Noch ein paar Ketten – A Few More Necklaces

Im letzten Beitrag habe ich gezeigt, wie die Bluse Inspiration für die Kette war. Aber auch sonst können Stoffmuster gute Ideen für die Gestaltung (nicht nur) von Halsketten sein!

In my last post I’ve shown how a shirt gave the idea for a necklace. Actually, fabric patterns generally are a great source of inspiration – for necklaces and other stuff!

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Diese sommerlich-feurige Farbkombination führte zur Kette unten:

These fiery summer colours were inspiration for the necklace below:

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Eine andere Variante in sanfteren Tönen:

Another example in softer tones:

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Außerdem wollte ich etwas in Regenbogenfarben machen:

For the third one I chose rainbow colours:

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Sie hat besonders viel Spass gemacht, da ich mal so richtig alle Steine in meinem Fundus durchgeforstet habe und auch Reste aufbrauchen konnte. Die letzte ist von Rosenmustern auf weiß inspiriert:

This one was much fun – rummaging through my stash and using leftover beads from other projects. The last one should match rose patterns on white background:

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Ich liebe Süsswasserperlen – sie passen zu sehr vielen Projekten und sind nicht zu teuer. Oft bekommt man gebrauchte Ketten für wenige Euro und hat eine Menge Perlen davon! Auch liebe ich ihre ungleichmäßige Form; das wirkt immer interessant.

I love fresh water pearls – they are very versatile and not too expensive. Often you get vintage strands or necklaces for just a couple of Euros, providing a lot of pearls for your projects! I also love their irregular shapes that always add interest.

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Blau und Weiss – Blue and white

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Diese Patchbluse habe ich mir aus Stücken von Blaudrucken (aus Ungarn, Ostfriesland und Frankreich), Nickitüchern und Bandanas in blau-weiss (Flohmarkt, Sozialkaufhaus) und einem Stück Batikstoff genäht. Eine kleine Borte und Perlmuttknöpfe vervollständigen den Look. Unten der Rücken:

For this patchwork shirt I’ve used pieces of traditional blue prints  (from Hungaria, France and Germany) as well as vintage bandanas and a Batik fabric. A small woven border and mother-of-pearl buttons add to the look. Below, the back:

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Da ich in meinem Fundus an Flohmarkt-Schmuck auch einen blau-weissen Anhänger hatte, habe ich gleich noch eine passende Kette dazu gearbeitet:

Since in my stash I’d found a blue and white pendant, I’ve assembled a matching necklace, too:

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Die Bluse kann man geschlossen tragen oder offen wie eine Jacke, mit Top darunter, das sieht dann toll mit der Kette aus. Und vor allem: perfekt zu Jeans!

You can wear the shirt closed or open, like a light jacket, with a tank top underneath. This looks nice with the necklace – and all of it perfectly matches denim trousers!

 

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Ein kleines Büchlein – A Little Book

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Ein kleines französisches Gebetbüchlein von 1878. Die Handlichkeit, der Einband und das Vorsatzpapier mit goldenem französischen Schwertlilienmuster hatten es mir angetan.

A small French prayer book from 1878. I immediately liked its size, the cover and the end paper with golden French iris pattern.

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Daher habe ich es verändert: ausgedünnt, die übrigen Seiten (die zu dünn waren) jeweils paarweise zusammengeklebt, alle mit weißer Kalkfarbe („chalk paint“) bestrichen, um den Text zu verbergen. Dann alle auf gleiche Weise, aber in unterschiedlicher Optik, verziert: mit alter Spitze, gepressten Pflanzen (manche von alten Alben und Bildern, manche selbst gepresst) und mit Stücken von einer hauchdünnen Lage gefärbten Küchenpapiers (fällt bei mir beim Färben von Kleinteilen an). Zum Schluss habe ich mit Goldstift einen „geheimnisvollen“ Text in meiner „Spezialschrift“ hineingeschrieben. Die Schmuckinitialen (gab es leider nur auf den ersten Seiten) habe ich sichtbar gelassen. Die Seiten zeige ich unten ohne weiteren Kommentar:

So I’ve altered it by thinning it out, glueing together the remaining pages in pairs and painting the pages with chalk paint (instead of using Gesso – the chalk paint leaves a smoother surface, no need for sanding!). The original decorative initials on the first pages have been left visible. Then I used the same three ingredients for embellishing every page: vintage lace, pressed plants (some of them vintage, too) and pieces of single- layer dyed paper towels (left over from small dyeing projects). At last, I added a „mysterious“ text in my special font, using a gold tone gel pen. Below, you see the pages without further comment:

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Drei Ketten – Three Necklaces

Nach der ganzen Arbeit mit Papier und Stoff hatte ich heute mal wieder Lust, etwas Schmuck zu basteln. Zwei kurze Ketten für den Ausschnitt, in Farben, die zu Jeans passen: dunkelblau und hellgrau/hellgrün.

After working with paper and fabric those last weeks, today I felt like creating some necklaces again. Two short ones for the neckline of blouses and shirts, in colours matching denim trousers.

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Lapislazulisplitter, vergoldete Pyritperlchen, zwei helle Süßwasserperlen und ein Anhänger aus Perlmutt.

Lapis lazuli chips, small pyrite beads (gold plated), two light coloured fresh water pearls and a mother-of-pearl pendant.

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Hellgraue Süßwasserperlen, Kügelchen aus Sterlingsilber, Kyanitscheiben, zwei dunkle Süßwasserperlen und altrömisches Glas (davon wird im Nahen Osten noch soviel ausgegraben, dass die kleinen Teile für Bastler verkauft werden dürfen).

Light grey fresh water pearls, small sterling silver beads, flat blue kyanite beads, two dark blue fresh water pearls and old roman glass chips. Since there is still plenty of ancient roman glass being excavated, small chips like these are legally sold.

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Diese ist wieder länger. Die kleine Lederbörse war ursprünglich das Etui für einen Rosenkranz. Es ist ca. 5×3,5cm groß und ich hatte schon länger vor, es als Kettenanhänger umzuarbeiten. Farblich passende Süßwasserperlen in verschiedenen Größen, vergoldete Pyritkügelchen, Perlmuttstücke und ein Kettchen habe ich damit kombiniert; die Blüten sind eine alte Brosche, die ich auf dem Täschchen befestigt habe. Gefüllt ist es mit  Papierstückchen, die als kleine Notizzettel verwendet werden können.

This is a longer one; the small leather purse once contained a rosary. I combined it with fresh water pearls in different sizes and hues, some gold plated pyrite beads and chips of mother-of-pearl as well as a chain. The flowers are a vintage brooch, attached to the purse. I’ve filled the purse with small pieces of paper that can be used as notes.

Buchprojekt: Letzte Seite – Book Project: Last Page

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Seite 40: ein Stück Geschenkpapier, darauf ein handgeschriebenes Zitat, ein Stück handgeschöpftes Papier und der Teil einer Buchseite bilden hier die Collage. Rechts der hintere Innendeckel: in einem Kreativbuch fand ich die Abbildung eines alten Bücherei-Leihzettels, der passte hier perfekt. Dazu ein Ausschnitt aus einem alten Buch, der besagt: „Einem Verfasser kann man für sein Werk am besten dadurch danken, dass man seine Schrift noch einmal erwirbt und einem Freunde verehrt.“ Werbung anno dazumal! Der Schlüssel am Kettchen passt thematisch zum „Schloss“ von Seite 20 (Buchprojekt Teil 9). Für mich war das Lesenlernen als Kind der Schlüssel zu einem neuen Universum, daher die Symbolik…

On page 40 a piece of wrapping paper with a handwritten quote, a piece of hand drawn paper and part of a book page are assembled. To the right you see the inner back cover: in a DIY book I found the picture of an old library date stamp card which in „analog“ times  told the user when to bring back the book. It was always situated on the inner back cover, so it fits here perfectly. I found the blue-green piece of paper in an old book; it says:“ The best way to thank an author is to purchase his book a second time and offer it to a friend.“ That’s vintage sales promotion for you! The key on a chain complements the „lock“ on page 20 (Book Project part 9). I chose these as symbols because to me as a child, learning to read was the key to another universe…

So, das war das Buch über Bücher! Nun geht’s mit anderen Ideen weiter. Diese sehr gut erhaltene und wunderschöne Gobelintasche habe ich vor einiger Zeit auf dem Flohmarkt erstanden. So schön das Kettchen daran aussieht, so unpraktisch ist es: die Tasche ist relativ schwer, sie nur mit dem Kettchen zu tragen, unbequem. Daher wollte ich gern einen langen Riemen dafür haben.

Well, I hope you have enjoyed my „Book About Books“ – and will do so with my following ideas, too. This gorgeous stitched handbag is a flea market find. Alas, it’s a bit too heavy to carry it around on the chain all the time; I wanted a cross body strap for it.

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Die Metallösen, in welchen die Kette hängt, bieten sich perfekt an für Metallhaken:

The metal loops where the chain is attached are perfekt for snap hooks, too:

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Nun kam es noch darauf an, den Riemen passend zu gestalten. Ich fand einen Baumwollstoff, dessen Blumenmuster die gleichen Farben zeigt, wie die Stickerei auf der Tasche:

Now I looked for something to match the strap to the bag, eventually settling for this cotton fabric. Its flower pattern shows the same colours and hues as the needle point of the bag:

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Ein einfacher, gerissener Streifen des Stoffes, direkt auf das Riemenband genäht, macht den Unterschied!

A simple torn strip from this fabric, sewn onto the strap, makes all the difference!

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Und morgen zeige ich den passenden …. Mantel dazu!

Tomorrow I’ll show the matching … coat!

Buchprojekt: die Seiten, Teil 14 – Book Project: the Pages, Part 14

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Diese Doppelseite ist farblich viel zurückhaltender. Links die Titelseite eines Buches von 1874. Mir gefiel die Bezeichnung: „Für die reifere Jugend“ – ein Ausdruck, der heute nicht mehr für 20jährige, sondern (scherzhaft) eher für mein Alter (50+) verwendet wird… Washi Tape, zwei Stempel und zwei weitere Mini“Büchlein“ (mit Zitaten innen) ergänzen die Seite. Rechts dieselben Stempel sowie ein klares Tütchen, in welchem ein Zitat aus einzelnen Buchstaben, aufgereiht an einem Bändchen, steckt. Der Autor dazu kann aus den restlichen Buchstaben gepuzzelt werden!

This double page in earth tones shows a book page from 1874, I chose it because I like the German title (too complicated to explain the translation). Anyway, another two mini „books“ contain quotes; stamps and washi tape add interest. On the right side a small clear pocket is filled with letters on a string forming a quote. The author’s name is there, too – in form of a puzzle!

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Diese Seite ist einfach erklärt: ein von mir selbst geschriebener, humorvoller Artikel, der das Phänomen der „Bibliophilie“ (= Liebe zu Büchern) als „Krankheitsbild“ behandelt…

This text is a pseudo-scientific article I’ve written about the phenomenon of „bibliophily“ (=the love of books) in which it is treated as an „illness“ (not to be taken seriously, of course).

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Vor einiger Zeit fand ich in einem Künstlerbedarfsladen ein Stück echten Papyrus, auf dem ich nach Vorlage ein paar Hieroglyphen gezeichnet habe. Immerhin waren das die ersten „Bücher“! Gegenüber Beispiele für mittelalterliche Buchmalerei – einmal aus Persien, einmal aus dem Abendland. Die Miniaturen zeigen u.a. Schmuckschriften aus dem arabischen Raum – ja, natürlich sind das Koranseiten. Mal ganz abgesehen vom Inhalt: diese Handschriften gehören zu den wunderschönsten Kulturgütern der Menschheit!

Some time ago I found a genuine papyrus in a DIY store and used it to sketch some hieroglyphics (using a template). After all, those were the first „books“! On the right two examples of medieval book painting (called „illumination“ – nothing to do with the „Illuminati“!). One is from Persia, the other European. The miniatures show old wonderfully handwritten pages in Arab – yes, of course they are from the Quran, but let’s ignore the content: these manuscripts are among the most gorgeous examples of human culture!

 

Buchprojekt: die Seiten, Teil 13 – Book Project: the Pages, Part 13

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Das große Buch auf dieser Seite ist aus einem Anleitungsbuch für Scrapbooking, das ich gebraucht bekam – der Inhalt gab mir nichts Neues, aber die Bilder waren toll – ich war so frei, dies hier zu verwenden. Die kleinen „Büchlein“ darauf sind Minibuchcover, die es als Beigabe zu einer Kreativzeitschrift gab – sie passen perfekt zu diesem Projekt! Wenn man sie aufklappt, erscheinen Zitate.

The big book picture on this page is cut from a used book about scrapbooking. The content told me nothing new, but liking the pictures I chose this one for my project. The small „books“ are miniature book covers, an extra coming with a DIY magazine. Perfect for this project! If you open them, quotes appear.

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Zusätzlich eingeklebt sind hier zwei Streifen, in Form von Lesezeichen, darauf die Leinenrücken zweier alter Bände. Am äußeren Ende sind Löcher eingestanzt und Spitzenbändchen durchgezogen, die bei geschlossenem Buch herauslugen.

Two tags/book marks are inserted here, showing the spines of vintage linen book covers. The tags are punched to attach small lace ribbons which show even when the book is closed.

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Auf der Rückseite der Streifen stehen Zitate, ebenso auf der alten, farbig bemalten Buchseite gegenüber.

On the back of the tags you see written quotes, also on the old, coloured book page on the opposite side.

 

Buchprojekt: die Seiten, Teil 12 – Book Project: the Pages, part 12

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Diese Karte in Form eines Bücherregals hat mir vor ein paar Jahren so gut gefallen, dass ich sie mitgenommen habe , doch bis jetzt lag sie nur in der Schublade – womöglich genau auf dieses Projekt wartend!

This postcard featuring a book shelf caught my eye years ago, but up to now it was just stored in my stash – maybe waiting for exact this project?

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Natürlich befinden sich darin wieder Zitate, diesmal zu Bibliotheken.

Of course inside you again find quotes, this time about libraries.

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Wieder hinter einem Trennblatt aus mit Harz behandeltem Papier unten eine Postkarte, die die alte Bibliothek des Klosters St.Gallen zeigt. In den Vitrinen unten in der Mitte habe ich die wundervollen Prachtbände betrachtet, welche die Inspiration zu diesem Projekt waren. Über der Karte ein „Bücherregal“ aus einer vintage Goldborte, darauf stehen 3-D-„Bücher“ aus Aquarellkarton. Rechts neben der Postkarte steckt ein Röllchen aus Maulbeerpapier; wenn man es herausnimmt und aufrollt, kommt ein weiterer Spruch zum Vorschein.

Behind a sheet of resin paper you find a postcard showing the gorgeous historic library of the St.Gallen monastery. In the showcases on the ground floor I admired the medieval luxury volumes which gave me the inspiration for this project. Above the postcard a „book shelf“ in form of a vintage gold tone lace border sports 3-D „books“ on watercolour paper. Right beside the postcard a small paper scroll is tucked into a sleeve. If you remove it and spread it out, another quote appears.

Buchprojekt: die Seiten, Teil 11 – Book Project: the Pages, Part 11

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Diese Doppelseite zeigt alte „Ex libris“, teils blanko (Jugendstil), teils mit Namen (Holzschnitte, aus den 60er Jahren). Ein paar Rosenbildchen und Goldranken verbinden alles. Rechts oben im Eck gestattet ein Fenster mit Holzrahmen einen kleinen Blick auf die nächste Seite:

This double page shows vintage „ex libris“ stickers. Some are Art Nouveau, some woodcuts from the 1960s. Rose stickers and some swirls fill the gaps. On the right upper edge a wooden window frame allows a glimpse of the next pages:

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Und hier noch einmal das berühmte „B“: auf einer Postkarte, mit altem, lateinischen Manuskript ist es als verzierte Initiale hervorgehoben, auf der rechten Seite preist ein Verlag einen Poesieband mit Namen „Bunte Blätter“ an – der alte Reklametext ist für unser heutiges Empfinden sehr amüsant zu lesen. Gerissene Streifen eines Geschenkpapiers mit vintage Rosenmuster, gepresste Blätter und Blütendolden sowie Glanzbildchen (Fächer) und eine kleine Papierspitze umgeben die Texte. Das Fensterchen links oben zeigt ein Röschen der vorherigen Seite.

Once again a page dedicated to the letter „B“. On a postcard showing an old latin manuscript it’s a decorative initial. On the right a publisher advertises a collection of poems called „Bunte Blätter“ („Colourful Leaves/Pages“). The vintage text sounds quite funny to our ears. Torn strips of a wrapping paper showing vintage roses, romantic fan stickers, pressed leaves and a small paper doily adorn the page further. On the upper left corner the small window shows a rose from the page before.

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Seite 27 und 28 sind so zusammengeklebt, dass zwischen ihnen eine Tasche entsteht, in welcher eine selbst gestaltete Postkarte steckt: auf deren Rückseite ist wieder ein Zitat zu lesen.

Pages 27 and 28 are glued together creating a pocket. A handmade postcard is inserted,  its backside showing another quote.

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Nochmal eine Doppelseite: Auszug aus einem mittelalterlichen Kochbuch, mit Inkjetprinter ausgedruckt. Das Washi-Tape „Bücherreihe“ begrenzt den Ausdruck links ud rechts; Daneben jeweils ein Zitat zum Thema Essen und Bücher. Ein kleines Büchlein auf Aquarellkarton ziert in 3-D die rechte Ecke unten und die Kanten der Seiten wurden mit Spitzenborte besetzt.

Another double page: part of a medieval cook book has been inkjet printed onto aged paper. Washi tape „book rack“ , quotes about books and food as well as lace borders frame the text. On the lower right side a mini book picture is attached with a 3-D-sticker.

Buchprojekt: die Seiten, Teil 10 – Book Project: the Pages, Part 10

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Die erste Hälfte des Buches ist geschafft – insgesamt habe ich ja 40 Seiten gestaltet…  Auf dieser hier ein Jugendstil-Titelstreifen auf dem Hintergrund eines Vorsatzpapiers, sowie etliche „Bücher“ auf Aquarellkarton. Das aufgeschlagene ist mit 3-D-Sticker befestigt, die anderen sind ganz lose und stecken in Schlitzen, die mit Washi-Tape verziert sind. Wenn man sie herausholt und umdreht, kann man weitere Zitate zum Thema „Bücher“ entdecken. Die linke Kante ist mit einer vintage Goldborte besetzt, auf die ich noch  ein paar Strasssteine geklebt habe. Rechts eine Trennseite aus mit Kaltglasurharz behandelter Lateinbuchseite.

Now I’ve already shown you the first half of this book – it’s got 40 pages. On this one an ornamented Art Nouveau title sits on a vintage end paper. There are several „books“ on watercolour paper, too – the „opened“ one is attached with a 3-D-sticker, the others are just inserted into slits indicated by washi tape. If you take them out and turn them, you can read further quotes about books. The left edge shows a vintage gold tone lace border with some rhinestones. On the right another resin paper page.

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Umgeblättert erscheint eine sehr romantische Seite – Blumenelfe, gepresste Pflanzen, Glanzbildchen und ein heutzutage recht kitschig wirkendes Gedicht über Blumen, Sterne und Heimatgrüße… Naja, ist ja auch über 120 Jahre alt und war für „Backfische“ (junge Mädchen) gedacht! Das „Eselsohr“ rechts unten verbirgt etwas:

Turning the resin paper page a very romantic theme appears: flower fairy, pressed plants, vintage sticker and a poem which nowadays seems quite icky – about flowers, stars and greetings from home… Well, it’s older than 120 years and was meant for young girls. The dog-ear down on the right side holds a secret:

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„Eselsohren sind Knutschflecke…“ nette Idee!

„Dog-ears are love bites by the enthusiastic reader“ – Nice idea!