Handgebundene Notizbücher – Handmade Notebooks

Da ich meine Sammlung an verschiedenen Papieren – manche richtig alt, manche neu, aber handgeschöpft und manche, die ich von meinem Vater geerbt hatte – endlich mal kreativ verwenden wollte, habe ich die letzten Wochen meine karge Freizeit damit verbracht, ein paar Bücher herzustellen. Allen gemeinsam ist ein ungewöhnliches Innenleben aus einem Mix verschiedener Papiere in unterschiedlichen Formaten. Und: sie alle laden zum Schreiben und Gestalten ein – für Notizen, als Tagebuch, zur Dokumentation einer Reise etc.

To reduce my stash of vintage and specialty papers, some of them hand-made, I’ve used my spare time during the last weeks to create some blank books. To be used as notebooks or journals/travel journals, they all sport an unconventional mix of papers in different sizes, inviting the (future) owner to write, draw and even paint in them. Moreover, some envelopes or pockets will harbour ephemera.

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Das erste habe ich in ein kräftiges Geschenkpapier gebunden, welches eine alte Weltkarte zeigt; da das Papier von einer gebrauchten Geschenktüte stammt, habe ich den beiliegenden Anhänger in Form einer Windrose gleich als Fokus auf die Vorderseite geklebt und mit einem selbstklebenden Strassmotiv verziert. Eine alte Borte und schicke Buchecken sowie ein alter Metallknopf für den Verschluss sind weitere Details. Dieser Einband legt die Verwendung als Reisetagebuch nahe.

The first one I tried has got a cover showing a vintage map; this paper had been a used gift bag, also sporting a nice tag showing a compass rose which I placed on the front cover adding a self-adhesive rhinestone embellishment. Nice metal corners, a vintage lace border and a vintage button for fastening are further details. The design of the cover suggests using this book as a travel journal.

Hier sieht man schon die verschiedenen Papiere; teils habe ich auch die Kanten mit Konturenscheren beschnitten oder Washi-Tape verwendet, um sie zu betonen. Eingeklebte Briefumschläge und Taschen, die mit Hilfe von Washi-Tape aus Architektenpapier gebildet wurden, können Tickets oder andere kleine Reiseandenken beherbergen.

Here you see the different papers – some of the edges have been cut with contours scissors or emphasized by added washi-tape. Glued-in envelopes and pockets created using gampi paper and washi-tape can receive tickets or other ephemera.

Das zweite Buch wurde schon etwas aufwändiger: ich wollte den wunderschönen ursprünglichen Einband eines alten Buches verwenden, dazu schnitt ich erst die Seiten im Block heraus und entfernte dann den Titel:

The second book is already a bit more sophisticated: wanting to use the beautiful cover of a vintage book, I first cut out the pages and then the title:

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Diese leeren Stellen wurden dann mit Stücken einer farblich passenden Borte gefüllt:

The resulting spaces then have been filled with bits of a matching border:

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Die Kanten am Rücken bekamen eine selbstklebende Kork-Borte, eine Lederschnalle bildet den Verschluss. Und damit kein Irrtum aufkommt: das Label „handmade“ sagt alles!

The edges between spine and cover have been embellished using a self-adhesive cork border; a leather strap locks the book. The label „handmade“ says it all…

Auch hier Umschläge und Taschen, diesmal vorgefüllt mit Anhängern und Stickern, die der zukünftige Besitzer bei der Gestaltung des Buches verwenden kann. Gestempelte Lineaturen, Rahmen und Tags reizen sehr zum Hineinschreiben! Anstelle eines Lesezeichen-Bändchens habe ich hier in Abständen kleine „Fähnchen“ aus Washi-Tape an die rechten Kanten der Seiten geklebt; auch sie helfen, bestimmte Seiten wiederzufinden.

Again, envelopes and pockets are added; this time already filled with tags and stickers which the future owner may use to embellish his personal notebook/journal. Stamped frames, tags and rulings invite to write something! Instead of a tail band I’ve opted for small „flags“ made of washi-tape and placed on the right hand edges of the pages to make it easy to find a certain page.

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Oben: ein sehr schönes handgeschöpftes Blütenpapier. Unten: eigentlich kein Papier, sondern ein dünner Stoff, den ich mit Matt-Medium behandelt und mit gepressten Blüten (und etwas Glitter) quasi „laminiert“ habe. Die Textur ist jetzt dem Papier ähnlich, und auch das Schreiben geht darauf mit Kuli (oder Permanent-Liner)!

Above: a very nice handmade flower paper. Below: not paper, but a thin fabric is the basis of this flowery page. After treating the fabric with matte-medium, I’ve added the pressed flowers as well as some glitter. It now has a texture similar to paper – and, yes, you can write on it with a ball pen or a permanent-liner!

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Die anderen Bücher zeige ich Euch in den nächsten Beiträgen!

I’ll show you the other books in my next posts!

 

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