Angespült: dekorative Meeresbewohner – Washed Ashore: Sea Creatures with Bling

In den letzten Tagen habe ich ein paar „Meeresfrüchte“ verziert, die sich besonders gut machen, wenn man sie zusammen auf einem shabby Silbertablett, mit etwas Spitze und einem Teelicht in Muschelform kombiniert. Das geht geht ganz einfach und schnell mit Sekundenkleber – man muss nur aufpassen, dass die Glitzersteine nicht zuviel davon abbekommen, sonst werden sie matt.

Seashells, snails and a starfish which I’ve embellished with rhinestones and beads, create a nice decoration arranged on a shabby silver plated tray with some added lace and a seashell-shaped candle. That’s very easy and fast to make using super glue. Just avoid using too much glue or the rhinestones become dull.

Muscheltablett

Auf diese Weise erhalten die Meeresbewohner ein klein wenig von dem Geheimnis, der Anmut und Schönheit wieder, die sie in ihrer natürlichen Umgebung lebend hatten…

This way these sea creatures show a bit of the mystery, grace and beauty they had had living in their natural environment…

Muschel

Auch für Schmuck nehme ich immer wieder gerne Muscheln und Co.! Unten: Rosa „Pecten“-Muschel, mit Gießharz stabilisiert, den Rand mit etwas Blattmetall akzentuiert, als Anhänger an einer Kette mit Rosenquarz, Bergkristall, Süßwasserperlen und kleinen Metallmuscheln.

For jewelry, I also always like to use seashells. Below: a pink seashell („pecten“) from Vietnam, stabilized with some resin. On the edge I’ve added a bit of leaf metal. The chain is made using crystal quartz, rose quartz, fresh water pearls and some little seashell charms.

muschelktte

Zuletzt eine außergewöhnliche Kette: Der Anhänger ist ein kleiner Seeigel, mit Blattmetall ver“goldet“, und mit Perlchen umstickt. Gefärbte Süßwasserperlen, zwei Metallperlen und als Anhängsel zwei Achattropfen ergänzen den Look.

Last, but not least, a special necklace sporting a small sea urchin, „gilded“ with leaf metal and surrounded by stitched beads. Died freshwater pearls, two metal beads and two agate drop beads complete the look.

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Unten: ein Seepferdchen ist der Star dieser „Bettelkette“, einem Sammelsurium verschiedenster Zutaten:

Below: a sea horse is the star on this vintage/shabby chain with many different charms:

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Eine kleine Schneckenmuschel und ein poröser Stein (Korallenstück??), den ich im Meer gefunden habe, wurden, genau wie das Seepferdchen, in Resin getaucht, um sie zu stabilisieren, dann angedrahtet. Der Anhänger am oberen Strang ist ein Christopherusanhänger vom Flohmarkt, ebenfalls mit Resin bedeckt und mit Glitter bestreut.  Jaspis, Achat und Süßwasserperlen nehmen das Farbschema auf.

A small seashell and a porous stone (piece of a coral??) I had found in the sea, have been treated with resin (just like the sea horse) to stabilize them, then wire-wrapped. The pendant on the upper strand is a vintage Christophorus medal, covered with resin and glitter. Jasper and agate beads as well as fresh water pearls follow the same colour scheme.

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Oben: diesen Anhänger, in dem ganz winzige, echte Meerestierchen in Resin eingebettet sind, fand ich auf dem Flohmarkt – den musste ich natürlich haben! Kein Problem für 50Cent…:-). An einer Kette aus Süßwasserperlen macht er sich besonders gut!

Above: this pendant showing tiny but genuine sea creatures embedded in resin is a flea market find – quite affordable at 50cents..:-) Mounted on a strand of fresh water pearls it is a perfect holiday necklace!

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Alter Schmuck in Szene gesetzt – Vintage Jewelry in Interesting Settings

Vor einiger Zeit hatte ich für einen Fotokalender ein paar Schmuckstücke vom Flohmarkt in speziell arrangierten settings fotografiert. Dazu musste viel ausprobiert werden, Material hervorgesucht (und hinterher wieder aufgeräumt) werden, aus verschiedensten Winkeln fotografiert werden etc. Kurz, es war aufwändig! Dafür kann ich nun aber auch hier mal ein paar Beispiele zeigen:

Some time ago I had created a calendar with photos of vintage jewelry in specially arranged  settings. Taking those photos was quite time consuming since I had to try different angles and arrangements with a lot of background material. But now I can show you some examples on this blog, too:

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Entsprechend alte Bücher und Stoffe schienen mir am passendsten! Auch Blüten, getrocknet oder frisch, machen sich immer gut. Die Farben sind zu berücksichtigen, die Formen, die Strukturen, das Licht (Spiegelungen und Glitzern!).. Leichte Stoffe müssen Leben gewinnen durch Faltenwurf, und, und, und… Dagegen dürfen kleine Fehler am Schmuck hier zu sehen sein, für den „shabby“-Stil.

As you can see, I chose vintage books and fabrics for  athmospheric backgrounds. Also, flowers, fresh or dried, are always an asset. You’ve got to consider the colours, the shapes, the structures, the light (reflections and shine!).. Light material has to get some „life“ by draping it… Little imperfections on the jewelry are okay, they add to the „shabby“style.

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Glamouröser Schmuck – Glamorous Jewelry

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Dreireihige Kette aus verschiedenen Modeschmuckteilen vom Flohmarkt und einer Porzellanscherbe (Mitte unten).

Three-strand necklace with vintage jewelry and a broken china pendant.

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Kette: Citrine, Amethyste und Süßwasserperlen. Anhänger: alter vergoldeter Löffel, gefüllt mit einem gepressten Hornveilchen und Perlchen in Gießharz.

Necklace: citrines, amethysts and fresh water pearls. Pendant: vintage gold plated spoon, filled with a pressed flower and beads in resin.

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Ohrhänger mit Marienteilchen von zwei alten Rosenkränzen, Süßwasserperlen und Amethysten.

Earrings with centerpieces of vintage rosaries, fresh water pearls and amethysts.

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Alte Modeschmuckkette kombiniert mit alter Brosche.

Vintage chain necklace in combination with an old brooch.

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Verzierte Blusen – Embellished Blouses

Einer schlichten Bluse kann man auf sehr vielfältige Weise eine persönliche Note geben. Die folgenden drei Blusen hatte ich reduziert mal sehr günstig  bekommen; sie sind alle aus einem sehr angenehmen, dünnen Baumwollstoff, nur in unterschiedlichen Farben.

There are a lot of various options to add a personal note to a plain blouse. I had got these three blouses at a sale; they’re made of a very soft, thin cotton fabric in different colours.

 

Das kleine Label hatte ich in meinem Fundus, es passte sehr gut farblich und thematisch, daher setzte ich es auf die Tasche. Es gab so auch die Farben für die handgestickten Blüten vor, die nun den Kragen und die Knopfleiste zieren.

The small label from my stash was a perfect match in theme and colour, so I’ve sewn it on the pocket. It also determined my choice of colours for the hand-stitched flowers.

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Für diese Bluse hatte ich eine passende, kleine,  alte Brosche mit Petit-Point Stickerei. Die ebenfalls handgestickten Veilchen habe ich aus alten Taschentüchern geschnitten und appliziert.

A vintage brooch with violets and – also hand-stitched – violets from vintage hankies create a romantic look.

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Die blaue Bluse zieren eingesetzte Patchwork-Streifen und Perlchen. Dabei wurde die Brusttasche auf einer Seite ganz frech durchgeschnitten!

The blue one sports patchwork inserts and small beads. The insert on the right front cuts right through the pocket – why not?

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Vintage Schmuck – Vintage Jewelry

Aus meiner ständig wachsenden Kollektion hier noch ein paar handgemachte Ketten mit „vintage“ Charme:

Here are some more of my growing collection of handmade vintage necklaces:

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Zwei Broschen vom Flohmarkt, eine mit Perlmutt, die andere mit Strasssteinen, wurden verbunden. Die Kette selbst ist asymmetrisch: auf einer Seite ein großer „cracked“ Bergkristall und Süßwasserperlen in Beige- und Brauntönen. Die andere seite ist 3-fach gearbeitet: ein Stück eines alten Rosenkranzes, ein Stück einfache Gliederkette und ein Strang mit gefädeltem Dalmatiner-Jaspis, dazwischen Glasperlchen.

The centre piece consists of two vintage brooches, one with mother-of-pearl, the other with rhinestones. They have been connected and hang from an asymmetrical chain: one side sports fresh water pearls in beige and brown tones as well as a big cracked crystal quartz nugget. On the opposite side a three-strand chain: part of a vintage rosary, a plain silver tone chain and a strand of dalmatian-like spotted jasper with small glass beads.

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In grau-blauen Tönen: ein altes Schlüsselschild, alte Rosenkranz-Kette, Chalcedon (Anhänger und Splitter) und Pyrit-Nugget Perlen. Die innere Reihe bekam eine kleine Brosche in Form eines Blumenkorbes.

Blue and grey tones: an old key plate, a vintage glass-bead rosary, blue-lace agate (pendant and small nuggets) and pyrite nugget beads. The inner strand sports a vintage brooch showing a flower basket.

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Achatkugeln und Jaspiswalzen bilden die Kette,  ein alter Knopf und ein fernöstliches Ornament aus Knochen den Anhänger.

Agate and jasper beads are used for the chain. The pendant is made from a vintage button and a bone ornament (from China, Thailand or Vietnam?).

 

Ein aufgepeppter Hosenanzug – A Refashioned Suit

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Diesen Hosenanzug mit Wollanteil von Taifun habe ich second hand erstanden. Natürlich musste ich ihn ein wenig umstylen! Damit ich die ausgeschnittenen Stoffmotive mit der Maschine applizieren konnte, musste ich zunächst das Futter unten auftrennen; nachher habe ich es mit der Hand wieder angenäht. Für die farblich passende Borte war das nicht nötig, da sie nur auf den Taschenklappen und dem Revers sitzt. Die Vogelmotive auf hellem Untergrund sind kleine Petit Point- Stickereien, die ich aus ihren Rähmchen geholt habe.

This is a second-hand suit by Taifun which I’ve refashioned with appliqué. Cut out motifs from different fabrics, small needle point birds and a chenille border change its look. Before doing the machine appliqué I had to open the lining on the lower seam. After finishing the appliqué, I used hand stitching to re-attach it.

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Die Rückenansicht. Die Hose habe ich schlicht belassen.

The back is embellished, too , but I left the trousers plain.

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Ein kleines Büchlein – A Little Book

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Ein kleines französisches Gebetbüchlein von 1878. Die Handlichkeit, der Einband und das Vorsatzpapier mit goldenem französischen Schwertlilienmuster hatten es mir angetan.

A small French prayer book from 1878. I immediately liked its size, the cover and the end paper with golden French iris pattern.

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Daher habe ich es verändert: ausgedünnt, die übrigen Seiten (die zu dünn waren) jeweils paarweise zusammengeklebt, alle mit weißer Kalkfarbe („chalk paint“) bestrichen, um den Text zu verbergen. Dann alle auf gleiche Weise, aber in unterschiedlicher Optik, verziert: mit alter Spitze, gepressten Pflanzen (manche von alten Alben und Bildern, manche selbst gepresst) und mit Stücken von einer hauchdünnen Lage gefärbten Küchenpapiers (fällt bei mir beim Färben von Kleinteilen an). Zum Schluss habe ich mit Goldstift einen „geheimnisvollen“ Text in meiner „Spezialschrift“ hineingeschrieben. Die Schmuckinitialen (gab es leider nur auf den ersten Seiten) habe ich sichtbar gelassen. Die Seiten zeige ich unten ohne weiteren Kommentar:

So I’ve altered it by thinning it out, glueing together the remaining pages in pairs and painting the pages with chalk paint (instead of using Gesso – the chalk paint leaves a smoother surface, no need for sanding!). The original decorative initials on the first pages have been left visible. Then I used the same three ingredients for embellishing every page: vintage lace, pressed plants (some of them vintage, too) and pieces of single- layer dyed paper towels (left over from small dyeing projects). At last, I added a „mysterious“ text in my special font, using a gold tone gel pen. Below, you see the pages without further comment:

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Drei Ketten – Three Necklaces

Nach der ganzen Arbeit mit Papier und Stoff hatte ich heute mal wieder Lust, etwas Schmuck zu basteln. Zwei kurze Ketten für den Ausschnitt, in Farben, die zu Jeans passen: dunkelblau und hellgrau/hellgrün.

After working with paper and fabric those last weeks, today I felt like creating some necklaces again. Two short ones for the neckline of blouses and shirts, in colours matching denim trousers.

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Lapislazulisplitter, vergoldete Pyritperlchen, zwei helle Süßwasserperlen und ein Anhänger aus Perlmutt.

Lapis lazuli chips, small pyrite beads (gold plated), two light coloured fresh water pearls and a mother-of-pearl pendant.

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Hellgraue Süßwasserperlen, Kügelchen aus Sterlingsilber, Kyanitscheiben, zwei dunkle Süßwasserperlen und altrömisches Glas (davon wird im Nahen Osten noch soviel ausgegraben, dass die kleinen Teile für Bastler verkauft werden dürfen).

Light grey fresh water pearls, small sterling silver beads, flat blue kyanite beads, two dark blue fresh water pearls and old roman glass chips. Since there is still plenty of ancient roman glass being excavated, small chips like these are legally sold.

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Diese ist wieder länger. Die kleine Lederbörse war ursprünglich das Etui für einen Rosenkranz. Es ist ca. 5×3,5cm groß und ich hatte schon länger vor, es als Kettenanhänger umzuarbeiten. Farblich passende Süßwasserperlen in verschiedenen Größen, vergoldete Pyritkügelchen, Perlmuttstücke und ein Kettchen habe ich damit kombiniert; die Blüten sind eine alte Brosche, die ich auf dem Täschchen befestigt habe. Gefüllt ist es mit  Papierstückchen, die als kleine Notizzettel verwendet werden können.

This is a longer one; the small leather purse once contained a rosary. I combined it with fresh water pearls in different sizes and hues, some gold plated pyrite beads and chips of mother-of-pearl as well as a chain. The flowers are a vintage brooch, attached to the purse. I’ve filled the purse with small pieces of paper that can be used as notes.

Rosenmantel -Coat with Roses

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Den hellen Mantel habe ich im Sozialkaufhaus gefunden. Er war etwas zu lang, hatte vorne zwei kleine Flecken, und am Kapuzenrand fehlte der (vorher mit Knöpfen befestigte) Webpelzrand. Aber die Qualität ist sehr schön: Wolle mit Kaschmir! Ich sah sofort das DIY-Potenzial“ des guten Stücks!

I’ve purchased this light cream coloured coat in the thrift store. It was a bit too long, had two small stains on the front and the hood was missing its former faux fur border. But it is a nice fabric quality: wool and cashmere. I immediately saw its „DIY-potential“!

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Daheim holte ich sofort meine Gobelinstickerei-Sammlung hervor: einige Rosengobelins mit cremefarbenem Hintergrund schienen mir perfekt. Auf der Vorderseite setzte ich sie dort ein, wo die Flecken waren, dann einen auf einem Ärmel und den großen auf die Rückenpasse. Alles mit der Hand – mit Sticktwist im Langettenstich. Das funktionierte gut, weil ich, um die Länge zu kürzen, sowieso das Futter unten gelöst hatte. Die untere Kante habe ich dann mit einem Streifen Baumwollstoff verstürzt, dabei eine unregelmäßige Bogenkante gearbeitet. Unregelmäßig: ich habe ein Faible für Hundertwasser und Gaudí, die haben in ihren Bauwerken auch oft auf Regelmäßigkeit und Symmetrie verzichtet…

At home I searched my stash of needlepoint works (all from flea markets) for matching pieces. Roses on cream coloured background were just perfect. So I stitched two of them on the front where the stains had been, another on a sleeve and the big one on the back yoke. Using embroidery floss, I did a reverse appliqué with button hole stitch. The fact that I had opened the lining seam to shorten the coat helped the hand stitching, too. Then I worked an overturned edge with uneven scallops. Uneven: I very much like the buildings by Gaudí and Hundertwasser, who quite often preferred irregularity to symmetry…

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Dann fügte ich Ranken aus Zephirwolle (sehr weich, dicker als Wollstickgarn, aber dünner als Gobelinstickwolle) im Stielstich hinzu und nähte Wachsperlen auf. Die Kapuze und die Ärmel bekamen eine weiße Kaninchenfellborte. Ganz zum Schluss ersetzte ich den obersten (schwarzen!) Knopf durch einen, den ich mit Rosenstoff selbst bezogen und mit Perlchen umstickt habe.

Then I added swirls in stem stitch, using soft wool yarn. Matching beads add interest, and the hood and sleeves got a rabbit fur border. At last I exchanged the top button (which was black!) for one I had covered with a rose print fabric and edged with beads.

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Wie gestern erwähnt, passt der Mantel perfekt zur Tasche von gestern (und umgekehrt):

Like mentioned yesterday, this coat is a perfect match to the bag (and vice versa):

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Buchprojekt: die Seiten, Teil 14 – Book Project: the Pages, Part 14

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Diese Doppelseite ist farblich viel zurückhaltender. Links die Titelseite eines Buches von 1874. Mir gefiel die Bezeichnung: „Für die reifere Jugend“ – ein Ausdruck, der heute nicht mehr für 20jährige, sondern (scherzhaft) eher für mein Alter (50+) verwendet wird… Washi Tape, zwei Stempel und zwei weitere Mini“Büchlein“ (mit Zitaten innen) ergänzen die Seite. Rechts dieselben Stempel sowie ein klares Tütchen, in welchem ein Zitat aus einzelnen Buchstaben, aufgereiht an einem Bändchen, steckt. Der Autor dazu kann aus den restlichen Buchstaben gepuzzelt werden!

This double page in earth tones shows a book page from 1874, I chose it because I like the German title (too complicated to explain the translation). Anyway, another two mini „books“ contain quotes; stamps and washi tape add interest. On the right side a small clear pocket is filled with letters on a string forming a quote. The author’s name is there, too – in form of a puzzle!

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Diese Seite ist einfach erklärt: ein von mir selbst geschriebener, humorvoller Artikel, der das Phänomen der „Bibliophilie“ (= Liebe zu Büchern) als „Krankheitsbild“ behandelt…

This text is a pseudo-scientific article I’ve written about the phenomenon of „bibliophily“ (=the love of books) in which it is treated as an „illness“ (not to be taken seriously, of course).

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Vor einiger Zeit fand ich in einem Künstlerbedarfsladen ein Stück echten Papyrus, auf dem ich nach Vorlage ein paar Hieroglyphen gezeichnet habe. Immerhin waren das die ersten „Bücher“! Gegenüber Beispiele für mittelalterliche Buchmalerei – einmal aus Persien, einmal aus dem Abendland. Die Miniaturen zeigen u.a. Schmuckschriften aus dem arabischen Raum – ja, natürlich sind das Koranseiten. Mal ganz abgesehen vom Inhalt: diese Handschriften gehören zu den wunderschönsten Kulturgütern der Menschheit!

Some time ago I found a genuine papyrus in a DIY store and used it to sketch some hieroglyphics (using a template). After all, those were the first „books“! On the right two examples of medieval book painting (called „illumination“ – nothing to do with the „Illuminati“!). One is from Persia, the other European. The miniatures show old wonderfully handwritten pages in Arab – yes, of course they are from the Quran, but let’s ignore the content: these manuscripts are among the most gorgeous examples of human culture!