natürlich ist die Kapazität beschränkt, doch für schmale Bändchen oder kürzere Stücke sind sie perfekt: durch die Kappe kann sich nichts lösen, doch weil letztere durchsichtig ist, ist der Inhalt gut zu erkennen.

Now they’re ready to use for my collection of ribbons. Of course, they’ve got a limited capacity, but for narrow ribbons or scraps they’re perfect. The cover keeps them in place but also reveals the content because it’s clear.

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Das Loch in der Mitte schließlich hilft beim Ordnen: entweder senkrecht auf dem Stab einer Küchenpapierrolle, oder, wie ich es jetzt mache, waagrecht an einem Bord:

The hole in the middle helps to store them: either upright on a pole for paper towels or horizontally on a board, like I do:

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Wenn man die Rollen nicht zu dicht packt, ist genug Platz dazwischen, dass man sich an Bändchen bedienen kann, ohne den Stab herauszunehmen: einfach die Kappe seitlich herunterschieben!

If you don’t stack them too closely, you can still remove the cap laterally to access the ribbons without removing the whole bar:

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Wenn es noch mehr werden, muss ich mir einen Wandhalter für Geschenkpapierrollen anschaffen, der mehrere Stäbe hat… 🙂

With a growing collection I’ll have to purchase a rack for gift wrapping paper which has several bars… 🙂

Schlangenmuster für den Sommer – Snake Patterns for Summer

Während meines Urlaubs hatte ich auch meine Sommergarderobe um ein paar Teile erweitert. Diese Bluse ist nur ein Hauch auf der Haut, ganz feine Baumwolle für heiße Tage.. Ihr Schlangenmuster schillert in vielen zarten Farben, zusätzlich zu weiß und braun. Das macht sie sehr kombifreudig.

During my holidays I had sewn a few pieces for summer. This blouse is just a light breeze on the skin, very fine cotton, for hot days. Its snake pattern shows many light colours plus white and brown – very versatile!

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Die weiße Knopfleiste bringt die vielen verschiedenen Perlmuttknöpfe zur Geltung, die ich in letzter Zeit auf Flohmärkten etc. gesammelt habe. Ihr Schimmer passt perfekt zum Stoffmuster.

On the white button tape many different mother-of-pearl buttons add interest and perfectly match the colours of the fabric. Lately, I’ve begun to collect buttons on flea markets etc. just for the purpose of creating interesting closures for blouses and jackets.

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Speziell für solche Zwecke habe ich begonnen, Knöpfe zu sammeln, denn neue sind teuer und ich finde gebrauchte interessanter (meistens). Dann hatte ich noch einen leichten Denimstoff, auch mit (anderem) Schlangenmuster, den ich mit einem weißen leichten Denim zu einem Blusenjäckchen kombiniert habe:

Then I still had a lightweight denim fabric, also showing a (different) snake pattern, which I’ve combined with another light, white denim to create a jacket which can also be worn as a blouse:

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Hier kamen wieder alte Perlmuttknöpfe zum Einsatz, diesmal alle von einer Sorte:

This time, the vintage mother-of-pearl buttons are all of the same kind:

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Dazu passend eine 3/4 Hose:

Matching it are the 5-pocket-style 3/4 pants:

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Sodass ein Anzug daraus wird; mal so getragen, mal mit offenem Jäckchen und Top darunter.

So this makes for a combination which can be worn like this or with a small top under the open jacket.

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Sowohl zum Anzug als auch zur leichten Bluse passt prima die Kette, die ich ebenfalls aus alten Perlmuttköpfen und einigen Perlmuttperlen gefertigt habe:

Matching both – the light blouse and the combination – is this necklace I’ve created again using vintage mother-of-pearl buttons (with some mother-of-pearl beads):

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Sie liegt perfekt im Ausschnitt!

It fits snugly in the neckline!

 

 

Zwei Sweatjacken – Two Sweat Jackets

Nach meinem letzten Beitrag über die bunte Sweatjacke fiel mir ein, dass ich zwei weitere selbstgenähte Jacken aus Sweatshirt-Stoff noch gar nicht vorgestellt habe. In verschiedenen Schnitten gearbeitet (allerdings alle mit Stehkragen, den ich sehr liebe), und vor allem in so unterschiedlichen Stoffen und Designs, dass jede ihren eigenen Stil hat. Gemeinsam ist ihnen aber, dass sie alle sowohl chic als auch bequem sind!

Having finished my last post about the colourful sweat jacket, I remembered that there still were two other sweat jackets I had sewn but not yet shown on this blog. Sewn after different patterns (albeit both with standing collars, which I love), I’ve used very different fabrics and designs resulting in quite different styles. What they’ve got in common, though, is that they’re stylish and comfortable at the same time!

Links: Aus verschiedenen Sweatstoff-Resten in beige-grau Tönen, mit großen Knöpfen. Der Schnitt sitzt locker und ist sowohl als Pulli-Ersatz als auch zum Überziehen für draußen geeignet. Rechts: Dieser Stretch-Sweatstoff im Leo-Print hatte es mir sofort angetan. Gepaart mit einem leichten, dünnen Lederimitatstoff in dunkelbraun, für die Seiten, Kragen und Unterärmel, sitzt dieses Jäckchen figurnah, wie ein Shirt.

Above left: A jacket from different upcycled sweat fabrics, all in gray-beige colours, with big buttons. It’s loose-fitting and can be worn like pullover or as a jacket over a T-shirt or a blouse. Above right: This stretchy animal-print is a favourite! Combined with a thin, lightweight and also stretchy faux leather for the sidepanels, the collar and the lower sleeves, it makes for a nice close-fitting jacket, to be worn like a shirt.

Die hellgraue Jacke trägt auf dem Rücken ein fiktives Label, das ich bei meinen eigenen Kreationen oft verwende und das hier mit Silbergarn auf Leinen gestickt ist. Beim Leo-Jäckchen sorgen in den Teilungsnähten mitgefasste braune Samtpaspeln für Couture-Pepp und „Figurfreundlichkeit“.. 🙂 .

On the back, the gray-beige jacket shows a fictitious label I like to use in my creations and which in this case is stitched on linen, using silver tone yarn. The animal-print jacket sports brown velvet piping along the panel seams, making for couture-chic and a favourable silhouette 🙂 .

Bei der geköpften Jacke konnte ich mal meine schönen, großen Keramik- und Perlmuttknöpfe in Szene setzen…

On the buttoned jacket some of my beautiful, big ceramic buttons and some mother-of-pearl buttons are on display…

… Genau wie eine Stoffblüte vom Flohmarkt und eine applizierte Krone, die ich aus einem gemusterten Stück Stoff geschnitten habe.

… As well as a fabric flower found on a flea market and a small crown appliqué which I had cut from a piece of printed fabric.

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Hier sieht man die verschiedenen Sweatstoffe…

Here you can see the different sweat fabrics…

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Die Bündchen sind auch wiederverwertet; sie stammen von einem alten Sweatshirt. Ja, ich bin grad jede freie Minute an der Nähmaschine, aber im nächsten Beitrag gibt es mal was GANZ anderes, Witziges zu sehen.. lasst Euch überraschen!

The cuffs are upcycled, too: they have been cut from an old sweatshirt. Yes, at the moment I’m spending every free minute at the sewing machine, but my next post will be about something quite different, and funny… Let me surprise you!

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Eine kunterbunte Sweatjacke – A Colourful Sweat Jacket

Derzeit sitze ich wieder viel an der Nähmaschine… Heute möchte ich Euch ein aufwändiges Projekt zeigen, das aber sehr viel Spaß gemacht hat! Inspiriert von einer bekannten spanischen Modemarke, habe ich diese bunte Sweatjacke gestaltet.

Keeping my sewing machine busy… Today I’d like to show you an elaborate and extravagant project which took some time but was much fun! Inspired by a well known Spanish label, I’ve created this colourful sweat jacket.

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Den leicht gerippten Sweatstoff aus reiner Baumwolle wollte ich zunächst mit einem großen, alten indischen Holzstempel bedrucken, der die Form eines Tortenstücks hat. Darauf plante ich Verzierungen aus bunten Stoffen, ein paar fertig gekauften  und einigen selbst hergestellten Applikationen. Den Stoff hatte ich zugeschnitten und bereits die Wiener Nähte geschlossen, sodass ich 5 Teile zu verzieren hatte: Rückenteil, 2x vorne und 2 Ärmel.

To begin, I wanted to use an old wooden Indian stamp which had the size and shape of a piece of cake, on the cotton fabric. On top of the stamps I planned embellishments with patterned fabric as well as with bought and self-made appliqués. Already having cut the pattern of the jacket from the fabric, I just closed the panel seams on front and back, which left me with 5 pieces to embellish: back, 2x front and 2 sleeves.

Oben: die Ärmel, unten: die Vorderteile und weiter unten das Rückenteil.

Above: the sleeves; below the front and further down the back:

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Wie man sieht, lassen sich die „Tortenstücke gut zum Fächer/Kreis/Halbkreis aneinandersetzen; aber auch ein gegengleiches Ansetzen ist möglich:

As you see, the „pieces of cake“ can easily be used to create a fan/a circle/a semicircle, but also a different pattern if you put them together diametrically opposed:

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Um die Applikationen vor dem Nähen zu befestigen, habe ich Sprühzeitkleber (505) verwendet; natürlich geht auch Aufbügeln mit Vliesofix, doch dann wird es besonders bei größeren Stücken etwas zu steif. Vor dem Applizieren mit der Maschine muss noch ein Stickvlies daruntergelegt werden, damit sich nichts verzieht (ich nehme Ausreiß-Stickvlies; auch Soluvlies ist gut, doch dann muss es erst ausgewaschen werden, bevor man weiterarbeiten kann, das stört den „workflow“).

To fixate the appliqués before sewing I used a temporary spray glue (505); you also can iron them on with „wonder under“, but especially on bigger appliqués it makes for a stiffer feel. Before starting to stitch, I also put pieces of „stitch’n tear“ underneath to prevent the fabric from warping. Watersoluble fleece is okay, too, but I don’t like to break the workflow having to wash it out.

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Oben: die Libelle ist gekauft und aufbügelbar; die bunten Kreise hatte ich mit Wasserfarben auf Karton gemalt, dann eingescannt und auf T-Shirt-Transferfolie gedruckt, um sie schließlich auf Stoff zu bügeln. Wie man sieht, habe ich den Kreis nicht nur außen herum aufgenäht, sondern auch innerhalb mit buntem Glanzgarn dichte Linien genäht, das gibt nicht nur mehr Halt, sondern dem Muster auch mehr Leben und Tiefe.

Above: the dragonfly is a bought appliqué and could be ironed on. The colourful circles were painted on cardboard, scanned, printed on transfer foil and ironed onto fabric, cut out and stitched – as you see, not only on the outline but also to enhance the circles , using rayon yarn.

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Die Blütenapplikationen sind Fabrikreste, die ich mal auf ebay erstanden hatte. sie mussten aufgenäht werden.

The small flower appliqués are manufacturer’s surplus which I once had purchased on ebay. They had to be stitched.

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Diese großen Blüten hatte ich vor Jahren mal auf ein Seidentuch gemalt, das mir insgesamt aber nicht gelungen war: nun kommen wenigstens die Blüten noch zur Geltung!

These big flowers were part of a design I had painted on a silk scarf years ago; the scarf hadn’t turned out well, but now at least these flowers get used!desi8

Ein kleiner plastisch gearbeiteter Schmetterling ist auch ein Hingucker..

A small butterfly in 3D is a nice touch..

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Natürlich habe ich nicht so hängende Schultern wie der Kleiderbügel 🙂

Of course, my shoulders don’t sag like this coat hanger 🙂

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Und, ja, ich konnte mir ein augenzwinkerndes Detail einfach nicht verkneifen: auf den Rücken habe ich die spanischen Worte : „aún más desigual“ gestickt, das heißt (natürlich in Anspielung auf die Modemarke): „noch einzigartiger“ 🙂

And, no, I just couldn’t resist stitching these Spanish words on the back: „aún más desigual“ – which translates (as a pun to the label) to: „even more different“ 🙂

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Es grünt so grün… – Shades of Green

In Erwartung des Sommers habe ich in letzter Zeit zwei Nähprojekte in grün fertiggestellt: eine Weste, auch als Top zu tragen, mit Patchworkteilen und Applikationen, sowie eine Bluse aus selbstgefärbter Baumwolle.

Longing for summer, I’ve just finished two sewing projects in green: a waistcoat, also to wear as a sleeveless blouse, sporting patchwork and appliqué, and a blouse from hand dyed cotton.

Das Patchwork wurde noch mit diversen Borten verziert, dazu grüne Spitzenblüten und verschiedene grüne Knöpfe aus böhmischem Glas.-  Für die kurzärmelige Bluse (unten) habe ich mit den Sprühfarben, die ich auch für den Schal neulich verwendet hatte, einen dünnen Baumwollstoff gefärbt. Dabei habe ich auch die der Packung beiliegende Blütenschablone benützt, sowie ganz zum Schluss noch den Goldglanz-Stift:

On the patchwork parts I’ve also used bits of different borders and ribbons as well as green lace flowers. The bohemian glass buttons are also shades of green.-  For the short-sleeved blouse below I’ve dyed a fine cotton fabric using the same spray paints as for the scarf in one of my last posts. This time I’ve combined them with the template enclosed in the paint package as well as a gold tone glitter liner:

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Mit dem Glitterpen habe ich die Blüten betont und dazwischen das Wort „Sommer“ in verschiedenen Sprachen geschrieben:

The glitter liner has been used to emphasize the flowers and for writing the word „summer“ in different languages:

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Nachdem alles gut mit dem Bügeleisen fixiert wurde, habe ich die Bluse genäht:

After fixating all colours by ironing, I could sew the blouse:

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Goldknöpfchen passten am besten dazu. Ein sehr frischer Look, oder?

Small gold tone buttons add interest. A nice and fresh look, don’t you think?

Upcycling von Plastiktüten – Upcycling of Plastic Shopping Bags

Der Umwelt zuliebe soll derzeit in Deutschland die Menge der Plastiktüten deutlich reduziert werden. Auch ich trage schon lang stets einen Stoffbeutel in der Handtasche, um Plastik zu vermeiden. Allerdings gibt es hin und wieder so schöne Plastikbeutel, dass ich über die Jahre eine kleine Sammlung angelegt habe. Ziel: sie so zu verwenden, dass ihre schönen Muster zur Geltung kommen und dass sie NICHT im Müll landen – auch gut für die Umwelt! Die Lösung kam mit meinen Experimenten zur Verwendung von Papier und Plastikfolie für Taschen ( siehe mein Beitrag vom 30.1.17): Warum nicht statt Papier einfach Plastiktüten zwischen die Folien legen? Das habe ich gleich ausprobiert:

While Germany is trying to reduce the amount of plastic totes – me, too, I always carry a light fabric tote to avoid the need for plastic – there still are some plastic bags that just are too beautiful to miss. So during the last years I’ve got a small collection of these plastic bags – with the aim to use them so their nice designs get attention AND to avoid throwing them away – thus also reducing unnecessary waste. When playing with the lamination of paper with plastic foil (like shown in my post from 1/30/17), I got the idea to do the same with these plastic bags:

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Ein paar schöne Tüten, einfach auf selbstklebender Klarsichtfolie arrangiert, dann mit goldfarbenen Schnörkeln bestempelt, die sich wie ein Spitzennetz über das Muster ziehen, und mit einer weiteren Lage Klebefolie bedeckt, entstand ein Material, das sich wieder für – ja, Taschen!  – eignet. Für diese hier habe ich Plastikbeutel mit pastellfarbenen Blütenmotiven verwendet:

A few nice plastic bags, arranged on self-adhesive clear foil, then stamped with a net of gold tone swirls and covered with the same foil. This material is – yes,again! – suited for sewing bags and purses. For this one I’ve chosen beautiful pastel flower designs:

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Mit leichtem Baumwollstoff gefüttert und verziert mit farblich passenden Samt- und Spitzenbändchen, wirkt sie zart und verspielt.

Lined with a light cotton fabric and embellished with  a velvet ribbon and a lace border, it’s got a dainty look.

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Oben ist sie mit Reissverschluss zu schließen, an dem eine farblich passende Mixed Media-Perle hängt, damit der Zipper leichter zu fassen ist. Dieselbe Art handgemachter Perlen verziert das Vorderteil unterhalb einer alten Granatbrosche und bietet einen Fokus:

The top is closed with a zipper sporting a mixed media bead which makes it easier to grip. The same kind of handmade beads is used on the front, dangling from an vintage brooch, thus creating a focal point:

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Der Stoffriemen wurde ebenfalls mit Streifen des Plastikmaterials verstärkt und verziert:

The fabric strap is reinforced and embellished with strips of the same plastic material:

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Genau wie meine Kreationen aus Papier und Plastik, ist diese Tasche sehr leicht, hält aber viel aus! Tipp zum Nachmachen: das Material ist sehr einfach herzustellen, für den Anfang sollte aber ein einfacher Taschenschnitt (z.B. nur mit Henkeln, oder Klappe, ohne Reissverschluss etc.) gewählt werden, damit man ein Gefühl dafür bekommt, wie sich das Material unter der Nähmaschine verhält.

Just like my creations using paper and plasic foil, this bag is very lightweight, but also very durable! If you want to try it yourself: creating the material is very easy, but to start, be sure to use a simple bag pattern to learn how the laminated material reacts under the sewing foot.

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Ein Buch für Nähprojekte – A Book for Sewing Projects

Mein Kopf ist immer voller Ideen für Nähprojekte, die ich gar nicht alle in absehbarer Zeit verwirklichen kann. Bisher waren meine Entwürfe mal in diesem Notizbuch, mal auf jenem Blockzettel verstreut, das wollte ich nun ändern. Daher habe ich ein großes Blanko-Buch verwendet, um darin alle Ideen zu sammeln. Damit das Ganze eine ansprechende Form bekam, habe ich die Seiten mit allem Wichtigen vorgestaltet:

There is always a lot going on in my head about possible sewing projects and ideas which I’m not able to realize in the near future. Until now the drafts and sketches I made were dispersed on different notepads and sheets of paper. Now I wanted to change this. Taking a big blank book to collect my ideas, I have designed the pages to look nice and already contain some constantly recurring aspects:

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Unter „Kategorie“ trage ich ein, was für ein Projekt es ist (Bluse, Tasche, etc.). Bei „Schnitt“ kann bereits ein ausgesuchter Schnitt aus meinen Heften oder ein Fertigschnitt etc. vermerkt werden. Unter „Stoffe“ sieht man die gelben Balken: das sind Stücke von doppelseitigem Klebeband, noch mit Trägerpapier darauf – hier klebe ich kleine Muster der geplanten Stoffe auf, sofern ich sie schon habe. Außerdem gibt es in der linken unteren Ecke einen Zeilenblock (aufgestempelt), wo „Sonstige Zutaten“ und „Anmerkungen“ notiert werden können. Wie an den Bildern oben zu sehen, habe ich weitere Stempel zum Thema „Nähen“ sowie ein paar Washi-Tapes zur Verzierung verwendet. Unten nochmal das Titelbild mit Beispielen meiner ersten Einträge:

As you see, I’ve created a kind of a form to fill in all necessary details about the project. The yellow bars are pieces of double-sided tape with the protecting paper still attached – they will be used for taping in small samples of the fabrics I intend to use for the project. Stamps with a sewing theme and some bits of washi tape add interest. Below the first two sketched projects (same photo as the title):

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Was noch fehlt, ist die äußere Gestaltung des Buches, dazu werde ich mir auch noch etwas einfallen lassen…

One of my next projects will be to create a nice cover for the book!

Taschen aus Gobelinstickbildern -Bags Using Vintage Needle Point Embroideries

Gobelinstickbilder vom Flohmarkt inspirieren mich immer wieder zu Nähprojekten. Diesmal habe ich alle möglichen Flohmarktfunde zusammen verarbeitet: zwei Stickbilder, floral, mit schwarzem Hintergrund, einen alten Pelzkragen (ja, der ist echt, aber da das Tier schon mindestens 40 Jahre tot ist, finde ich nichts dabei. Natürlich gibt es andere Meinungen, dies hier ist meine persönliche); eine alte Strassbrosche und  eine Goldborte. Ich selbst gab noch schwarzen Wollstoff, schwarze Lederreste und einen Leostoff für das Futter dazu.

Vintage needle point embroideries never fail to inspire me. This time I’ve combined them with other flea market finds: an old rhinestone brooch, a vintage lace border and an old fur collar. (Yes, it’s genuine fur, but the animal was already dead for about 40 years when I purchased it, so in my personal opinion that’s ok – even if other people may disagree). Then I added  black wool fabric, scraps of black suede and a cotton fabric with animal print for the lining.

Unterhalb der Riemen, unter der Brosche und in der Mitte am unteren Ende der Tasche baumeln selbst hergestellte Mixed-Media Perlen die die Farben der Stickbilder aufgreifen.

Selfmade mixed media beads, picking up the colours of the embroideries, are dangling from the bag in several spots.

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Innen gibt es zusätzliche Fächer; auf der schwarzen Rückseite auch eine kleine Reissverschlusstasche. Klettband hält die Tasche zu, die Klappe wird nur übergeworfen. Die Form habe ich von asiatischen Taschen abgeguckt. Der Riemen ist aus Stoff mit aufgenähten Lederstreifen, die ihn stabiler machen.

Inside some pockets organize smaller items. On the rear side there is a zipper pocket in the black wool . The bag is closed with velcro strips, the fur flap needs no extra fastening. I got the idea for the unusual shape from Asian bags. The strap is cotton, reinforced with appliquéd strips of suede.

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Bereits vor einigen Jahren habe ich auch eine Bauchtasche aus so einem Stickbild genäht, ebenfalls kombiniert mit einem Wildlederrest:

Some years ago I had sewn a fanny pack from such a needle point embroidery, also adding a bit of suede:

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Das ging ziemlich schnell und einfacher, als man denkt ( mit einem gekauften Schnitt). Diese Tasche nutze ich im Sommer sehr gern und oft!

Sewing such a fanny pack is fun and quite easy with a purchased pattern. And I’m using it very often in summer!

„Designer“-Taschenset – Set of „Designer“ Bag and Purse

In meinem vorletzten Beitrag (Robuste Taschen aus Papier und Plastik) habe ich die Technik vorgestellt, die ich nun auch hier für ein Set aus Umhängetasche und Kosmetiktäschchen angewendet habe.

Using the technique I have shown in my second last post (Sturdy Bags From Paper and Plastic Foil), I’ve now created this set of a crossbody bag and a small purse for cosmetic items.

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Zwischen die Lagen aus Klarsichtfolie kam diesmal ein Hintergrund aus alten Buchseiten, vergilbt und in alter Schrift. Bestempelt mit Schnörkeln, runder Spitze und kleinen Schmetterlingen, habe ich dann noch Briefmarken-Sticker, Washi Tape sowie Vogel- und Schmetterlingsmotive (Sticker und Glanzbildchen) hinzugefügt. Etwas Goldglitzerstreu habe ich mir auch dazu gegönnt 🙂

This time I’ve filled the plastic foil sandwich with a background of old book pages, beautifully yellowed and printed in old German type. Then I’ve added stamps: some swirls, lace and butterflies. Vintage look washi tape, stamp stickers and colourful motives like birds and butterflies are highlights. At last, I just couldn’t help adding some gold glitter 🙂

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Die Tasche ist wieder mit Nesselstoff gefüttert, goldenes Schrägband dient zum Einfassen. Die Klappe ist mit Drehschnalle zu Schließen; auf der Rückseite gibt es eine Aussentasche, ebenfalls mit Klappe, diesmal mit Magnetknopf, der sich unter einem alten Goldknopf versteckt. Die Kosmetiktasche hat einen Reissverschluss und ist nicht gefüttert: für Kosmetikutensilien ist die glatte Innenwand der Klarsichtfolie besser geeignet. Ein alter Stoffgürtel mit aufgenähten Streifen des Taschenmaterials dient als Riemen.

The bag is lined with raw muslin, gold tone bias tape was used to cover the edges. The flap is closed with a buckle; on the rear there is a pocket, also with a flap and closed with a magnetic button (underneath an old gold tone button). The purse has a zipper and isn’t lined; the plastic foil backing of the sandwich is better suited to contain cosmetics. An old fabric belt with strips of the collage material on one side serves as shoulder strap.

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