Trüber Tag am Ammersee – Rainy Day on Lake Ammersee

Die bunten Planen, mit welchen die Segelboote abgedeckt sind, bilden willkommene Farbkleckse im Grau. Interessant: intuitiv will man das Wasser dunkel malen an einem solchen Tag, doch wenn man hinsieht, ist die spiegelnde Oberfläche erstaunlich hell! Verwitterte Pfosten und Baumstämme sind stets ein lohnendes Motiv und machen im Aquarell immer Spaß. Man kann ihnen mehr oder weniger Farbe und Struktur verleihen, außerdem dienen sie als Vordergrund, Perspektivgeber und führen das Auge ins Bild.

The tarpaulins protecting the boats are welcome dots of colour on a gray, rainy day. Interesting: intuitively I tend to paint the water in dark colours on such a day, but looking more closely it becomes clear that the reflecting surface actually is surprisingly light! Weathered posts and poles as well as trunks always are fun to paint. You can add colour and structure to your liking, moreover they serve as foreground, they define the perspective and lead the eye into the picture.

6 Kommentare zu „Trüber Tag am Ammersee – Rainy Day on Lake Ammersee

  1. ein sehr schönes Bild – besonders die Segelschiffe gefallen mir (als ehem. Segler) sehr.
    ps.: *Schlaumichelmodus ein: -die bunten Planen heissen im Seglerjargon Persenning – Schlaumichelmodus aus)
    😉
    viele (Segler) Grüsse
    der Piet -vom Zeichenschatten-

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      1. Schon klar, und danke!😊 Ich selbst bin ziemlich vernarrt in Segelboote und -schiffe (Windjammer!), bin extra mal von Bayern zur Sail Bremerhaven gefahren… Allerdings liebe ich vor allem die Idee, die Romantik, die davon ausgeht, denn leider, leider werde ich extrem schnell seekrank… einmal auf einem Ausflugsboot auf der Themse, beim WARTEN, noch vor dem Ablegen! Allerdings war der Dieselgestank da auch mit schuld. Rundfahrten im Hamburger Hafen hab ich aber schon überlebt😉 Meine beste Erfahrung mit Segel ist das Windsurfen in meiner Jugend. Jedenfalls kenne ich daher das Basis-Vokabular. Danke für Deine Likes und für’s Folgen!

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      2. Liebe Lilisar; ich danke für Dein ‚offenes Bekenntnis zur Seekrankheit‘ – bei mir ist es eher die ‚Hafenkrankheit‘, wenn der Hafenmeister eines kleinen westfriesischen Hafens, nach dem geglückten Aufschiesser, zu einem lockeren Geneverabend bittet
        :-))
        Leider kann ich zum Thema Seekrankheit keinen Beitrag leisten, da es mich noch nicht tangiert hat. Ich kenne nur den Geruch des Zurückgelassenen von Mitseglern, die ähnliche Erfahrungen mit der Übelkeit hinter (besser unter) sich gebracht hatten

        😦
        Danke für Deinen Kommentar
        der Piet vom Zeichenschatten

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