Pulli mit gemalten Blüten – Sweater With Painted Flowers

Diesen leichten Frühlingspulli aus Viskose (mit etwas Polyamid) habe ich heruntergesetzt erstanden – genauso gut kann man natürlich einen alten Pulli (auch mit leichten Flecken! 🙂 ) oder ein gebrauchtes, helles Shirt für so ein Projekt verwenden. Sofern das Material überwiegend aus Baumwolle, Leinen oder Viskose besteht, sind die gängigen Stoffmalfarben (z.B. Javana sunny Stoffmalfarben) leicht anzuwenden und nach dem Fixieren mit dem heißen Bügeleisen auch bis 40° waschbar. Meiner Erfahrung nach sogar bis 60°C, wenn der Stoff reine Naturfaser ist und keine Metallic- oder sonstige Effektfarben verwendet wurden (die brauchen schonendere Behandlung).

This lightweight spring sweater, made from Rayon with a bit of Nylon was a sale purchase – of course, you may as well use an old sweater (maybe with slight stains 🙂 ) or a T-shirt in light colours for such a project. As long as the material is mainly cotton, rayon or linen, the most common fabric colours can easily be applied and are washable at 40°C after fixating them by hot ironing. In my experience you may even wash them at up to 60°C, if the material is 100% natural and no metallic or glitter colours have been used (the latter demand a more careful treatment).

Blütenpulli1

Wichtig ist, dass man sich vor Beginn ungefähr überlegt, wie das Motiv platziert werden soll. Küchenpapier oder eine Plastikfolie zwischen Vorder- und Rückseite verhindern, dass die feuchte Farbe hindurchgeht. Dasselbe gilt für die Ärmel! Wenn eine Seite bemalt ist, muss sie erst trocknen, bevor der Pulli umgedreht werden kann. Beim Bügeln ein Bügeltuch, ein altes Geschirrtuch oder Backpapier verwenden, damit das Bügeleisen geschützt wird – besonders wichtig, wenn Effektfarben verwendet wurden. Hier habe ich für die Blütenmitten Hellgold genommen und für die leichten Konturen/hellen Blüten einen Stoffmalstift.

First you should consider where to place your design. Kitchen towels or a thin sheet of plastic foil between front and back prevent the wet colours from bleeding through. (The same of course for the sleeves) Once one side is finished, the colours have to be left to dry before turning the piece. For ironing it is best to use an old cloth or baking parchment to keep the iron clean – especially if you’ve used metallic or effect colours. Here, I’ve opted for a light gold metallic in the center of the flowers; the contours and the light flowers have been done with a fabric pen.

Blütenpulli2

Unten noch die Rückseite:

below you see the back:

Blütenpulli3

 

Zwei außergewöhnliche Taschen – Two Unusual Bags

Die Zeit vergeht – ich wurde schon gefragt, ob alles in Ordnung sei, da ich länger nichts geschrieben habe… Ich hatte viel um die Ohren, doch heute gibt es wieder ein Lebenszeichen von mir 🙂 ! Und zwar mit zwei außergewöhnlichen Taschen – eine gekaufte, die ich nur verziert habe, und eine selbst genähte.

Time flies – people already asked if I was alright, not having posted for some time… Well, I’ve been very busy the last weeks, but now I’m back – with two unusual bags, one purchased and embellished, the other was a sewing project.

Die schwarze Ledertasche sollte ein bißchen Pepp bekommen, so habe ich einen alten Spitzenhandschuh und eine alte Nerzbrosche einfach aufgeklebt – mit Kraftkleber, das hält auf der rauen Wildleder-Oberfläche sehr gut. Ein Hingucker!

As I wanted to restyle the black leather bag, I chose two vintage items for embellishment: a lace glove and a mink brooch. They are kept in place by contact glue (NOT superglue), which works very well on the rough suede surface. A fast and easy project – and an eye-catcher!

Ölbildtasche1

Diese Umhängetasche ist aus Wollflausch-(„Mantelflausch“) Resten genäht, doch der Clou ist das alte, kleine Ölbild. Ich habe es etwas zuschneiden müssen, und die Reste kommen auf der aufgesetzten Tasche auf der Rückseite zur Geltung:

This messenger bag is sewn from wool material, but it also sports a small vintage oil painting. I had to adjust its size, the cut-off strips feature on the small added pocket on the back:

Ölbildtasche2

Wie man sieht, sind die Wollstoffreste in zwei Farben, die beide perfekt zum Bild passen. Den Riemen aus Leinen habe ich mittels einer Borte in denselben Farben gearbeitet; der Reißverschluss wurde versenkt eingearbeitet:

As you see, the wool fabrics come in two colours which perfectly match the painting. The strap – linen and a border – shows the same colours. The bag can be closed by a zipper:

Ölbildtasche3

 

Rosentraum: eine verzierte Strickjacke – Dream Of Roses: An Embellished Cardigan

Mein neuestes Prachtstück ist diese schwarze Strickjacke mit opulenten Rosenbouquets! Die Jacke selbst habe ich sehr günstig im Schlussverkauf – pardon, „Sale“! – erstanden, und zwar schon ganz gezielt als Träger für meine „Rosensammlung“.

This black cardigan with lush bouquets of roses is my newest gem! After purchasing the cardigan for a small amount in a winter sale, I’ve used it as background for my „collection of roses“.

Rosenjacke2

Alte Stickereien, teils als Gobelinbilder, teils in Nadelmalerei aus alten Tischdecken ausgeschnitten, bilden die größten Teile der Applikationen; sie habe ich zuerst plaziert. Darum herum habe ich angefügt: selbst gefilzte Rosen und Blätter, aus selbstgefärbter Seide gerollte Stoffrosen, Häkelröschen vom Kunsthandwerkermarkt, Rosenborten und Bändchen.

Vintage needlepoint and satin stitch embroideries, cut out and (by hand) sewn onto the cardigan, make up the largest pieces and have been placed first. Then I’ve added: my hand felted roses and leaves, rolled silk roses from my hand dyed silk scraps, crochet roses from the craft fair, ribbons and rose borders.

Oben rechts: auch eine Rosenapplikation aus dem Handarbeitsladen und ein Schleifchen kamen zum Einsatz.

Above on the right: there’s also a ready-made rose appliqué from the haberdashery and a small bow.

Rosenjacke5

Die Rückseite ziert ein Gobelinbild, von Borten umrandet, mit aufgesetzten Chiffonblüten, einer großen Seidenrose und kleinen Röschen, die die Enden einer lose hängenden, schmalen Zackenborte bilden.

The back sports a needlepoint embroidery, framed by ribbons. Small chiffon roses and a large silk rose have been added as well as tiny roses on the ends of a loosely dangling zickzack ribbon.

Rosenjacke6

Eine Jacke für festliche Anlässe!

A cardigan for festive occasions!

Lässiger Begleiter zu Jeans: ein Hemd aus Karostoffen – A Casual Shirt From Checkered Fabrics

Upcycling pur: dieses lässige Hemd besteht aus zwei Karostoff-Resten sowie zwei alten Flanellhemden, die ich auf dem Flohmarkt nur wegen des Stoffes gekauft hatte, da beide nicht meine Größe waren. Gemeinsam ist allen jedoch, dass die Farbe Blau – mal heller, mal dunkler – die Hauptrolle spielt. Die meisten sind aus Baumwolle, einer aus – sehr dünner, weicher – Wolle. Gewaschen wird daher nur mit Feinwaschmittel im Schonwaschgang! Aus dünnem Jeansstoff habe ich die Knopfleiste, Kragen und Ärmelbündchen gearbeitet, um ein bißchen Ruhe hineinzubringen.

Upcycling par excellence: this cool, casual shirt is a perfect addition to denim trousers – and made from left-overs as well as old flannell shirts. All fabrics have one thing in common: the colour blue  – in lighter or darker tones – is prominent. Most of them are cotton except one which is a lightweight, very soft wool. So washing has to be done according to the wool fabric! A lightweight denim material has been used for the button tape, the collar and the cuffs.

Karohemd5

Die große Applikation in passenden Farben habe ich von einem anderen (Herren-)Hemd, das ich im Sozialkaufhaus für 1,50€ beommen hatte – da lohnt es sich schon, mal ein Teil nur wegen seines Aufdrucks, der Knöpfe oder des Reissverschlusses wegen zu kaufen! Die Applikation am Ärmel (unten) ist aus dem Kurzwarenladen, und die kleinen Aufnäher auf der Vorderseite sind Label, die ich aus gekauften Kleidungsstücken geschnitten hatte (sie kratzen oft so..). Nur der Streifen ganz unten sagt, wer das Hemd tatsächlich designt/genäht hat… 🙂

The big appliqué on the back is cut from a men’s shirt I had purchased in a charity shop/thrift store for only 1,50€ – at this price it’s worth while buying pieces just for the print, the buttons or the zipper… The small appliqué on the sleeve (below) is from the haberdashery, and the small strips on the front are labels I had cut from purchased clothes (I hate the labels irritating the skin on my neck!) Only the last strip at the bottom tells the truth: that it was me who created this shirt… 🙂

Karohemd3

Karohemd2

Karohemd4

Die Knopflöcher habe ich passend in rotem Kontrastgarn genäht und die Knöpfe sind mal wieder ein Sammelsurium vom Flohmarkt etc. Das Hemd lässt sich auch gut wie eine Jacke tragen über einem T-Shirt oder Top.

The buttonholes have been stitched with red yarn to create a contrast and match the checks. The buttons again are a bunch of different silver tone ones from flea markets etc. This shirt is very comfortable and can also be worn as a jacket over a T-shirt or a tank top.

Karohemd1

Bemalte Bluse – Handpainted Blouse

Die letzte Zeit war ich sehr produktiv mit dem Pinsel und der Nähmaschine, da blieb keine Zeit zum Bloggen. Dafür habe ich jetzt etliche Teile, die ich so nach und nach hier vorstellen kann! Die Stoffmalerei auf dem Jäckchen, die ich das letzte Mal gezeigt habe, machte mir ordentlich Lust auf weitere Projekte dieser Art. Daher besorgte ich mir für 15€ eine Bluse aus weicher, dünner Baumwolle. Zunächst habe ich sie vorgewaschen, um die Appretur zu entfernen. In der Zwischenzeit überlegte ich mir ein Motiv. Diesmal sollte es farblich etwas zarter sein als auf dem Jäckchen, außerdem wollte ich andere Farben testen: das letzte Mal waren es Stoffmalfarben, diesmal wollte ich bügelfixierbare Seidenmalfarben nehmen. Ich habe noch etliche davon, aber wenig benutzt außer zum Färben von Spitzenteilchen und Bändchen. Diese Farben funktionieren auf allen Naturfasern und teils auch auf Nylon/Polyamid. Allerdings haben sie ganz andere Eigenschaften bei der Verarbeitung als die normalen Stoffmalfarben. Vor allem verlaufen sie sehr, wenn sie ohne Konturenmittel verwendet werden – und genau das wollte ich probieren! Daher machte ich erst einen Test an einem Rest dünnen Baumwollstoffes:

Lately, I’ve been quite busy with brushes and my sewing machine, leaving no time for blogging. But now I’ve got the results of my endeavors to fill several posts! The painted cardigan from my last post made me feel like trying some more fabric painting. So I bought a blouse for 15€, made from thin white cotton. At first it had to be washed and dried – during that time I mulled over a design. This time I wanted to use lighter tones than for the cardigan, plus a kind of  „watercolour look“ by using different colours: last time it was acrylic-based colours for fabric painting; now colours for silk painting (the variety that is fixated by hot ironing!) were my choice. I’ve a lot of them left, but only used them for dying lace scraps and ribbons, since they work well on all natural fibres (and partly on Nylon). But they’ve got different properties: most of all, they run into the surrounding areas when applied without contour-liners – which I wanted to do. So before starting to work on the blouse, I made a test on a scrap:

bemalte Bluse2

Nicht sehr befriedigend – kleine Tropfen verliefen zu großen Klecksen! Also musste ich bei der Bluse anders vorgehen…

Not very satisfying! Smal dots ran until they created big blotches. So I had to adapt for the blouse…

bemalte Bluse1

Die Lösung: 1. ein dünnerer Pinsel, 2. nur die Spitze des Pinsels eintauchen, 3. mit sehr leichter Hand und wenig Druck schnell über den Stoff fahren, erst wenn kaum noch Farbe im Pinsel ist, den Druck erhöhen. Wichtig auch: kein fest umrissenes Motiv planen, das geht damit nicht. Sehr spontanes Arbeiten war gefragt! Aber das sieht doch schon viel besser aus, oder?

This is what I’ve learned by trying: 1. you have to use a small brush, 2. only soak the tip of the brush in the colour, 3. keep your brush strokes light and fast, with little pressure on the fabric – only when most of the colour has already left the brush you can add more pressure. Also important: don’t plan any difficult, intricate or firmly outlined design – that won’t work. A spontaneous way of working is perfect – and already looking much better, doesn’t it?

bemalte Bluse3

Um das Ganze etwas „luftiger“ zu machen, habe ich nur eine Seite ganz bemalt und auf der anderen nur oben ein paar Blüten sowie unten am Rand ein paar Blätter hinzugefügt. Nach dem Trocknen musste die Malerei 2 Minuten auf Baumwoll-Einstellung gebügelt werden, jetzt verträgt sie 40-60′C Wäsche.

To create a more airy look, I only painted one side all-over; on the other there’s just a cluster of flowers on the top and some leaves on the bottom. After drying it had to be ironed using a cotton setting for 2 minutes – now it tolerates machine washing up to 40 or even 60°Celsius.

Bemaltes Jäckchen mit Frühlingsblumen – Handpainted Cardigan With Spring Flowers

Während diese Woche hier richtig nasses, kaltes, windiges Winterwetter herrschte, lagen im Briefkasten bereits wieder die ersten Modekataloge für Frühjahr und Sommer. Ich stürze mich immer mit Eifer darauf – obwohl ich nur selten etwas bestelle. Aber die Kataloge zeigen einerseits, was aktuell in Mode ist/sein wird, andererseits sind sie für mich immer eine ideale Quelle der Inspiration für eigene Kreationen! Der (im Original völlig unbezahlbare) Pulli auf dem Bild unten sprang mich regelrecht an:

While this last week Germany was „suffering“ from wet, cold and stormy winter weather, the first fashion catalogs for spring and summer arrived in my mailbox. I always love to open them, even if I don’t order very often. But they offer the first glimpse of the new trends – and they’re a perfect source of inspiration for my own creations! Below you see a sweater which immediately caught my eye – along with its exorbitant price…

Frühlingsjacke2

Da fiel mir ein, dass ich noch ein älteres, weißes Strickjäckchen aus reiner Baumwolle im Schrank hatte, das ich in den letzten Jahren nur selten getragen hatte. So ein paar Frühlingsblumen würden es gewaltig aufwerten! Und Stoffmalfarben habe ich ja sowieso immer im Schrank… Manchmal packt mich eine Idee so fest, dass es nicht reicht, sie einfach nur für später zu notieren – nein, ich musste es sofort ausprobieren!

Then I remembered my old white cotton cardigan which I hadn’t worn very often the last years. Some colourful spring flowers would turn it into an eyecatcher! My stash of fabric paints would come in handy once again… Sometimes, an idea getting hold of me, it’s not enough to write it down for later – no, I just have to try it right on the spot!

Frühlingsjacke1

Oben: zwischen Vorder- und Rückenteil habe ich einen aufgeschnittenen Müllbeutel geschoben, damit nichts durchfärbte; dann begann ich, den Pinsel zu schwingen:

Above: to protect the back I put a bin liner between the layers, then I grabbed my brushes:

Frühlingsjacke3

Um Blüten eine natürliche Optik und Tiefe zu geben, sollten stets 3 Töne einer Farbe verwendet werden: hell, mittel, dunkel.

To create a natural look in plants, three hues of one colour (light, middle, dark) are a minimum.

Frühlingsjacke10

Als das soweit fertig war, habe ich mit dunklem Liner-Pen ganz locker Konturen nachgezogen; das definiert zum einen die Blumen besser und gibt den Look einer mit leichter Hand colorierten Zeichnung. Die Ärmel habe ich nicht bemalt – das Muster wirkt so stark, dass das wohl etwas viel geworden wäre. Dafür bekamen der Ausschnitt sowie die Knopfleiste ein paar gestempelte Miniblüten in neutralem Grün.

Having finished this, I added loose contours with a fabric-liner: this adding depth and definition while creating the look of a loosely coloured sketch. Since the impact of the design is already considerable, I didn’t paint the sleeves. But the neckline and the button tape got a pattern of small stamped flowers in a neutral shade of green.

Frühlingsjacke11

Frühlingsjacke12

Nach dem Trocknen von links heiss gebügelt, halten die Farben problemlos eine 40°C-Wäsche aus. Hoffentlich wird’s bald Frühling!

When the colours are dry, ironing the cardigan on a hot setting and on the left side  fixates colours. Machine washing is now possible up to 40°Celsius. Hopefully, spring is near!

 

Handgemalte Postkarten – Handpainted Postcards

Es muss nicht immer gleich ein gut ausgearbeitetes Aquarell sein – kleine Motive eignen sich zum Üben und sind hübsche, persönliche Postkarten. Hier ein paar, die ich in den letzten Tagen gemalt habe:

There’s no need to aim at an intricate watercolour picture every time – small motives are fine for practice, too, and you can use them as nice personal postcards. Here are some I’ve just finished:

Aquarellkarten15

Dabei probiere ich grad unterschiedliche Designs aus: mal mit Rahmen, mal ein All-over-Muster, mal nur ein Blütenmotiv in der Mitte… Blüten sind natürlich ideal: zum Üben, da Formen auch sehr frei sein können, und als Karten zu allen Anlässen.

Try different designs: with a frame, all-over, or just a single flower etc. Flowers are perfect for practicing: the forms are varying and easy to create – as well as for cards for  nearly any occasion.

Aquarellkarten16

Aquarellkarten18

Sowohl feine Blüten, wie hier…

Delicate flowers like these…

Aquarellkarten17

Aquarellkarten20

… aber auch ganz schnell gepinselte und trotzdem hübsche wie unten:

… as well as fast and fun easy ones like below:

Aquarellkarten19

Nett auch zur Abwechslung: Blüten kombiniert mit geometrischen Ornamenten.

Nice, too: flowers combined with geometrical elements or frames.

Aquarellkarten10

Lust bekommen? Für den Anfang und einfache Blüten reicht auch ein Schulmalkasten!

If you feel like trying yourself: to begin an ordinary school paintbox will do just fine!

Kette mit Vintage-Anhänger – Necklace with Vintage Pendant

Zunächst einmal allen Lesern ganz herzlich ein gutes Neues Jahr! Danke allen, die mir „die Treue gehalten“ haben! – Hier in Bayern findet man auf Flohmärkten häufig solche alten Anhänger mit echtem Edelweiß darin. Dieser hat nun eine neue Kette dazubekommen:

First, I’d like to wish all of you a Happy New Year – and thanks for following my blog! – Here in Bavaria vintage pendants showing a genuine edelweiss flower are easy to find on flea markets. This one now has got a new necklace:

Edelweiss1

Kleine Aquamarin Nuggets, grüngefärbte Süßwasserperlen und gecrackte Bergkristallkugeln sowie ein paar kleine vergoldete Pyritperlchen bilden nun den Rahmen für das Edelweiss.

Small aquamarine nuggets, coloured green freshwater pearls and cracked crystal quartz beads as well as some gold filled pyrite beads now display the edelweiss.

Edelweiss3

Ebenfalls vom Flohmarkt: eine alte, echt silberne Schließe mit kleiner Perle.Wer erinnert sich noch an das eine Stretch-Armband? Es passt genau dazu!

Another flea market find:  a vintage clasp, Sterling silver, with a small pearl. Who remembers my stretch bracelets? One of them goes perfectly with this necklace!

PSX_20171107_201517.jpg

Malversuche – Dabbling at Painting

Okay, Zeichnen und Malen sind nicht meine Stärke – aber es macht Spaß und es kann nie schaden, ein wenig zu üben! Daher habe ich in letzter Zeit mal wieder meine Stifte, Farben und Pinsel hervorgeholt und ein paar kleine Urlaubserinnerungen damit festgehalten.

I have to admit that sketching and painting aren’t my forte – but they’re fun and it never hurts to exercise a bit. So lately I’ve used my pens, watercolours and brushes to  transfer some of my vacation photos on paper.

Carnet1

Der Schiffsfriedhof in Camaret… Alle diese Bilder sind auf Aquarellkarton in einem Büchlein A5 entstanden.

The graveyard of ships in Camaret… All these pictures have been painted on a small watercolour pad.

Carnet2

Bucht bei Camaret – Bay near Camaret

Carnet3

Junge Möwe – Young seagull

carnet6

Bucht bei LeCroisic – Bay near LeCroisic

carnet4

Altes Haus mit Hortensien – Old Cottage with hortensias

Dann inspirierte mich ein Bild in der Tageszeitung:

Then a photo in the newspaper inspired me:

carnet5

Und eine Erinnerung an eine Wanderung im Allgäu:

Last, not least a memory of a hiking tour in the Allgäu region:

carnet7

Nur Übung macht den Meister – daher habe ich fest vor, dran zu bleiben… Ein Vorsatz zum Neuen Jahr!

Skill only comes with practice, so I intend to continue… A perfect New Year’s resolution!

 

Handbemaltes Porzellan – Handpainted China

Als ich in der Weihnachtszeit meinen Plätzchenteller herausholte, fiel mir ein, dass ich ihn – sowie ein paar andere selbstbemalte Porzellanteile – noch gar nicht hier im Blog vorgestellt hatte! In vielen Städten gibt es inzwischen Läden, in welchen man (auch Kinder!) unter Anleitung Porzellanteile selbst bunt bemalen kann. Außer Zeit und das Geld für das gewünschte Porzellanteil braucht man gar nichts mitbringen. Die Farben sind Glasurfarben und werden eingebrannt, sind aber nicht mit den sehr teuren und teils giftigen Farben der gehobenen Porzellanmanufaktur zu vergleichen. Der Vorteil: sie sind schön bunt, kosten nicht viel und selbst Kinder können damit umgehen. Der Nachteil: es lassen sich keine sehr feinen Muster damit gestalten. Die bemalten Stücke können/müssen an einem anderen Tag abgeholt werden, da sie ja erst gebrannt werden müssen. Es macht aber viel Spaß und das Ergebnis eignet sich auch als Geschenk.

When using my cookie plate on Christmas I remembered that I still hadn’t shown it – as well as some other pieces of handpainted china – on this blog. In many cities there are shops where you can just go and choose a raw piece of china for painting it on the spot. You don’t need anything except the money for the piece and some time. The colours are glazes and have to be baked after painting. They’re non-toxic and even kids can handle them well. You can’t create very delicate patterns as with the colours used by high-end manufacturers, but it’s a lot of fun and the result can be used as a gift! After painting, the pieces will be baked by the shop owner and you can fetch them another day.

Porzellan1

Oben: diese Dose war mein erstes Stück. Die kleinen Rosen waren schon etwas aufwändiger und noch feiner kann man mit diesen Farben kaum arbeiten. Aber die Dose wäre auch nur mit den Streifen schon hübsch!

Above: this lidded can was my first try. The small roses took some time and I haven’t succeeded in working more delicate than that. But the can would be nice even without the roses!

Porzellan4

Das Muster dieser Schale ist vom Label „Desigual“ inspiriert.. Ich verwende sie fast täglich!

The motif on this bowl has been inspired by the label „Desigual“. I use it nearly every day!

Porzellan3

Für den Plätzchenteller habe ich eine andere Technik gewählt: die Schneeflocken aus Papier ausgestanzt, dieses leicht feucht auf den Teller gelegt, und die Farben darüber aufgetragen, dann die Papierflocken entfernt.

For the cookie plate I used another technique: punched out paper snowflakes had covered the spots where the white china is now looking through the coloured glaze.

Porzellan2

Vielleicht eine Geschenkidee für’s nächste Weihnachtsfest?

Perhaps a gift idea for next Christmas?