Goldenes Schmuckset – Gold Jewelry Set

Wer meine Beiträge über selbstgemachten Schmuck verfolgt hat, weiß inzwischen, wie sehr ich diese kleinen, facettierten und 24kt. vergoldeten Pyritperlen liebe. Normalerweise verwende ich sie nur als Zutat bei Stein- oder Perlenketten, um ein bißchen Glanz hinzuzufügen. Diesmal jedoch bekommen sie einen Solo-Auftritt! Schließlich braucht man gelegentlich auch mal schlichteren Goldschmuck, der zu allem passt…

If you’ve followed my posts about selfmade jewelry, you know that I love these small, faceted and 24ct. gold-filled pyrite beads. Generally, I use them to add a bit of glitz to other projects with stones or pearls. This time, though, they are the sole performants! Sometimes you just need simple gold jewelry to match any garment…

Goldkette

Damit die Kette schön hängt und einen dezenten Fokus hat, habe ich in der Mitte 5 größere Perlen der gleichen Art platziert. Die passenden Ohrringe waren sehr schnell gemacht! Bei aller Schlichtheit wirken die Teile edel und ziehen Blicke auf sich, weil die Facetten so schön glitzern. Das Set kommt nun immer mit, wenn ich verreise! Es passt zum legeren Jeanslook genauso wie zum Abendkleid…

To put a focuspoint on the necklace I’ve placed 5 bigger beads of the same kind in the middle – this also makes for a nice „fall“. The matching earrings only took 10 minutes to make! In spite of the simple shapes the pieces look precious and catch the eye because of the sparkling facets. They are perfect to take on any trip because they’re so versatile – looking nice with denim as well as with an evening gown!

Ein edles Abendtäschchen – An Elegant Clutch

In einem halben Tag genäht ist diese praktische, edle und individuelle „Clutch“! Sie besteht aus Leder und Stoff; ich hatte in meiner Lederkiste noch ein dunkel-mattgoldenes Leder (oder bronzefarben, wie man es sieht..), für welches ich nach einer Verwendung suchte; außerdem brauche ich ein paar Geschenke für kommende Geburtstage… 🙂

Only half a day’s work was needed for this useful, elegant and unique clutch! It’s made from leather and material; looking for a project using this dark, matte, gold tone leather (or, perhaps bronze tone?..), I also needed some gifts for birthdays to come… 🙂

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Auch hatte ich schon lang mal vor, eine Tasche mit Scherenschnitt-Muster im Leder zu machen. Dafür suchte ich aus meinen (selbstgeschnittenen) Schablonen eine Blüte aus, die schon mehrfach beim Stoffdruck zum Einsatz gekommen war, wie man sieht:

Also, I finally  wanted to try a leather cut-out motif. So I chose a flower stencil I had made some years ago and which has been put to good use several times already, as you see…

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Nachdem ich das Leder auf der Rückseite mit Vlieseline H200 verstärkt hatte, habe ich zunächst einen Plan für  Größe, Form und gesamtes Design der Tasche gemacht und die entsprechenden Teile aus Leder und dem schwarzen, etwas festeren Stoff sowie dem Futter ausgeschnitten. Anschließend nützte ich die Schablone, um auf der Lederrückseite die Blüte vorzuzeichnen, die dann mit dem Cutter ausgeschnitten wurde.

After reinforcing the leather with iron-on non-woven interfacing, I made a plan/pattern for the size, shape and overall design of the clutch. Then I cut the pieces from leather, black fabric (a medium strong quality) and the cotton lining. Now I used the stencil to sketch the flower on the back of the leather piece, which then had to be cut out.

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Zum Schluss habe ich noch von der rechten Seite des Leders aus ein paar unebene Stellen an den Rändern begradigt. Die Blüte wurde dann mit einem Stück des schwarzen Stoffes unterlegt, von rechts mit der Maschine schwarz umsteppt und in der Mitte mit ein paar goldenen Perlchen akzentuiert.

Next step was to smooth some of the edges with the right side up before lining the flower with a piece of the black fabric. I’ve then stitched around the edges of the flower using black yarn and added interest to the centre of the flower with some small gold tone beads.

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Vor dem Einnähen des Reißverschlusses habe ich sowohl am Leder als auch am oberen Stoffstreifen die Kanten mit hellgoldenem Schrägband eingefasst – das bringt nicht nur einen besonderen Pfiff und passt gut zu den Perlchen in der Blüte, sondern erleichtert auch das Einnähen des Reissverschlusses. Dann schnitt ich aus einem Reststückchen des Leders eine Quaste, deren oberes Ende ebenfalls mit einem Stückchen hellgoldenen Stoffbändchens umwickelt wurde; beim Aufwickeln fasste ich auch die kleine Lasche mit, welche durch die Öse im Zipper geführt wurde. Diese Quaste ist nicht nur hübsch, sondern macht es auch leichter, den Reißverschluss zu öffnen/zu schließen.

Before sewing the zipper, I encased the edges of the leather as well as of the upper strip of black fabric with gold tone bias tape – this not only adds a bit of glitz but also made it easier to sew in the zipper. Moreover, this light gold colour matches the beads in the flower. Then I used a leftover piece of leather to create a tassel which at the base is wrapped in a light gold tone ribbon. This tassel is attached to the eye of the zipper to facilitate the opening/closing of the zipper.

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Und natürlich hat die Tasche auch eine Schlaufe für’s Handgelenk bekommen! Die Rückseite ist schlicht schwarz. Aber das Futter ist hell! So findet man den Schlüssel auch bei schlechtem Licht…

Of course, the clutch also sports a handle! The back is plain black fabric, but for the lining I’ve chosen a light beige which makes it easier to find the keys in low light…

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Die Falten/Knicke, die man auf dem Bild unten sieht, stammen vom Wenden der Tasche nach dem Nähen. Sie vergehen mit häufigem Tragen. Hoffentlich hat die künftige Besitzerin viel Freude an diesem edlen Stück…

The creases seen on the photo below are from turning the bag after sewing. They will vanish with time and wear. Hopefully, the future owner will love this classy accessory…

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Bluse mit Dschungel-Motiv – A Jungle-Themed Blouse

Diesen Sommer auch ganz „IN“: Dschungelmotive, Palmblätter etc. Als ich daher neulich im Sozialkaufhaus ein Stück Dekostoff aus reiner Baumwolle fand, der farbenfrohe Papageien im Urwald zeigte, MUSSTE ich ihn natürlich mitnehmen – er war so inspirierend, dass ich auch gleich loslegte!

A popular fashion theme this summer: jungle prints. So when last time in the  thift store/charity shop I discovered a piece of cotton fabric with colourful printed parrots in the jungle, I just HAD to buy it – it also immediately inspired me to start sewing!

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Das Stück war nicht groß genug für eine ganze Blusenjacke, also probierte ich hin und her, wie ich die zwei Aras am besten erhalten konnte: sie landeten auf dem Rückenteil. Alle anderen Teile schnitt ich aus einem weißen Baumwoll/Leinen Stoff, der eine ähnlich mittelkräftige Qualität hat.

The piece wasn’t big enough for a whole blouse or jacket, I just used it for the back to keep the two macaws and used another cotton/linen material for the other parts.

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Dabei blieben vom gemusterten Stoff noch kleine Reste übrig, aus welchen ich zunächst die Blätter schnitt:

The leftovers of the printed material still provided some jungle leafs:

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Und ein paar angeschnittene bunte Vögel, die aber nicht mehr als solche zu erkennen waren – aus ihnen schnitt ich einfach ganz frei ein paar Blumen!

And some colourful pieces of birds which I used to cut some freeform flowers!

Diese Teile nutzte ich für Applikationen auf den Vorderteilen:

These pieces I used for appliqué on the front:

Zum Aufnähen der Teile nahm ich goldenes Metallicgarn. Als Nächstes überlegte ich, was ich mit Ärmeln und Knopfleiste machen sollte: vor allem für die Knopfleiste hätte ich gern noch etwas von dem Dschungelstoff genommen, doch der war nun komplett aufgebraucht. Also machte ich – mal wieder! 🙂 – aus der Not eine Tugend und beschloss, Ärmel und Knopfleiste mit Stoffmalfarben in gleicher Art zu bemalen!

I used gold tone metallic yarn for the appliqué. Then I had to decide what to do: there was nothing left of the printed material, but I didn’t like plain white for the sleeves and the button tape. So I  – once again! 🙂 – made a virtue out of necessity and used fabric paint for painting the sleeves and button tape in the same style as the original print fabric!

Oben: links ein Ärmel, rechts ein Streifen für die Knopfleiste

Above left: a sleeve; to the right a strip for the button tape

 

Das fertige Stück! Unten noch ein paar Details: als Knöpfe kamen nur goldene infrage, alles andere passte nicht so gut. Die Mitten der applizierten Blüten werden durch goldene Perlchen betont.

The finished blouse! Below some details: gold tone buttons and some gold tone beads which emphasize the flower appliqués.

Besonders hübsch sieht die Blusenjacke offen getragen aus, mit einem weißen Top darunter und meiner Regenbogenkette im Ausschnitt!

Worn open over a white top and with my rainbow necklace it looks really nice, don’t you think?

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Elegante Ketten – Elegant Necklaces

Die kleine Kette im Ausschnitt kann man immer tragen – hier sind einige, die ich in letzter Zeit angefertigt habe.

A small necklace for the neckline can be worn everywhere and for every occasion. Here are some of my latest creations:

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Der Anhänger ist ein echter Türkis aus Arizona, der jedoch nicht gelocht war, daher habe ich ihn mit vergoldetem Draht umwickelt und mit Süßwasserperlen, vergoldeten Pyritperlchen und „falschem“ Türkis (= gefärbter Howlith, wird oft als Türkis verkauft), sowie goldfarbenem Kettchen kombiniert.

Above: the pendant is a genuine turquoise. Since it isn’t drilled, I wire-wrapped it and combined it with freshwater pearls, small gold filled pyrite beads, a gold tone chain and some „false“ turquoise beads (dyed howlite which is often sold as turquoise).

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Diese Farbkombination habe ich extra zu einem bestimmten Shirt passend gewählt. Mit von der Partie sind: facettierte Bergkristallperlen (oben), Süßwasserperlen, Lapislazuli, Amethyst, Amazonit, kleine Chromdiopsidsplitter und ein dicker Aquamarin als Fokus. Natürlich denkt jeder bei Aquamarin an hellblaue, durchsichtige Steine – das sind Aquamarine in Juweliersqualität. So ist es mit vielen Steinen, die ich verwende: die bekannte Juweliersqualität kann ich mir natürlich nicht leisten (höchstens als Splitter), doch ich finde auch die geringeren Qualitäten sehr schön und interessant – manchmal zeigen sie ganz andere Farben und Konsistenz. Gerade auch Nuggetformen mag ich gern, sie haben etwas sehr ursprünglich-Erdiges…

Above: I’ve chosen this colour scheme especially to match a shirt of mine. I used small facetted chrystal quartz beads (on the upper part), fresh water pearls, lapis lazuli, amethyst, amazonite, small chromediopside chips and a big aquamarine nugget as focuspoint. Most people only think of aquamarines as light blue transparent stones – those are jeweller’s quality aquamarines. As with many kinds of stones, I obviously can’t afford this kind of quality (maybe as chips), but to my eye many lower-quality variants are just as beautiful; often they come in different colours, too. Nugget shapes are among my favourites: I love the primordial, earthly vibe…

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Ganz in Grün – passend zur Weste aus meinem Beitrag „Es grünt so grün“: Aventurin (Anhänger, Walzen und kleine Perlen), Chromdiopsid (Splitter), Chrysokoll (facettierte dicke Perlen) und „China-Jade“ – eigentlich, glaube ich, ist das eine Jaspis-Variante – mit vergoldeten, facettierten Pyritperlen. Letztere liebe ich genauso wie die Süßwasserperlen: sie passen überall dazu und bringen ein kleines bißchen Goldglitzer, ohne überladen zu wirken. Goldperlchen aus dem Bastelladen würden denselben Zweck erfüllen, doch verlieren diese bei häufigem Hautkontakt die goldfarbene Schicht und können durch das darunterliegende Metall Allergien hervorrufen: die 24kt vergoldeten Pyritsteinchen behalten ihren Glanz viel länger, und wenn die Schicht doch einmal abgehen sollte, so ist darunter hautfreundlicher Stein, kein Metall. Außerdem gibt die Facettierung erst noch den besonderen Touch! Diese Perlchen bestelle ich immer in Indien beim Hersteller.

Above: A green necklace matching the vest of my post „Shades of Green“: aventurine (pendant, rolls and small beads), chromediopside (chips), chrysocolla (facetted fat beads) and „China-jade“ – I think it’s actually a kind of jasper – combined with gold filled, facetted pyrite beads. The latter are as versatile as fresh water pearls and always add a bit of glitz, without looking pompous. „Normal“ gold tone beads from the craft store would do the trick, too, but in longer contact with skin and sweat they loose the outer layer and tend to cause allergies because of the metal beneath. These 24kt gold filled pyrite beads keep their gold layer much longer, and even if they loose it one day, there’s skin-friendly stone underneath, not metal. Moreover, I just like the added interest caused by the facets! I always order them from the manufacturer in India.

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Hier gibt es den hellen, klaren Aquamarin: als Splitter! Mit den goldenen Pyritperlchen und Süßwasserperlen bilden sie das Kettchen, an dem eine alte Brosche (als Anhänger umgearbeitet) vom Flohmarkt hängt (was darauf aussieht wie Türkis ist aber unecht).

Above: here you see the jeweller’s quality aquamarine: as chips! Together with the golden pyrite beads and some fresh water pearls they form the base for a vintage brooch turned pendant (what looks like a turquoise on the brooch is actually a fake).

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Zu guter Letzt das eleganteste Stück: der wunderschöne Anhänger ist weder Gold noch vergoldetes Silber, sondern besteht aus … Holz! Ich habe das Stück billig beim Trödler erstanden, war wohl mal Teil eines Uhr- oder Spiegeldekors. Angedrahtet und mit einer kleinen Süßwasserperle versehen, sieht er doch so richtig edel aus, oder? Die Kette besteht aus länglichen, kleinen Süßwasserperlen, schimmernden Labradoritperlen und wieder meinen kleinen Pyritperlen.

Last, not least the most elegant combination: the awesome pendant isn’t gold or gold filled silver, but…wood! I’ve purchased the piece at a junk dealer’s; it must have been part of a decoration for a big clock or a wall mirror. Wire-wrapped and with an added fresh water pearl it looks very classy, doesn’t it? The chain again shows fresh water pearls, shimmering labradorite beads and my beloved golden pyrite beads.

 

 

Eine Muscheltasche für den Sommer – A Seashell Tote for Summer

Als ich noch ein kleines Kind war – schätze, so 3 oder 4 Jahre – hatte ich ein kleines Korb- oder Basttäschchen, das mit Muscheln besetzt war. Schon damals liebte ich besondere Dinge, und auch wenn das Täschchen ursprünglich sicher von einem Souvenirstand in Norddeutschland stammte, wo meine Eltern mit uns oft Urlaub machten, so war es in Amberg doch eine Rarität. Kurz: ich liebte es heiß und innig! Doch wie das bei Kindern so passiert: eines Tages muss ich es unterwegs irgendwo liegengelassen haben – und weinte ihm lange nach! Immerhin gibt es noch ein Foto, wo ich es in der Hand habe… Seither habe ich nie mehr etwas Vergleichbares besessen – bis jetzt!

When I was little, say, 3 or 4 years old, I owned a small bast bag studded with seashells. Already at this young age, I loved everything special; even if this bag must have been bought at a souvenir stand in the north of Germany, where my parents often went for holidays with us, in Amberg where we lived it WAS something special. In short: I adored it and seldom went without! But, as happens with small children, I somehow lost it, and subsequently mourned it for days at least! There still exists one photo of me with this bag… Since then, I never owned something like it – until now!

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Natürlich ist sie diesmal selbst gemacht.. Bzw. selbst verziert! Eine Korbtasche, die ich letztes Jahr als Sonderposten in einem Discounter bekommen hatte, habe ich mit einem Rest weißer Kalkfarbe, gemischt mit Acryllack, gestrichen. Darauf habe ich dann Muscheln und Schnecken zusammen mit Perlen, einem Stück Treibholz und  Spitzenresten arrangiert und festgeklebt – die Muscheln sind selbst gesammelt (bis auf die braune Schnecke und die zwei, die an Bändchen baumeln) und sie hatten kein Bohrloch, deshalb musste geklebt werden.

Of course, this time it’s selfmade, or, at least, embellished. A reed tote I had purchased last year at a discounter, has been painted with a mixture of a leftover amount of white chalk paint and acrylic paint. Then I’ve arranged some seashells together with beads, a piece of driftwood and bits of lace and glued it all in place. Since most of the shells are the results of my own beach-combing, they aren’t drilled and had to be glued.

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Das mit dem Kleben war so eine Sache: zunächst versuchte ich es mit Heißkleber, doch das hielt nicht, Weißkleber war nicht elastisch genug, Sekundenkleber war schwierig, da er keine Fehler verzeiht, und schließlich stellte sich heraus, dass der gute alte Uhu-Alleskleber das Mittel der Wahl war! Er hält sehr fest und ist elastisch genug, um die Beanspruchung mitzumachen. Ein paar Akzente habe ich mit goldener Acrylfarbe gesetzt, und damit der Kontrast zu den dunklen Henkeln nicht so stark war, habe ich auf letztere Spitzenbändchen  genäht.  Nun bin ich also nach über 50 Jahren wieder stolze Besitzerin einer Muscheltasche! 🙂

Glueing them was a bit tricky: at first, I tried hot glue, which didn’t last too long, white glue wasn’t flexible enough; I didn’t want to use super glue because it can be messy and can’t be corrected – after some trial and error the good old allpurpose glue turned out to be the medium of choice here. It lasts and is flexible enough to tolerate the wear and tear of everyday use. Then I added some interest with some strokes of gold tone acrylic paint and mitigated the stark contrast of the dark brown handles by stitching a lace ribbon on one side. So now, after more than 50 years, I’m again proud owner of a seashell bag! 🙂

 

Drei Sommerblusen – Three Summer Blouses

In den letzten Wochen sind drei Sommerblusen fertig geworden – zwei davon aufwändig gepatcht, eine weitere aus einem einzigen Stoff. Zunächst die Bluse vom Titelbild:

During the last weeks I’ve finished three summer blouses; two of them are elaborately assembled from different materials, the other one is made from one linen fabric. first, the blouse already shown above:

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Sie besteht aus drei alten Shirts und zwei (viel zu kleinen) Blusen vom Flohmarkt, die ich nur gekauft hatte, weil mir der Stoff gefiel… Bei 1€ pro Stück lohnt sich das! Die vorderen Seitenteile und der ganze Rücken besteht aus Jerseystoffen, was dafür sorgt, dass sie jede Bewegung mitmacht und schön bequem ist. Die vorderen Mittelteile sind gepatcht aus Blusen- und Shirtstoffen; die Quernähte wurden zusätzlich mit Borten/Bändchen verziert.

It’s made from three old shirts and two blouses purchased on flea markets, being much too small, I only bought them for their nice material – At 1€ per blouse that’s a no-brainer! The front sides and the whole back is made from knits which make for a very comfy wear. The front panels are patched using both knits and woven fabrics. The seams between the patches are embellished with ribbons.

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Trotz des Materialmixes wirkt alles harmonisch, da die Farbkomposition dieselbe ist. Und dann fand ich in meinem Fundus noch diesen Satin-Aufnäher aus Frankreich, den ich schon Jahre habe: hier passt er farblich perfekt!

Despite the different materials it’s a quite harmonic look because of the colour scheme. In my stash I discovered this satin patch from France which perfectly matches the colours!

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Wie so oft, habe ich auf der einfarbigen Knopfleiste verschiedene Knöpfe, hier alt-messingfarbene Metallknöpfe versammelt, und zusätzlich noch farblich passende Stoffblümchen dazwischengesetzt.

Once again I’ve chosen a handful of different buttons (here: metal buttons coloured like old brass). At last, I’ve added some tiny fabric flowers.

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Die Bluse oben ist aus ganz leichtem Leinen, trägt sich toll und sieht auch offen getragen über einem marinefarbenen Top sehr gut aus. Ein super Teil auch zu Jeans. Den hochwertigen Stoff habe ich als Fabrikrest sehr günstig bekommen, und die grau-schimmernden Perlmuttknöpfe sind vom Flohmarkt – wenn man bedenkt, was Knöpfe in dieser Größe (ca. wie 1€-Stück) im Laden kosten, lohnt es sich wirklich, auf Märkten etc danach zu suchen!

The blouse above is made from a high-quality lightweight linen I’d purchased at a sale. The buttons are a grey mother-of-pearl variant from a flea market: considering the price of buttons of this size (like a 1€ coin) at a haberdashery, it’s  really worth while looking for buttons on markets etc! The blouse is very comfortable and also looks very nice worn open over a blue top – and with denim pants!

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Diese Bluse passt zu meinen liebsten Hosenfarben: dunkelblau, braun, beige und weiß – und vom Thema her zum Sommer! Auch hier sind die Seitenteile aus Jerseystoff; Akzente setzt der quergeschnittene Karostoff.

This blouse goes well with all the colours I love for pants: navy blue, brown, khaki and white! The sailboats of course are a favourite summer theme… Again, the sides are made from knits; the checked fabric is cut on the bias to create interest.

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Die Teilungsnähte hinten, die Knopfleisten und Ärmelblenden sind mit feinem silbernem Paspel betont – das war etwas mehr Arbeit, ist aber auch ein besonderes i-Tüpfelchen – genau wie die unterschiedlichen silberfarbenen Knöpfe…

Some seams on the back as well as on the button tapes and at the sleeves show a fine silver piping – that took a bit more time but adds special interest – as well as the different silver tone metal buttons…

Die Ankerborte kommt mal blau, mal beige daher…

The anchor ribbon is used in two colour-variants…

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Die Applikation ist ein Digitaldruck auf Transferpapier, dann auf leichte, weiße Baumwolle gebügelt, ausgeschnitten und aufgenäht. Der Schriftzug „La Voile“ (Das Segeln) ist frei Hand mit der Maschine gestickt. Ich habe bewusst ein französisches Wort gewählt, weil ich in Gedanken schon bei meinem Bretagne-Urlaub (im September) bin… 🙂

The appliqué is made from a digital print on transfer paper, ironed on lightweight cotton, cut out and sewn on. The text „La Voile“ (Sailing) is free motion machine stitching. I’ve chosen a French word because I’m already looking forward to my vacation in Brittany in September… 🙂

 

Verwendung für leere Pflasterrollen – How to Reuse Spools from Adhesive Plaster Strips

In meinem Beruf mache ich täglich etliche Verbände, und diese werden meist mit Hansaplast oder Leukosilk Pflasterstreifen befestigt. Mir hat es immer widerstrebt, die leeren Rollen dieser Pflaster wegzuwerfen, und nun habe ich die perfekte Verwendung dafür gefunden! Ich nehme sie in einer Plastiktüte vom Patienten mit und spüle sie daheim erstmal gründlich mit Spülmittel und heißem Wasser – sie sind zwar nicht sichtbar verschmutzt, doch ich möchte natürlich keine Keime verschleppen!

On my daily job I have to do many bandages, which, most of the time, are fixed with adhesive plaster strips. I’ve always been reluctant to waste the empty spools; now I’ve found the perfect way to reuse them! Taking them home in a plastic bag, I wash them in hot water with dish soap – they aren’t  visibly dirty, but I don’t want to spread germs!

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Danach sind sie bereit, meine Bastel- und Näh-Bändchen aufzunehmen. Natürlich ist die Kapazität beschränkt, doch für schmale Bändchen oder kürzere Stücke sind sie perfekt: durch die Kappe kann sich nichts lösen, doch weil letztere durchsichtig ist, ist der Inhalt gut zu erkennen.

Now they’re ready to use for my collection of ribbons. Of course, they’ve got a limited capacity, but for narrow ribbons or scraps they’re perfect. The cover keeps them in place but also reveals the content because it’s clear.

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Das Loch in der Mitte schließlich hilft beim Ordnen: entweder senkrecht auf dem Stab einer Küchenpapierrolle, oder, wie ich es jetzt mache, waagrecht an einem Bord:

The hole in the middle helps to store them: either upright on a pole for paper towels or horizontally on a board, like I do:

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Wenn man die Rollen nicht zu dicht packt, ist genug Platz dazwischen, dass man sich an Bändchen bedienen kann, ohne den Stab herauszunehmen: einfach die Kappe seitlich herunterschieben!

If you don’t stack them too closely, you can still remove the cap laterally to access the ribbons without removing the whole bar:

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Wenn es noch mehr werden, muss ich mir einen Wandhalter für Geschenkpapierrollen anschaffen, der mehrere Stäbe hat… 🙂

With a growing collection I’ll have to purchase a rack for gift wrapping paper which has several bars… 🙂

Zwei Sweatjacken – Two Sweat Jackets

Nach meinem letzten Beitrag über die bunte Sweatjacke fiel mir ein, dass ich zwei weitere selbstgenähte Jacken aus Sweatshirt-Stoff noch gar nicht vorgestellt habe. In verschiedenen Schnitten gearbeitet (allerdings alle mit Stehkragen, den ich sehr liebe), und vor allem in so unterschiedlichen Stoffen und Designs, dass jede ihren eigenen Stil hat. Gemeinsam ist ihnen aber, dass sie alle sowohl chic als auch bequem sind!

Having finished my last post about the colourful sweat jacket, I remembered that there still were two other sweat jackets I had sewn but not yet shown on this blog. Sewn after different patterns (albeit both with standing collars, which I love), I’ve used very different fabrics and designs resulting in quite different styles. What they’ve got in common, though, is that they’re stylish and comfortable at the same time!

Links: Aus verschiedenen Sweatstoff-Resten in beige-grau Tönen, mit großen Knöpfen. Der Schnitt sitzt locker und ist sowohl als Pulli-Ersatz als auch zum Überziehen für draußen geeignet. Rechts: Dieser Stretch-Sweatstoff im Leo-Print hatte es mir sofort angetan. Gepaart mit einem leichten, dünnen Lederimitatstoff in dunkelbraun, für die Seiten, Kragen und Unterärmel, sitzt dieses Jäckchen figurnah, wie ein Shirt.

Above left: A jacket from different upcycled sweat fabrics, all in gray-beige colours, with big buttons. It’s loose-fitting and can be worn like pullover or as a jacket over a T-shirt or a blouse. Above right: This stretchy animal-print is a favourite! Combined with a thin, lightweight and also stretchy faux leather for the sidepanels, the collar and the lower sleeves, it makes for a nice close-fitting jacket, to be worn like a shirt.

Die hellgraue Jacke trägt auf dem Rücken ein fiktives Label, das ich bei meinen eigenen Kreationen oft verwende und das hier mit Silbergarn auf Leinen gestickt ist. Beim Leo-Jäckchen sorgen in den Teilungsnähten mitgefasste braune Samtpaspeln für Couture-Pepp und „Figurfreundlichkeit“.. 🙂 .

On the back, the gray-beige jacket shows a fictitious label I like to use in my creations and which in this case is stitched on linen, using silver tone yarn. The animal-print jacket sports brown velvet piping along the panel seams, making for couture-chic and a favourable silhouette 🙂 .

Bei der geköpften Jacke konnte ich mal meine schönen, großen Keramik- und Perlmuttknöpfe in Szene setzen…

On the buttoned jacket some of my beautiful, big ceramic buttons and some mother-of-pearl buttons are on display…

… Genau wie eine Stoffblüte vom Flohmarkt und eine applizierte Krone, die ich aus einem gemusterten Stück Stoff geschnitten habe.

… As well as a fabric flower found on a flea market and a small crown appliqué which I had cut from a piece of printed fabric.

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Hier sieht man die verschiedenen Sweatstoffe…

Here you can see the different sweat fabrics…

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Die Bündchen sind auch wiederverwertet; sie stammen von einem alten Sweatshirt. Ja, ich bin grad jede freie Minute an der Nähmaschine, aber im nächsten Beitrag gibt es mal was GANZ anderes, Witziges zu sehen.. lasst Euch überraschen!

The cuffs are upcycled, too: they have been cut from an old sweatshirt. Yes, at the moment I’m spending every free minute at the sewing machine, but my next post will be about something quite different, and funny… Let me surprise you!

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Eine kunterbunte Sweatjacke – A Colourful Sweat Jacket

Derzeit sitze ich wieder viel an der Nähmaschine… Heute möchte ich Euch ein aufwändiges Projekt zeigen, das aber sehr viel Spaß gemacht hat! Inspiriert von einer bekannten spanischen Modemarke, habe ich diese bunte Sweatjacke gestaltet.

Keeping my sewing machine busy… Today I’d like to show you an elaborate and extravagant project which took some time but was much fun! Inspired by a well known Spanish label, I’ve created this colourful sweat jacket.

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Den leicht gerippten Sweatstoff aus reiner Baumwolle wollte ich zunächst mit einem großen, alten indischen Holzstempel bedrucken, der die Form eines Tortenstücks hat. Darauf plante ich Verzierungen aus bunten Stoffen, ein paar fertig gekauften  und einigen selbst hergestellten Applikationen. Den Stoff hatte ich zugeschnitten und bereits die Wiener Nähte geschlossen, sodass ich 5 Teile zu verzieren hatte: Rückenteil, 2x vorne und 2 Ärmel.

To begin, I wanted to use an old wooden Indian stamp which had the size and shape of a piece of cake, on the cotton fabric. On top of the stamps I planned embellishments with patterned fabric as well as with bought and self-made appliqués. Already having cut the pattern of the jacket from the fabric, I just closed the panel seams on front and back, which left me with 5 pieces to embellish: back, 2x front and 2 sleeves.

Oben: die Ärmel, unten: die Vorderteile und weiter unten das Rückenteil.

Above: the sleeves; below the front and further down the back:

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Wie man sieht, lassen sich die „Tortenstücke gut zum Fächer/Kreis/Halbkreis aneinandersetzen; aber auch ein gegengleiches Ansetzen ist möglich:

As you see, the „pieces of cake“ can easily be used to create a fan/a circle/a semicircle, but also a different pattern if you put them together diametrically opposed:

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Um die Applikationen vor dem Nähen zu befestigen, habe ich Sprühzeitkleber (505) verwendet; natürlich geht auch Aufbügeln mit Vliesofix, doch dann wird es besonders bei größeren Stücken etwas zu steif. Vor dem Applizieren mit der Maschine muss noch ein Stickvlies daruntergelegt werden, damit sich nichts verzieht (ich nehme Ausreiß-Stickvlies; auch Soluvlies ist gut, doch dann muss es erst ausgewaschen werden, bevor man weiterarbeiten kann, das stört den „workflow“).

To fixate the appliqués before sewing I used a temporary spray glue (505); you also can iron them on with „wonder under“, but especially on bigger appliqués it makes for a stiffer feel. Before starting to stitch, I also put pieces of „stitch’n tear“ underneath to prevent the fabric from warping. Watersoluble fleece is okay, too, but I don’t like to break the workflow having to wash it out.

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Oben: die Libelle ist gekauft und aufbügelbar; die bunten Kreise hatte ich mit Wasserfarben auf Karton gemalt, dann eingescannt und auf T-Shirt-Transferfolie gedruckt, um sie schließlich auf Stoff zu bügeln. Wie man sieht, habe ich den Kreis nicht nur außen herum aufgenäht, sondern auch innerhalb mit buntem Glanzgarn dichte Linien genäht, das gibt nicht nur mehr Halt, sondern dem Muster auch mehr Leben und Tiefe.

Above: the dragonfly is a bought appliqué and could be ironed on. The colourful circles were painted on cardboard, scanned, printed on transfer foil and ironed onto fabric, cut out and stitched – as you see, not only on the outline but also to enhance the circles , using rayon yarn.

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Die Blütenapplikationen sind Fabrikreste, die ich mal auf ebay erstanden hatte. sie mussten aufgenäht werden.

The small flower appliqués are manufacturer’s surplus which I once had purchased on ebay. They had to be stitched.

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Diese großen Blüten hatte ich vor Jahren mal auf ein Seidentuch gemalt, das mir insgesamt aber nicht gelungen war: nun kommen wenigstens die Blüten noch zur Geltung!

These big flowers were part of a design I had painted on a silk scarf years ago; the scarf hadn’t turned out well, but now at least these flowers get used!desi8

Ein kleiner plastisch gearbeiteter Schmetterling ist auch ein Hingucker..

A small butterfly in 3D is a nice touch..

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Natürlich habe ich nicht so hängende Schultern wie der Kleiderbügel 🙂

Of course, my shoulders don’t sag like this coat hanger 🙂

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Und, ja, ich konnte mir ein augenzwinkerndes Detail einfach nicht verkneifen: auf den Rücken habe ich die spanischen Worte : „aún más desigual“ gestickt, das heißt (natürlich in Anspielung auf die Modemarke): „noch einzigartiger“ 🙂

And, no, I just couldn’t resist stitching these Spanish words on the back: „aún más desigual“ – which translates (as a pun to the label) to: „even more different“ 🙂

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Es grünt so grün… – Shades of Green

In Erwartung des Sommers habe ich in letzter Zeit zwei Nähprojekte in grün fertiggestellt: eine Weste, auch als Top zu tragen, mit Patchworkteilen und Applikationen, sowie eine Bluse aus selbstgefärbter Baumwolle.

Longing for summer, I’ve just finished two sewing projects in green: a waistcoat, also to wear as a sleeveless blouse, sporting patchwork and appliqué, and a blouse from hand dyed cotton.

Das Patchwork wurde noch mit diversen Borten verziert, dazu grüne Spitzenblüten und verschiedene grüne Knöpfe aus böhmischem Glas.-  Für die kurzärmelige Bluse (unten) habe ich mit den Sprühfarben, die ich auch für den Schal neulich verwendet hatte, einen dünnen Baumwollstoff gefärbt. Dabei habe ich auch die der Packung beiliegende Blütenschablone benützt, sowie ganz zum Schluss noch den Goldglanz-Stift:

On the patchwork parts I’ve also used bits of different borders and ribbons as well as green lace flowers. The bohemian glass buttons are also shades of green.-  For the short-sleeved blouse below I’ve dyed a fine cotton fabric using the same spray paints as for the scarf in one of my last posts. This time I’ve combined them with the template enclosed in the paint package as well as a gold tone glitter liner:

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Mit dem Glitterpen habe ich die Blüten betont und dazwischen das Wort „Sommer“ in verschiedenen Sprachen geschrieben:

The glitter liner has been used to emphasize the flowers and for writing the word „summer“ in different languages:

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Nachdem alles gut mit dem Bügeleisen fixiert wurde, habe ich die Bluse genäht:

After fixating all colours by ironing, I could sew the blouse:

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Goldknöpfchen passten am besten dazu. Ein sehr frischer Look, oder?

Small gold tone buttons add interest. A nice and fresh look, don’t you think?