Noch ein paar Seiten – Some Further Pages

Inzwischen habe ich noch ein paar Seiten im Kreativbuch gestaltet:

During the last days, I’ve again finished some pages in my art journal:

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Diese in Spitze gekleideten Damen sind eigentlich zwei Lesezeichen, die ich im Spitzenmuseum in Brügge erstanden hatte. In den selben sanften Farbtönen habe ich eine Rose aquarelliert und diese dann hinter einem spitzenartigen Papier halb verborgen. Washi-Tape, Spitzenborte und ein altes Schneidermaßband gliedern und umrahmen die Seiten. Das Zitat passt thematisch sehr gut dazu. (An dieser Stelle ein Gruß an Uschi – ich bin sicher, diese Seite gefällt Dir besonders!)

These lace-clad ladies are actually bookmarks I’d purchased in the Lace Museum in Bruges. Using the same soft tones I’ve painted a rose with watercolour and „veiled“ it with lace-like paper. Washi tape, lace borders and a vintage measuring tape structure and frame the pages. The quote is about tenderness, delicacy and silk…

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Hier gibt es wieder mehr Farbe – tatsächlich eine meiner liebsten Kombinationen, lila, türkis und gold. Die Blüten auf beiden Seiten waren Übungen auf Aquarellkarton. Zusätzlich verschiedene Papiere und der Schmetterling als Highlight.

This combination of colours is one of my favourites: purple, turquoise and gold. The flowers were exercises in watercolour I did years ago. In addition I used various papers and the butterfly as a highlight.

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Die sehr gekonnte Aquarellstudie links ist natürlich wieder von meinem Vater. Ich habe nur die Farbgebung übernommen, um die Blüte zu malen. Das geometrische Muster ist ein altes Vorsatzpapier.

The expert watercolour on the left page is my late father’s work. I just used matching colours to paint the flower. The geometric pattern is a vintage end paper.

 

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Ein Kreativ-Buch – An Art Journal

In letzer Zeit habe ich ein Buch verändert, um mich darin spielerisch „auszutoben“. Es ist noch lange nicht fertig, und es gibt auch kein Thema, es wird eher kunterbunt. Wie so vieles, gibt es auch hierfür eine englische Bezeichnung: „Art Journal“. Im Deutschen ist das Wort „Kunst“ meist sehr eng gesehen, daher habe ich mich für „Kreativ-Buch“ entschieden. Die bisher entstandenen Seiten sind unten zu sehen!

During the last weeks I’ve altered a book to use as an art journal. It’s still a work in progress, and there’s no special subject, I’m just playing and exploring. Below you see the first pages:

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Hier besteht die linke Seite aus einer Aquarell-Postkarte meines Vaters, die ich nach dem Einkleben selbst auf der Seite mit Aquarellfarben „erweitert“ habe – das kommt noch auf einigen weiteren Seiten vor. Die Blüten rechts sind teils (von mir) auf Aquarellkarton gemalt, ausgeschnitten und eingeklebt, teils direkt auf die Seite gemalt.

On the left page I used a watercolour card, hand painted by my father, and „extended“ the motif with watercolour on the page. The flowers on the right page are partly  painted on watercolour paper (by yours truly), partly painted onto the page.

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Hier war die Inspiration der Zweig auf einer Postkarte, dessen Motif ich so ähnlich mit Aquarellfarbe wiederholt habe.

The postcard on the right page was inspiration for the watercolour sketch on the left.

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Ein kleines Büchlein – A Little Book

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Ein kleines französisches Gebetbüchlein von 1878. Die Handlichkeit, der Einband und das Vorsatzpapier mit goldenem französischen Schwertlilienmuster hatten es mir angetan.

A small French prayer book from 1878. I immediately liked its size, the cover and the end paper with golden French iris pattern.

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Daher habe ich es verändert: ausgedünnt, die übrigen Seiten (die zu dünn waren) jeweils paarweise zusammengeklebt, alle mit weißer Kalkfarbe („chalk paint“) bestrichen, um den Text zu verbergen. Dann alle auf gleiche Weise, aber in unterschiedlicher Optik, verziert: mit alter Spitze, gepressten Pflanzen (manche von alten Alben und Bildern, manche selbst gepresst) und mit Stücken von einer hauchdünnen Lage gefärbten Küchenpapiers (fällt bei mir beim Färben von Kleinteilen an). Zum Schluss habe ich mit Goldstift einen „geheimnisvollen“ Text in meiner „Spezialschrift“ hineingeschrieben. Die Schmuckinitialen (gab es leider nur auf den ersten Seiten) habe ich sichtbar gelassen. Die Seiten zeige ich unten ohne weiteren Kommentar:

So I’ve altered it by thinning it out, glueing together the remaining pages in pairs and painting the pages with chalk paint (instead of using Gesso – the chalk paint leaves a smoother surface, no need for sanding!). The original decorative initials on the first pages have been left visible. Then I used the same three ingredients for embellishing every page: vintage lace, pressed plants (some of them vintage, too) and pieces of single- layer dyed paper towels (left over from small dyeing projects). At last, I added a „mysterious“ text in my special font, using a gold tone gel pen. Below, you see the pages without further comment:

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Buchprojekt: Letzte Seite – Book Project: Last Page

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Seite 40: ein Stück Geschenkpapier, darauf ein handgeschriebenes Zitat, ein Stück handgeschöpftes Papier und der Teil einer Buchseite bilden hier die Collage. Rechts der hintere Innendeckel: in einem Kreativbuch fand ich die Abbildung eines alten Bücherei-Leihzettels, der passte hier perfekt. Dazu ein Ausschnitt aus einem alten Buch, der besagt: „Einem Verfasser kann man für sein Werk am besten dadurch danken, dass man seine Schrift noch einmal erwirbt und einem Freunde verehrt.“ Werbung anno dazumal! Der Schlüssel am Kettchen passt thematisch zum „Schloss“ von Seite 20 (Buchprojekt Teil 9). Für mich war das Lesenlernen als Kind der Schlüssel zu einem neuen Universum, daher die Symbolik…

On page 40 a piece of wrapping paper with a handwritten quote, a piece of hand drawn paper and part of a book page are assembled. To the right you see the inner back cover: in a DIY book I found the picture of an old library date stamp card which in „analog“ times  told the user when to bring back the book. It was always situated on the inner back cover, so it fits here perfectly. I found the blue-green piece of paper in an old book; it says:“ The best way to thank an author is to purchase his book a second time and offer it to a friend.“ That’s vintage sales promotion for you! The key on a chain complements the „lock“ on page 20 (Book Project part 9). I chose these as symbols because to me as a child, learning to read was the key to another universe…

So, das war das Buch über Bücher! Nun geht’s mit anderen Ideen weiter. Diese sehr gut erhaltene und wunderschöne Gobelintasche habe ich vor einiger Zeit auf dem Flohmarkt erstanden. So schön das Kettchen daran aussieht, so unpraktisch ist es: die Tasche ist relativ schwer, sie nur mit dem Kettchen zu tragen, unbequem. Daher wollte ich gern einen langen Riemen dafür haben.

Well, I hope you have enjoyed my „Book About Books“ – and will do so with my following ideas, too. This gorgeous stitched handbag is a flea market find. Alas, it’s a bit too heavy to carry it around on the chain all the time; I wanted a cross body strap for it.

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Die Metallösen, in welchen die Kette hängt, bieten sich perfekt an für Metallhaken:

The metal loops where the chain is attached are perfekt for snap hooks, too:

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Nun kam es noch darauf an, den Riemen passend zu gestalten. Ich fand einen Baumwollstoff, dessen Blumenmuster die gleichen Farben zeigt, wie die Stickerei auf der Tasche:

Now I looked for something to match the strap to the bag, eventually settling for this cotton fabric. Its flower pattern shows the same colours and hues as the needle point of the bag:

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Ein einfacher, gerissener Streifen des Stoffes, direkt auf das Riemenband genäht, macht den Unterschied!

A simple torn strip from this fabric, sewn onto the strap, makes all the difference!

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Und morgen zeige ich den passenden …. Mantel dazu!

Tomorrow I’ll show the matching … coat!

Buchprojekt: die Seiten, Teil 14 – Book Project: the Pages, Part 14

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Diese Doppelseite ist farblich viel zurückhaltender. Links die Titelseite eines Buches von 1874. Mir gefiel die Bezeichnung: „Für die reifere Jugend“ – ein Ausdruck, der heute nicht mehr für 20jährige, sondern (scherzhaft) eher für mein Alter (50+) verwendet wird… Washi Tape, zwei Stempel und zwei weitere Mini“Büchlein“ (mit Zitaten innen) ergänzen die Seite. Rechts dieselben Stempel sowie ein klares Tütchen, in welchem ein Zitat aus einzelnen Buchstaben, aufgereiht an einem Bändchen, steckt. Der Autor dazu kann aus den restlichen Buchstaben gepuzzelt werden!

This double page in earth tones shows a book page from 1874, I chose it because I like the German title (too complicated to explain the translation). Anyway, another two mini „books“ contain quotes; stamps and washi tape add interest. On the right side a small clear pocket is filled with letters on a string forming a quote. The author’s name is there, too – in form of a puzzle!

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Diese Seite ist einfach erklärt: ein von mir selbst geschriebener, humorvoller Artikel, der das Phänomen der „Bibliophilie“ (= Liebe zu Büchern) als „Krankheitsbild“ behandelt…

This text is a pseudo-scientific article I’ve written about the phenomenon of „bibliophily“ (=the love of books) in which it is treated as an „illness“ (not to be taken seriously, of course).

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Vor einiger Zeit fand ich in einem Künstlerbedarfsladen ein Stück echten Papyrus, auf dem ich nach Vorlage ein paar Hieroglyphen gezeichnet habe. Immerhin waren das die ersten „Bücher“! Gegenüber Beispiele für mittelalterliche Buchmalerei – einmal aus Persien, einmal aus dem Abendland. Die Miniaturen zeigen u.a. Schmuckschriften aus dem arabischen Raum – ja, natürlich sind das Koranseiten. Mal ganz abgesehen vom Inhalt: diese Handschriften gehören zu den wunderschönsten Kulturgütern der Menschheit!

Some time ago I found a genuine papyrus in a DIY store and used it to sketch some hieroglyphics (using a template). After all, those were the first „books“! On the right two examples of medieval book painting (called „illumination“ – nothing to do with the „Illuminati“!). One is from Persia, the other European. The miniatures show old wonderfully handwritten pages in Arab – yes, of course they are from the Quran, but let’s ignore the content: these manuscripts are among the most gorgeous examples of human culture!

 

Buchprojekt: die Seiten, Teil 13 – Book Project: the Pages, Part 13

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Das große Buch auf dieser Seite ist aus einem Anleitungsbuch für Scrapbooking, das ich gebraucht bekam – der Inhalt gab mir nichts Neues, aber die Bilder waren toll – ich war so frei, dies hier zu verwenden. Die kleinen „Büchlein“ darauf sind Minibuchcover, die es als Beigabe zu einer Kreativzeitschrift gab – sie passen perfekt zu diesem Projekt! Wenn man sie aufklappt, erscheinen Zitate.

The big book picture on this page is cut from a used book about scrapbooking. The content told me nothing new, but liking the pictures I chose this one for my project. The small „books“ are miniature book covers, an extra coming with a DIY magazine. Perfect for this project! If you open them, quotes appear.

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Zusätzlich eingeklebt sind hier zwei Streifen, in Form von Lesezeichen, darauf die Leinenrücken zweier alter Bände. Am äußeren Ende sind Löcher eingestanzt und Spitzenbändchen durchgezogen, die bei geschlossenem Buch herauslugen.

Two tags/book marks are inserted here, showing the spines of vintage linen book covers. The tags are punched to attach small lace ribbons which show even when the book is closed.

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Auf der Rückseite der Streifen stehen Zitate, ebenso auf der alten, farbig bemalten Buchseite gegenüber.

On the back of the tags you see written quotes, also on the old, coloured book page on the opposite side.

 

Buchprojekt: die Seiten, Teil 12 – Book Project: the Pages, part 12

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Diese Karte in Form eines Bücherregals hat mir vor ein paar Jahren so gut gefallen, dass ich sie mitgenommen habe , doch bis jetzt lag sie nur in der Schublade – womöglich genau auf dieses Projekt wartend!

This postcard featuring a book shelf caught my eye years ago, but up to now it was just stored in my stash – maybe waiting for exact this project?

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Natürlich befinden sich darin wieder Zitate, diesmal zu Bibliotheken.

Of course inside you again find quotes, this time about libraries.

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Wieder hinter einem Trennblatt aus mit Harz behandeltem Papier unten eine Postkarte, die die alte Bibliothek des Klosters St.Gallen zeigt. In den Vitrinen unten in der Mitte habe ich die wundervollen Prachtbände betrachtet, welche die Inspiration zu diesem Projekt waren. Über der Karte ein „Bücherregal“ aus einer vintage Goldborte, darauf stehen 3-D-„Bücher“ aus Aquarellkarton. Rechts neben der Postkarte steckt ein Röllchen aus Maulbeerpapier; wenn man es herausnimmt und aufrollt, kommt ein weiterer Spruch zum Vorschein.

Behind a sheet of resin paper you find a postcard showing the gorgeous historic library of the St.Gallen monastery. In the showcases on the ground floor I admired the medieval luxury volumes which gave me the inspiration for this project. Above the postcard a „book shelf“ in form of a vintage gold tone lace border sports 3-D „books“ on watercolour paper. Right beside the postcard a small paper scroll is tucked into a sleeve. If you remove it and spread it out, another quote appears.

Buchprojekt: die Seiten, Teil 11 – Book Project: the Pages, Part 11

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Diese Doppelseite zeigt alte „Ex libris“, teils blanko (Jugendstil), teils mit Namen (Holzschnitte, aus den 60er Jahren). Ein paar Rosenbildchen und Goldranken verbinden alles. Rechts oben im Eck gestattet ein Fenster mit Holzrahmen einen kleinen Blick auf die nächste Seite:

This double page shows vintage „ex libris“ stickers. Some are Art Nouveau, some woodcuts from the 1960s. Rose stickers and some swirls fill the gaps. On the right upper edge a wooden window frame allows a glimpse of the next pages:

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Und hier noch einmal das berühmte „B“: auf einer Postkarte, mit altem, lateinischen Manuskript ist es als verzierte Initiale hervorgehoben, auf der rechten Seite preist ein Verlag einen Poesieband mit Namen „Bunte Blätter“ an – der alte Reklametext ist für unser heutiges Empfinden sehr amüsant zu lesen. Gerissene Streifen eines Geschenkpapiers mit vintage Rosenmuster, gepresste Blätter und Blütendolden sowie Glanzbildchen (Fächer) und eine kleine Papierspitze umgeben die Texte. Das Fensterchen links oben zeigt ein Röschen der vorherigen Seite.

Once again a page dedicated to the letter „B“. On a postcard showing an old latin manuscript it’s a decorative initial. On the right a publisher advertises a collection of poems called „Bunte Blätter“ („Colourful Leaves/Pages“). The vintage text sounds quite funny to our ears. Torn strips of a wrapping paper showing vintage roses, romantic fan stickers, pressed leaves and a small paper doily adorn the page further. On the upper left corner the small window shows a rose from the page before.

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Seite 27 und 28 sind so zusammengeklebt, dass zwischen ihnen eine Tasche entsteht, in welcher eine selbst gestaltete Postkarte steckt: auf deren Rückseite ist wieder ein Zitat zu lesen.

Pages 27 and 28 are glued together creating a pocket. A handmade postcard is inserted,  its backside showing another quote.

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Nochmal eine Doppelseite: Auszug aus einem mittelalterlichen Kochbuch, mit Inkjetprinter ausgedruckt. Das Washi-Tape „Bücherreihe“ begrenzt den Ausdruck links ud rechts; Daneben jeweils ein Zitat zum Thema Essen und Bücher. Ein kleines Büchlein auf Aquarellkarton ziert in 3-D die rechte Ecke unten und die Kanten der Seiten wurden mit Spitzenborte besetzt.

Another double page: part of a medieval cook book has been inkjet printed onto aged paper. Washi tape „book rack“ , quotes about books and food as well as lace borders frame the text. On the lower right side a mini book picture is attached with a 3-D-sticker.

Buchprojekt: die Seiten, Teil 10 – Book Project: the Pages, Part 10

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Die erste Hälfte des Buches ist geschafft – insgesamt habe ich ja 40 Seiten gestaltet…  Auf dieser hier ein Jugendstil-Titelstreifen auf dem Hintergrund eines Vorsatzpapiers, sowie etliche „Bücher“ auf Aquarellkarton. Das aufgeschlagene ist mit 3-D-Sticker befestigt, die anderen sind ganz lose und stecken in Schlitzen, die mit Washi-Tape verziert sind. Wenn man sie herausholt und umdreht, kann man weitere Zitate zum Thema „Bücher“ entdecken. Die linke Kante ist mit einer vintage Goldborte besetzt, auf die ich noch  ein paar Strasssteine geklebt habe. Rechts eine Trennseite aus mit Kaltglasurharz behandelter Lateinbuchseite.

Now I’ve already shown you the first half of this book – it’s got 40 pages. On this one an ornamented Art Nouveau title sits on a vintage end paper. There are several „books“ on watercolour paper, too – the „opened“ one is attached with a 3-D-sticker, the others are just inserted into slits indicated by washi tape. If you take them out and turn them, you can read further quotes about books. The left edge shows a vintage gold tone lace border with some rhinestones. On the right another resin paper page.

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Umgeblättert erscheint eine sehr romantische Seite – Blumenelfe, gepresste Pflanzen, Glanzbildchen und ein heutzutage recht kitschig wirkendes Gedicht über Blumen, Sterne und Heimatgrüße… Naja, ist ja auch über 120 Jahre alt und war für „Backfische“ (junge Mädchen) gedacht! Das „Eselsohr“ rechts unten verbirgt etwas:

Turning the resin paper page a very romantic theme appears: flower fairy, pressed plants, vintage sticker and a poem which nowadays seems quite icky – about flowers, stars and greetings from home… Well, it’s older than 120 years and was meant for young girls. The dog-ear down on the right side holds a secret:

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„Eselsohren sind Knutschflecke…“ nette Idee!

„Dog-ears are love bites by the enthusiastic reader“ – Nice idea!

 

Buchprojekt: die Seiten, Teil 9 – Book Project: the Pages, Part 9

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Auf Seite 20 ist der Leineneinband eines alten Buches zu sehen, der eine Blätterranke zeigt. Zusätzlich habe ichBlätter daraufgestempelt, teils auch mit goldenem Glitter embosst. Hier sieht man, warum die Wachsperlenkette so gut hält: die Löcher sind auf dieser Seite nicht nur durch Papier, sondern auch durch Stoff gestanzt. Das Einlageblatt rechts besteht aus einer alten Buchseite, die mit gepressten Blättern, Spitze und kupferfarbenem Siegellack verziert wurde. Die Kante zeigt wieder eine Spitzenborte.

On page 20 you see a vintage linen book cover showing wine leaves. I’ve added stamped leaves, some of them with gold tone embossing. Because of the linen the holes for the string of faux pearls are sturdy. The smaller insert page on the right consists of a vintage book page embellished with pressed leaves, lace and copper tone sealing wax. Its edge sports a lace border.

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Wenn man das Einlageblatt wendet, erscheint der Grund für die vielen Blätter: Das Zitat vergleicht Blätter und Sätze in einem Buch. Links das alte Vorsatzpapier eines Reklambändchens, teils mit Goldstift betont und umrandet. Die Vintage-Sticker zeigen alte Vogelabbildungen, das passt zu dem 3-D Buchcover „Book of Birds“. Im Hintergrund rechts ein Stück eines alten Biologiebuches. Unten : ein Lesezeichen, das ich für eine bibliophile Freundin aus einem alten, ledernen Buchrücken gemacht habe. Die Rückseite ist mit Washi-Tape verziert. Damit das alte, brüchige Material stabil wird, habe ich es mit schnelltrocknendem Weißleim aufgeklebt und eingestrichen.

On the back of the insert a vintage end paper has got frames with a gold pen. On page 21  the reason for all the leaves on page 20  becomes clear: the quote compares leaves to the sentences in a book. The vintage stickers show birds and the mini vintage book cover here is „Book of Birds“. The background on the right is a piece torn from an old biology book. Below: a book mark I’ve created for a book-loving friend, using an old leather book spine. The back is embellished with washi tape. To prevent the old material from breaking or tearing, I used PVA glue to attach it to cardboard and also to seal the front.