Collagen-Papiere selber machen – Handmade Collage Papers

Papier selber machen – das wollte ich schon immer. Allerdings scheute ich sowohl den Aufwand als auch das „Gepansche“ mit Pulpe und Schöpfrahmen etc. Nun habe ich inzwischen eine Möglichkeit gefunden, auf einfachere, schnellere Weise Papiere nach meinen Wünschen herzustellen: in Collage-Technik. Das geht wie ein Sandwich! Dafür braucht man:

1 große Plastiktüte (Müllbeutel)

Weißleim (Holzleim, Bastelkleber etc)

Wasser, großes Glas, großer, flacher Borstenpinsel

dünnes Papier: Seidenpapier, Strohseide, Küchenpapier, Papierservietten, Bäckertüten, alte Schnittmuster etc.

zum Einschließen: kleine Reste von Spitze, Fäden, dünne Stoffstückchen, Musterpapiere, altes Zeitungspapier, gepresste Blüten, Blätter, Gräser, getrocknete Kräuter, Gewürze, Glitterpulver etc.

 

I just love handmade paper! There’s plenty of tutorials and people telling me that it’s really easy…. still I think it’s quite a hassle working with pulp and a frame etc.. Well, now I’ve found a fast and easy way to make my own paper using the collage technique. It’s like making a sandwich! You will need:

1 large plastic bag (bin liner)

white glue

water, a large container (glass etc), a large, flat bristle brush

thin paper: tissue paper, paper towels, paper napkins, old sewing patterns, thin paper bags etc.

anything you want to enclose between the layers: scraps of lace or tiny scraps of fabric, pressed flowers, leaves and weeds, dried herbs, powdered spices, scraps of colourful or printed papers, glitter, etc.

Papier4

Zunächst 1 Lage dünnes Papier auf die Plastiktüte legen und mit dem mit 2 Teilen Wasser zu 1 Teil Kleber gemischten Leim einstreichen. Darauf nun verteilen, was eingeschlossen werden soll, diese Stücke ebenfalls mit dem Leim-Gemisch einstreichen. Schließlich das Ganze mit einer weiteren Lage dünnen Papiers bedecken: entweder wieder mit einem großen Stück oder kleineren Stücken (z.B. Papierservietten oder Küchenpapier – in einzelne Lagen getrennt!) und ebenfalls einstreichen. Dann mitsamt Plastikunterlage zum Trocknen beiseite legen. Fertig getrocknet das Plastik vorsichtig abziehen. Wenn das Papier zu wellig geworden ist, kann es auch gebügelt werden! Das Endprodukt hat die Konsistenz von mehr oder weniger kräftigem Pergament- oder Architektenpapier.

Lay the plastik bag flat on your work space and cover it with 1 sheet of thin paper. Now, even with this technique, a bit of „wet work“ is still needed! 🙂 Mix the glue with 2 parts of water and use the brush to spread the mix evenly on the paper. Time for the fun part!  Scatter your scraps or flowers, whatever, onto the wet paper and cover them, too, with the glue-mix. The last layer is thin paper, once again: either 1 large sheet or several smaller ones (p.e. 1 layer of a napkin or of a paper towel – NOT all 3 layers!) Apply glue mix once again and set aside the „sandwich“ (including the plastic bag underneath) to dry. Once dried, cautiously peel away the plastic. If the paper isn’t even enough, you can iron it! The result is a more or less sturdy, parchment-like paper – like the transparent architect’s paper.

Papier1

Oben: Mit Gewürzen und Stücken einer trockenen Flechte sowie etwas Glitter. Unten: mit gepressten Blüten

Above: with spices and bits of a dry lichen as well as some glitter. Below: with pressed flowers

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Papier2

Oben: mit getrockneten Kräutern und grünem Glitter. Unten: mit Stückchen von Spitze und grauer Serviette

Above: with dried herbs and green glitter. Below: with lace scraps and bits of a light grey napkin

 

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Verwendung: zum Basteln, für Scrapbooks, zum darauf Malen und Schreiben! Ich binde diese Papiere in meine Bücher mit ein. Wie gut das Papier zum Schreiben geeignet ist, kommt auf die „Füllung“ an: je dicker die Einschlüsse sind, desto schlechter geht es. Und natürlich sieht man Geschriebenes umso besser, je heller und einfarbiger das Papier ist. Ansonsten geht eigentlich alles: Bleistift, Kuli, Füller, Filzstift, Rollerpen… Im Gegensatz zu „echtem“ – geschöpftem – Papier verläuft auch keine Tinte!

You can use it for DIY projects like scrapbooks, but also for writing and sketching! I like to include these papers in my handbound books. As for writing on them: basicly, anything works: pencil, pen, ball pen, gel pen, felt pen… In contrast to „real“ handmade paper (from pulp) there’s no bleeding of ink! Of course thick enclosures like lace etc. make writing harder, and on monochrome, light-coloured paper writing is easier to read.

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Oben: hier habe ich eine alte Gardine zwischen 2 Lagen Seidenpapier gearbeitet.

Above: a vintage net curtain between two layers of tissue paper.

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Gepresste Blüten und bunte Geschenkpapiere…

Pressed flowers and scraps of colourful gift wrapping papers…

Blüten und Kräuter…

Flowers and herbs…

Papier15

Verschiedene bedruckte Papiere; die oberste Lage ist ein altes Schnittmuster.

Various printed papers; the top layer is a vintage sewing pattern.

Papier14

Ich freue mich schon auf das Arbeiten mit diesen Papieren!

I’m already looking forward to working with these papers!

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Ein Kommentar zu „Collagen-Papiere selber machen – Handmade Collage Papers

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